Weihnachten steht vor der Tür

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

Moderator: Moderatorengruppe

Manu7
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 258
Registriert: 26.08.2005, 18:38
Wohnort: Elsdorf

Beitragvon Manu7 » 09.12.2005, 19:21

Hallo
Meine Zwei kommen jeden Tag nach Hause und haben irgendeine Kleinigkeit
in der Schule gebastelt.
Mal ist es ein Engel aus Pappe, mal ein Stern, mal ein Nikolausbild, usw...

All diese Sachen kriegt der Papa geschenkt.
Freu mich jedes mal

Gruß
Theo mit Manu7 und Jenni

Werbung
 
Benutzeravatar
katischatz1965
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 955
Registriert: 19.09.2005, 20:39
Wohnort: Gelsenkirchen
Kontaktdaten:

Beitragvon katischatz1965 » 09.12.2005, 20:16

hallo
also weihnachtsstimmung kommt bei mir auch nicht auf ,, ich habe alles geschmückt für meine süsse, habe weihnachtsgeschenke eingekauft und trotzdem is mir alles andere als weihnachtsmässig zumute,, ich feiere mit kati allein weihnachten , dabei denke ich dann wieder viel an meinen grossen sohn (19) der gesund ist und sich nach der trennung meines Exmannes entschieden hatte , bei ihm zu leben und den ich an den feiertagen nicht sehen werde, weil er es nicht will ..also für mich und kati ein trauriger anlass , aber ich hoffe ich werde kati trotzdem ein schönes weihnachtsfest bescheren

LG manuela
Manuela geb. 1965 alleinerziehende Mutter von Katharina 21.09.1990
Angelman-Syndrom,Symtomatische fokale Epilepsie mit tonischen u. Grand-Male Anfällen,

Benutzeravatar
Bernadette
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1741
Registriert: 04.10.2005, 21:01
Wohnort: Bergheim

Beitragvon Bernadette » 09.12.2005, 20:36

Hallo Theo,

mir steht der Sinn auch nicht nach Weihnachten. Ich verbinde dieses Fest immer mit schlechten Erfahrungen. Bis jetzt waren wir jedesmal entweder beim Notarzt oder in der Klinik. Sogar nach der Entbindung habe ich Weihnachten im Krankenhaus verbracht. Na super. Eigentlich kann es dieses Jahr nur besser werden.
Da Neele von Weihnachten eh nichts mitbekommt (glauben wir zumindest) sparen wir uns auch den üblichen Streß. Wir schmarotzen uns die Tage einfach bei den Eltern bzw. Schwiegereltern durch. Ich stehe auch nicht auf Weihnachtsdeko. Vondaher sieht unsere Wohnung aus wie immer.
Übrigens wohnen wir ganz in deiner Nähe. In Glesch.
Trotzallem ein schönes Fest.

Bernadette
Bernadette mit Neele, 19.12.2001 - 29.06.2009 (Therapierefraktäre Epilepsie, Globale Entwicklungsstörung, Strabismus divergens mit deutlicher Visusstörung, Mikrozephalie, Mitochondriopathie - Komplex I und IV Mangel.

Unsere Galerie:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_personal.php?user_id=3232

Benutzeravatar
Nicole T.
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1317
Registriert: 05.07.2005, 09:16
Wohnort: Jena

Beitragvon Nicole T. » 14.12.2005, 16:24

Ich bin auch nicht weihnachtlich eingestellt. Dieses Jahr ja ohne unsere Tochter. Undnach allem was dieses Jahr für uns zubieten hatte, habe ich gar keine lust und befürchte doch sehr traurig zu sein. Dennoch wird alles so sein wie immer, ich habe einfach keine Lust auf Diskussionen. Wenns zu schwer wird, fahren wir einfach nach Hause.

Den zweiten Feiertag werden wir bei meiner schwägerin sein, sie wohnt mit ihrem Mann gleich ein paar Straßen weiter und auch sie hatten ein eher schlechtes Jahr, sodass wir einfach voneinander wissen, wie empfindlich wir sind und geniessen dann einfach ein bisschen gutes Essen und Entspannung, darauf freue ich mich.

Angst hab ich vor Silvester, meine Wünsche vom letzten Jahr haben sich gar nicht erfüllt im gegenteil..wie soll ich auf das nächste Jahr schauen, was erwarten... :( Ich weiss es nicht.

Liebe Grüße und besinnliche und ruhige Festtage...

LG

Nicole mit Betty im Herzen
Nicole(32) & Sven(37) mit Yul (*8.10.2006) und mit *Betty* Ösophagusatresie und andere Probleme (7.9.2004 - 15.6.2005)

Mein Album: klick hier!

Chelly

Beitragvon Chelly » 16.12.2005, 13:18

Hallo Ihr Lieben,
vieleicht wird Weihnachten ja doch recht schön. Kevin und ich sind Heiligabend bei meiner Mutter eingeladen. Und am 1. Feiertag zum Brunch. Na ja, und den 2. Feiertag brauchen wir wahrscheinlich, um uns vom Essen zu erholen. :wink:
Für Silvester habe ich noch keine Pläne. Das wird sich wohl wieder ganz kurzfristig herausstellen, was ich da machen werde bzw. auch nicht machen werde. Schaun wir mal.

Gruß von
Chelly :D

JudyBlfd
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 998
Registriert: 27.02.2005, 23:05

Beitragvon JudyBlfd » 18.12.2005, 16:38

Ich weiss nicht ob ich mich auf Weihnachten freue.
Mein Vater ist schwer an Kebs erkrankt und wird nicht mehr so lange leben. Die Stimmung ist also eher gedrückt als freudig.
Hätte ich kein Kind, würde ich Weihnachten ahrscheinlich überhaupt nicht feiern.
Da ich schon lange arbeitslos bin und ich durch alg2 nun noch weniger zum Leben habe, musste ich eisern Sparen ( wovon eigentlich?) damit ich Laura etwas schenken kann. Mein Freund und ich schenken uns nichts, da, dafür einfach kein Geld da ist.
Ich werde Heiligabend mit Laura und meinem Freund verbringen. Am ersten Weihnachtstag habe ich meine Eltern und die jüngste Schwester(14) bei mir und werde uns alle bekochen.
Laura ist am 1sten Feiertag mit ihrem Erzeuger bei Oma und Opa.
Am 2ten Feiertag werden die Söhne meines Freundes hier sein.
Ehrlich gesagt möchte ich einfach nur noch weg. Weg von allem was weh tut und schmerzt.
Ich habe angst, angst vor dem unausweichlichen. Angst meinen Vater zu verlieren. Wie sollen wir bei den Aussichten noch ans feiern denken ?
Ich mag nicht.
Herzlichst Eure Judy mit L.*99 Frühchen 28 SSW, spastische Diplegie, Entw. verzögert, eingeschr. Körperwahrnehmung,
Plexusparese li Oberarm

Benutzeravatar
Brigitte 1953
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 6846
Registriert: 20.09.2005, 09:57
Wohnort: Baden Württemberg
Kontaktdaten:

Beitragvon Brigitte 1953 » 18.12.2005, 16:46

Guten Abend,

das ist ja wirklich sehr, sehr traurig.

Ich kann Dir aus eigener, schmerzlicher Erfahrung nur raten, die Zeit mit Deinem Vater noch zu nutzen, wenn Du weisst, dass er bald gehen muss.

Auch Schmerzen gehören zu unserem Leben und wir können nicht vor ihnen weg laufen.

Nimm ihn noch in die Arme, später wird Dir vielleicht jede Minute fehlen, die Du mit ihm nicht mehr wahr genommen hast.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Ganz liebe Grüsse

Brigitte :D

JudyBlfd
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 998
Registriert: 27.02.2005, 23:05

Beitragvon JudyBlfd » 18.12.2005, 17:12

Hallo Brigitte,
deshalb habe ich meine Eltern auch eingeladen, eben weil wir nicht mehr viel Zeit haben. Darum bin ich auch jeden Tag bei ihnen und sage meinem Papa oft das ich ihn lieb habe. Ich weiss, daß ich nicht weg laufen kann, denn Schmerz holt einen ein, egal wo man sich versteckt.
Ich möchte ein unbeschwertes Weihnachten haben ( letztes Jahr war es sooo schööön, ich hatte endlich eine eigene kleine Familie)
und ich weiss einfach nicht wie es unbeschwert sein kann.
LG
Judith
Herzlichst Eure Judy mit L.*99 Frühchen 28 SSW, spastische Diplegie, Entw. verzögert, eingeschr. Körperwahrnehmung,

Plexusparese li Oberarm

Benutzeravatar
Brigitte 1953
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 6846
Registriert: 20.09.2005, 09:57
Wohnort: Baden Württemberg
Kontaktdaten:

Beitragvon Brigitte 1953 » 18.12.2005, 18:23

Liebe Judith,

es kann nicht jedes Weihnachten gleich sein, genausowenig, wie jeder Tag. Aber dieses Weihnachten wird ein ganz besonderes Weihnachten werden, wenn Du es mit Deinem Herzen annimmst.

Vielleicht kannst Du es zu DEM WEIHNACHTEN Deines Vaters machen.

Ich wünsche es Dir von ganzem Herzen.

Ganz lieben Gruss

Brigitte

Werbung
 
Benutzeravatar
Kate
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1227
Registriert: 19.02.2005, 16:22

Beitragvon Kate » 18.12.2005, 18:47

liebe judith,

ein freund starb im januar 2004 an einer seltenen form von leukemie und wenn ich an unser letztes gemeinsames weihnachten zurückdenke, kommen mir manchmal die tränen. es war einfach soo schon ein herrliches fest mit soviel nähe wir waren auf der einen seite sehr traurig, alle aber gerade willi hat es genau verstanden seine letzten monate zu genießen und den verücktesten mist zu machen, das war auch eine unglaublich schöne zeit und wenn ich an dieses gewitzt schelmische wesen zurück denke, weiß ich nicht ob ich jetzt lachen oder weinen soll. einmal hat er sich zum beispiel in einer eisdiele einen becher mit ALLEN Sorten die es gab bestellt (an die20)... uns war ehh klar das er das nicht isst und die kellnerin hat geschaut.... aber wir haben in dieser eisdiele so gelacht :lol: :lol: :D :D  8)
jetzt bin ich doch ein bisschenm in erinnerung geraten...
ich will einfach nur sagen genieß die zeit die ihr habt in vollen zügen.
alles liebe Kate
29 J. Studentin, ICP-spastische Tetraparese, angeborener Herzfehler, Wirbelsäulendeformitäten, Hüftdysplasie, Nervenschädigungen Z.n. OP mit chronisch neuropathischem Schmerzsyndrom, Rollinutzerin
"Ich bin nicht so oder so, sondern so und so und so." (Peter T. Schultz) "Liebt einander oder geht zu Grunde." (W.H. Auden)


Zurück zu „Familienleben“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste