Unterlagen für Antrag auf Eingliederungshilfe reichen nicht

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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janina2003
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Beitragvon janina2003 » 22.05.2010, 23:32

hallo stefan

das hat auch nichts mit dem verdienst zutun

mein mann ist alleinverdiener und ich habe nur jonny sein pg und kindergeld
und beantragen sowas auch nicht

wir haben hier wahrscheinlich alle keine millionen auf dem konto

was war denn deine frage

gruß janina
janina*81, marcel*75 und jonny *2.6.03 zustand nach 4maliger reanimation im babyalter, aortenismusstenose, niereninsuffizenz, epilepsie usw. seit dem 1.12.2010 im wachkoma nach nochmaligen herzstillstand am 30.6.13 ein stern geworden und timmy 5.7.10 gesund

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janina2003
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Beitragvon janina2003 » 22.05.2010, 23:34

hallo stefan nochmal

wenn du die frage wegen der kur meinst da haben doch user geantwortet

gruß janina
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BeatrixB
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Beitragvon BeatrixB » 23.05.2010, 00:00

Man bekommt über die Eingliederungshilfe 10 Stunden / Monat bezahlt, bis zum 14. Lebensjahr , danach erhöht sich die Stundenzahl. Es soll Entlastung für die Angehörigen sein, dammit das besondere Kind mal etwas ohne die Eltern unternehmen kann und die Eltern eben Entlastung haben. Anders habe ich es noch nicht gehört ...

l.G:
Bea
Danke für Deine Info. Habe nämlich vor, über die Eingliederungshilfe Familienentlastenden Dienst zu benatragen, der dann was mit dem Kind machen soll, das geht wohl, hatte aber nie etwas über die Stundenzahl gelesen...
3 Kinder; Sohn von 08/09 mit DS

Sinale
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Re: Unterlagen für Antrag auf Eingliederungshilfe reichen ni

Beitragvon Sinale » 23.05.2010, 00:02

Hallo Stefan,
HAllo !
Habe für meine körperbehinderte Tochter (7) Hemiparese
Eingliederungshilfe § 53 SGB XII gestellt
Eingang wurde vom Sozialamt bestätigt.
". . . dieser Bericht reicht jedoch zur Beurteilung der Angelegenheit nicht (unterstrichen und in fett geschrieben) aus. ich darf sie bitten mir weitere ärztliche unterlagen zur Verfügung zu stellen"

Nun wollen die also von mir noch nen anderen Arztbericht haben ausser den superaktuellen vom SPZ + Orthopäden.
Da hab ich aber sonst keinen ausführlicheren/aktuellen !
Bin ICH in der Pflicht da tätig zu werden , kann ich denen ne pauschale Schweiogepflichtentbindung zu senden ?
Müssen die nicht selber ALLES überprüfen , Infos holen die die brauchen ?
Was ist deren Pflicht damit meiner Tochter geholfen wird ?
m f g
Hallo Stefan,

in der Regel beauftragt das Sozialamt das Gesundheitsamt mit der Erstellung eines entsprechenden Gutachtens und man bekommt vom Gesundheitsamt einen Termin zur Begutachtung.
Sicherlich hast du aber jetzt die Telefonnummer von der zuständigen
Bearbeiterin und kannst die weitere Verfahresweise absprechen.

Liebe Grüße
Nicole mit Lennox
das Amt entscheidet, welche Unterlagen zur Bearbeitung des Antrages benötigt werden. Wenn du der Ansicht bist, daß weitere ärztliche Unterlagen für die Antragsbearbeitung nicht erforderlich sind, mußt du dies nachweisen. Reagierst du nicht, kann dir schon die Antragsbearbeitung wegen fehlender Mitwirkungsflicht abgelehnt werden. Wie dir schon geschrieben wurde, kann das Amt, abgesehen davon, eine Untersuchung beim Gesundheitsamt anordnen. Informationen bei Ärzten darf das Amt ansonsten nur einholen, wenn eine Schweigepflichtsentbindung bei namentlich benannten Ärzten, besteht. Durch solch eine Schweigepflichtsentbindung können Informationen, ohne dein Wissen, weitergegeben werden.

Gruß
Sinale
Viele Grüße
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Beitragvon ines1975 » 23.05.2010, 08:12

Hallo Stefan,
auch mein Mann ist alleinverdiener. Trotzdem sollen wir bei der Brille die Gläser zahlen und dann noch Medekamente usw., aber wir sind glücklich und beantragen sowas nicht, obwohl meine sowas auch gerne hätten.

Ich muss auch für Basti einige Sachen selber zahlen, kriege aber auch dafür keine unterstützung. Zum Beispiel ein paar spezielle sachen für die Schule, braucht er jetzt doch nicht, aber ich hätte es im nicht holen können.

Warum beantragst du dann nicht die normalen hilfen die alle bekommen und dann das andere?

LG Ines, die sich über soviel dreistigkeit wundert
Ines mit Sebastian 09.12.02 Aniridie, Absencen; Sarah Dyskalkulie und Ann-Kathrin mit Legasthenie

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Beitragvon Erica » 23.05.2010, 09:01

Hallo Stefan,
käme ich wohl kaum auf diese maßlosen Ideen. ! ! :(
wenn Du selber schon Deine Anträge als "maßlos" bezeichnest, was sollen dann Außenstehende denken?
Wenn jemand so offen seine Dreistigkeit (von Dir selbst so benannt) auslebt, kann man kaum erwarten, dass die Leute, die das dann letztendlich alles mit ihren hart erarbeiteten Steuern bezahlen, Dir auch noch beantworten, wie man das macht... :shock:

Kopfschüttelnde Grüße
Erica
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Beitragvon Gisi » 23.05.2010, 09:17

Man bekommt über die Eingliederungshilfe 10 Stunden / Monat bezahlt, bis zum 14. Lebensjahr , danach erhöht sich die Stundenzahl. Es soll Entlastung für die Angehörigen sein, dammit das besondere Kind mal etwas ohne die Eltern unternehmen kann und die Eltern eben Entlastung haben. Anders habe ich es noch nicht gehört ...

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Danke für Deine Info. Habe nämlich vor, über die Eingliederungshilfe Familienentlastenden Dienst zu benatragen, der dann was mit dem Kind machen soll, das geht wohl, hatte aber nie etwas über die Stundenzahl gelesen...
Hallo Beatrix,

die Stundenzahl stimmt auch nicht. Wir hatten eine Zeitlang 15 Stunden die Woche von der Eingliederungshilfe!

LG
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und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
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Beitragvon BeatrixB » 23.05.2010, 09:23

@Gisi: Danke!

Wir werden im Herbst einfach mal sehen, was sie uns sagen.

LG
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Beitragvon Sinale » 23.05.2010, 10:33

Hallo Bea, Hallo Sabine, Hallo Beatrix,
Man bekommt über die Eingliederungshilfe 10 Stunden / Monat bezahlt, bis zum 14. Lebensjahr , danach erhöht sich die Stundenzahl. Es soll Entlastung für die Angehörigen sein, dammit das besondere Kind mal etwas ohne die Eltern unternehmen kann und die Eltern eben Entlastung haben. Anders habe ich es noch nicht gehört ...

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Danke für Deine Info. Habe nämlich vor, über die Eingliederungshilfe Familienentlastenden Dienst zu benatragen, der dann was mit dem Kind machen soll, das geht wohl, hatte aber nie etwas über die Stundenzahl gelesen...
Hallo Beatrix,

die Stundenzahl stimmt auch nicht. Wir hatten eine Zeitlang 15 Stunden die Woche von der Eingliederungshilfe!

LG
Gisi
die notwendige Stundenzahl wird, je nach Einzelfall, individuell festgestellt.

LG
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Viele Grüße
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Beitragvon stefanM » 23.05.2010, 22:46

Hallo Erica,
Von einer Moderatorin erwarte ich eigentlich etwas mehr Neutralität.
"Maßlosigkeit" + "Dreistigkeit" sind die Begriffe die meiner Meinung nach das Urteil aus vorrangegangenen Antworten als mein ergebnis auf meine "Wünsche" sind !
Thema "hart erarbeitete Steuern" ist auch so nicht richtig. Der Prozentanteil an erarbeiteten Steuern der betroffenen Eltern die dann noch für die Bezahlung konkret meiner "Wünsche" aufkommen müssen liegt im Promillebereich !
Sorry das ich mich hier einfach nur rechtfertige.
Das wärs nun aber zu meinem Thema !
Endschuldigung wenn ich Mütter emotional erregt habe . war nicht so gewollt !
Mich freut aber das ich eine lebhafte Konversation erzeugt habe !
Wenn es wirklich positiv interessiert werde ich speziell gezielt informieren + bitte um Privat Nachricht mit email-Angabe ! + tschüss


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