Integration in den ersten Arbeitsmarkt

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

Moderator: Moderatorengruppe

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 04.01.2012, 15:44

Hallo,

welchen Schulabschluss hat dein Sohn denn

Grundschule, heilpädagogische Schule, jetzt Förderschule mit Schulbegleitung

Würde auch eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk in Frage kommen? Das wäre zwar erstmal nicht der 1. Arbeitsmarkt, aber danach kann man sich ganz normal bewerben

Über eine Ausbildung in einem BBW denken wir auch nach, kommt aber aktuell aufgrund seiner Probleme nicht in Frage.
Ist es grundsätzlich so, dass BBWs nicht für den 1. Arbeitsmarkt ausbilden?
Bewerbung auf dem 1. Arbeitsmarkt nach Ausbildung im BBW stelle ich mir schwierig vor.

PS: In welchem Bundesland wohnst Du denn?

Schleswig-Holstein, Schulbesuch aber in Hamburg

@Sabine 76
Du hast meinen größten Respekt, so wie du dich durchgekämpfst hast. Ich wünsche dir viel Kraft, um die derzeit schwierigen Bedingungen zu meistern.

Seit dem 30.11.2011 gibt es ein Urteil des Bundessozialgerichtes, dass man auch ein persönliches Budget für Werkstattleistungen nutzen kann.
Schau mal hier:

Ja, damit werde ich mich auch mal befassen.


Insgesamt beginnt die Suche ziemlich frustrierend. Da bekommt man haufenweise Kopien an die Hand, die nichts weiter beinhalten als Internetadressen oder irgendwelche Auflistungen von Berufen für Förderschüler und und. Die Berater machen es sich so einfach! Die Fähigkeiten, die im Jugendlichen stecken und wie weit diese ausbaufähig sind, stoßen auf wenig Interesse.

Muss erstmal abbrechen, später mehr.

Liebe Grüße Sabine

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Karin2
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Beitragvon Karin2 » 04.01.2012, 16:10

sabbi hat geschrieben:
welchen Schulabschluss hat dein Sohn denn

Grundschule, heilpädagogische Schule, jetzt Förderschule mit Schulbegleitung
wäre es da nicht erstmal wichtig, dass dein Sohn z.B. einen HS-Abschluss erwirbt und dafür weiter eine Schule besuchen, ggfs quasi als Nachteilsausgleich die derzeitige Klasse an seiner jetzigen Schule mit seinem Schulbegleiter mit dem Ziel eines besseren Schulabschlusses wiederholen darf.
Lieben Gruß
Karin

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Beitragvon Michelle-H. » 04.01.2012, 16:20

Ich weiß von Berufsbildungswerken in Dortmund

und Abendsberg die sich meines Wissens nach auf Autisten spzialisiert haben.

http://www.autismus-dortmund.de
http://dortmund.cjd.de/dortmund/pages/index/p/8590

Abensberg
http://bbw-abensberg.de/start.php?seite_id=193

Mit den Links aus Dortmnd kenne ich mich jetzt nicht so aus, aber ich habe einen Bekannten der zur Zeit in Abendsberg seine Ausbildung macht. Ist allerdings in Bayern.
Meine Homepage: http://michellehaekel.de.to/

Tetraspastik, Asthma bronchiale, Skoliose, Hüpftluxation bds. Besitzerin eines F5 Corpus von Permobil und eines Traveler von Proactiv.

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Beitragvon deruli » 04.01.2012, 16:25

Annette Schmidt hat geschrieben:Lavie ist in Wolfenbüttel

Fail!
Lavie ist in Königslutter

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Beitragvon Annette Schmidt » 04.01.2012, 16:27

Hallo Uli!

deruli hat geschrieben:
Annette Schmidt hat geschrieben:Lavie ist in Wolfenbüttel

Fail!
Lavie ist in Königslutter


:oops: :oops: :oops:

Stimmt, habe ich mit Deiner Schule verwechselt, das ist irgendwie immer noch im Kopf drin.  8) Sorry, Borreliose-Alzheimer. :oops: :roll: .

Dann erzähle doch mal, wie das da läuft, wie das mit der Vermittlung der Praktikums-/Ausbildungsfirma war, Du weißt es doch aus erster Hand. :wink:

Liebe Grüße

Mama Annette
Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, Polyneuropathie, CFS, Insulinresistenz, EM-Rentnerin mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Syndrom

Bitte keine PN-Anfragen, danke.

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Beitragvon deruli » 04.01.2012, 16:36

Annette Schmidt hat geschrieben:Dann erzähle doch mal, wie das da läuft, wie das mit der Vermittlung der Praktikums-/Ausbildungsfirma war, Du weißt es doch aus erster Hand. :wink:


Ich hab gerade Keine Lust dazu. :|

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Beitragvon ehemalige Userin » 04.01.2012, 16:37

Karin2 hat geschrieben:
sabbi hat geschrieben:
welchen Schulabschluss hat dein Sohn denn

Grundschule, heilpädagogische Schule, jetzt Förderschule mit Schulbegleitung
wäre es da nicht erstmal wichtig, dass dein Sohn z.B. einen HS-Abschluss erwirbt und dafür weiter eine Schule besuchen, ggfs quasi als Nachteilsausgleich die derzeitige Klasse an seiner jetzigen Schule mit seinem Schulbegleiter mit dem Ziel eines besseren Schulabschlusses wiederholen darf.
Lieben Gruß
Karin


Hallo Karin,

ich frage mich nur, welche Bedeutung ein Hauptschulabschluss für uns hätte? Erhöhen sich da wirklich die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden? Sind wir dann raus aus den "Maßnahmen zur Rehabilitation"?

Ein Wiederholungsjahr kommt nicht in Frage, das haben wir schon mit der Schule und Rehaberater abgeklärt.

Lieben Gruß Sabine

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Beitragvon Annette Schmidt » 04.01.2012, 16:40

deruli hat geschrieben:Ich hab gerade Keine Lust dazu. :|


Klare Ansage.... :lol:

Liebe Grüße

Mama Annette
Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, Polyneuropathie, CFS, Insulinresistenz, EM-Rentnerin mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Syndrom



Bitte keine PN-Anfragen, danke.

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Beitragvon ehemalige Userin » 04.01.2012, 16:42

Hallo Uli,

deruli hat geschrieben:
Annette Schmidt hat geschrieben:Dann erzähle doch mal, wie das da läuft, wie das mit der Vermittlung der Praktikums-/Ausbildungsfirma war, Du weißt es doch aus erster Hand. :wink:


Ich hab gerade Keine Lust dazu. :|


Wenn du mal Lust und Zeit hast, kannst du mal berichten. Das interessiert sicherlich viele user.

Lieben Gruß Sabine

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Beitragvon neue_Eva » 04.01.2012, 16:43

Hallo Sabine,

ohne Hauptschulabschluss kann man auch keine weiterführende Schule besuchen oder eine anerkannte Ausbildung machen, die mit einer Prüfung endet!

Gruss Birgit
Idealismus. Die Fähigkeit, die Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.

Curt Goetz


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