Es geht voran, oder doch nicht?

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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Jenny66
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Es geht voran, oder doch nicht?

Beitragvon Jenny66 » 21.11.2010, 16:53

Hallo,

ich drehe mich grad ständig im Kreise.
Und ich habe das Gefühl, dass ich alles zu negativ sehe und einfach nicht so zuversichtlich sein kann, wie ich gerne sein würde. Und das nervt total.

Wenn ich mich diszipliniere, dann sehe ich, dass wir schon viel geschafft haben und unsere Tochter auch stetig vorrangekommen ist. Ich sehe meinen/unseren Anteil daran, ich sehe, was unsere Tochter schon alles geleistet hat und wie tapfer sie auch ist, habe aber trotzdem das Gefühl, dass es nicht reicht oder besser gesagt nie reicht. Das macht mich so mürbe.

Es ist so komisch und dumm. Im Rückblick würde ich sogar meinen, dass wir mehr geschafft haben, als ich manchmal für möglich gehalten habe. Und trotzdem ist mir danach alles hinzuschmeißen und zu sagen "hat eh' keinen Zweck".

Ganz real wirkt sich diese innerliche Einstellung so aus, dass momentan keine Freizeitgestaltung mit unserer Tochter stattfindet. Normalerweise würden wir regelmäßig schwimmen gehen, weil das etwas ist, was noch am besten klappt und wo unsere Tochter auch am ehesten Lust zu hat und sich auch vom Computer weglocken läßt.

Aber ich kann grad überhaupt nicht, da ist eine Sperre und schon der Gedanke daran erschöpft mich total. Es reicht mir schon, wenn ich mir vorstelle, welche Vorarbeit dafür nötig ist. Dann muss vereinbart werden, wie lange wir dort bleiben, unsere Tochter will die Uhrzeiten genau wissen. Das ist alles eigentlich kein Problem und ich weiß, dass es dann auch besser läuft, aber das allein reicht mir schon, weil das nur der Anfang von diesem ganzen zu planenden Wust ist.

Und dort angekommen, gibt es wieder etliche Aufreger, auch wenn ich später dann resümierend immer auch genügend Dinge aufzählen kann, die besser gelaufen sind, als beim letzten Mal und so auch sehen kann, dass wieder etwas besser geworden ist. Auch bin ich dann nicht nur angespannt und habe schon auch Spaß, aber trotzdem bin ich dann hinterher so platt, dass ich schon im Vorfeld gar nicht mehr will.

Am problematischsten sind immer noch die Leute, die gucken, weil grad wieder irgend etwas peinlich gelaufen ist. Für einen kurzen Arztbesuch und Aufenthalt im Wartezimmer oder mal eben Schuhe kaufen, prallt das an mir ab, aber wiederum nicht bei einem mehrstündigen Aufenthalt im Schwimmbad. Das ist dann einfach zu viel.

Und dann denke ich mir immer "gut, muss ja auch nicht, verschieben wir das einfach, wir können ja auch ein anderes Mal, wenn ich mich besser fühle". Genauso läuft es aber auch hier zuhause. Ich mag derzeitig mich noch nicht einmal im Zimmer unserer Tochter aufhalten. Ich bin noch geschockt von ihren düsteren hassvollen Gedanken, die sie mir anvertraut hat, als es ihr nicht so gut ging (momentan geht es, da sie ja in der Tagesklinik ist und nicht in der Schule, wo alle sie geärgert haben). Zweimal hat sie mich nicht aus ihrem Zimmer rausgelassen und weiter ihre übelsten Gedanken offenbart, was ich einfach nicht ertragen konnte, auch ihre Ängste, die mich fertig gemacht haben. Ihre Schlaflosigkeit und die Phasen, wo ich dann bis 2.00 Uhr morgens bei ihr geblieben bin in der Hoffnung, dass das nur eine Phase ist und wieder besser wird und ich deswegen jetzt einfach mal bei ihr bleibe.

Aber das alles ist ja keine Phase und hört auch nicht wirklich auf. Ich hab' das Gefühl, dass ich mich verrannt und verausgabt habe und jetzt nicht mehr weiter weiß und kein rechtes Maß mehr finde.

Einerseits habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich sie jetzt u. a. nachts mit ihren Ängsten allein lasse. Andererseits sehe ich jetzt aber auch, dass sie das versucht, alleine zu regeln und dann eben wach bleibt, wenn sie Angst vor Alpträumen hat. Da sie ja grad nicht zur Schule geht, ist auch das kein Problem. Dann ist sie eben müde in der Tagesklinik. Dort kann sie ja auch sagen, warum sie müde ist.

Mir ist vergleichsweise so als hätte ich ein Haus gebaut und alles super fertig bekommen und jetzt sollen noch die Möbel rein und ich kann einfach nicht mehr und es scheitert an dem kleinen Rest der noch zu machen wäre. So sehe ich das gerade, kann es aber einfach nicht ändern. Das frustriert mich total.

Jetzt habe ich natürlich auch Angst, dass das dort in der Tagesklinik auch raus kommt, dass ich praktisch nichts mehr mache mit unserer Tochter. Eben war es noch ihre depressive runterziehende Stimmung, die ich nicht ertragen konnte. Und jetzt läßt das gerade etwas nach und sie ist wieder laut, schrill und übermütig und auch damit kann und will ich grad nicht umgehen.

Dann wieder möchte ich mir das alles verzeihen und zugestehen, in der Hoffnung, dass es mir dann bald wieder besser geht. Das aber scheitert wieder daran, weil ich mir einfach keine Zeit dafür zugestehen kann und will. Grrrr, ist irgendwie ein Teufelskreis. Sowohl Freizeitgestaltung mit unserer Tochter, als auch weitere Ziele sind davon betroffen. Gut, ein Ziel habe ich jetzt mit unserer Tochter in Angriff genommen. Aber auch das reicht mir schon so sehr, dass ich kein weiteres Ziel anpeilen mag. Dauernd stoße ich auf ein "ich will nicht mehr", obwohl noch nicht einmal unsere Tochter so sehr auf Abwehrhaltung ist und da hier und da noch was drin wäre, erst recht jetzt, wo sie ja in der Tagesklinik ist. Nur bei mir geht eben nichts mehr. :cry:

Aber alles andere geht schon noch. Ich war heute wieder im Garten und habe beim Baumschnitt weitergemacht, Haushalt ist auch nicht das Problem und arbeiten gehe ich ja auch. Allerdings erschöpft mich weiterhin noch mein an Demenz erkrankter Vater, der sich einfach auch nichts sagen läßt und noch Auto fährt und alleine in seinem Haus rumwuselt und versucht, alles was er nicht mehr kann, vor mir zu verbergen, usw. Da drehe ich auch jedes Mal ab. Sogesehen bin ich eher nur da erschöpft, was die schwierige Thematik mit unserer Tochter angeht und die Demenzerkrankung meines Vaters. Das beides würde ich am liebsten abkoppeln. :roll: :cry:
Puuh, wann komme ich bloß wieder auf die Reihe. :roll:
Kennt ihr das auch? Wird das auch mal wieder besser oder was?

Jenny66

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MAISHA01
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Beitragvon MAISHA01 » 21.11.2010, 19:36

Hallo Jenny 66!

Wir sind gerade nach Hause gekommen!
Waren heute bei Freunden, deren 9 jährige ADS ohn H hat und nun auch tierische Probleme aufgetaucht sind. Meine Freundin und ich haben festgestellt, dass wir auch sehr überfordert sind aktuell!

ich meine, im Grunde ist es ja alles super: sie hat ja die Diagnose schon, wir stehen mitten drin. Unsere Tochter kommt im Sommer auf das Gymnasium, ihre sollte eigentlich auf die realschule, doch plötzlich heißt es von der GS aus: Nee - Sonerschule bzw. Hauptschule wegen des ADS! Ihre Noten sind aber gut 3 im Durchschnitt!

Daneben hat meine Freundin auch noch anderen Stress drumherum und zwar ordentlich sowie beide Ellbogen kaputt und ich ebenso!

ich bin seit Wochen jeden Tag früh ab 7h unterwegs, mit kurzen Pausen dazwischen und ab 15h jeden Tag irgendwelche Termine! Und dann am WE immer Frühdienste! Das nächste WE habe ich endlich frei!

Hier bleibt alles liegen, ich habe meine rechte Hand kaputt und in Schiene, ich müsste mein Auto schon längst zum TÜV bringen, ich muss 1000 Überweisungen machen und schaffe NULL!

Rebecca ist z.Zt. - bis auf heute - ein klein wenig anstrengend - ich bin platt!

Meine Freundin und ich habe beide im Moment echt Probleme mit der Psyche - ihr wie mir wird abwechselnd eisekalt und plötzlich kochend warm - und das tag und Nacht! Ich schlafe schlecht weil immer zudecken und wieder aufdecken, zieh mich an und wieder aus ....

:oops: :roll: :roll: :oops:

Ich glaube Jenny, wir haben einfach zu viel Stress gehabt zuletzt! Du ebenso wie meine Freundin und ich!
Man sieht einfach kleine Erfolge im Moment nicht, man wähnt sich nicht in Sicherheit! Das Netz ist irgendwo verloren gegangen und man hat Angst, dass man nur noch fallen wird!
Du hast es auch noch echt schwerer z.T. - wie soll da so schnell Erleichterung rein?
Und ich kenne das Gefühl sehr gut: das Beispiel mit dem Haus ist korrekt - es steht alles bereit und man muss nur noch die Möbel reinstellen - aber man hat keine Kraft mehr!

Vielleicht sollten wir alle hier mal kollektiv in Kur! :roll:
Kind 1: PFIC III - Syndrom

Kind 2: Absencen - Epilepsie, Aspergersyndrom

Jenny66
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Beitragvon Jenny66 » 22.11.2010, 08:12

Vielleicht sollten wir alle hier mal kollektiv in Kur! :roll:

Ich glaube auch. Ich würde dann meine Arbeitskollegin noch mitbringen, die ist super lustig, hat aber genausoviel Stress und auch einen demenzkranken Vater.

Nur leider ist das nur ein schöner Gedanke. Ich kann einfach nicht weg hier. Jetzt ist schon wieder der nächste Mist passiert. Das Telefon von meinem Vater funktioniert nicht mehr, es ist immer besetzt (vielleicht nur Hörer daneben, keine Ahnung). Der Freund von meinem Vater hat gestern angerufen und macht sich Sorgen. Nur der wohnt auch ganz weit weg, ich kann jetzt aber auch nicht mal eben hin, um nachzuschauen. Ich muss warten, bis mein Mann nach Hause kommt. Dann mal eben noch abends 50 km hin und zurück fahren und womöglich eh nichts machen können, wenn ein Techniker ran müßte. Ach Mensch, ich weiß auch nicht. :roll:

Die Nacht war wieder vorn Ar..., ich konnte nicht schlafen, meine Tochter auch nicht, weil ihre Online-Freundin Kummer hat...nun ja. :roll:

Meine Gedanken kreisen und ich muss mir wegen meines Vaters so langsam mal was einfallen lassen.

Jenny66

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Beitragvon ehemalige Userin » 22.11.2010, 08:27

Hallo Jenny
auch ich möchte mich mal in dieses Jammertal einreihen. Aber ich glaub, es ist einfach eine Erschöpfungsphase und wir kommen da auch wieder raus.
Kannst Du übrigens nicht mal bei jemand im Dorf/Stadt deines Vaters anrufen, daß er nach dem rechten schaut? Nachbar oder so?

Ich habe in den letzten Wochen ein großes Hoch bei Lena gesehen (nachdem ihre Schwester mit 11 Jahren hier ausgezogen ist :shock: :shock: ging es mit Lena steil bergauf! Sie stand unter Druck, die Schwester sorgte dafür, daß sie sich hier nicht wohlfühlen darf. Nun haben wir den Fall ans Jugendamt übergeben und es wird ein Heim gesucht für die Schwester oder ein Pflegeplatz, hier geht nichts mehr) und seit 3 Tagen geht es rückwärts mit Lena, sie kriegt den Alltag nicht mehr auf die Reihe. So ist das denk ich immer mit besonderen Kindern. Freue Dich nicht zu früh :cry: .
Das klingt schrecklich und ist es auch. Genauso mußt Du Dir vielleicht zugestehen, daß es auch bei Euch einfach schrecklich ist. Aber es kommen sicher auch wieder gute Tage, nie bleibt etwas so stehen, wie es ist. Und da ist es normal, daß man nicht immer voll powern kann, da müssen auch Rückschritte oder Resignierphasen drin sein, um wieder nach vorn gucken zu können.
Bealinchen

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Beitragvon Jenny66 » 22.11.2010, 09:59

Kannst Du übrigens nicht mal bei jemand im Dorf/Stadt deines Vaters anrufen, daß er nach dem rechten schaut? Nachbar oder so?

Ja, das versuche ich gerade, da ist ein Anrufbeantworter. Ich versuche es gleich noch einmal und dann werde ich wohl draufsprechen und wieder abwarten müssen. :roll:

Ansonsten ist alles wie gehabt und normalerweise bin ich auch nicht so eine Jammertante, aber im Moment ist's teilweise echt blöd, weil ein Problem würde mir schon reichen, aber gut :roll: ...*weiter zusammenreiß* :wink:

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Beitragvon MAISHA01 » 22.11.2010, 11:19

Au weh!

Dementer Papa der auch noch Auto fährt :shock: :shock: :shock:

Kann er nicht in eure Nähe in ein betreutes Wohnen?

Bei mir ist es ja auch nicht nur Becca, sondern da habe ich noch zu bieten die kleine Lilli die nicht krank werden sollte weil ich so gut wie keine Medis wegen der Leber geben kann, dann meine Schwester die depressiv ist - aber im Moment endlich mal gut eingestellt ist und super zurecht kommt mit Mann und Kind und heute ein Haus gekauft haben!  8) :wink:

Daneben meine Eltern die in letzter Zeit viel zu kurz gekommen sind - und meine Mutter musste sich sämtl. Zähne ziehen lassen weil ein Arzt Mist gebaut hat - und die Prothese passt nicht und sie ist nun völlig hysterisch und kann kaum essen und wiegt nur noch 40 Kg... :cry: :roll:
Mein Vater, der zwar seine Krebserkrankung vor 10 Jahren überstanden hat aber irgendwie Probleme hat und nicht den Arzt wechseln will ... :evil:

Und immer ist irgendwas und jeder will dann zu mir! :shock:

Tja, ich schlafe auch gar nicht mehr - die letzte Woche nur je 2 Std. pro Nacht weil ich diese Hitzewallungen habe und mein Kopfkissen nicht mehr mag und ohne schlafe. Die Matratze ist Käse und mein Rücken ist total verspannt ...

und und und ...

Auch ich jammer sonst nie!

Aber wie ihr: ES MUSS JETZT ABER MAL SO SEIN! Und in Kur kann ich auch nicht :cry:
Kind 1: PFIC III - Syndrom

Kind 2: Absencen - Epilepsie, Aspergersyndrom

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Beitragvon HeikeSt » 22.11.2010, 11:27

Hallo Jenny,

ich kenne das. Bei mir war es dann irgendwann so, dass ich auf gar nix mehr Lust hatte und nur noch rumgehängt bin und bei jeder Kleinigkeit geheult habe.
Ich war dann 4 Wochen zur Kur und während ich weg war, ist hier auch nicht grad die Bude abgebrannt.
Danach war ich wieder gut drauf und hab alles allmählich wieder hin gekriegt.
Momentan hab ich wieder eine ziemlich schwierige Phase und weiß, dass ich wieder zusammenklappen werde, wenn es noch lange so läuft.
Bin nun am planen für eine Mutter-Kind-Kur, so lange ich meine Zwerge noch nicht ganz satt habe :wink:
Ich kann nur sagen, das tut sowas von gut und hinterher ist man wieder ein ganz anderer Mensch.
Und für die Zeit, wo ich nicht da war, hat sich auch eine Vertretung (Dorfhelferinnen etc.) gefunden.
Ich will es nie wieder so weit kommen lassen wie damals.
Vielleicht können wir ja zusammen in Kur... :wink:

Gruß Heike
Heike mit Aron *2000, Asperger Syndrom und Merlin *2009 bisher gesund
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Beitragvon Omantje » 22.11.2010, 11:54

Hallo Jenny66,
so trifft man sich doch überall wieder! Find ich lustig!
Liebe Grüße
Stephanie (aus Aspergia)
Ich (33) und As mit Louis (8) As und Legastenie dazu kommen mein Mann NT und Leon (6) NT

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Beitragvon Jenny66 » 22.11.2010, 12:10

so trifft man sich doch überall wieder! Find ich lustig!
Liebe Grüße
Stephanie (aus Aspergia)


:lol: Tja, hast wohl auch nichts besseres zu tun, als durch die Foren zu wandern, oder? *ironisch gemeint*
Sei herzlich gegrüßt von mir.

Dementer Papa der auch noch Auto fährt :shock: :shock: :shock:

Kann er nicht in eure Nähe in ein betreutes Wohnen?

Wir bearbeiten ihn ja schon, aber er ist demenzbedingt stur und uneinsichtig. Gleichzeitig aber auch wie ein kleines Kind, dem man vermeintlich böses will, wenn man ihm etwas wegnimmt oder etwas verändern will.
Ein ganz schwieriges Beikommen im Moment. :cry:

Aber wenigstens hat sich eben der Nachbar gemeldet und konnte schon soweit sehen, dass mein Vater dagewesen sein muss und jetzt aber gerade unterwegs ist, was mich nicht wundert, denn dann ist er bei seinem Gedächtnistraining. Vermutlich macht er auf dem Rückweg auch wieder einen Umweg und kommt hier vorbei. Hoffentlich kriegen wir recht schnell das mit dem Telefon dann wieder hin.

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melihope
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Beitragvon melihope » 22.11.2010, 21:34

Hallo,

es ist schon komisch, wir schreiben immer und immer wieder von unseren Kids schreiben, tauschen uns aus....

Ich denke es steht uns doch auch mal zu einbißchen zu jammern.

Ich kann von mir sagen das ich jeden Tag auf´s neu stark bin für meine Tochter, jeden Tag dazu lerne für und mit meiner Tochter. Es ist jeden Tag eine neue Herausforderung die man annimmt und versucht die Kinder zu leiten das sie irgendwann vielleicht alleine zurechtkommen. Es ist gar keine Frage das man manchmal einfach nur noch "funktioniert" den sie meine Tochter!!!!!

Das mit der Kur ist eine super Idee (seit Wochen Magenschmerzen und Schlafstörungen), aber bei uns im Moment nicht umsetzbar, meine Tochter fängt an zu weinen sobald ich davon anfange. Na, ja vielleicht nächstes Jahr.

Ich bin so froh dieses Forum gefunden zu haben :D den verstehen tun das nur sehr wenige Leute!!!
Alles gute für Euch und eine gute Woche
Melanie
M.*76 ADS
Tochter *00 ADS, Asperger, auditive Wahrnehmungsstörung, Fructoseintoleranz
Tochter *02 Fructoseintoleranz, sonst gesund


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