Ab 18 nicht mehr als 2600 € Vermögen, stimmt das?

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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angela
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Beitragvon angela » 28.07.2011, 15:07

Hallo Michael,
Im Antrag wird garantiert die Frage nach Schenkung und Übertragung von Vermögen gestellt.
Frage 146 des Antrags. :roll: :wink:

LG - Angela
unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom

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Beitragvon ehemalige Userin » 28.07.2011, 15:15

Hallo Michael,
am besten ist es das Kind hat kein Vermögen. Meine Frage ging eigentlich nicht wegen einer Übertragung, sondern was wenn eine Schenkung ausgegeben wurde?
Das kann ja dann nicht rückwirkend für 10 Jahre geltend gemacht werden oder?
Das wäre für die Eltern ja schlimm, sofern man dann, sage ich mal Erbschaft oder ein größeres Geldgeschenk ausgegeben hat.

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MichaelK
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Beitragvon MichaelK » 28.07.2011, 15:19

Hallo Esthe,

wie das nun im Einzelnen rechtlich zu bewerten ist und von wem man unter welchen Umständen Geschenke oder den Wert des Geschenks zurückfordern kann, weiß ich auch nicht.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)

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Beitragvon ehemalige Userin » 28.07.2011, 15:22

Halo,
es ist einfach kompliziert.
Was die Umschreibung anbelangt empfinde ich es ebenso. Zu einer Auflösung, oder Übertragung oder sonstigem oder nur ausgeben sind Eltern U18 ohne Unterschrift berechtigt. Von demher kompliziert diese ganzen Vorgänge mit Rückforderung nachzuvollziehen. Mein Kind kann von mir auch nichts zurückfordern, was ich vieleicht mal angelegt habe, aber dann doch für mich ausgegeben habe. :lol:

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Beitragvon MichaelK » 28.07.2011, 15:51

Hallo Esthe,

Sozialleistungen sind immer kompliziert. Jedenfalls wenn es keine Versicherungsleistungen sind. Immer mit umfangreichen Prüfungen verbunden. Das liegt daran, dass der Antragsteller nicht systemrelevant ist, sondern bestenfalls menschenwürdig zu behandeln ist. Man soll ja durch Sozialleistung nicht reich werden, sondern arm bleiben. Sonst währen diese ja nicht am Existenzminimum bemessen.

LG Michael
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Beitragvon irmira » 28.07.2011, 17:12

Ich danke euch schon mal für die Antworten und bin auf weitere gespannt.
I. mit M. (15 J., Epi, geistige Behinderung) und drei weiteren Kids


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