Welcher Hund tut behindertem Kind gut?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Kevin.B
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Welcher Hund tut behindertem Kind gut?

Beitrag von Kevin.B »

Hi,
unser 7 Jähriger Kevin ist Schwerbehindert und hat richtig Spass,
wenn er mit einen Hund vom Nachbar oder Freunden Spielen und Gassie (unter unserer beaufsichtigung) geht.

Habe mit unserm Kinderarzt Betreuerin sowie Behindertenschule gesprochen,
und die sind auch der Ansicht das ein Hund für Kevin Spitze wäre .

Nun wir sind 5 Köpfig ,kevin hat noch einen Zwillingsbruder und einen 9 Jährigen Bruder,
und Wohnen noch in einer 100qm Wohnung eher Ländliche umgebung (viele Felder).

Suchen aber grössere Wohnung oder Haus so das wir 3 Kinderzimmer statt wie jetzt 2 haben,
sowie mit Garten.

Meine Frau sucht schon im Internet nach Hunden die Lieb sind (Ok Erziehungssache),
aber gern für Besondere Menschen die zum Freund werden.

Keine Terrier oder Jagdhunde.

Daher sind wir auf den Labrador gestossen,
nur eben ein Mischling oder Rasse die kleiner werden als Normale.

Was haltet Ihr von unserer Idee,weil das muss gut durchdacht sein weil wir ja auch noch ne 3 Jährige Schmusekatze haben.

Wir sind für Tipps und Erfahrungen sehr Dankbar.

Gruss

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Engrid
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Beitrag von Engrid »

Hallo,

guck mal hier:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... ight=rasse

Lies Dich mal ein bisschen ein, da muss man sich schon ein bisschen auskennen. Ein Labrador ist auch ein Jagdhund (allerdings ein "Jagdhund nach dem Schuss"), genauso wie ein Golden Retriever oder Pudel. Ein großer Hund ist oft im Wesen stabiler, weil er eben mehr "darstellt" und sich nicht groß machen muss; außerdem ist er beim Kuscheln und Toben stabiler, weil er eben mehr "aushält". Mein Sohn z.B. nimmt unseren 33kg schweren Hund gerne als "Kissen" beim Kuscheln, was der Hund völlig okay findet.

Du hast sicher nicht viel Zeit, den Hund anständig auszubilden, also überlege vorher gut (Welpe oder ausgewachsen, welche Rasse, wer macht was mit dem Hund, wie erziehe ich meinen Hund, was muss er lernen/können, ...), sonst hast Du keine Entlastung und Freude durch das neue Familienmitglied, sondern nur zusätzlich ein schlechtes Gewissen und Belastung. Die Katze ist dabei vom Hund aus gesehen das geringste Problem.

Wenn es richtig gemacht und angegangen wird, dann ist ein Hund mit das beste, was einem mit behindertem Kind passieren kann. Meiner macht seinen "Job" ganz wundervoll ...

LG, Ingrid
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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Kevin.B
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Beitrag von Kevin.B »

Danke,
Wir werden den Hund auf jedenfall Ausbilden lassen,
bzw eine Hundeschule besuchen die auf Behinderten Hunde geschult sind.

Weil das ist uns sehr wichtig,wenn dann machen wir keine halben sachen,
da es um das wohl unsers Kindes geht :wink:

Ich meinte klein nicht wie ein Spitz oder Pinscher,
sondern grösser als ein Jack Russel.

Hatte mehrer Fotos im Internet gefunden von dem Labrador mix,
der bischen kleiner ist nicht so sehr gross.
Ok blöd beschrieben,aber konnte bisher keinen Namen der Rasse rausfinden.
Ähnlich Beagel.

Was habt ihr denn für ein Hund wenn man mal Fragen darf?


Mfg
Kevin ist ein 7 Jähriges Schätzken.-Bekam in der 2 Lebenwoche Mengingitis und was ein 1/2 Jahr nicht Behandelbar,resultat 10% vom Hirn Sprachzentrum abgestorben.Leidet unter leichter Epilespy (kriegt dagegen Orfiril Long 150mg).

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erihatti
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Beitrag von erihatti »

hallo Mama von Kevin,

obwohl Labradore wirklich tolle Hunde sind, sind sie, wenn sie jung sind, echte Kraftpakete und brauchen eine MENGE Auslauf.

Wir haben uns vor 4 Jahre einen Labi geholt. Er war wunderschön und im großen und ganzen ein sehr lieber Hund. Bloß, wie gesagt, er war sehr fordernd und die Erziehung war deutlich schwerer, als wir uns das erhofft hatten. Wir waren 2 Jahre mit ihm in der Hundeschule, und selbst sie hat gemeint, dass sie noch nie sowas wie Batzi hatte...

kennst du den Film "Marley und ich"? Dann schaue ihn dir vielleicht wieder gut an. Der Film beschreibt (wenn auch etwas übertrieben) wie Labbis ticken... sie fressen viel.

Eine Bekannte aus der Hundeschule hatte einen von Pfaffenwinkel (Osterzell) im Allgäu und er war ziemlich unproblematisch... bis er in die Pubertät kam. Nach der Kastration wurde er etwas ruhiger.

Wir haben Batzi weitervermittelt als Annika´s Epilepsie bekannt wurde und wir auch sehr oft in Vogtareuth waren. Ich hatte keine Zeit für den Hund, ihm war Zuhause langweilig, er zerstörte alles, was er nur fand...

es war nicht sein Fehler... aber ich merkte es war einfach nicht fair für ihn.

Wenn das nicht passiert wäre, dann weiß ich, ich hätte ihn trotzdem behalten... irgendwann wäre er bestimmt ruhiger geworden.

Er lebt jetzt mit einer jungen Frau, ihrem Freund und Eltern und hat dort ein sehr guten Platz und wir hören gelegentlich wie es ihm geht.

Wir haben uns einen Cocker-Dackel Mix (aus dem Tierheim, ausgewachsen) gezielt gefragt, nach einem Hund der behinderten gerecht wäre... Tierpfleger kennen ihre Hunde meist sehr gut und können vielleicht besser abschätzen, wie ein Hund reagiert.

Jack lebt seit 5 Wochen bei uns und er ist für uns der absoluten Traumhund... er ist einfach süß, sucht viel Nähe, er ist trotzdem klein und handlich und man kann ihn wirklich überall mitnehmen, was mit Batzi schon wegen der Größe nicht möglich war.

Hast du jemanden der ihn dir im Notfall abnehmen könnte? z.B. wenn ihr ins Krankenhaus musst? oder in Urlaub?

Bist du bereit mindestens 2 Stunden mit ihm bei Wind und Wetter raus zu gehen?

Ich finde ein Labrador braucht mehr Platz wie in einer Wohnung... aber es ist nur meine Meinung.

Ich würde dir empfehlen etwas kleineres zu nehmen. Beagle, Cocker Größe. Die sind auch gut zu erziehen.

LG

Erika
Erika mit Annika: Koolen de-Vries Syndrom (Mikrodel. 17q21.31) mit allem, was dazu gehört: Hypotonie, partielle Polymikrogyrie, Urachusfistel (operiert), Epilepsie (gut eingestellt), Mitralklappenprolaps, Entwicklung- und Sprachentwicklungsverzögerung, Dyspraxie, uvm!

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erihatti
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Beitrag von erihatti »

Erika mit Annika: Koolen de-Vries Syndrom (Mikrodel. 17q21.31) mit allem, was dazu gehört: Hypotonie, partielle Polymikrogyrie, Urachusfistel (operiert), Epilepsie (gut eingestellt), Mitralklappenprolaps, Entwicklung- und Sprachentwicklungsverzögerung, Dyspraxie, uvm!

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Regina Regenbogen
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Beitrag von Regina Regenbogen »

Gut zu erziehen ist an sich jede Rasse, man sollte vielleicht unterscheiden zwischen Jagd-/Sporthund und Familienhund. Das jeder Hund sein Maß an Bewegung braucht, ist natürlich unumstritten, hier sollte man aber vielleicht in Richtung Hütehund schauen. Wir haben seit über 20 Jahren nur Schäferhunde und Schäferhund-Collie-Mixe und damit ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht hinsichtlich der Kinder.

Da ich es in absehbarer Zeit nicht mehr schaffe, einem 40-50 kg schweren Hund ausreichend Bewegung und Aktivitäten zu verschaffen, wird unser nächster Hund ein Sheltie sein. Denn ganz ohne Hund geht es bei uns nicht. :wink:
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

kathleen w
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Beitrag von kathleen w »

Hallo,

ich finde es kommt nicht nur auf den Hund an, sondern auch wie die Familienmitglieder "drauf" sind.

Wir hatten 13 Jahre einen Schäferhund. Der war ein supergutmütiges Schaf :) . Die Kinder konnten mal nach seinen Zähnen schauen usw. Wenn es ihm gereicht hat, dann ist er aufgestanden und hat sich ein anderes Plätzchen gesucht.

Jetzt haben wir seit 7 Jahren einen Jagdhundmix. Sie ist jetzt schon etwas ruhiger geworden, aber kein wirklicher Schmusehund. Passt für uns. Die Kinder werfen Bälle und Hund und Kinder sind glücklich.

Dazu haben wir seit 3 Jahren noch einen Chihuahua. Der ist der Liebling der Familie. Von einer Züchterin wurde ich schnöde abgewiesen. Ihre kleinen Lieblinge hat sie nicht in Familien mit Kindern vermittelt :roll: . So ein Blödsinn. Unsere S. war damals 3 Jahre, motorisch (Beine) um Welten zurück und hat sich gefreut wie ein Schneekönig, wenn sie den Kleinen auf dem Schoß haben durfte.
Auch heute noch sitzen sie neben dem Hund und krabbeln ihm den Bauch und er geniiiiießt es :D indem er sich auf den Rücken legt und alle Viere entspannt von sich streckt.

Was macht so eine Züchterin, wenn sie an kinderlose Mittzwanziger verkauft und diese in 1 oder 2 Jahren Nachwuchs bekommen? Den Hund wieder wegholen oder doch nur an die Generation 50 Plus verkaufen? Obwohl es da heute auch schon Möglichkeiten gibt, um über 60jährige zu glücklichen Müttern zu machen :roll: .

Wie du siehst kommen viele Faktoren zusammen. Ist euer Kind motorisch ungeschickt, würde ich auch zu einem größeren Hund tendieren, da die mehr aushalten als ein Kleinsthund. Wie ist das momentane Platzangebot für den Hund .....

Auf jeden Fall finde ich Hunde oder auch andere Tiere als Bereicherung für eine Familie. Ich möchte unsere nicht mehr missen.

LG Kathleen
Kind (2005) ICP, Rolli fahrend, kann kurze Strecken gehen

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coniectrix
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Beitrag von coniectrix »

Guten Morgen
Mit dem LabradorMix meinst Du evtl einen sogenannten Labradoodle. Kreuzung Labrador Pudel.
Es sind ganz tolle Hunde aber bei der Auswahl muss man sehr genau auf den Züchter schauen denn gerade im Bereich Doodle gibt es viele unseriöse Züchter.
Am allerbesten sucht Ihr gezielt nach einen Australien Labradoodle diese "Rasse" wird schon länger gezüchtet und ist nicht nur eine Kreuzung Labrador Pudel sondern es sind noch andere Rassen eingekreuzt. Bei den Australien Labradoodles gibt es mittlerweile auch sowas wie ein Rassestandard auf den man sich ziemlich genau verlassen kann. Diese Doodles werden schon seit mehr als 20 Jahre in Australien gezüchtet und dort sind sie mittlerweile auch anerkannt. Vorsichtig würde ich sein bei den Kreuzungen Labrador Pudel die es mittlerweile zu Hauf in Deutschland gibt.
Bei dem Australien Labradoodle kannst Du ziemlich sicher davon ausgehen das die beschriebenen Eigenschaften (wie nicht haarend etc.) auch zutreffen. Bei der Labrador Pudel Mischung weißt Du nicht ob eher der Pudel oder eher der Labrador durchkommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Labradoodle

http://www.cymbrogi-labradoodles.de/Lab ... oodle.html

http://www.australian-labradoodles.at/

Nachteil der Australien Labradoodles ist es das man nur schwer Züchter findet. Ich weiß eben von dem einen in Österreich und auch das die Holländer auf diesem Gebiet wohl einige haben.
Musst Dich mal durchs I-Net wühlen dann wirst Du sicher fündig. Wenn Du dann was gefunden hast ist es sicher hilfreich mit dem Hundetrainer, der den Hund dann auch ausbilden soll, den Züchter genau unter die Lupe zu nehmen. Denn so ein Welpe sieht immer sooooooo suüüüüüüüüüüüsssssssss aus das man schnell geblendet ist und die evtl Missstände bei einer Zucht leicht übersieht. Ist mir auch schon so gegangen (trotz Hundeerfahrung) ich habe unseren Hund aus eine Zucht die nicht ganz so toll ist wie sie auf den ersten Blick schien. Aber trotzdem gebe ich den Kerl nicht mehr her und er hat einen super Charakter.
Der Vater unseres Hundes ist ein Australien Labradoodle die Mutter ein Labradoodle (Labrador Pudel Mix). Der Hund ist sehr leicht erziehbar, hat aber immer Schabernack im Kopf (klaut gerne mal Schuhe, zerbeißt sie aber nicht, das ist der Labrador der das "Wild" unversehrt seinem Herrchen bringt) :lol: , sehr ruhig bellt kaum, liebt Kinder über alles (lässt dafür sogar mal seine Hundekumpels stehen :lol: ), haart überhaupt nicht (ca 2-3 mal die Woche bürsten und 2mal im Jahr zum Hundefrisör), man kann ihn überall mit hinnehmen, nicht schreckhaft, nicht dominant aber trotzdem selbstbewusst. Und hat den Drang seinen Menschen immer gefallen zu wollen. Achja unser Hund ist 52cm (Schulterhöhe) und wiegt knapp 18 kg.
Ich würde immer wieder diese "Rasse" nehmen. Aber wie gesagt VORSICHT denn es gibt derzeit viele schwarze Schafe unter den "Züchtern", der Doodle ist zur Zeit ein Modehund.
Ich (1969): Neurodermitits und div. Lebensmittelallergien sowie Heuschnupfen
Mein Mann (1971): allergisches Asthma, Farbblindheit (grün, braun) und Farbschwäche
Kind (2008): frühkindlicher Autismus, Sprachentwicklungsverzögerung, Pflegegrad 3, GdB 100% Merkzeichen G,B,H

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Kevin.B
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Beitrag von Kevin.B »

Vielen Dank für die hilfreichen Erfahrungen und Tipps.
@erihatti hier schreibt nur der Papa vom Kevin :D

Wir möchten für Kevin (hauptsächlich) einen Kurzhaar Labradormix,
denn Kevin ist mehr Impulsiv und ungeschickt aber Vorsichtig.

Wie ich mittlerweile auch aus Hundeforen rausgelesen hatte, sind Labradore Super Familienhunde.

Auslauf kriegt der Hund allemale da wir sehr viel in der Natur unterwegs sind.
Ich zb bin nicht so einer der auf Trubel steht,daher lieber spazieren gehen an Seen und wo Ich (wir) mit den Kindern Toben können.

Sind aufjeden sehr viel draussen,alleine wegen Kevin schon da er nicht so gern auf unseren Spielplätzen gesehen wird,
naja viele Leute denken noch Behinderungen seien Ansteckend oder so und machen einen grossen Bogen,
sowie kann Kevin sich nicht richtig Artikulieren und wirkt dadurch meist Agressiv auf andere Kinder was völlig unsinn ist.

Er möchte nur mitspielen aber seine Motorik macht ihm ein strich durch die Rechnung ,so das es aussieht das Kevin Hauen und Kratzen möchte.
Ist schon nicht Leicht verständniss volle Eltern zu finden,wobei die Kinder ab ca 12 Jahren schon verständniss zeigen.

Darum gehen wir viel durch Wälder,zu Seen und Flüssen,eher Naturgebunden 1-2 mal im Jahr für ne Woche zur Nordsee Campen.

Ist in Dortmund oder nähere Umgebung ein Züchter sowie Hundeschule zu empfehlen?
Möchte ungern an unseriöse Züchter oder Schulen geraten,da es zu 100% Funktionieren muss mit Kevin und dem Hund (Ok meist erziehungssache.)

Noch mehr Erfahrungen und Tipps Bitte, :P

MFG :wink:
Kevin ist ein 7 Jähriges Schätzken.-Bekam in der 2 Lebenwoche Mengingitis und was ein 1/2 Jahr nicht Behandelbar,resultat 10% vom Hirn Sprachzentrum abgestorben.Leidet unter leichter Epilespy (kriegt dagegen Orfiril Long 150mg).

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Engrid
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Beitrag von Engrid »

Hallo Papa von Kevin,

nachdem was Du schreibst, werdet Ihr einem lebensfreudigen Labbi-Mix allemal gerecht. Das ist genau sein Ding - viel draussen, viel Natur, Wasser, Kinder, Familie.
Guck doch mal in ein Rasselexikon, und schau nach den Wesenseigenschaften, welcher Labradormix da noch passen würde außer mit Pudel. Dann kannst Du gezielt suchen. Es gibt Labradore übrigens auch reinrassig ziemlich klein.

Am besten, Du hast schon bei der Hundesuche eine gute Hundeschule an der Hand, die helfen da nämlich auch und haben einen guten Blick darauf, welchen Charakter ein Welpe oder eben ein ausgewachsener Hund hat und ob der Züchter gut ist.

Einen guten Züchter für Deine Zwecke, würd ich sagen, erkennst Du daran, dass er nur eine Hündin hat, die mitten in der Familie lebt. Ich würde noch darauf achten, dass Kinder etwa im Alter von Euren in der Züchterfamilie leben, denn so ist der Hund von Anfang an auf Kinder geprägt. Hat sich bei uns sehr bewährt. Ist aber kein Muß. Es kommt auch nicht nur auf die Rasseeigenschaften an, sondern auf den individuellen Charakter. Die Wurfgeschwister sind so verschieden wie Menschengeschwister: Nimm nicht den, der am ersten auf Euch zurennt (also den frechsten) und auch nicht den, der ganz schüchtern in der Ecke sitzt (ängstlich ist ungünstig), und natürlich auf keinen Fall den Draufgänger und Anführer, sondern nimm den souveränsten, ruhig und doch mit Witz ...
Meiner war als Welpe schon so, wie er jetzt ist: Ruhig, eigensinnig, etwas "wurschtig" (=dickes Fell), nicht verfressen (obwohl Golden Retriever :shock: ), anständig (klaut kein Essen, ...), total gutmütig. Übrigens, da kommt er her: www.golden-comets.de

In Hundeschulen könnt Ihr übrigens mit den Kindern schnuppern. Meine hat sich damals gefreut, als ich mit den Kindern kam, denn zu den Kursen gehört auch, dass Welpen sich an Kinder gewöhnen und da waren meine prima Übungsobjekte :mrgreen: Und ich konnte mir ein Bild machen.

Ein toller Buchtipp übrigens: Das andere Ende der Leine. Von Patricia Mc-Weißnichtmehr.

LG, Ingrid
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