Verwöhnt ihr eure Kinder, wenn sie krank sind?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Beitragvon shone » 01.03.2006, 19:55

Hallo Ihr,
auch ich finde es sehr richtig ein krankes Kind zu verwöhnen, wie die anderen teilweise auch schon geschrieben haben: man selbst will sich ja auch manchmal verwöhnen oder ?
Und manchmal kann man sich und die Kinder ja auch verwöhnen, wenn mal niemand krank ist,. oder ? Ausnahmen (bsp. ein Eisbällchen trotz Winter, weil mein Schatz so toll gewartet hat und versucht geduldig zu sein (Geduld ist bei uns ein großes Problem) ) zur Belohnung ist für mich uach eine Art verwöhnen.

Es sind doch Kinder, oder ?
Allen kranken gute Besserung und Euch ALLEN : verwöhnt Euch ruhig :wink:
LG Inci
(http://www.inci-auth.de - Mama von Dennis, geboren 28.01.1999;
komplexer Herzfehler (Shone-Komplex) mit Lungenhochdruck, Autismus mit Zwangsstörung, Thorakal-lumbal-Skoliose, Epilepsie mit fokalen Anfällen; unser "kleiner" Sonnenschein)

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Beitragvon Ela74 » 01.03.2006, 19:56

Hallo,

meine Kinder wollen garkeine Leckereien, wenn sie krank sind. Die wollen dann nur ihre Ruhe haben und schlafen oder kuscheln und wenn es ein bißchen besser wird, verlangt Felix nach Obst und Marvin hat bis er wieder komplett gesund ist überhaupt keinen Appetit. Verwöhnen findet also nur in Form von ganz viel Kuscheln und mehr Fernseh gucken dürfen statt.

LG Ela
Ela (Bj.74) mit Marvin (09/97, CP, geistige Behinderung, fehlende Sprache, Epilepsie, Neurodermitis) und Felix (10/01 ADS?, Neurodermitis) und Gordian Andrin 10/09 und Aurelian 8/11

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Beitragvon dkizinna » 01.03.2006, 19:56

Hallo Ina,

ich folge auch dem allgemeinen Trend. Natürlich wird mein Sohn verwöhnt, wenn er krank ist. Dann schläft er auch bei mir im Bett nachts oder darf über Tag mal ein Kinder-DVD gucken (er sieht an sich gar nicht fern). Natürlich gibt's dann Wunschessen, bin ja froh, wenn er überhaupt was isst. Mit Süßigkeiten müssen wir eh wegen Florians Neurodermitis aufpassen, sonst kratzt er sich blutig und gerät völlig aus dem Gleichgewicht. Aber dem Kleinen kann man schon mit einer Wiener eine Riesenfreude bereiten oder mit einer Mango ;-)

LG Dagmar
Dagmar m. Florian (09/03)

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Beitragvon Ela74 » 01.03.2006, 19:57

Hallo,

meine Kinder wollen garkeine Leckereien, wenn sie krank sind. Die wollen dann nur ihre Ruhe haben und schlafen oder kuscheln und wenn es ein bißchen besser wird, verlangt Felix nach Obst und Marvin hat bis er wieder komplett gesund ist überhaupt keinen Appetit. Verwöhnen findet also nur in Form von ganz viel Kuscheln und mehr Fernseh gucken dürfen statt.

LG Ela
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Beitragvon anjash » 01.03.2006, 20:00

Hallo,

da drängt sich mir gleich eine Frage auf, die mich sowieso schon seit längerem ernsthaft beschäftigt. Verwöhnen wir unsere Kinder sowieso grundsätzlich mehr, da sie mehr Probleme haben, als andere (gesunde) Kinder????????

Gruss, Anja
Anja mit Tochter (5/02) BPES - Blepharophimose-Ptose-Epikanthus inversus-Syndrom, V.a. HB und Sohn (11/04) tiefe Analatresie mit perinealer Fistel, Hüftdysplasie, muskuläre Hypotonie, ehem. KISS, rezividierende Paukenergüsse und obstruktive Bronchitis

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Beitragvon Barbara A. » 01.03.2006, 20:05

Hallo Anja,

ich würde von mir behaupten, nein. Im Gegenteil, manchmal denke ich, ich bin eher zu streng mit ihr. Ich muß ja auch immer alles doppelt und dreifach erklären und *nein* sagen etc.
Wer Tia am meisten verwöhnt weil sie *anders* ist, sind meine Eltern und Großeltern, Tia hat, ich will mal sagen fast "Narrenfreiheit" bei denen.

LG Barbara
mit Tia-Marie Gendefekt Entwicklungsstörung mit besonderer Senke im Bereich der Sprachentwicklung,
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Beitragvon Ela74 » 01.03.2006, 20:09

Hallo Anja,

das kann ich mit einem klaren "Nein" beantworten. Liegt aber wohl auch einfach daran, daß Marvin viel weniger Wünsche und Bedürfnisse zeigen kann. Er freut sich nicht grad über vieles. Natürlich verwöhnt man ihn irgendwo, so ist z.B. eine Packung seiner Lieblingskekse beim Einkaufen standartprogramm. aber nicht mehr als seinen gesunden Bruder auch. Der äußert aber ja auch ständig neue Wünsche und freut sich halt auch ganz anders, wenn man ihm dann mal was gutes tut. Vom Papa wird der Kleine (gesund) sogar bedeutend mehr verwöhnt. Zu meinem Ärger holt er da jetzt nach, was bei Marvin nicht ging. Bei jedem Betteln neues Spielzeug. Da mußte ich echt mal auf den Tisch hauen und die Bremse anziehen, weil es echt zu viel des guten war.

LG Ela
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Beitragvon Simona » 01.03.2006, 20:52

Hallo Ina,

klar verwöhne ich meine Mäuse, wenn sie krank sind. Dann gibt es auch mal eine Süßigkeit mehr und Finn darf dann auch mal tagsüber auf der Couch liegen und eine halbe Stunde KIKA gucken und wenn die Zwerge es wollen, gibt es ein Extra an Kuscheleinheiten.

Ich finde, wenn die Kleinen krank sind, darf man auch mal Fünfe gerade sein lassen und beim Genesungsprozess ist Verwöhnen vielleicht sogar hilfreich.

LG
Simona

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Simona (44) & Martin (45) mit
Finn (15) - ein chillendes, freundliches Pubertier und Charlotte (12) - freundlicher und fröhlicher Sonnenschein mit Gen-Defekt und daraus resultierenden Defiziten im geistigen, motorischen & sprachlichen Bereich

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Beitragvon Anke B. » 01.03.2006, 20:53

Hallo,
Grundsätzlich wird Nicole nicht mehr oder weniger verwöhnt als ihr kleine Bruder auch. Es gibt einmal am Nachmittag ein Naschi für beide und damit reicht es dann auch. Spielsachen zwischendurch gibt es gar nicht von uns, da müssen sie schon warten bis Geb, Ostern, Nikolaus oder Weihnachten.
Die Ausnahme gibt es doch: Wenn Nicole ins KH muss bekommt sie meistens eine neue Cassette oder ein Buch. Aber das ist dann auch meist so ausgesucht, das Pascal dann wenn wir nach Hause kommen auch was davon hat.
Oma und Opa sehen das ein bissi anders, aber wenn es da was zwischendurch gibt, dann immer für beide. Und außerdem haben Oma und Opa eh eine andere Stellung und dürfen das dann auch.


LG Anke
Nicole *01.06.01,Myelinisierungsstörung, fortschreitende Kleinhirnatrophie, geistig- und körperbehindert, Rumpfataxie, Skoliose unsere Vorstellung
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Beitragvon dkizinna » 01.03.2006, 21:04

Hallo Anja,

ich kann das auch nur mit NEIN beantworten. Hier gibts auch nur einmal am Tag Kleinigkeit zu naschen, ansonsten die üblichen 5 Mahlzeiten am Tag. Spielzeug gibt es nur zu den Feiertagen und zum Geburtstag von mir. Nach den Botox-Terminen oder großen Untersuchungen wie zB die BERA heute gibt einen Besuch im Legoladen, wo es dann ein ergänzendes Spielzeug gibt (nur in ganz kleinem Rahmen (unter 5 EUR), so war es heute ein Duplo-Fahrzeug in Safarilook). Da ich mir jeden Monat ein neues Taschenbuch kaufe, gibts für den Nachwuchs auch mal eine Zeitschrift oder ein Bilderbuch. Ich finde, Kinder müssen schon noch merken, dass Feiertage etwas Besonderes sind.

Liebe Grüße

Dagmar
Dagmar m. Florian (09/03)


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