Nachbarschaft - es eskaliert

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Leasanne
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Nachbarschaft - es eskaliert

Beitragvon Leasanne » 27.07.2010, 14:56

Hallo!

Ich muss mich mal auskotzen.

Wir wohnen seit 4,5 Jahren hier in unserer kleinen Doppelhaushälfte. Anfangs hatten wir noch einen recht guten Kontakt zu unseren Nachbarn, waren in diverse Aktivitäten mit eingebunden, alles war okay. Je größer unser Sorgenschein Lutz dann wurde und je offensichtlicher seine auffälligkeiten wurden, umso geringer uwrde auch der Kontakt zu den Nachbarn. Man wurde zu diversen Geburtstagen nicht mehr eingeladen, die obligatorischen Treffen, wie zuletzt das private viewing zur WM fanden dann irgendwann ganz ohne uns statt.

Das Lutz Probleme mit anderen Kinder hat, weiß ich ja und dass es nicht leicht ist, ihn zu integrieren ist mir auch klar. Er ist sehr egozentrisch, will der Bestimmer sein und wenn ihm was nicht passt, haut er auch schon mal drauf. Von dem Unsinn, den er verzapft mal ganz zu schweigen. Aber ich bin nicht der Typ Mutter, der sein Kind einsperrt, nur weil es Stress mit anderen Kindern geben könnte. Ich gehe offen mit der Problematik um und eigentlich weiß hier auch jeder Bescheid. Ich stehe dazu und erzähle ja auch von den Problemen und Eigenheiten von Lutz. Bisher hatte auch jeder Verständnis - dachte ich.

Nun kam es so, dass Lutz mit seinem kleinen Bruder und drei weiteren Kindern aus der Nachbarschaft friedlich auf der Straße spielte. Ich war im Vorgarten beschäftigt und hatte ein Auge auf die Gruppe. Lutz teilte Bonbon aus, die auch von den Kindern gerne angenommen wurden. Alles war friedlich, kein Ärger, kein Stress. Dann kam die Mutter zweier Kinder hinzu - und prompt wendete sich das Blatt. Das 7-jährige Mädchen, das eine Minute zuvor noch friedlich gespielt hatte, rannte auf ihre Mutter zu und schrie: Der Lutz haut uns, der ärgert uns wieder! :shock: Nichts dergleichen war geschehen! Die Mutter, die mich wohl nicht bemerkt hatte, stob wild gestikulierend auf Lutz zu und fauchte ihn an: "Verschwinde! Hier hast du nichts zu suchen! Du machst immer nur Stress!" :shock: :shock: :shock: Sagte es und drehte sich auf dem Absatz um und war weg. Ich bin zu Lutz hin, um ihn erst mal zu trösten. auf dem weg dahin sah ich, wie die Nachbarskinder sich schadenfroh lachend um Lutz gruppierten und ihn mit der wasserpistole nass spritzten. Lutz war mittlerweile den Tränen nahe. Ein anderes Kind stellte sich vor Tils Roller und ließ ihn nicht vorbei. Bemerkt hatte mich wohl keiner der Kinder. ICh habe nun erst mal diese Kinder weg geschickt - zu einer anderen Reaktion war ich kaum fähig - und habe Lutz getröstet.

Später habe ich der anderen Mutter davon berichtet. Die meinte nur, Lutz solle sich mal nicht so anstellen, er würde ja immer nur Stress machen, egal, wo er wäre. Er wäre ja schließlich auch angefangen. Woher sie das denn wüsste, wollte ich wissen. Na, von ihren Kindern. Wenn Lutz was anderes sagen würde, würde er lügen. IHRE Kinder würden so was ja nicht machen. All meine Wut unterdrückend habe ich ihr im scharfen Ton gesagt, dass ich es eine ungeheurlichkeit finde, wie sie reagiert hat und dass ich, sollte ich noch einmal mitbekommen, wie sie meinen Sohn derartig abkanzelt, würde es Konsequenzen nach sich ziehen. (Welche, weiß ich noch nicht, aber da fällt mir schon was ein). Dann bin ich gegangen.

Zwei tage später kommt Lutz nach Hause und berichtet so beiläufig, dass er bei Fam. XYZ war. "Aber das hat der Vater gesagt, ich solle verschwinden, ich hätte dort nix verloren!" Gleicher Vater holt wieder drei tage später seine ausgebüxte Tochter bei uns ab. Kaum sind sie um die Ecke gebogen, kriege ich mit, wie er zu seiner Tochter sagt: " Mit denen da spielst du nicht. Hast du das verstanden?!"

Mir blutet das Herz!
Liebe Grüße
Leasanne
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anitaworks
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Beitragvon anitaworks » 27.07.2010, 15:04

Hallo Leasanne,

man, lass Dich mal ganz feste drücken!

Da weiß man gar nicht was man sagen soll, zu soviel Ignoranz! :roll: :roll: :evil:

Sind denn alle Eltern dort bei Euch so drauf, oder gibt es noch andere, die Du auf Deine Seite ziehen kannst?

Ansonsten, tja was soll man da raten, ich persönlich würde meine Kinder zu Hause halten, den Kontakt meinerseits stark enschränken, nur um allein für meine Kinder etwas Ruhe zu bekommen.

Gegen so massiv mobbendes Verhalten der anderen Eltern, ist fast gar nicht anzukommen!

Geht Dein Sohn denn mit denen in eine Schule? Oder ist es nur bei Euch vor der Tür so?

Liebe Grüße von einer ratlosen
Anita
*1996 Sohn F84.5G (2010) HB
*1998 Tochter F84.5G (2013), Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter F84.1G(2014), F90G (2011), HB, Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn F84.5G, F90G, F83, HB (2012)
Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
#NoABA #FragtWarum

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Beitragvon AnniesPapa » 27.07.2010, 15:18

Oh man, immer wieder diese Berichte. Schade!
Leider sind nicht die Kinder schuld, sondern die ignoranten Eltern! Die Politik hat in der Vergangenheit versagt,. Behinderungen wurden in der Gesellschaft ausgesondert, in extra Einrichtungen gesteckt usw.
Wir haben kein Problem MIT Behinderung in der Gesellschaft, sondern OHNE! Keiner hat den Umgang gelernt. Das hilft uns und vor allem Dir in Deiner Situation nicht weiter, aber so erkläre ich mir das Verhalten immer.
Langfristig werden alle Behinderten (die sogenannte Inklusionsbesterebungen) in die öffentlichen Einrichtungen integriert. Leider wird es noch viele Generationen brauchen, bis diese Vorurteile verschwunden sind...

Kopf hoch! Sei stolz auf Dich und Deine Kinder und schei* auf die Nachbarn. Wenn es geht, such Dir andere in der Umgebung, die mit Dir und Deinem Sohn klar kommen. Viel Glück!

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Beitragvon angelica145 » 27.07.2010, 15:25

Hallo Leasanne,

ja ich kann Dich verstehen, Deine Wut und Deinen Ärger. Ich denke, ich hätte genauso gehandelt wie Du.
Das es auch mal Streit unter den Kindern gibt, ist normal. An sich vertragen sich Kinder untereinander schneller wieder, als verstrittene Erwachsene.
In Deinem Fall ist es ja offensichtlich, das die Kinder von ihren Eltern aufgestachelt wurden. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie sie über euch zu Hause "herziehen".

Es ist bestimmt besser, wenn Deine Söhne vielleicht erstmal keinen Kontakt zu diesen Kindern pflegt. Bis etwas Gras darüber gewachsen ist. :?: :?:
Vielleicht renkt es sich von selbst wieder ein. :idea:

Ratschläge kann ich Dir sonst auch nicht weiter geben. Du schreibst ja, das die Eltern das Problem kennen. D.h. Du gehst offen und ehrlich mit der Sache um. Das finde ich gut. Du mußt Dir jetzt auch keine Vorwürfe machen, abwarten!


Ich wohne auch in einer DHH und habe auch nicht wirklich Kontakt zu meinen Nachbarn.
Sie halten sich für etwas besonderes. Zweimal hätte man mir die Türe fast eingetreten, weil wir angeblich zu laut waren. :?: :oops:

Bei mir spielen die Jungs unter sich zusammen. Und das ist auch gut so. So bleibt möglicher Ärger in der Familie. :o :(
:roll: :icon_thumleft:

Viel Kraft und gute Nerven wünscht Dir
Angelica
angelica(45) und Jesus(41) und die Kinder
06/82; 04/87; 09/95; 07/97; 03/99 Beckenendlage, normale Geburt, Gehirnblutung bekommen,verstorben 09/99; 03/01, Hyperventilationssyndrom und Epilepsie und der letzte 11/04, Neurodermitis und Hühnereiweißallergie

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Beitragvon Kitty » 27.07.2010, 21:34

Hallo Leasanne,

das klingt ja wirklich übel. So etwas würde mich auch verletzen. Schlimm ...

Wenn ich dein Posting so lese, dann habe ich das Gefühl, dass ihr eine recht enge Nachbarschaft habt, mit gegenseitigem Einladen etc. So etwas ist nett, kann aber auch schnell zu Konflikten führen.
Vielleicht hast du die Toleranz der Nachbarn etwas überschätzt. Du schreibst ja, dass dein Sohn nicht der Allereinfachste ist. Vielleicht hast du gedacht, wenn alle Bescheid wissen, wieso und warum, dass sie ihn auch akzeptieren. Du bist leider eines Besseren (oder eher, eines Schlechteren) belehrt worden.
Wenn ich versuche, mich in dich hineinzuversetzen, dann würde ich wohl ab jetzt meine Kinder noch mehr im Auge behalten - vielleicht spielen sie nicht mehr auf der Straße, sondern bei euch im Garten. Wer mit ihnen spielen möchte, der kann gerne kommen, aber eben auf eurem Gebiet! Und im eigenen Garten wird auch nicht gemobbt.
Dem musst du ganz entschieden entgegentreten - ich habe das Gefühl, da ist eine ganz bestimmte Haltung deinem Sohn gegenüber entstanden. Da musst du jetzt die Konsequenzen ziehen ... wie schon geraten wurde, bleibt erst mal unter euch. Sucht euch Leute, die auf eurer Seite sind. Ich würde meinen Sohn auch nicht mehr zu den Nachbarn laufen lassen - desgleichen aber auch "ausgebüxte" Kinder künftig zurückschicken, mit den Worten: "Deine Eltern möchten sicher nicht, dass du hier bist!"
Das alles ist sicher nicht leicht. Aber vielleicht schaffst du es ja, ein dickeres Fell zu bekommen, dich an Leute zu halten, die zu euch stehen, und dich von den anderen fern zu halten.
Ich wünsche dir viel Kraft!
Kitty

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Beitragvon Werner I » 27.07.2010, 22:09

Hallo,
ich würde es so wie Kitty machen!
Mit manchen Leuten kann man leider nicht friedlich zusammenleben--da muss man die Kontakte so gering wie möglich halten.

LG

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Beitragvon Leasanne » 28.07.2010, 10:27

Danke für euren Zuspruch!

So einfach, wie ihr euch das vorstellt, ist es leider nicht. Schließlich hat mein Sohn eine ausgeprägte Weglauftendenz. Den Kontakt zu den anderen Kindern unterbinden hieße, ihn einzusperren. Ein permantenes im-Auge-behalten ist schlicht und ergreifend unmöglich.

Bei dem ausgebüxten Kind handelt es sich um ein Kind im Alter meines Jüngsten. Die beiden spielen wunderbar miteinander. Würde ich dieses Kind immer wieder nach hause schicken, täte ich ihr und meinem kleinen Sohn zu kurz. Ich vermeide immer schon, dass die beiden in Kontakt mit Lutz kommen.

Ich erwarte keine Wunderdinge von unseren Nachbarn und erwarte auch nicht, dass sie alles tolerieren. Aber von Leuten, die die Integration in Schulen und Kindergärten als ja ach sooooo wichtig erachten und hochloben als DIE Erfahrung schlechthin für ihre Kinder (nicht etwa für die Behinderten!) kann ich doch wohl etwas mehr erwarten. Oder? Integration ja, aber bitte nicht direkt vor der eigenen Haustür! Das sollen doch bitte die im Kindergarten und der Schule machen. Für mich fängt Integration da an, wo der eigene Arm aufhört.

Ich schränke den Kontakt mittlerweile sehr ein, hab kaum noch was mit den Nachbarn zu tun. Ich halte mich lieber an Menschen, die uns wohlgesonnen sind. Wenn ich von den "Problemen", die meine netten Nachbarn haben ("hach, wir können diese Jahr nur zweimal in Urlaub fahren, weil die Schulferien diese Jahr so blöd liegen!") könnte ich kotzen. Na ja, es sind deren Sorgen...
Liebe Grüße
Leasanne
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Beitragvon Sanne38 » 28.07.2010, 11:12

Hallo Leasanne,
ich kann Dich so gut verstehen bzw. nachempfinden. Uns geht es genauso wie Du es beschreibst.
Unser Kleiner wird auch von den anderen Kindern gemieden bzw. es gibt viele Leute, die nicht mehr mit uns reden, obwohl wir sehr offen mit Kays Diagnose sind (frühkindlicher Autismus, ADHS).
Gibt es Streit im HOf, ist Kay schuld, auch wenn die Eltern nicht mit draußen waren bzw. nichts gesehen haben. "Mein Kind lügt nicht", heißt es dann.
Unser Kleiner hat auch oft Weglauftendenzen. Schade, daß immer die falschen Leute zusammenwohnen oder?! ;-)
LG v. Sanne
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Sohn, 16 Jahre, ADHS, frühkindlicher Autismus, Entwicklungsverzögerungen

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Beitragvon Heike** » 28.07.2010, 11:13

Hallo,

vielleicht kann man die Sache auch von der anderen Seite aufziehen.
Ich kann alle verstehen, die für eine Einschränkung des Kontaktes zu euren Nachbarn sind. Habe ich auch zuerst dran gedacht.
Aber das Nachbarskind will ja wohl zu euch, ansonsten würde es ja nicht immer unerlaubt kommen.
Gibt es vielleicht jemanden der zwischen euch und den betreffenden Nachbarn vermitteln kann. Das man sich mal zusammensetzt, du (ohne Vorwürfe) von der Krankheit deines Sohnes erzählst. Und das es hier um die Kinder geht und man allen Kindern (auch deinem Sohn, soweit dies geht) sagt das sie nett miteinander umgehen sollen. Das bei deinem Sohn krankheitsbedingte Reaktionen nicht so ernst genommen werden. In diesem Fall sich aber vielleicht die Kinder ein paar Minuten von ihm abwenden und ein kurzes Stück weggehen. Vielleicht lernt er dadurch einen besseren Umgang mit anderen Kindern.

Dies soll nur als Gedankenanstoß gedacht sein. Aber vielleicht wäre es eine Möglichkeit.

LG Heike
Unser besonderes Kind wurde 1997 als Frühchen geboren und hat nach einer Hirnblutung eine Cerebrale Mehrfachbehinderung. Er ist Shunt versorgt und spricht nur wenig. Wir haben noch eine große, gesunde Tochter.

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Chris mit Joel
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Beitragvon Chris mit Joel » 28.07.2010, 11:56

Hallo zusammen

Sorry, wenn ich eingen Leuten hier mal den Spiegel vor die Augen halte: Wie sähe denn der Kontakt der Kinder aus, wenn sich die Eltern (ich meine sämtliche Parteien) in Kinderspiele oder Konflikte gar nicht erst eingemischt hätten? Wie haben wir so etwas früher erledigt? Es gab mal einen Sruch, der hier auch zutrifft: Das mit dem Kraftausdruck nicht wörtllich nehmen, bitte: ,,Pack schlägt sich, Pack verträgt sich"

Unsereiner war zu Kinderzeiten von morgens bis abends draussen mit Kindern spielen. So einen Blödsinn wie hier beschrieben, gab es auch. Haben wir alles alleine geregelt.
Auch mit Besonderen Kindern in unserer Mitte!!
Ich glaube, einige Eltern könnten von so einem Verhalten lernen....


LG, Chris
LG, Chris


Christian mit Joel Fabrice. 31.08.2006 -Fokale unilaterale Polymikrogyrie-


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