Lehrer widerspricht der Evolutionslehre

Hier könnt ihr Diskussionen bezüglich religiöser Fragen und Meinungen führen - oder auch einfach über religiöse Feste wie Taufen, Konfirmationen etc. brichten. Für Familien mit besonderen Kindern haben religiöse Sitten und Gebräuche schließlich auch einen besonderen Charakter.

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MichaelK
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Beitragvon MichaelK » 21.11.2012, 17:54

Angela77 hat geschrieben:Also, nein, nein: Ich finde mal sollte sich über beide Theorien ein persönliches Bild machen dürfen und dann individuell entscheiden ...


Hallo Angela,

Kreationismus und ID sind nunmal keine Theorien. Da gibt es nichts zu entscheiden.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
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Beitragvon dagmar neo frea » 21.11.2012, 18:27

Hallo Angela

Ich gehe da nochmal drauf ein:

Zitat:

Was heute "anerkannte Wissenschaft" ist, KANN morgen als völliger Humbug, MANCHMAL sogar: gefährlicher Humbug entlarvt sein ...

Zitat Ende

Irdendwie fischt Du da völlig im Trüben,und man wird nicht schlau was Du meinst.
Du vermischst das dann mit Bemerkungen,die irgendwer gemacht hat,und man ist immer noch nicht schlauer.

Werde doch mal konkret,von was Du Dich bedroht fühlst.
Welchen Zusammenhang willst Du jetzt herstellen?
Ich hab ja nun den armen Kerl,über den ich kurz geschrieben habe nicht verfolgt,in den Kontroversen hier im Thread wird auch niemand verhaftet.
Was hat das ganze mit der Rassenlehre der Nazis zu tun ?

L.G.
Dagmar *1962,Robert *1965,Frea Jakobine *1985, T21,operierter AV- Kanal,Neo Leander*2004, HFA

http://www.institut-fuer-menschenrechte ... rpd_de.pdf
https://www.youtube.com/watch?v=dVrX7Gqjzs0

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 21.11.2012, 19:47

Hallo Dagmar,

bedroht fühle ich mich gar nicht: Ich finde nur den Ton in manchen Postings unangenehm bis abfällig anders Denkenden gegenüber :?

WENN Michael Recht hat und Kreationismus KEINE Theorie ist - also kein in sich geschlossenes Gedankengebäude - DANN hat er auch nichts in Schulbüchern zu suchen.

Offensichtlich halten es aber einige für eine Theorie und da wäre zu prüfen, ob er den formalen Kriterien für eine Theorie wirklich nicht entspricht - da gibt es klare wissenschaftstheoretische Kriterien - oder ob er einzelnen oder vielen Menschen nur nicht logisch erscheint.

Dazu kann ich aber nichts sagen, da ich mich damit nicht auseinander gesetzt habe und es wohl auch nicht werde (Zeitmangel).

Aber ich (!) persönlich (!) habe es oft in anderen Diskussionszusammenhängen erlebt, dass wenn die objektiven Argumenten fehlen (oder Menschen sich ihrer Position selbsst nicht ganz so sicher sind) schneller aggressiv und persönlich werden.

So erlebe ich es auch in diesem Thread und auch in anderen, die irgendwie einen religiösen Bezug haben und dann "gekapert" werden.

Ich schreibe das alles schon im Konjunktiv und möchte mit dieser Wahrnehmung niemand beschuldigen. Es ist nur eine ganz persönliche Feststellung. Ebenso wie es eine persönliche Feststellung ist, dass ICH (!) finde, dass der Ton darüber entscheidet, ob Diskussionen Freude machen oder nicht.

Und das soll es doch, oder geht es nur (noch) ums Recht haben?

Andere, auch Mods, haben ja schonb Ähnliches geäußert - aber auch vergebens ...

Ich habe übrigens mal Studenten unterrichtet und da war ein ganz wesentliche Punkt, dass diese Ambiguitätstoleranz erwerben sollte, also auch andere Meinungen stehen lassen und/ oder integrieren können sollten.
Nur so funktioniere Wissenschaft. Jetzt weiß ich auch warum :wink:

Zum Thema aAssenlehre hatte ich schon erklärt, dass es als Beispiel gemeint war, dass das was eine Generation als "hoch anerkannte Theorie" sieht, totaler Quatsch sein, im Extremfall (!!) schlimme Folgen haben kann. Daher bin ich prinzipiell für OFFENHEIT!

LG
Angie
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Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Beitragvon MichaelK » 21.11.2012, 19:58

Angela77 hat geschrieben:

WENN Michael Recht hat und Kreationismus KEINE Theorie ist - also kein in sich geschlossenes Gedankengebäude - DANN hat er auch nichts in Schulbüchern zu suchen.


Hallo Angela,

meine Meinung ist da zweitrangig. Das müssen die Biologen schon unter sich ausmachen.

Ich wüßte jedenfalls nicht, wie man Kreationismus in Biologie sinnvoll unterrichten sollte, außer man nimmt die Bibel als Lehrbuch.

Die theistische Evolution könnte man unterrichten; das wäre aber nur die Evolutionstheorie + Gott als Erstverursacher. das wird aber auch so schon unterrichtet. Nur eben in getrennten Fächern.

Biologie ist ja auch nur das eine Problem. Wo sollte das hinführen. Gott in der Physik, Chemie, Mathematik.... :?: In Lebewesen finden schließlich chemische Reaktionen statt und von den physikalischen Gesetzen sind sie auch nicht gerade unbeeinflußt :wink:

LG Michael
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Beitragvon RenateT » 21.11.2012, 20:35

Hallo

hier wird kurz und verstandlich erklärt: Quelle genesisnet

Worin unterscheiden sich Schöpfungs- und Evolutionslehre?
Sowohl „Evolutionslehre“ als auch „Schöpfungslehre“ sind Sammelbegriffe, die für ein weites Spektrum verschiedener spezieller Positionen stehen. Hier soll mit dem Begriff „Schöpfungslehre“ gemeint sein, dass die Welt durch Gottes souveränes Schöpferwort unmittelbar ins Dasein gerufen wurde und dass insbesondere Grundtypen von Lebewesen in fertiger Form, aber mit Anpassungsfähigkeiten erschaffen wurden, auch der Mensch als eigener von Tieren abgegrenzter Grundtyp. Nach der biblischen Schöpfungslehre, die hier zugrundegelegt werden soll, sind die Lebewesen quasi gleichzeitig in der Schöpfungswoche entstanden, und die Schöpfung ist jung (größenordnungsmäßig im Bereich von ca. 10.000 Jahren). Dieses Schöpfungsverständnis wird oft als „Kreationismus" bezeichnet.
„Evolutionslehre“ soll beinhalten, dass alle Lebewesen letztlich von einfachsten Vorläufern abstammen, die selber durch natürliche Prozesse aus leblosen Stoffen hervorgegangen sind (Näheres im Artikel Grundzüge der Evolutionslehre). Die Lebewesen haben sich über einen Zeitraum von einigen Milliarden Jahren ebenfalls durch natürliche Prozesse verändert und in die bekannte Formenvielfalt auseinanderentwickelt. Im Artikel Evolutionsparadigma und Naturwissenschaft und anderen Genesisnet-Artikeln wird auch der Begriff „Evolutionsparadigma" verwendet.
Schöpfungs- und Evolutionslehre unterscheiden sich demnach in folgenden wesentlichen Punkten:
Vorstellung vom Anfang. Die Schöpfungslehre beinhaltet einen komplexen Anfang, mit strukturiertem Weltall und fertigen, polyvalenten Grundtypen (zum Begriff „Polyvalenz" siehe Genetisch polyvalente Stammformen von Grundtypen). Nach der Evolutionslehre war der Anfang unstrukturiert.
Alter des Kosmos. Nach der biblischen Schöpfungslehre haben wir es mit einem jungen Kosmos zu tun, während zur Evolutionslehre ein alter Kosmos gehört.
Evolutionsmechanismen. Nach der Evolutionslehre haben natürliche Mechanismen die komplexe Vielfalt der Lebewesen hervorgebracht (Komplexitätszunahme, Höherentwicklung, Makroevolution). Nach der Schöpfungslehre bewegen sich die Veränderungen der Lebewesen im Rahmen einer Mikroevolution, die qualitativ anders eingestuft wird als Makroevolution (vgl. Mikro- und Makroevolution). Veränderungen werden nur im Sinne von Anpassung, Spezialisierung und Ausschöpfung bereits angelegter genetischer Potentiale für möglich erachtet.
Schöpfungs- und Evolutionslehre im so charakterisierten Sinne haben gemeinsam, dass es Entwicklungsmöglichkeiten mikroevolutiver Art gibt. Dazu gehören auch Artbildung, Anpassungsfähigkeit, die Fähigkeit, sich zu spezialisieren und die Fähigkeit, latente genetische Potentiale auszuschöpfen.


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Beitragvon MichaelK » 21.11.2012, 21:07

Hallo Renate,

komplexer Anfang mit strukturiertem Weltall, ajo, na dann sind wir ja schon bei der Physik. :wink:

wie gesagt, der Kreationismus ist keine Theorie. Er bedient sich frei der Evolutionstheorie und negiert im Prinzip die Neubildung von Arten, weil das halt mit der Bibel nicht zusammenpassen würde. Die Arten würden sich nur wandeln, waren aber immer schon da. Menschen und Dinosaurier haben also gleichzeitig gelebt.
Man verzeihe mir die Ironie, ist nicht bös gemeint. :)

LG Michael
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Beitragvon RenateT » 21.11.2012, 21:27

MichaelK hat geschrieben:Hallo Renate,

komplexer Anfang mit strukturiertem Weltall, ajo, na dann sind wir ja schon bei der Physik. :wink:

wie gesagt, der Kreationismus ist keine Theorie. Er bedient sich frei der Evolutionstheorie und negiert im Prinzip die Neubildung von Arten, weil das halt mit der Bibel nicht zusammenpassen würde. Die Arten würden sich nur wandeln, waren aber immer schon da. Menschen und Dinosaurier haben also gleichzeitig gelebt.
Man verzeihe mir die Ironie, ist nicht bös gemeint. :)

LG Michael


Du darfst lachen, lieber Michael. Lachen ist gesund :D Frage: Menschen und Dinos....warum nicht?


Mikro- und Makroevolution: Kannst du durchlesen bei genesisnet. Da steht es doch ein wenig anders :wink:

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Beitragvon MichaelK » 21.11.2012, 21:31

RenateT hat geschrieben:Du darfst lachen, lieber Michael. Lachen ist gesund :D Frage: Menschen und Dinos....warum nicht?


nur wegen Jurassic Park natürlich :lol:

LG Michael
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Beitragvon ehemalige Userin » 21.11.2012, 23:56

Offensichtlich halten es aber einige für eine Theorie und da wäre zu prüfen, ob er den formalen Kriterien für eine Theorie wirklich nicht entspricht - da gibt es klare wissenschaftstheoretische Kriterien - oder ob er einzelnen oder vielen Menschen nur nicht logisch erscheint.


Er ist geprüft worden . Das kann man aus etlichen Dokus entnehmen und kann bei wissenschaftlichen Instituten erfragt werden. Man kommt nicht umsonst zu dem Schluss:Die Rezeption der Studiengemeinschaft Wort und Wissen ist in der Fachwelt vergleichsweise marginal. Es gibt nur wenige Biologen, die sich mit ihr beschäftigen, da nach deren Auffassung die meisten ihrer Thesen einer fachwissenschaftlichen oder methodologischen Prüfung nicht standhalten[14].

@ Michael Jurassic Park, unabhängig davon , dass wir zwei ganz untersch. denken. Das habe ich bei dem Thema zufällig auch im Kopf. :wink:

Fand ich übrigens Klasse. Habe aber damals nur Teil 1 und 2 gesehen. :wink: Da ist kein Versempeln oder sonst was, das fällt einem dazu dass die Anmerikaner´diese Parks/ Schöpfung bauen, einfach ein.

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Beitragvon dagmar neo frea » 22.11.2012, 06:33

Moin

Na,und es sollte mal wer behaupten,es würde heute keine Dinos mehr geben:

http://www.google.de/search?q=nessie&hl ... 80&bih=586

:D :lol:
Dagmar *1962,Robert *1965,Frea Jakobine *1985, T21,operierter AV- Kanal,Neo Leander*2004, HFA



http://www.institut-fuer-menschenrechte ... rpd_de.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=dVrX7Gqjzs0


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