Renate Ebert, Franziska, die Trisomie und das stille Ende

Berichte von Eltern, die mit einem besonderen Kind leben

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Renate Ebert, Franziska, die Trisomie und das stille Ende

Beitragvon Sabine » 26.08.2012, 19:34

Hallo,

dieses Buch wurde von einer Mutter geschrieben, die mit dem 2. Kind schwanger ist und erfährt, dass ihr Ungeborenes an Trisomie 18 leidet und die Geburt voraussichtlich nicht überleben wird.
Ihre Ängste und Zweifel schildert Renate Ebert in E-Mails an eine Freundin. Daraus entstand dann zehn Jahre später dieses Buch.
Die Mails erzählen von der tiefen Traurigkeit, den vielen dunklen Stunden, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, aber auch von ganz viel Mut und Kraft, das Kind entgegen aller Erwartungen zu bekommen und auf seinem Weg zu begleiten. Franziska ist noch im Bauch ihrer Mutter verstorben und wurde still geboren.
Es kostet viel Kraft, dieses Buch zu lesen und so nah am Leid von Familien zu sein, denen so ein schwerer Schicksalsschlag widerfährt. Aber es lohnt sich! Ich kann das Buch sehr empfehlen. Mich hat es gelehrt, dass es auch möglich ist, ein todkrankes, zum Sterben verurteiltes Ungeborenes willkommen zu heißen - auch wenn Eltern dabei eigene Grenzen überschreiten müssen.

LG
Sabine
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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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