Reittherapeutin (Sabine)

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Beate44
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Beitragvon Beate44 » 10.05.2008, 20:41

Hallo Sabine,
Ich habe mit meinen Söhne nun auch heiltherapeutisches Reiten begonnen und bin wie die beiden sehr begeistert. Beide haben eine sehr unterschiedliche Problematik (Näheres Vorstellung), wir gehen daher getrennt, zu Beginn jeweils eine halbe Stunde.
Die Therapeutin geht super auf die Kinder ein und die Leistung des Pferdes ist bewundernswert.
Gruß Beate

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martina39598
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Beitragvon martina39598 » 06.06.2008, 19:52

Hallo Sabine freu mich,das hier eine reittherabeutin ist .die uns frage uns antwort steht .Danke mal an dieser stelle.
Wir haben von uns aus ein reiterhof gesucht wo unsere Tochter einfahc nur mal aufs Pferd konnte um zu reiten.Wir haben gemerkt das sie Riesen spaß damit hat.Seid ich weis das sie ein gleichgewichtsproplem hat sind wir regelmässig alle 14 tage für eine std zum reiten allerdings ohne therabeut.Sie sass auf ein Pferd das lammfromm ist ,kinder gewöhnt ist zudem auch auf unachtsame kinder reagiert.D.h. sobald sie veruschen aufzustehen belibt das pferd stehen.Meist sidn wir isn gelände gelaufen und tanaj wurde dabei geführt.Die besitzerin des pferdes meinte das Tanja sehr fest im sattel sitzt wo andere kids in ihren alter noch propleme mit hätten.Bis jetzt haben wir es nicht bereut auch wenn es nciht therabeutisch war hat es für uns sehr viel gebracht.
Wir haben die zeit immer als Familie genutzt .Sogesehn ein hppy gefunden wo alle irhen spaß haben.Ich leide zudem an diabetes und brauche die bewgung das lhinter dem pferd laufen dat mir sehr gut . :wink: Was tanja betrifft haben wir mehr selsbtsändigkeit(vorher war sie sehr anhänglich und auf mich fixiert, auf dem hof ist sie frei umher gerannt hat sich fremde kinder an die hand nehmen lassen)gemerkt .Die sprache wurde zunehmens besser.Leider ist djego so heist das pferd sehr oft belegt und gefragt.
Da ich den thread heir durchgelsen habe möchte ich noch mal was nach haken .Meine Tochter bevorzugt große Pferde fühlt sich da offensichtlich wohler .Hat dieses ihrgendwelche negativen einflüsse ??Therabetisch gesehen ist ein kleiners pferd da sinnvoller ,oder kann ein großes auch den selben effekt erziehlen??
Was genau für übungen werden bei einer gelichgewichtstörung propiert?? Schade nur dasder hof kein therapeuten hat .In unserer nähe gibt es zwar ein hof mit reittherapie doch heir sind wartezeiten angesagt zudem für uns leider auch nicht zu bezahlen.Im moment haben wir das reiten auch erst mal auf eis gelegt ,weil meien mann ud ich eine neue Arbeitstelle angetreten sind .Ich muss samstags Arbeiten und unter der woche ist tanja in der kita auch in der zeit arbeite ich auser freitags.Ich würde sogern mein kind den spaß mit pferden weiter ermöglichen .Aber im moment ist es bischen schlecht .Was nciht heist das wir ncith am ball bleiben*grins :wink:
Martina *71 ( Diabetes Tyb 2),Papa:Jürgen *65.(gesund), Tanja *10.11.03.(Endwicklungsstörung )
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NicoleRose
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Beitragvon NicoleRose » 07.06.2008, 21:30

Hallo Sabine,

ich habe hier mal ein oder zwei Fragen an Dich als Reittherapeutin. Unsere Tochter Maya hat Epilepsie und ist stark entwicklungsverzögert. Ich würde gerne mit ihr zum therapeutischen Reiten gehen aber es git da ein großes Problem. Mein Mann hat cronische Bronchitis und ist hochgradig allergisch auf Pferde- und Katzenhaar. D.h. für uns, wenn ich mit Maya reiten gehe weiß ich garnicht was ich danach machen soll, dass mein Mann nicht einen Erstickungsanfall bekommt. Hast Du vielleicht ein paar Tips? Und meinst Du das reiten könnte Maya bei ihren Problemen mit dem laufen lernen helfen?

Nicole
Nicole *68, Markus *64, Tim *99, Dennis *03, Maya *05 (CDKL5-Gendefekt, V.a. fokale cortikale Dysplasie links frontal, V.a. subependymale Heterotopie rechts frontal, Entwicklungsverzögert, Autistische Verhaltensstörung).

Geduld ist ein Baum, dessen Wurzeln bitter, dessen Frucht aber sehr süß ist. - Aus Persien -

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Beitragvon sabine g » 07.06.2008, 23:04

Hallo Martina,

zunächst zur Frage ob ein kleines Pferd für ein 4jähriges Kind nicht therapeutisch sinnvoller wäre. Wenn ich es richtig verstehe, dann reitet ihr vorrangig, um die Gleichgewichtssinnstörung zu verbessern, damit sich alle darauf aufbauenden Sinne überhaupt entwickeln können. Wenn Deine Tochter also keine Ängste wegen der Höhe eines großen Pferdes hat, dann kann ihr Gleichgewichtssinn genauso gut mit einem kleinen wie einem großen Pferd stimuliert werden. Große Pferde haben oftmals größere, wiegende Bewegungen, kleine Pferde haben oftmals häufigere, schneller taktende, kürzere Bewegungsausmaße. Allerdings kann man das nicht total verallgemeinern, jedes Pferd fühlt sich anders an. Vielleicht hat sie einfach die sitzbequemen großen Tiere bislang erwischt.

Ihre Bevorzugung kann aber auch ganz andere Gründe haben: zb mehr Anerkennung für ihren Mut, wenn sie auf einem großen Pferd sitzt. Oder Sympathie zu einer Farbe, einem Gesicht eines Pferdes.

Welche Übungen man wählen würde, kann ich so nicht beantworten. Für die Übungsauswahl muss immer der individuelle Entwicklungsstand die Richtung vorgeben. Sitzt sie noch kippelig, verliert sie ihre MItte ohne es zu merken, oder gerät sie bei Kurven in eine bestimmte Richtung immer ins Rutschen. Oder ist sie schon im Sitzen stabil, und kann sich aber zb nicht hinknien, verharrt auf ihren Füßen hockend oder wird sie erst beim Loslassen der Griffe ganz unsicher? Du siehst, ohne sie zu kennen, kann man keine Übungen angeben.

Liebe Grüsse
Sabine

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Beitragvon sabine g » 07.06.2008, 23:13

Hallo Nicole,

das Reiten könnte Maya das Gangbild fühlen lassen, denn das Becken des Reiters wird im Schritt des Pferdes genauso bewegt, wie wenn man selber laufen würde. Allerdings solltest Du ganz viel Wert darauf legen, eine echte Hippotherapeutin zu finden, denn nur die Physiotherapeuten können einem nicht altersgemäß laufenden Kind hier über s Pferd entsprechend helfen. Bei einem Reitpädagogen oder Behindertenreitsportausbilder könntest du dieses Fachwissen nicht erwarten.

Bzgl. der Pferdehaarallergie folgende Idee: Zieh ihr die Reitsachen erst am Stall an. Nach dem Reiten direkt am Stall wieder ausziehen und in eine Plastiktüte, vielleicht kannst du die Sachen auch luftig aufgehängt bei der Therapeutin lassen. Wichtig wäre, eine Barriere zwischen Stall und zuhause zu schaffen und eben auch das Auto nicht zu "kontaminieren". Du selber fasst dann eben keine Pferde an und ihr haltet auch Abstand, wenn die Pferde im Fellwechsel (Frühjahr besonders) geputzt werden und begrüßt die Pferde erst an der frischen Luft.

Optimal wäre ein Curly Horse, die lösen keine PFerdehaarallergie aus. Aber selbst wenn sie auf einem solchen (ehen selten in Deutschland und in der Anschaffung recht teuer!) reiten würde, so leben am Stall ja auch andere Pferde!

Liebe Grüsse
Sabiine

martina39598
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Beitragvon martina39598 » 08.06.2008, 10:40

Danke dir Sabine für deie nette antwort .Tanja sitzt Stapil auf dem Pferd .Ich vermuite mal das Djego eien besondere Austrtahlung hat und da viel sympathie rüber kommt.Wobei wir sie auch auf ein andere Großes pferd schon sitzten hatten .Dieser dan sofort ins herzgeschlossen wurde.Ich vermute mal das es auch die gang art ausmacht .Ich mekre das sie auf ein kleineren Pferd konsentrierter ist ihr glecih gewicht zu halten.Ich kann dir gerne mal ein foto schicken vom anfänglichen reiten bis zum Letzen Reiten .Ich hab auch das gefühl das sie das riten Totla geniest .Meist grins sie so insich wenn sie auf dem pferd sitzt.Auf fragen ob es ihr gefällt Benatwortet sie frei also ohne angst.So mein Bauchgefühl her .Wir hatten mal eine freundinvon ihr mit dabei die zwei mädels haben auf den pferden Quatsch ohne ende gemacht. :roll: :lol:
Das mit hinknien ahben wir noch nicht beobachtet wie meisnt du das?
Wie geschrieben Tanja reitet mit sattel und ohne therabeuten einfach nur damit sie den kontakt zu pferden hat (bei uns ist der spaßfaktor der wichtigste ,wenn das gelcihgewicht zudem verbessert werden kann ist es natürlich umso besser)
Wir haben diesen Weg gewählt um ein bischen abschalten zu können vom Altag .da sie in der kita sehr viele förderungen erhält .(physotherapie,Schwimmen,Turnen.Ergo) Wollte ich was wo wir als ganze Familie unseren spaß haben .Unser Geldbeutel sit ehr schmalhans da können wir uns den tag aussuchen wann wir zum reiten gehen und müssen zudem in kein verein sein.Wir bestellen das pferd 1 tag vorher zahlen 10 euro die std .Wir wandern zudem ins geländer wo wir noch ganz andere dinge endecken wie z.b. rehe *grins.
Der Pfredehof ist zudem kinderfreundlich .anfagns war sie wie eien klette an mir gehängt ,mittlerweile kennt sie die leute und die pferde da .Bewegt sich dazunehmens frei .Also unser unsichtbares band wird länger ,wenn ich das mal so formulieren darf.
Was uns alle verwundert hatte war eben das wir die Auswahl hatten zwischen kleinen und großen pferd .Sie nomal Ängstlich ist .Auch was höhe angeht (Klettern war ein drama) Aber trotz allem suchte sie sich als jüngste und kleinste kind auf dem hof das größte pferd aus. :shock: Wobei ich vermute das es mit der gang art zusammen hängt.
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Bemima
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Beitragvon Bemima » 26.06.2008, 06:19

Hallo Sabine,
mein Sohn Matthias ist 3, 5 Jahre alt. Er ist sprach- und entwicklungverzögert. Ob eine Behinderung vorliegt wissen wir nicht. Eine Diagnose haben wir nicht. Matthias erhält zur Zeit schon Krankengymnastik und Logopädie.

Matthias braucht starke Reize, um sich wahrzunehmen, daher denke ich über Reiten nach. Kannst Du mir vielleicht weiterhelfen und mir sagen, ob es überhaupt sinnvoll ist. Ich habe nämlich auch gehört, dass man erst später mit Reiten beginnen sollte.


Liebe Grüße Beate

sabine g
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Beitragvon sabine g » 26.06.2008, 23:10

Liebe Beate,

es ist immer schwierig zu raten, wenn man ein Kind nicht gesehen hat. Dennoch hier ein Versuch zu schreiben, was mir zu Deiner Anfrage spontan durch den Kopf ging: Ich würde warten. In dem Alter verbietet sich das Setzen starker Reize durch ein Pferd/Pony. Warum? Starke Reize setzt der Trab. Kräftige Hoch-Runter Bewegung des ganzen Körpers und starke Bewegungsaufnahme im Becken nach links/rechts und vor/zurück. Wenn das nicht geschieht, bzw. es dem Kind nicht möglich ist, hat man das auf dem Pferderücken ständig hochhoppelnde Kind, welches sich kaum abfangen kann, das in der Wirbelsäule gestaucht wird und dessen Kopf zumeist nach hinten über fliegt. Und seine Kräfte reichen kaum aus, um sich oben festzuhalten.

Man kann stärkere Reize auch über Voltigierübungen im Schritt setzen. Aber gerade jüngere entwicklungsverz. Kinder reagieren oft zB auf ein seitwärts-reiten mit Ablehnung, weil es sie sehr verunsichert. Ihr Gleichgewichtssinn wird überfordert, ihre Muskulatur läßt einen adäquaten Krafteinsatz kaum zu, die Gesamtkoordination kann sich bei der unter ihnen stattfindenden Bewegung nicht anpassen.

Bei entw.verz. Kindern mit Sprachproblematik habe ich gute Erfolge ab einem Einstiegsalter von 5 bis 6 Jahren und dann bei mir bis zu 8-9 Jahre. Bei jüngeren kann -muss nicht- der Schuss aus o.g. Gründen nach hinten losgehen.


Liebe Grüsse
Sabine

Andrea G
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Beitragvon Andrea G » 15.07.2008, 19:03

Hallo Sabine,
meiner Meinung nach ist die Reittherapie eine der sinnvollsten Therapien überhaupt. Meine Kinder reiten nunmehr seit 9 Jahren: Leo, mit schwerer körperlicher und geistiger Behinderung, hat mit 3 Jahren das erste Mal auf dem Pferd "gesessen" und hat inbesondere durch das Reiten Kopf- und Rumpfkontrolle gewinnen können. Es ist jedes Mal toll, zu beobachten, wie viel Spass das Reiten bereitet. Im Moment verhindert jedoch leider seine luxierte Hüfte diese Freizeitbeschäftigung. Auch meine Tochter, die eine Sprachentwicklungsverzögerung mit Konzentrationsproblemen hatte, hat durch das heilpädagogische Reiten große Fortschritte machen können. Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein werden gestärkt, Ängste abgebaut... Heute ist das Reiten ihre liebste Freizeitbeschäftigung und von ihren einstigen Problemen ist fast nichts mehr zu bemerken. Auch ich selber bin von der Wirkung des ther. Reitens überzeugt, da ich nach einer Bandscheiben-OP durch das Reiten meine Rückenprobleme im Griff habe. Es wäre schön, wenn diese Therapie auch durch die Krankenkassen anerkannt werden würde.
Viele Grüße Andrea
Andrea mit Leo (*03/96) ehemaliges FG, shuntversorgter HC, Lennox Gastaut Syndrom, schwere psychomot. Retardierung, PEG-Sonde und Louisa (*07/94)

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ehemaliger User

Beitragvon ehemaliger User » 29.12.2009, 10:30

Hallo Sabine ,
ich melde mich auch mal wieder , da ich eine Frage habe :roll: . Mein altes Pony ist altersbedingt nicht mehr Reitbar , daher habe ich mich nach etwas neuem umgesehen . Seit Juli haben wir nun eine bald 6 - Jährige Haflingerstute + ihrem Fohlen . Nun zur Frage ! Mein Sohn Nicki geht immer direkt hinter den Pferden her ! Wie kann man Ihm das bloss abgewöhnen ? Wir haben nun 4 Pferde und da kann es ja durch aus mal zum Austreten kommen ! Er hört auf gar nichts . Hätte es wohl Zweck mal Bilder oder Videos im Netz zu suchen wo so etwas gezeigt wird ?

LG Bernd


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