Pflegefibel - Pflegegeld/Infos/Tagebuch

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Sandra_mit_Rasselbande
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Beitragvon Sandra_mit_Rasselbande » 01.09.2017, 20:36

Vermutlich ist die Überprufung gar nicht rechtens.

Hast du eine Befristung in der Überleitung? reha, Op, Kur?
Sandra mit Zirkusfamilie
Sondervorstellung 84.5

Sohn (13) massiv 84.5 + leicht ausgeprägt 90.1+ leicht ausgeprägt 81.1 (PG4 nach Klage) 70GdB, B+H
Sohn (12) massiv 84.5 + massiv ausgeprägt 90.1, massiv ausgeprägt 81.0 (PG4)80GdB (nach Klage) B+H
Tochter (10)
Sohn (8) massiv 84.5 + massiv ausgeprägt 90.1 (PG4) 100GdB, B+G+H ab Geburt

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e_p_l
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Beitragvon e_p_l » 01.09.2017, 20:51

Neeeeee, alles eigentlich nicht, habe nur mit der Überprüfungsankündigung schon im letzten Gutachten zu tun.
Warum sollte die Begutachtung nicht rechtens sein und sollten wir sie dann verhindern?

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Sandra_mit_Rasselbande
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Beitragvon Sandra_mit_Rasselbande » 01.09.2017, 20:58

Hi, eigentlich sind Wiederholungsgutachten ausgeschlossen worden: das haben die Sozialverbände durchgesetzt und es steht so auch in dem GKV Rundschreiben:

Erst wieder 2019. oder wenn eine Verbesserung durch eine Reha oder OP usw zu erwarten ist.

Runtergestuft könnt ihr nicht werden. Aber so eine Begutachtung kostet ja Mühe und Zeit und für uns ist sie Stress.


http://www.fokus-pflegerecht.de/pfleger ... ufen-2017/
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e_p_l
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Beitragvon e_p_l » 05.09.2017, 18:24

Wir haben dies mitgeteilt.

Man war auf Seiten der PKV natürlich anderer Meinung, so in dem Sinne, das Wiederholungsgutachten sei im letzten angekündigt und wäre schon lange vorgesehen gewesen und außerdem gelte die Regelung nicht für Kinder und bla bla.

Darauf haben wir schriftlich mitgeteilt, dass der Gutachtenauftrag zurückzuziehen sei und man sich schriftlich melden solle, falls man etwas wünscht...mal sehen, ob noch etwas kommt. Ich berichte dann wieder.

RainerH.
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Beitragvon RainerH. » 26.12.2017, 11:22

Hallo zusammen,

habe bzgl. Wiederholungsgutachten mal hier reingeschaut.

1. Verstehe ich das richtig: Wenn vor 07/16 ein MDK-Gutachten erstellt wurde, wird bis mind. 01/19 eine Wiederholungsbegutachtung ausgeschlossen ?

2. Auf dem letzten Gutachten steht nichts von Wiederholungsbegutachtung, somit bleibt alles beim alten, bis wir einen neuen Antrag stellen ?

3. Die Pflegefiebel war sehr hilfreich. Gibt es ähnliches bereits für die neuen Begutachtungsrichtlinien ? "Pflegerechner" dazu habe ich gefunden, fände eine EXCEL-Tablelle dazu aber hilfreich. Gibt es soetwas bereits ?

Danke, und noch schönen 2. Weihnachtsfeiertag !
LG Rainer

Madda
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Beitragvon Madda » 04.02.2018, 22:12

Lieber Michael,
ich möchte dir für die geniale Datei danken. Wir sind gerade dran zum ersten Mal so einen Antrag auszufüllen und deine Tipps helfen uns sehr weiter!!
Madda (1986)
mit Ida (2016) deutliche allgemeine Entwicklungsverzögerung, Epilepsie, Rollikind Opstipationsneigung, muskulärer Hypotonie, Verdacht auf Rett-Syndrom
PG3
SBA G,B,H GdB 80

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Beitragvon Tanja_78 » 18.02.2018, 17:34

Hallo zusammen,
Dank dem Wissen aus der Pflegefibel und dem dazugehörigen Pflegetagebuch ist mein Sohn (bald 5) vor 2 Jahren in die Pflegestufe 2 mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz eingestuft worden. Nach der Überleitung hat er nun Pflegegrad 4.
Leider wurde die Einstufung im Erstbescheid auf Ende Juni 2018 befristet, weshalb wir zu denen gehören, die keinen Bestandsschutz haben :icon_pale:

Weiß jemand von euch, ob auch bei Befristung eine Wiederbegutachtung erst 2019 wieder durchgeführt werden darf?

Und: kennt sich jemand mit den möglichen Gründen für eine Befristung aus? Habe gelesen, dass eine bloße Empfehlung nicht genügt, sondern konkrete Hinweise für eine Wiederholungsbegutachtung gegeben werden müssen. In unserem Gutachten wurde folgende Begründung genannt:

"Abhängig von der weiteren Entwicklung ist sowohl eine Zu-als auch Abnahme der Pflegezeiten möglich"

Reicht das als Begründung aus?
Ich frage nach, weil ich nicht unbedingt die Begutachtung scheue, wohl aber die kraft- und zeitraubende Vorbereitungszeit.... das kennt ihr wahrscheinlich. Die Zeit wäre an anderer Stelle so viel besser genutzt...
Daher bin ich für jede hilfreiche Antwort dankbar.

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MichaelK
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Beitragvon MichaelK » 18.02.2018, 19:02

Tanja_78 hat geschrieben:Leider wurde die Einstufung im Erstbescheid auf Ende Juni 2018 befristet, weshalb wir zu denen gehören, die keinen Bestandsschutz haben :icon_pale:

Weiß jemand von euch, ob auch bei Befristung eine Wiederbegutachtung erst 2019 wieder durchgeführt werden darf?


Hallo,

sofern ein Überleitungsbescheid erlassen wurde, ist die Befristung hinfällig geworden. Diese bezog sich auf den vorherigen Pflegebedürftigkeitsbegriff und hätte dann spätestens vor Ende dessen Gültigkeit verlegt werden müssen inclusive einer Begutachtung und Neufestsetzung.
Der Besitzstandsschutz in § 140 Absatz 3 SGB XI gilt insofern für alle gemäß § 140 Absatz 2 SGB XI in einen Pflegegrad übergeleiteten Versicherten.

Die befristete Aussetzung der Wiederholungsbegutachtung in § 142 Absatz 1 SGB XI gilt für alle in einen Pflegegrad übergeleiteten Versicherten. Die Befristung ist, wie schon gesagt, gegenstandslos.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)

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Beitragvon Tanja_78 » 22.02.2018, 15:55

Hallo Michael,
vielen herzlichen Dank für deine Antwort. Was bin ich froh, dass es Leute wie dich gibt, welche diese Paragraphenflut überblicken.
Im konkreten Fall haben wir ein Überleitungs-Schreiben bekommen, in welchem uns mitgeteilt wurde, dass die Befristung weiter aufrecht erhalten wird. Eine Begutachtung mit Neufestsetzung fand aber nicht statt.

Spannend. Mal schauen, wie sich da entwickelt.

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MelymelM80
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Beitragvon MelymelM80 » 03.08.2018, 17:12

e_p_l hat geschrieben:Wir haben dies mitgeteilt.

Man war auf Seiten der PKV natürlich anderer Meinung, so in dem Sinne, das Wiederholungsgutachten sei im letzten angekündigt und wäre schon lange vorgesehen gewesen und außerdem gelte die Regelung nicht für Kinder und bla bla.

Darauf haben wir schriftlich mitgeteilt, dass der Gutachtenauftrag zurückzuziehen sei und man sich schriftlich melden solle, falls man etwas wünscht...mal sehen, ob noch etwas kommt. Ich berichte dann wieder.


Wie ging es den weiter?


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