Auch mal Trost brauch... (Abtanzball der Nichte)

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

Moderator: Moderatorengruppe

B.Elisabeth
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 895
Registriert: 31.10.2004, 16:09

Auch mal Trost brauch... (Abtanzball der Nichte)

Beitragvon B.Elisabeth » 12.12.2005, 20:09

Ja es tut immer wieder mal weh,zu sehen wie es hätte sein können....................................
zwischendurch meine ich ja diese Trauer hinter mir zu haben, und dann schmeißt mich eine "Nichtigkeit" wieder so richtig aus der Bahn.

Grad am vergangenen Samstag wurde mir unsere doch etwas andere Situation wiedereinmal so bewußt.
Mein Patenkind 15 Jahre, hat mich mich gefragt, ob ich sie für Ihren Abtanzball fertig machen würde. Klar gerne, ich liebe das aufbrezeln meiner Nichten .
Als ich sie dann so herausgeputzt hatte, riesengroß,superhübsch und so aufgeregt konnte ich mich nur mühsam zusammennehmen.............................
Ich habe es geschafft sie in den Arm zu nehmen und ihr einen unvergesslichen Abend und superviel Spaß zu wünschen. Als sie dann weg war liefen bei mir die Tränen, wieder ein Ereignis was uns mit Steffen verwehrt bleiben wird........................................

eine zwischendurch oft traurige Barbara

Werbung
 
Benutzeravatar
katischatz1965
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 955
Registriert: 19.09.2005, 20:39
Wohnort: Gelsenkirchen
Kontaktdaten:

Beitragvon katischatz1965 » 12.12.2005, 20:22

Hallo BarbaraPlohr,

ich kann es dir total nach empfinden ,, meine kleine ist mittlerweile 15 und wenn ich die jungen mädels sehe ,, dann denke ich oft ,, das bleibt meiner kleinen alles verwehrt ,, den unfug den wir gemacht haben aber auch die vielen schönen sachen und dann laufen mir auch tränen und ich bin unendlich traurig

wenn ich dann traurig bin ,, denke ich immer daraqn was mir kati alles gibt ,, was mir kein gesundes kind geben würde und es trösteet mich ein wenig

LG manuela
Manuela geb. 1965 alleinerziehende Mutter von Katharina 21.09.1990
Angelman-Syndrom,Symtomatische fokale Epilepsie mit tonischen u. Grand-Male Anfällen,

Benutzeravatar
Noahs-Arche
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 51
Registriert: 06.10.2005, 16:57
Wohnort: Dinslaken

Beitragvon Noahs-Arche » 12.12.2005, 20:24

Hallo Babara,Günter und Steffen,wir können Dich sehr gut verstehen auch wenn uns immer bewuußt ist das wir ganz besondere Kinder haben,ist es nicht immer so leicht mit seinen Gefühlen umzugehen,man stellt sich unbewußt oft viele Fragen,doch schau in seine Augen sieh was er Dir sagt und Dir gibt,das kann Dir keiner nehmen.Er wird immer und ewig eine unvergessliche Zeit mit Euch haben und diese genießen,genauso wie es unser Sonnenschein Noah macht,ich wünsche Dir Kraft aus dieser tiefe wieder herraus zu kommen.Viele liebe Gedanken sendet Euch Birgit und der Rest der Rasselbande
Bilder von Mir!

Unsere Vorstellung
mit Noah ganz tief im Herzen
*14.07.2005 † 18.02.2007

Daniela sagave
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1219
Registriert: 17.04.2005, 23:39

Beitragvon Daniela sagave » 12.12.2005, 20:25

moin babara,

auch ich kenne diese situationen wo alles immer mal wieder hoch kommt.
zwei meiner nichten sind wie sarah lee auch 12 jahre alt, somit habe ich den
vergleich ständig vor augen .
somanches mal muss ich schon schlucken.
die ersten jahre waren besonders schwer... aber mit der zeit lernt man damit
umzugen,aber immer kann ich es auch nicht.

lg
Dany

Benutzeravatar
oxana
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 774
Registriert: 18.10.2005, 15:09
Wohnort: NRW

Beitragvon oxana » 12.12.2005, 21:12

Hallo Barbara,
diese Traueremfindungen habe ich auch öffters,wenn Erstklässler aus der Schule kommen, wenn ich Michas frühere Kumpels treffe oder seine Lieblingsschuhe in der Hand halte,sein heißgeliebtes Fahrad im Keller entdecke.......
Ich versuche es zu vedrängen, manchmall gelingt es mir,aber es tut so weh die Endgültigkeit zu akzeptieren.
Mir hilft es zu beten,für seine Gleichaltrige zu beten, für ihre Zukunft, möge Michas Generation etwas besonders werden. Diese Gebete puffen meine Trauer um meinen gesunden Jungen, ab.

Nachdenkliche Grüße,
Oxana
Peter(70),Oxana(73),Felix`96,Micha´98,Marc Noah´02,Elias´04. Micha hat seit August 2004, SSPE, eine Spätfolge der Masern im Babyalter, am 10.06.13 gestorben. Die Liebe ist stärker als der Tod..(Bibel)
Ich bete nicht darum, dass meine Last leichter, sondern, dass mein Rücken stärker wird. (P.Brooks)


Zurück zu „Familienleben“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste