DS-Mosaik-Kind: Zwangsbeschulung an G-Schule?!

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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silke
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DS-Mosaik-Kind: Zwangsbeschulung an G-Schule?!

Beitragvon silke » 01.10.2004, 11:17

DRINGEND RAT gesucht, vielleicht auch Anschrift eines guten Fachanwaltes im Raum Frankfurt/Wiesbaden

Das Kind einer Bekannten ist mit DOWN S. in der Mosaik-Form geboren (selten: von der Intelligenz und den Fähigkeiten im Prinzip alles möglich von schwer geschädigt bis annähernd normal!) , hat sich sehr gut und annähernd altersentsprechend entwickelt, sehr selbständig, artikuliert gut, nicht verhaltensauffällig, kennt alle Buchstaben, schreibt einige Buchstaben und Wörter in Druckschrift (lauttreu), erliest kurze Wörter (Synthese verstanden), zählt bis 10, Menge bis 5 erfasst und fängt an zu zerlegen.
(Ich kenne das Kind inzwischen persönlich und habe mir selbst ein Bild machen können!)

Die Regelschule vor Ort lehnt eine Einzelintegration ab, das Schulamt ist nur zu einer Beschulung an einer Großeinrichtung für geistig (bzw. schwer mehrfach) Behinderte bereit.

Das so-päd. Fördergutachten hat nicht auf Fähigkeit zum Besuch einer Lernhilfeklasse überprüft (man hat nicht getestet, ob das Kind Lesen und Schreiben kann, obwohl die Mutter dies angegeben hat und dem Schulamt dies dadurch bekannt war!).

Die "Überprüfung" lief als 2-stündige Gasthospitation in einer 4.Klasse G-Schule ab. In dem Gutachten steht alles verdreht ins Negative, was das Kind konnte, wir NICHT erwähnt. (Bsp.: Es sollte ein Ei aufschlagen, das 1. landete neben der Schüssel, das 2. IN der Schüssel, wird aber nicht erwähnt!!!)

Derweil (Widerspruch wurde fristgerecht eingelegt, Kind seit 31.08. schulpflichtig, besucht das Kind die Regelschule vor Ort ohne zusätzliche Betreuung tgl. 2 Std. als geduldeter Gast, hat durch das Abschauen bei den Grundschülern enorm gewonnen.

Ein Besuch beim Schulamt ergab wieder nur: Kind soll/MUSS an die G-Schule.
Mutter und Kind schauten die 1.Klasse G-Schule an.......- beide entsetzt.
Kind wäre in einer Gruppe mit 7 z.T. schwerst mehrfach behind. Kindern, die auch noch erheblich verhaltensauff. (nach Beobachtung der Mutter) sind. Ein Kurs in den Kulturtechniken kann schon aufgrund der fehlenden Voraussetzungen bei den anderen Kindern nicht abgehalten werden.......

Wo ist da die so-päd. Förderung bei diesen sehr guten Lernvoraussetzungen bei dem sehr fitten Kind?

Die Lernhilfe-Schule vor Ort zieht eine Aufnahme erst in Betracht, wenn das Schulamt einwilligt. Das sagt: Down-Syndrom= G-Schule..... (MOSAIK und sonstige gute Fähigkeiten interessiert nicht!) Sie bereiten den Widerspruch gg. den Widerspruch vor.

Was sollen wir tun, damit dieses Kind eine Chance auf entsprechende Förderung bekommt?

Welche Wege kann man noch gehen? Hessen hat zwar Wahlrecht (Sonderschule oder GU), kann aber bei fehlenden Voraussetzungen in der Regelschule davon abweichen (= Gummiparagraph).

Vielen Dank für eine Antwort,

LG silke

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Moni
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kenne mich schulrechtlich leider auch nicht aus, aber...

Beitragvon Moni » 02.10.2004, 16:17

Hallo Silke

... mir kommen da doch einige Fragen.
- Ist schon ein Intelligenztest durchgeführt worden? Ich halte die Aussagekraft von Intelligenzquotienten zwar für begrenzt, aber wenn z.B. eine durchschnittliche oder nur knapp unterdurchschnittliche Intelligenz festgestellt wird, kommt das Schulamt daran auch nicht so leicht vorbei.
- Wie lautet die genaue ärztliche Diagnose? Könnte der betreffende Arzt sich vielleicht so umformulieren, dass für "Schema-F-denkende" Menschen nicht gleich die Folgerung "Down-Syndrom, aha, das gehört auf die G-Schule" folgt, z.B. indem die (annähernd) normale geistige Entwicklung betont wird?
- In welcher vorschulischen Einrichtung war das Kind? Wie wurde dort Entwicklungsstand, Sozialverhalten, Arbeitsverhalten etc. beurteilt? Evtl. um ein Gutachten bitten.
- Wie beurteilt die Lehrkraft der Klasse, in der das Kind jetzt ist, den Entwicklungs- und Leistungsstand des Kindes?
So wie du es beschreibst, handelt es sich um ein Kind mindestens im Grenzbereich zwischen Lern- und geistiger Behinderung, das in einer Klasse für schwer geistig und mehrfach Behinderte, in der Unterricht in den Kulturtechniken gar nicht erst vorgesehen ist, sicherlich nicht angemessen gefördert werden kann.
Wurde das Kind in der zuständigen Schule für Lernförderung (weiß nicht, wie das bei euch heißt) vorgestellt und wenn ja, warum wird eine Aufnahme abgelehnt, wenn nein, warum nicht?
Mein Ratschlag ist: Fachleute (Arzt, Psychologe, Sonderschullehrer) suchen, zu denen die Mutter/Eltern Vertrauen finden können - und die das Kind anschauen und nicht nur nach Schema F auf Diagnosen und Gutachten gehen - und diese um Unterstützung bzw. um entsprechende Gutachten gehen.
Bezüglich Anwälten habe ich leider keine Ahnung, vielleicht könnten da Elternverbände weiterhelfen?
Gruß und alles Gute für deine Bekannte und ihr Kind!
Hoffentlich lässt sich eine gute Lösung finden!
Gruß
Monika

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Beitragvon silke » 02.10.2004, 20:16

Ja, das Kind wurde das 1.Mal getestet mit etwa 2,5 Jahren - in einem Kinderzentrum. Es hat alles super gemacht - im Gutachten steht es dann anderherum drin (damals lag-auf Nachfrage bei der Ärztin- die Behinderung des Kindes darin, dass es erst mit 18 Monaten laufen konnte......)... Auf Grund der fehlerhaften Darstellung hat die Mutter eine Dienstbeschwerde gg. die Ärztin (leitende Funktion ) geschrieben...- das nächste Mal zum Testen in der gleichen Einrichtung (es gab keine andere) mit etwa 4,5 Jahren... Ihr könnt euch denken, wie das Ganze ausging (mit der Unterschrift besagter Ärztin drunter).
Das Kind war nur kurz in einem KiGa - es wurde von einem verhaltensauff. Jungen massivst gemobbt, geschubst etc. und wehrte sich nicht. Die Mutter hat es herausgenommen, eine andere Einrichtung war nicht aufnahmebereit (wg. der Diagnose).
Die zuständige Lernhilfe-Schule zieht eine Aufnahme erst mit dem EInverständnis des Schulamtes in Erwägung. Letzteres ist nicht zu bekommen.
Der Schulleiter der Lernhilfe-Schule sprach außerdem von erheblich v-auffälliger (und ausländischer) Klientel an seiner Schule.

(Ich denke, es ist Aufgabe der Schule, dann entsprechend erzieherisch auf die anderen kids einzuwirken, bzw. es kann nicht sein, dass dieses Kind der anderen auff. Kinder wg. nicht die Chance erhält, einen Lernhilfe-Abschluss zu bekommen.)

Eine So.schullehrerin hat das Kind ganz privat und unter 4 Augen gesehen und begutachtet (allerd. anderes BL). Sie hält sie für lernhilfe-schulfähig, kann/darf darüber aber nichts schreiben, weil es wirklich "privat" war und nur der Info an die Mutter diente.

LG silke

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Michi17
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Beitragvon Michi17 » 02.10.2004, 20:41

hallo!
verstehe nur noch bahnhof! das kind zählt,liest,schreibt (altersgemäß) und ist nicht verhaltensauffällig....was will man mehr?! *grübel*
und diese ärztin versteh ich auch net! die behinderung des kindes liegt darin dass es erst mit 18 monaten laufen konnte? bitte? sind dann etwa alle kinder die erst in dem alter laufen können behindert? kann ich mir net vorstellen!! :roll:

Michaela

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Beitragvon silke » 03.10.2004, 09:50

Wir vermuten, es geht um erhebliche Gelder...- die Einrichtung, die das Kind aufnehmen soll, ist der größte Arbeitgeber der Region - 500 z.T. Schwerstbehindert und ca. 500 Angestellte.......

Ein DOWN-Kind MUSS geistig behindert sein - eine andere Interpret. lässt man offiziell nicht zu!

Das Kind hat eine eigene WEB-Site. Die Mutter erhofft sich damit genug Öffentlichkeit herzustellen, damit Alex die Chance auf ein später selbstbestimmtes Leben bekommt. Somit gebe ich euch den link - ihr könnt euch dann selbst ein Bild machen. Die Mama freut sich über jede Rückmeldung und jeden Tipp.

www.alexandra.de.beep.de



LG silke

Benja

Beitragvon Benja » 06.10.2004, 09:45

Hallo Silke!
Bei solchen Beiträgen kommt mir immer die Galle hoch!! :twisted:
Leider weiß ich nicht aus welchem Bundesland die Alexandra kommt. Leider ist es in Deutschland so, daß Schulrecht = Landesrecht ist und jedes Bundesland sein eigenes "Süppchen" kocht! :(
Als bei uns der "Einschulungstress" begann habe ich regelmäßig an Infomationsabende der Elterninitiative "Gemeinsam leben-Gemeinsam lernen" teilgenommen. Dort in dieser Gruppe waren auch Eltern mit "geistig Behinderten" Kindern vertreten die dieses Schuljahr integrativ an Regelgrundschulen eingeschult wurden. Soweit ich mitbekommen habe, wurden die meisten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Regelschulen eingeschult und nur ganz wenige an der Sonderschule.
Gerade beim Down-Syndrom kann ich die Haltung der Schulbehörde überhaupt nicht verstehen. Ich kenne viele Kinder mit dieser Behinderung und die sind alle originale Wundertüten. :lol:
Da eine Zukunftsprognose anzustellen ist meiner Meinung nach schon "Wahrsagerei"! :cry:
Bei uns in Schleswig-Holstein ist es so, daß die integrative Beschulung immer die erste Wahl darstellen sollte. (So steht es auch im Schulgesetz)
Deswegen wurden dieses Jahr auch 30 (!) Kinder integrativ eingeschult!
LG Andrea

silke
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Beitragvon silke » 06.10.2004, 11:58

Hallo Andrea,

Alex kommt aus Hessen, Region Wiesbaden-Koblenz.
Auch Hessen hat offiziell "Wahlrecht" und tönt zumindest nach außen mit "Integration"/gemeinsamer Beschulung.
Warum das bei Alex angeblich nicht gehen soll?
O.g. Gründe, evtl. noch Muskel-/Machtpoker...
..................................................
Tatsache ist, dass der "so.-päd. Förderbedarf" -auch für jeden Laien ersichtlich- alles andere als ordnungsgemäß festgestellt wurde. Das ist der wesentliche rechtliche Ansatzhebel!
Sie haben gelesen: DOWN-Syndrom. DS ist im amtsdeutsch= geistig behindert ...und nach deren Meinung braucht man dann wohl nicht mehr groß zu testen... - aber diese Kleine hat DS-Mosaik - gar nicht lehrbuchmäßig.
Sie kann sich sprachlich gut verständigen, ist auch sonst gut beieinander ... und kennt tatsächlich alle Buchstaben, hat die Lesesynthese verstanden, kann OMA nicht nur schreiben sondern auch lesen. Ich hab` s erlebt, weil ich das Kind kennenlernte.
Warum sollte sie nur "praktisch bildbar" sein unter Kindern, mit denen man sie ganz und gar nicht in einen Topf schmeißen kann?

...........................................................................
Wer von euch kennt den jungen Spanier PABLO PINEDA?
Pablo hat sein Abitur gemacht, dann im Bereich Behindertenpäd. studiert - mit Erfolg. Seine Geschichte könnt ihr u.a. hier nachlesen:
http://www.naturheilt.com/Inhalt/Mehr_Downsyndrom.htm

Ach ja: Pablo hat das Down Syndrom - freie Form!

LG silke

Benja

Beitragvon Benja » 07.10.2004, 05:17

Hallo Silke!
Leider kenne ich mich mit dem Down-Syndrom überhaupt nicht aus, obwohl die allerbeste Freundin meines jüngsten Sohnes die gleiche "Behinderung" hat!
(Wie ich dieses Wort hasse!!!) :roll:
Hier bei uns geht es scheinbar nicht darum ein Kind gemäß seinen Fähigkeiten zu beschulen, wie die Schulämter ja immer so gerne rumprahlen, sondern darum Kinder in eine "Schublade" zu stecken und zu verwalten! :cry:
Guck dir doch alleine "unseren Fall" an! Jendrik ist einen Tag vor dem Stichtag geboren worden (29.06) und ich habe mich mit Händen und Füssen gewehrt das er dieses Jahr eingeschult werden muß. Hätte er keinen sonderpädagogischen Förderbedarf hätte er noch ein Jahr im Kindergarten bleiben können. Dabei hat mein Sohn "nur" eine Entwicklungsverzögerung von 1-1,5 Jahren und war in keiner Weise schulreif.
Aber nein!!!! Das Kind ist ein "Muß-Kind" und musste eingeschult werden. Egal wie! :evil:
Von dem Schulleiter unserer zuständigen Grundschule musste ich mir sogar anhören das seine Tochter ja Lehrerin auf der Sonderschule wäre und er würde mir daher abraten Jendrik integrativ beschulen zu lassen! :shock:
Jendrik hat im Gutachten ein "L" bekommen und vor 2 Wochen sprach ich mal mit der Sonderschulpädagogin die Jendrik in der Grundschule betreut darauf an, wie es denn in 2 Jahren mit der Überprüfung des Förderbedarfs aussehen würde. Diese Überprüfung wurde mir beim Gutachten und auch von Seiten des Schulamtes zugesichert, weil ich Jendrik so schnell wie möglich "regelbeschulen" lassen möchte. Die Antwort war:" Das ist eine formlose Feststellung und ein neues Gutachten wird nicht erstellt!" :shock:
So nach dem Motto: " Der Junge hatte im Januar 2004 eine "Lernbehinderung", also wird er sie in 3 Jahren auch noch haben!" :evil:
Das Kinder sich nicht nur körperlich sondern auch geistig entwickeln haben diese Leute anscheinend noch nicht auf der Reihe. :(
Ich hoffe mal, daß bei der Alexandra doch noch irgendwas bewegt werden kann und werde nachher mal auf die Seite von ihr gucken.
Ersteinmal lg Andrea

Helmut
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Beitragvon Helmut » 07.10.2004, 06:53

Hallo Silke,

wenn ich deine Beiträge richtig gelesen habe, wurde das Kind bisher 2 mal getestet. Einmal vor 2,5 Jahren, einmal jetzt zur Einschulung. Du schreibst, das beide Gutachten "alles anders rum" wiedergeben wie es ist = das Kind schlechter darstellen wie ihr es seht. Wenn zumindest eines der Gutachten das Kind so schildert wie du, bzw. die Mutter es tut, würde ich sagen, das eines nicht stimmen kann. Da beide aber zum selben Ergebnis kommen, scheint da zumindest doch was dran zu sein. Daher sollte die Mutter mit dem Kind nochmal in ein SPZ gehen, und einen Intellligenztest und co. machen lassen, und nach der in Frage kommenden Schule fragen. Bedenken sollte man auch, das eine Schule viele Gründe für die Ablehnung eines I-Kindes haben kann, und es wenig Sinn macht ein Kind mit Gewalt in eine Schule zu stecken, die es nicht will.

Was die feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs betrifft, so wird der nur bei Kinder "genau" festgestellt, die ihn nicht eindeutig haben. Wenn die zuständigen stellen der Meinung sind, das der groß ist, spart man sich genaueres hinsehen schon mal. Im Zweifelsfall helfen dann Stellungnehmen der bisher behandelnden Ärzte und Therapeuten weiter. Da beide "Feststellungen zum Förderbedarf" das selbe sagen, und die ISchule das Kind nicht will, bleibt so oder so nur die G-Schule. Wenn es "keine schlechte" Schule ist, wird sie das KInd, wenn es zu gut... bzw. so gut ist wie ihr meint... so oder so an eine andere Schule abgeben.

:-) Helmut
Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.

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Beitragvon silke » 07.10.2004, 07:49

@Helmut:
Nein, du hast nicht richtig bzw. genau gelesen - vielleicht schaust du auch noch einmal auf die HP des Kindes? Unter "Testereien" ? Im Übrigen habe ich inzwischen in der Fachliteratur für Down-Kinder gelesen, dass man DS-Kinder mit den üblichen IQ-Tests nicht messen kann....
(Und ich arbeite privat mit Kindern- Regelschule- in der Lernförderung, wenn ich da alleine an die falschen Gutachten denke, die ich von dort gelesen habe.... Oh, oh........!!!)
Alex wurde mit 2 und mit 4 Jahren an einem Krankenhaus getestet - jeweils von der gleichen Abteilung bzw. Oberärztin. Nach dem 1.Test (das Kind hatte alles gut gemacht, Formenbox usw.) wurde so getan, als ob sie es nicht hätte können. Die Mutter war aber dabei - ZEUGIN! Sie schrieb eine Beschwerde gg. die Ärztin.....- wen wundert es da, dass besagte Ärztin im 2.Test GENAUSO begutachtete?
Die "Überprüfung" in der Einrichtung/Heimschule, die Alex hätte auch beschulen sollen, war sowieso eine "Farce"..... 2 Std. in einer fremden 4. G-Schul-Klasse.... Ei aufschlagen, Bildrezept anmalen und ausschneiden, Perlen auffädeln, .... - auch hierbei machte Alex gut mit.... Negativ angekreidet wurde ihr: Das erste Ei ihres Lebens landete neben der Schüssel (das 2. in der Schüssel, wird nicht erwähnt!), sie malte an, was dann im Gutachten NICHT steht.... "Unsicherheiten" auf dem Trampolin....- balancieren wirkte lt. Gutachten "einstudiert" !
Nein, es ist leider nicht richtig, dass eine Schule ein "zu gutes Kind" abgibt. S. Beitrag von Andrea!
Es ist aber richtig, dass die guten Anlagen eines Kindes, hier ALex Anlagen bei NICHT-Förderung an der G-Schule regelrecht verkümmern, das Kind dadurch "behindert wird", zudem verhaltensgestört wird.

Alex zeigt derzeit noch sehr normales Verhalten, ein liebenswertes , wissbegieriges kleines Mädchen.
Wie kann sie sich entwickeln, wenn man sie nur unter schwerstbehinderte, zudem verhaltensgestörte Kinder steckt? (Eindruck der Mutter - ich wohne zuweit weg, um mir ein Eindruck der Klasse verschaffen zu können).

LG Silke


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