Wer bezuschusst KFZ-Umbau?

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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KerstinM.
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Beitragvon KerstinM. » 02.05.2011, 18:36

Hallo Andrea, wir lassen in Leipzig umbauen!

Gruß Kerstin
Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf,Epilepsie
PK (*14)spastische Tetraparese, gesetzl. blind, Entwicklungsverzögerung, Epilepsie, kleiner Sonnenschein
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.

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Andrea08
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Beitragvon Andrea08 » 02.05.2011, 20:11

Hallo,

Leipzig ist leider ein wenig zu weit.:-)
Aber auch hier soll es ganz gute Umrüster geben.
Den ersten Kostenvoranschlag habe ich auch schon, zum Glück habe ich gesessen.
Wißt ihr denn schon, wann es so weit ist, mit dem Umbau?

Deinen Spruch in der Signatur finde ich richtig klasse!

Gruß Andrea

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Beitragvon KerstinM. » 02.05.2011, 21:31

Hallo Andrea, aller Wahrscheinlichkeit Ende Juni. Und ich freue mich darauf, da Markus ca. 35 kg hat, fast so groß ist wie ich. Ich kann ihn kaum noch umsetzten und besonders für ihn , finde ich das "Einfädeln" auf den Rücksitz einfach nur furchtbar.

Für was habt ihr den Kostenvoranschlag machen lassen? Für Rampen und Kraftknotenfixierungen oder Rampe oder Bühne?

Gruß Kerstin

mir gefällt mein Spruch auch :wink:
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stephan320
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Beitragvon stephan320 » 03.05.2011, 00:22

Hallo,
Ich beschäftige mich auch schon einige Zeit mit einem Autoumbau
@ Kerstin wie heißt die Firma in Leipzig, ist ja von uns auch um die Ecke.
Unser Willi hat jetzt 17kg bei mir geht es noch aber meine Frau hat arge
Probleme mit dem Rücken.
Und noch ein Interessantes Urteil zum Thema Kraftknotenpunkt.

(bsk-iwi/bsk-pr) Die gesetzliche Krankenversicherung muss diese Grundbedürfnisse der behinderten Versicherten abdecken – auch den Transport zur Sonderschule in einem Kraftfahrzeug. Im konkreten Fall wird ein behinderter Schüler im Rollstuhl täglich zur Sonderschule gefahren.

Der Schüler kann sich nicht umsetzen, sondern bleibt während des Transportes im Rollstuhl sitzen. Der behinderte Schüler hat gegen seine Krankenkasse einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für einen Kraftknoten als Rollstuhlzubehör geltend gemacht. Durch den Kraftknoten wird der Sicherheitsvorteil erheblich verbessert und der Behinderte kann nicht auf andere Haltesysteme verwiesen werden. Aktenzeichen: Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, L 5 KR 129/07
Gruß Stephan

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Beitragvon KerstinM. » 03.05.2011, 07:28

Hallo Stephan,

wir lassen hier umbauen.



Gruß Kerstin
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rebeca
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Beitragvon rebeca » 03.05.2011, 07:44

Hallo

Wir haben die Rampe bei www.jelschen.de in Bad Zwischenahn einbauen lassen


LG Rebeca

Andrea08
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Beitragvon Andrea08 » 03.05.2011, 21:25

Hallo,
wir haben uns für die sog. Taxi-Rampe entschieden.
Beim Caddy maxi wird die dritte Sitzreiche entfernt und ein Ausschnit im
Kofferraum gemacht. Dorthinein wird die Rampe versenkt. Die Rampe wird dann ausgeklappt um den Rolli herein zu rollen.
Der Kofferraum kann ganz normal genutzt werden, wenn kein Rolli drin ist.
Das Handling war total einfach, was mir sehr wichtig ist da ich sehr klein bin und auch nicht wirklich kräftig.

Jetzt muss ich nur noch eine Firma finden, bei der wir gleichzeitig zu dem Rampenausschnitt noch Platz für einen Gastank haben. Wir wollen das Fahrzeug eigentlich auf Gas umrüsten lassen. Wir fahren bereits ein Auto mit Gas und sind super zufrieden damit.

Gruß Andrea

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Beitragvon KerstinM. » 04.05.2011, 07:30

Hallo Andrea,
diese Variante hatten wir auch erst vor. Aber wir haben uns dann umentschieden und das aus mehreren Gründen:

-Kind steht sehr weit hintern, da ich größtenteils mit ihm allein fahre, wäre das ungünstig mit Markus sein
-Rampe muss immer erst runter gemacht werden, wenn man den Kofferraum "normal" benutzen will (beim einkaufen oder so)
-Es verbleibt nur wenig Kofferraum, bei der Menge , der von uns mitzuschleppenden Dinge, würde es knapp
- es geht keine Anhängekupplung mehr anzubauen
- kostet ganz schön viel Geld :cry:

Gruß Kerstin
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Beitragvon Inge » 04.05.2011, 08:22

Hallo zusammen,

diese Info habe ich gerade von einer anderen Mutter per Mail bekommen:
Der behindertengerechte Umbau eines Fahrzeugs ist eine Leistung der Eingliederungshilfe.
"Kosten für besondere Bedienungseinrichtungen und Zusatzgeräte für einen PKW" findet man unter § 9 Abs. 2 Nr. 11 der Verordnung zu § 60 SGB XII.

Wichtig zu wissen ist, dass das Eltern-Einkommen unberücksichtigt bleibt, solange die Kinder noch nicht eingeschult sind.
Das steht in § 92 Abs. 2 Nr. 3 SGB XII. Demnach ist bei der Hilfe, die dem behinderten noch nicht eingeschulten Menschen die für ihn erreichbare Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen soll, "die Aufbringung der Mittel nur für die Kosten des Lebensunterhalts zuzumuten". Das bedeutet, dass die Eltern über den Lebensunterhalt hinaus ihr Einkommen und Vermögen für die Leistungen dieser Eingliederungshilfe-Kosten nicht einsetzen müssen.
Nach der Einschulung werden die Eltern zu diesen Kosten herangezogen, so dass es ratsam ist, die KFZ-Umrüstung noch vor der Einschulung vorzunehmen. ....

... ein Kostenträger, der sich für nicht zuständig erklärt, muss den Antrag an den zuständigen Kostenträger weiterleiten, welcher dann zur Zahlung verpflichtet ist (§ 14 SGB IX).

Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

'Sommerkind' von Wortfront


Viele Grüße
Inge

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Beitragvon KerstinM. » 04.05.2011, 09:51

Hallo Inge,

danke für diese wichtige Info!

Gruß Kerstin
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