Thomas mit Kim-Leon (Autist)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Thomas R.
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Thomas mit Kim-Leon (Autist)

Beitragvon Thomas R. » 17.10.2010, 12:57

Hallo ich bin alleinerziehender Vater eines autistischen Kindes.Die Mutter meines Sohnes hat vor über 2.5 Jahren eine neue Ausbildung begonnen und hat sich seit dem kaum noch um ihn gekümmert.Vor fast einem Jahr hat sie uns dann ganz verlassen und sich gar nicht mehr um unser Kind gekümmert erst seit etwa 3 Monaten,nach einem gemeinsamen Gespräch beim Jugendamt, kommt sie etwas unregelmäßig 2 mal in der Woche für etwa 2 Stunden vorbei um unseren Sohn zu betreuen während ich beim Sport bin.Manchmal unternehmen wir auch zu dritt einige Sachen wie Spaziergänge,Zoo besuche und der gleichen.Anfangs hat sich unser Sohn sehr gefreut wenn seine Mama vorbei kam und war auch sehr traurig wenn sie wieder ging aber mittlerweile scheint es ihm egal zu sein ob sie da ist oder nicht.Mein Sohn braucht als Autist nun mal konstanten in seinem Leben und kommt mit spontanitäten nicht so gut klar.Ich weiß nun nicht ob es vielleicht nicht besser ist den Kontakt wieder ganz einzustellen,weil ich befürchte das mein Sohn Hoffnung hat das seine Mama wieder zurück kommt und dann doch nur enttäuscht wird.Mein Sohn ist für einen Autisten sehr fröhlich und lebhaft obwohl er doch die meiste zeit in seiner Welt lebt.Da er nicht spricht kann er mir nicht sagen was er möchte, so muss ich eben für ihn entscheiden und ich möchte das beste für ihn.Wer einen Rat weiß bitte melden.Danke.
Tom und Kim-Leon.

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Beitragvon dagmar neo frea » 17.10.2010, 13:39

hallo thomas

hier gibt es noch einen alleinerziehenden vater mit autistischem kind

http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... ht=#284715


zum thema mutter,würde ich jetzt einfach mal sagen,das 2 mal die woche besuch durchaus eine gute regelmäßigkeit dastellen,die ja zumindest dann auch verlässlich ist.

ich finde gar kein kontakt wäre blöder,zumal sich dein junge doch auch phasenweise drann freut wenn sie kommt.

kann ja nicht immerzu wie geburtstag oder so sein.
vielleicht hat er sich jetzt auch einfach dran gewöhnt,der neue lack ist sozusagen ab,und die mama gehört dann ebend 2 mal die woche dazu.

herzlich willkommen im forum

dagmar

l.g.
Dagmar *1962,Robert *1965,Frea Jakobine *1985, T21,operierter AV- Kanal,Neo Leander*2004, HFA

http://www.institut-fuer-menschenrechte ... rpd_de.pdf
https://www.youtube.com/watch?v=dVrX7Gqjzs0

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Beitragvon angelica145 » 17.10.2010, 13:51

Hallo Thomas R.,

Willkommen im Club.

Hier wirst Du viele Ansprechpartner für Deine Situation finden.

Ich finde es toll das Du Dich liebevoll um Deinen Jungen kümmerst.
Vorab möchte ich fragen, wie alt jetzt Dein Sohn ist . Aus dem Babyalter müßte er raus sein. Warum spricht Dein Sohn nicht, er kann es aber?
Die Mama fühlt sich sicher mit der Situation überfordert. Um so wichtiger ist es das Du jetzut für ihn da bist.

Ich habe kein Autistisches Kind, aber in der Schule von meinem Sohn waren zwei.
Mit der einen Mutti habe ich mich oft unterhalten. Sie sagte mir das es oft schwer ist. Man braucht sehr starke Nerven. Und die Kinder selbst, so wie Du schon schreibst, eine gewisse Regelmäßigkeit sonst werden sie aus der Bahn geworfen.

Da wir hier in keiner "Ratestunde" sind ist es auch nicht ganz einfach Tips zu geben.

Ich denke, höre auf Deine innere Stimme und auf Dein Kind dann wirst Du den richtigen Weg finden.
Vielleicht kannst Du Dir auch Hilfe in einer Selbsthilfegruppe holen.
Vielleicht braucht selbst die Mama noch ein wenig Zeit um sich selber zu finden und irgendwann auch wieder zu Euch.
Ich wünsche Euch das sehr.

Viel Kraft unde starke Nerven sendet Dir

Angelica
angelica(45) und Jesus(41) und die Kinder
06/82; 04/87; 09/95; 07/97; 03/99 Beckenendlage, normale Geburt, Gehirnblutung bekommen,verstorben 09/99; 03/01, Hyperventilationssyndrom und Epilepsie und der letzte 11/04, Neurodermitis und Hühnereiweißallergie

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Re: Autistisches Kind und seine Mama

Beitragvon MarkusB. » 17.10.2010, 16:00

Hallo Thomas,
herzlich willkommen im REHAkids-Forum! :hand:

Thomas R. hat geschrieben:Mein Sohn braucht als Autist nun mal konstanten in seinem Leben und kommt mit spontanitäten nicht so gut klar.Ich weiß nun nicht ob es vielleicht nicht besser ist den Kontakt wieder ganz einzustellen...

Schaut doch mal zusammen, ob nicht ein konstant-regelmäßiger Besuch möglich ist. Dabei ist einmal pro Woche besser als gar nicht oder sporadisch, weil sich Dein Sohn dann besser darauf einstellen kann.

Thomas R. hat geschrieben:Mein Sohn ist für einen Autisten sehr fröhlich und lebhaft obwohl er doch die meiste zeit in seiner Welt lebt.

Heee, wir sind doch nicht per se antriebslose Trauerklöße! :roll: :wink:
Liebe Grüße
Markus

Ich bin übrigens der Junge auf dem Avatar, ein Asperger-Autist. Das war ich 1981 im Alter von 6 Jahren.
Weitere Infos in meiner Vorstellung. | Mein Projekt: Infos und Adressen zur Autismusdiagnostik.

Thomas R.
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Beitragvon Thomas R. » 17.10.2010, 17:44

Danke für die schnellen Antworten.Ich habe vergessen zu schreiben das mein Sohn im Dezember 5 wird und auch ich bin der Meinung das wenige unregelmäßige Besuche von der Mama besser sind als gar keine,wollte nur irgendwie eine bestätigung haben.Danke.
Tom und Kim-Leon.

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Beitragvon FlohNiehus » 17.10.2010, 18:34

Fühlt euch auch von mir ganz lieb aufgenommen


Ich wünsche euch ganz viel Kraft
Erzieher / Rettungssanitäter / Babysitter

Meine Vorstellung:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... 345#145345
Meine Galerie:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_per ... er_id=4951

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Beitragvon anitaworks » 17.10.2010, 19:17

Hallo Tom,

herzlich Willkommen bei REHAkidsBild

Ich wünsch Dir einen regen Austausch hier.

Aber MarkusB. Vorschlag, die Tage fest zu regeln finde ich sinnvoll.

Gerade die Regelmäßigkeit gibt Ruhe und Kraft.

Liebe Grüße
Anita
*1996 Sohn F84.5G (2010) HB
*1998 Tochter F84.5G (2013), Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter F84.1G(2014), F90G (2011), HB, Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn F84.5G, F90G, F83, HB (2012)
Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
#NoABA #FragtWarum

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Beitragvon Colin und Papa » 17.10.2010, 19:22

Hallo Thomas,

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du. Auch ich bin alleinerziehender Vater eines 3,5 jährigen Jungen. Colin spricht ebenfalls noch nicht und bei Ihm besteht der Verdacht auf frühkindlichen Autismus.
Seine Mutter und ich haben uns vor ca. 2 Jahren scheiden lassen und sie hat dann den Kleinen für 1 Jahr überhaupt nicht gesehen. Dann kam eine Zeit, in der sie unregelmässig Kontakt gesucht hat....nachdem ich ihr dann gesagt habe, das es so nicht funktioniert und sie Verantwortung in Form von regelmässigen Besuchen ect übernehmen soll, hat sie sich wieder ganz rar gemacht und besucht den Kleinen überhaupt nicht mehr und fragt auch telefonisch nicht nach seinem befinden.
Um ganz ehrlich zu sein, bin ich auch nicht böse über die Situation. Ich glaube es ist nicht gut für Colin, wenn seine Mutter ab und zu mal auftaucht und dann auf Super Mama macht, um 3 Stunden später sich wieder aus dem Staub zu machen. Es ist mit Sicherheit nicht einfach allein als Mann mit einem Kind das Leben zu meistern aber wir kommen ganz gut zurecht, sind ein tolles Team.
Ich will aber klar stellen, das ich im Grunde genommen absolut keine Einwände gegen Besuch von seiner Mutter hätte, aber dann soll sie es auch regelmässig und verantwortungsvoll durchziehen.

Ciao Detlev
Colin 2007 V.a frühkindlichen Autismus

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Thomas R.
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Beitragvon Thomas R. » 19.10.2010, 17:40

Hallo Detlev ,Deine Situation ist nahezu identisch wie bei mir außer das Kim-Leon´s Mutter uns seit einem halben Jahr verspricht es noch mal als Familie zu versuchen.Doch dann hat sie mir gestern gesagt das sie schon seit über einem halben Jahr mit einem Online-Kumpel von mir zusammen ist worauf ich sie dann gebeten habe nur noch die 2mal2 Stunden in der Woche wenn ich beim Training bin unseren Sohn zu betreuen da ich der Meinung bin das es für Kim-Leon besser ist sich keine Hoffnung mehr zumachen.Auch ich und mein Sohn sind ein tolles Team,wir verstehen uns auch ohne Worte.
Tom und Kim-Leon.


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