Petition zum Homeschooling

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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MarleneF
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Petition zum Homeschooling

Beitrag von MarleneF »

https://epetitionen.bundestag.de/index. ... tion=11495

Ich fände es gut, wenn sich die Frage nach der geeigneten Schulform nicht mehr zwingend stellen müsste, wenn Homeschooling - sowie bei unseren Nachbarländern - legal wä
Tochter (12/98): ASS (da lt Erstdiagnose Asperger vorliegen soll und es nach einer zweiten Diagnose HFA sein soll)

Ich (7/62): ASS (Diagnose am 03.03.14)

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dagmar neo frea
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Beitrag von dagmar neo frea »

hallo marlene

dankeschön fürs einstellen,fast 1400 unterzeichner,wow
ich hab auch unterzeichnet :wink:

l.g.
Dagmar *1962,Robert *1965,Frea Jakobine *1985, T21,operierter AV- Kanal,Neo Leander*2004, HFA

http://www.institut-fuer-menschenrechte ... rpd_de.pdf
https://www.youtube.com/watch?v=dVrX7Gqjzs0

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Beitrag von ehemalige Userin »

So, Marlene, ich bin gerade dabei mich zu registrieren. :wink:

ehemalige Userin

Beitrag von ehemalige Userin »

Dagmar, Deine Stimme war das also. :lol: ... die ...41. ...

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NorbertMN
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Beitrag von NorbertMN »

Hallo,

seid ihr sicher, dass das eine gute Idee ist? Mit der Schulpflicht übernimmt der Staat immerhin die Verantwortung, ALLEN Kindern Unterricht zu geben, auch unseren, die als behinderte ja immer das Risiko tragen, als "nicht beschulbar" ausgesondert zu werden. Gerade im Moment gibt es hier einen Thread von einem Elternpaar aus Berlin, dessen sechsjähriger Sohn einfach keine Schule findet.

Wenn die Schulpflicht nicht mehr gilt, wächst der Druck auf die Eltern, sich selber um eine Lösung zu bemühen. Die Schulbehörden sind fein raus. Unsere Problem gehen sie dann einfach nichts mehr an.

Gruß,
Norbert
Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, berufstätig und außer Haus

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dagmar neo frea
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Beitrag von dagmar neo frea »

hallo norbert

ich denke nicht,das die schulpflicht für irgendwelche verbindlichkeiten sorgt.

eine bildungspflicht führt ja auch in den anderen ländern nicht dazu,das mehr ausgesondert wird eher im gegenteil

ich würde eher in der normalen ,in anderen ländern herrschenden bildungspflicht ,die chance für vielfaltigkeit sehen

für mich gehört inklusion und vielfältigkeit zusammen :wink:


@ines

ich wars :lol:

l.g.
Dagmar *1962,Robert *1965,Frea Jakobine *1985, T21,operierter AV- Kanal,Neo Leander*2004, HFA

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NorbertMN
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Beitrag von NorbertMN »

Hallo Dagmar,

na ja, für mich gehören Inklusion und Vielfalt natürlich auch zusammen. Aber als Richtlinie für eine politische Entscheidung ist mir das entschieden zu abstrakt.

Glaubst du nicht, dass die deutschen Schulbehörden es sich nicht noch einfacher machen würden, wenn sie von der Pflicht, für jedes Kind eine Lösung zu finden, auch gesetzlich befreit wären?
Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, berufstätig und außer Haus

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Sabine
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Beitrag von Sabine »

Hallo an die Unterzeichner,

haltet ihr euch denn für befähigt, eure Kinder selbst zu einem allgemeingültigen Schulabschluss zu verhelfen? :shock: Also ich für meinen Teil würde zumindest bei Mathe und Physik kapitulieren müssen - da würde mein Kind bei meinen rudimentären Kenntnissen sicher nicht mal den Hauptschulabschluss schaffen. :oops:
Wer sein Kind unterrichten will mit dem Ziel, den bestmöglichen Schulabschluss für selbiges zu erreichen, braucht meiner Meinung nach selbst ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Lehrbefähigung - und muss sein Wissen permanent erneuert haben. Das dürfte wohl bei den wenigsten Eltern der Fall sein.
Es wird überall beklagt, dass Bildung in Deutschland am Geldbeutel hängt. Wenn Eltern ihre eigenen Kinder unterrichten, passiert aber genau dasselbe: Die Kinder können nur den Bildungsabschluss erreichen, den auch die Eltern erreicht haben - nicht mehr. Zudem sind Eltern ja auch schon oft jahrezehnte aus der Schule raus und haben von vielen Sachgebieten keine Kenntnis mehr.
Homeschooling macht in Ausnahmen Sinn. Zum Beispiel wenn das Kind lange nicht in die Schule gehen konnte (Krankheit, Behinderung, schwerwiegende familiäre Bedingungen). Dann sollte der Hausunterricht aber auch nur von einer oder mehreren geschulten Lehrkräften erfolgen, die sich zudem mit den besonderen Bedingungen des Hausunterrichts auskennen. Auch sollte der Hausunterricht nicht auf lange Sicht erfolgen, weil das Kind ansonsten zu sehr von Gleichaltrigen isoliert wird.

LG
Sabine
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PapaBernhard
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Beitrag von PapaBernhard »

Also ich bin auch kein Freund von Homeschooling, weil in vielen Fällen (nicht allen) einfach die Kompetenz fehlt, die Kinder adäquat zu unterrichten und in vielen Fällen vielleicht zu Hause auch nicht der passende Rahmen geboten werden kann (daran scheitern ja auch viele, die versuchen, zu Hause zu arbeiten). Und in manchen Fällen wird auch der Kontakt zu Gleichaltrigen fehlen.

Aber das ist meine persönliche Meinung

LG
Bernhard
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Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi, Pflegegrad 4
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dagmar neo frea
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Beitrag von dagmar neo frea »

hallo norbert

die maßgabe ist wahlfreiheit,wenn förderschule gewählt wird ,soll es förderschule sein,wenn inklusive schule,dann das ,und wenn homeschooling,dann das.

zuvorderst steht die wahlfreiheit :!:

außerdem haben das alle außer deutschland,wieso dann deutschland nicht?
weil die behörden in deutschland fieser sind als woanders?

seh ich nicht so :roll:

l.g.
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