Autoumbau, KFZ-Zuschuss durch Bezirk Obb., neues Urteil

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Keimur
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Beitragvon Keimur » 12.03.2013, 09:15

Hallo Michael,
also, zum einen würde ich frei einen Antrag stellen#:
Antrag auf Bezuschussung der Anschaffung eines neuen KFZs,
vorzugsweise ein VW...., oder was Ihr eben im Auge habt.
Dieser sollte groß genug für die Familie sein, Platz für evtl. behindertengerechte Einbauten haben (Rampe, Schwenksitz, Lift o.äh.) und eine Preisvorstellung, was das Auto (mit Händlerrabatt für Behinderte) in etwa kostet.
Dann begründen, weshalb das alte Auto nicht umrüstbar ist, zu alt, zu klein, zu reparaturanfällig usw. - z.B. wir müssen an Hilfsmitteln mitnehmen: Rolli, Duschstuhl oder ähnliches, passt nicht in den Kofferraum des alten Autos. Angeben, wieviele Kilometer das alte Auto hat.
Dann angeben, für welche Fahrten Ihr das Auto regelmäßig braucht:
Schwimmen, Hippotherapie, Freunde, Verwandte, Vereine besuchen usw. (also alles was zum "Leben" dazu gehört), wieviele Fahrten und km in etwa im Monat.
Und, dass öffentlich Verkehrsmittel nicht oder in nicht ausreichendem Ausmaß vorhanden sind oder nicht rolligerecht usw.
Ihr müsst nachweisen, dass ihr zwingend auf die Benutzung eines PKWs angewiesen seid!
Zudem wäre hilfreich, eine Stellungnahme des örtlichen Behindertenfahrdienstes zu erhalten, dass eben für diese regelmäßigen Fahrten kein Fahrdienst zur Verfügung steht (z.B. auch am Wochenende!).
Außerdem mitteilen, dass ihr bei Urlaubsfahrten - kann ja auch Österreich, Deutschland nähere Umgebung sein - nicht die Bahn und den Flieger benutzen könnt, a) wegen teuer, b) wegen zuvieler Hilfsmittel, die man mitnehmen muss.
Dann monatliche Einkommenssituation darlegen, aber noch so, dass ihr Euch auch den monatlichen Unterhalt eines Autos leisten könnt!
Manchmal gibt es auch Formulare zum Runterladen bei den örtlich zuständigen Behörden.
Sonst wende Dich doch an den MMB (Verein Mobil mit Behinderung), die können hier einen auch unterstützen, ggfls. kann man dann auch Stiftungen anschreiben. Dazu müsst Ihr dort aber Mitglied sein (kostet ca. 36 Euro im Jahr).
LG Uschi
P.S. Ihr solltet natürlich sagen, was Ihr "einbringen" könnt als Eigenleistung, das alte Auto, Zuschuss von den Großeltern, Gespartes etc. Ich würde erst den Antrag stellen und parallel schon mal mich an den MMB oder Stiftungen wenden und auch entsprechende Kostenvoranschläge mir vom Autohändler und Autoumbauer (soweit erforderlich) einholen.
Uschi mit Korbinian (*2.12.04)
schwerer Sauerstoffmangel vor der Geburt mit Hirnblutungen und
Hirnschädigung, Tetraspastik beinbetont,
Absencen Epilepsie,visuelle Wahrnehmungsst., starke Entwicklungsverzögerung und immer gut drauf

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Beitragvon KerstinM. » 12.03.2013, 10:32

Hallo Michael, hallo Keimur,
Hallo Michael,
also, zum einen würde ich frei einen Antrag stellen#:
Antrag auf Bezuschussung der Anschaffung eines neuen KFZs,
vorzugsweise ein VW...., VW wird bei Stiftungen nicht funktionieren, weil die eine bestimmte Anschaffungsgrenze haben oder was Ihr eben im Auge habt. Ich empfehle Renault (Opel), haben wir und platzmäßig wunderbar und wesesntlich billiger als VW, VW ist ja echt Luxusgut gewordenDieser sollte groß genug für die Familie sein, Platz für evtl. behindertengerechte Einbauten haben (Rampe, Schwenksitz, Lift o.äh.) und eine Preisvorstellung, was das Auto (mit Händlerrabatt für Behinderte) in etwa kostet.
Dann begründen, weshalb das alte Auto nicht umrüstbar ist, zu alt, zu klein, zu reparaturanfällig usw. - z.B. wir müssen an Hilfsmitteln mitnehmen: Rolli, Duschstuhl oder ähnliches, passt nicht in den Kofferraum des alten Autos. Angeben, wieviele Kilometer das alte Auto hat.
Dann angeben, für welche Fahrten Ihr das Auto regelmäßig braucht:
Schwimmen, Hippotherapie, Freunde, Verwandte, Vereine besuchen usw. (also alles was zum "Leben" dazu gehört), wieviele Fahrten und km in etwa im Monat.
Und, dass öffentlich Verkehrsmittel nicht oder in nicht ausreichendem Ausmaß vorhanden sind oder nicht rolligerecht usw.
Ihr müsst nachweisen, dass ihr zwingend auf die Benutzung eines PKWs angewiesen seid!
Zudem wäre hilfreich, eine Stellungnahme des örtlichen Behindertenfahrdienstes zu erhalten, dass eben für diese regelmäßigen Fahrten kein Fahrdienst zur Verfügung steht (z.B. auch am Wochenende!).
Außerdem mitteilen, dass ihr bei Urlaubsfahrten - kann ja auch Österreich, Deutschland nähere Umgebung sein - nicht die Bahn und den Flieger benutzen könnt, a) wegen teuer, b) wegen zuvieler Hilfsmittel, die man mitnehmen muss.
Dann monatliche Einkommenssituation darlegen, aber noch so, dass ihr Euch auch den monatlichen Unterhalt eines Autos leisten könnt!
Manchmal gibt es auch Formulare zum Runterladen bei den örtlich zuständigen Behörden.
Sonst wende Dich doch an den MMB (Verein Mobil mit Behinderung), die können hier einen auch unterstützen, ggfls. kann man dann auch Stiftungen anschreiben. Dazu müsst Ihr dort aber Mitglied sein (kostet ca. 36 Euro im Jahr).
LG Uschi
P.S. Ihr solltet natürlich sagen, was Ihr "einbringen" könnt als Eigenleistung, das alte Auto, Zuschuss von den Großeltern, Gespartes etc. Ich würde erst den Antrag stellen und parallel schon mal mich an den MMB oder Stiftungen wenden und auch entsprechende Kostenvoranschläge mir vom Autohändler und Autoumbauer (soweit erforderlich) einholen.

Wie geschrieben, wir haben den Renault Trafic, umgebaut mit ausklappbaren Rampen und Fixierungen um den Rollstuhl mit Kraftknotenpunkten festzuzurren. Alles toll und hat unseren Alltag so sehr positiv verändert, da wir für jede Aktion wie Arzt etc das Auto benötigen.

Michael falls du Fragen hast, gern per PN. Würde dir Hilfestellung geben. Ran an die Tasten :D

Gruß Kerstin
Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf,Epilepsie
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Beitragvon Keimur » 12.03.2013, 10:36

Hallo Kerstin,
wir haben einen VW Caddy Maxi, der bei unserer Familiengröße (3) ausreichend war, der 22.000 Euro gekostet hat.
Kommt eben drauf an, was man braucht - der VW Multivan ist in seiner Größe unverhältnismäßig teuer zu anderen Autos, da geb ich Dir vollkommen recht.
LG Uschi
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Beitragvon KerstinM. » 12.03.2013, 10:48

Hallo Uschi, aber der VW Caddy hat dann "nur" den Taxiumbau, d.h. man hat nur noch wenig Kofferrraum übrig nach dem Umbau. Deshalb ist er für uns aus der engeren Wahl rausgefallen. ( Unser Umbau hat auch wesentlich weniger gekostet als der Taxiumbau. ) Wir haben jjetzt im Kofferraum immer noch genügend Platz für alles Mitzunehmende und können Markus unterwegs auch gut auf einer Decke im Kofferraum liegend versorgen.

Gruß Kerstin
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Beitragvon Keimur » 12.03.2013, 10:55

Hi,
wir haben den Caddy Maxi, da ist schon genügend Platz.
Wir transportieren den Kleinen allerdings nicht im Rolli,
sondern im Autositz auf einem Schwenksitz auf der Beifahrerseite.
Irgendwann wird der Caddy aber zu klein sein - unser Sohn ist jetzt 8 -
wenn er so groß wird wie sein Papa, brauchen wir ein neues Auto,
das vor allem mehr Beinfreiheit hat.
LG Uschi
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Beitragvon MichaelK » 12.03.2013, 10:59

Hallo Uschi,

danke für deine Hinweise.
sollte groß genug für die Familie sein, Platz für evtl. behindertengerechte Einbauten haben (Rampe, Schwenksitz, Lift o.äh.) und eine Preisvorstellung, was das Auto (mit Händlerrabatt für Behinderte) in etwa kostet.
für uns reicht ein gebrauchter Kombi, der die Mitnahme Rolli und anderer Hilfsmittel ermöglicht. Schwenksitz wäre auch nicht übel. :wink:
Ihr müsst nachweisen, dass ihr zwingend auf die Benutzung eines PKWs angewiesen seid!
Ist mir klar. Andere Verkehrsmittel können wir eh nicht brauchen, da Lars alle 4 Stunden katheterisiert werden muß. Das ist schon mit dem Transport per Privat-PKW ein Kunststück, den zeitlichen Rahmen so zu organisieren, wie er das benötigt.
Urlaubsfahrten
da stellt sich die Frage, ob Urlaub von der Eingliederungshilfe umfaßt sein kann. Wünschenswert wäre das natürlich, aber da richte ich den Blick auf die Familien im Arnutsbereich. Wer zahlt denen denn den Urlaub, wenn das zu einer angemessenen Teilhabe gehört? Das ist schwierig.
Dann monatliche Einkommenssituation darlegen, aber noch so, dass ihr Euch auch den monatlichen Unterhalt eines Autos leisten könnt!
Das verstehe ich nicht so ganz. Wir können uns den Betrieb eines Autos faktisch nur durch das Pflegegeld überhaupt leisten, dafür sollte doch die KFz-Hilfe gerade auch da sein. Nicht nur für einen Zuschuß zu den Anschaffungskosten, oder? Gerade die größeren Autos haben ja auch die höheren Betriebskosten. Würde die KFZ-Hilfe ausschließlich auf die Anschaffung abzielen, würde damit ja die finanzielle Situation nur noch verschärft.
Manchmal gibt es auch Formulare zum Runterladen bei den örtlich zuständigen Behörden
da werde ich mal nachfragen. Bisher hab ich nur Formulare von der RV gefunden, die aber nur für die Eingliederung in das Arbeitsleben taugen.
Ich bin momentan sowieso im Dauerstreit mit den Sozialbehörden wegen der Beförderungskosten zur Schule, die die Erstattung des Schulträgers überschreiten. Schon da, wo es vergleichsweise um "Krümel" geht, geben die nicht nach. Die werden aber schön aufjaulen, wenn sie den Antrag auf KFZ-Hilfe demnächst bekommen.
Ja, vielleicht ist es verkehrt, wenn man zu bescheidene Ansprüche stellt.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)

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Beitragvon Keimur » 12.03.2013, 11:05

Hallo Michael,
es gibt auch einen Zuschuss zu den Betriebskosten, klar!
Geht Lars in eine normale oder Förderschule?
Mit den Sozialbehörden ist es echt schwierig!
Ich kann Dir nur den MMB empfehlen!
Wir haben darüber, bzw. über Stiftungen das Auto finanziert
(mein Mann war damals arbeitslos und ich nur teilzeitbeschäftigt!)
www.mobil-mit-behinderung.de
LG uschi
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Beitragvon MichaelK » 12.03.2013, 11:18

Hallo Uschi,

Förderschule.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
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Beitragvon nicole 30 » 19.03.2013, 19:41

Hallo an alle ,
meld mich nochmal zu Wort.Könnt mir jemand sagen ob ich den Antrag auf Kfz Hilfe so lassen kann oder ob ich was ändern muss.

Formloser Antrag auf Eingliederungshilfe bzw. KFZ-Hilfe gem. §§ 55 SGB IX, § 8 Abs1 Satz 2 und 9der KFZ-Hilfeverordnung in Verbindung mit § 44 SGB X

Sehr geehrte Damen u. Herren,
hiermit stelle ich einen Antrag auf Eingliederungshilfe bzw. KFZ-Hilfe gem. §§ 55 SGB IX, § 8 Abs1 Satz 2 und 9der KFZ-Hilfeverordnung in Verbindung mit § 44 SGB X.
Durch meine gesundheitliche Situation Schwerstmehrfachbehinderung durch E-Coli Meningitis mit Sepsis in der Neonatralperiode, Dystone Cerebralparese, Syptomatische Epilepsie mit Myoklonischen Anfällen, Pflegestufe 3 bin ich auf ein größeres Auto angewiesen. Ich bin im Besitz eines Schwerbehindertenausweis der u.a. die Merkzeichen G, aG, B hat und ich bedarf der ständigen Begleitung. Danach liegt bei mir eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr (Merkzeichen G), eine außergewöhnliche Gehbehinderung (Merkzeichen aG) und Hilflosigkeit (Merkzeichen H) vor. Zudem ist eine ständige Begleitung notwendig (Merkzeichen B).
Es ist meinen Eltern nicht mehr zuzumuten mich mit unserem BMW Kombi Bj. 1991 mit dem amtl. Kennzeichen XX-XX-X weiterhin zu Arztterminen, Freizeitaktivitäten, Einkaufen, Kleidung kaufen, Friseurbesuche, Verwandtenbesuche sowie Therapien zu fahren. Es ist ein sehr großer Aufwand aufgrund meiner Körpergröße und mein Gewicht sowie meinen Spastiken mich in dieses Auto zu transferieren.
Des Weiteren ist es mir nicht möglich durch meine Behinderung öffentl. Verkehrsmittel zu benutzen.
Auch ist es sehr aufwendig wie sie mir in meinem letzten Antrag geschrieben haben mich an einen Behinderten Fahrdienst zu wenden da ich auf diesen längere Zeit warten muss und diesen auch im Voraus bestellen muss, so dass spontane Aktivitäten dafür nicht in Frage kommen. Für Einsätze eines Krankenwagens bei einem Epileptischen Anfall muss ich für den Einsatz jedes Mal 10,-€ zahlen.
Gerne würde ich mehr mit meiner Familie Unternehmen aber aufgrund des Autos sind wir gezwungen uns für weiter entfernte Strecken ein geeignetes Auto zu mieten was mit hohen Kosten verbunden ist.
Wie ich erfahren habe gibt es bereits mehrere Gerichtsurteil(Sozialgericht Gotha S 14 SO 1391/06,Sozialgericht München S 48 SO 485/10 sowie Sozialgericht Koblenz S 12 SO 33/09 wonach die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, der Eingliederung in das Arbeitsleben gleich gestellt werden muss. Somit verweise ich auf diese oben genannten Urteile.
Ich bitte sie daher meinen Antrag zu prüfen und erwarte eine Schriftliche Mitteilung bis zum 20.04.2013.

Bin für tipps dankbar.

lg Nicole
Mutter von Marcel (18j. normal), unser sonnenschein Pascal 16j. zu 100% schwerstmehrfbeh.durch E-coli meningitis mit Sepsis ,
cerebale krampfanfälle,
dystone cerebralparese,
hydrocephalus,
linksbetonter strabismus convergenz,
entwicklungsverzögerung,
symptomatische epilepsie mit myklonischen anfällen
und Chantal(14j. Frühchen in der 33 SSW.)

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Beitragvon MichaelK » 19.03.2013, 20:10

Hallo Nicole,

was willst du mit X 44 SGB X ?
Habt ihr euch ein Auto gekauft seit dem letzten Antrag, oder wie ist das gemeint?

sonst müßte es m.E. heißen: gemäß §§ 53, 54 XII in Verbindung mit § 55 SGB IX sowie § 8 der Eingliederungshilfe-Verordnung

kennst du dieses Merkblatt schon? http://www.lwv-hessen.de/files/272/01_3 ... kblat1.pdf

LG Michael
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"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
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