Vergleichen = Ende des Glücks

Hier könnt ihr Gedichte, Texte und kleine Geschichten zum Thema "besonderes Kind" einstellen und darüber dikutieren.

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TimsMama2009
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Beitragvon TimsMama2009 » 12.04.2011, 23:03

Hallo Sabine,
ja da ist etwas Wahres dran!

LG
Nicole
Grüße von Nicole (*72) und Tim (*09), Lissenzephalie, Balkenagenesie, Erweiterung der Seitenventrikel, seit Febr. 2010 West-Syndrom (nicht anfallsfrei mit auffälligem EEG) und seit Nov. 2013 PEG - kann nicht sprechen, nicht laufen, nicht sitzen, nicht krabbeln - ABER unser Li-La-Launebär
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Roy1969
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Beitragvon Roy1969 » 12.04.2011, 23:05

Hallo Sabine,

das hab ich auch vor einer Weile mal gelesen - und hat mich ziemlich nachdenklich gestimmt.

Denn es ist wirklich so, solange ich mit Anton alleine bin ist alles einfach so normal für mich wie es ist....sehe ich ihn im Vergleich mit "gesunden" Kindern stimmt mich das manchmal traurig....

LG Roswitha
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Alle mit Talent zum Glücklichsein :-)

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Isolde
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Beitragvon Isolde » 13.04.2011, 07:41

Hallo Sabine,

das Zitat trifft den Nagel auf den Kopf;

gibt es da auch einen Verfasser evtl.?

Lieben Gruß - Isolde
„Ich habe den lieben Gott in manchen Kneipen besser kennengelernt als in manchem Bibelkreis.“ Rainer Maria Schießler, Pfarrer in München St. Maximilian

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Beitragvon InesSi » 13.04.2011, 07:46

Sören Aabye Kierkegaard
Ines (*73) Eineiige Zwillinge Pia (* 05/2006 in der 37.SSW, Sauerstoffmangel durch Thrombose in der 25.SSW) Jana (+25.SSW)
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Beitragvon Lina Mare 67 » 13.04.2011, 07:47

Hallo,

darüber ließe es sich jetzt gut philosophieren, denn ich glaube a u c h , dass Vergleichen in der Natur des Menschen liegt.

Jeder Erfinder, Erforscher, Reformer und Entdecker vergleicht und gerade der Unzufriedenheit über best. Dinge sind wohl viele Anehmlichkeiten unseres heutigen Lebens zu verdanken ?

Nachdenkliche Grüße

Petra

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Beitragvon Isolde » 13.04.2011, 07:54

InesSi hat geschrieben:Sören Aabye Kierkegaard


Danke

lieben Gruß - Isolde
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Isolde
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Beitragvon Isolde » 13.04.2011, 07:57

Petra Patriarca hat geschrieben:darüber ließe es sich jetzt gut philosophieren, denn ich glaube a u c h , dass Vergleichen in der Natur des Menschen liegt.


das ist richtig,
liebe Petra,

es ist am Ende dann die Frage, was das Ergebnis ist.
Ein Vergleich kann mich ermutigen und anspornen Dinge zu verändern,
es kann aber auch sein, dass ich mich zurück ziehe und mich von den negativen Ergebnissen so beeinflussen lasse, dass es mich lähmt, dass ich traurig bin, etc.

Insofern - es gibt da 2 Seiten.
Ich vergleiche auch gerne, auch gerade in Bezug auf unsere Kinder.
Aber ich lasse mich vom Ergebnis des Vergleiches nicht mehr runterziehen und bin daher auch nicht mehr unzufrieden was die Entwicklung des Kindes betrifft; was sicher schon anders war.

Liebe Grüße - Isolde
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Beitragvon RenateT » 13.04.2011, 08:35

Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pubertät

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Beitragvon Lina Mare 67 » 13.04.2011, 15:30

Hallo Isolde,

außerdem ist ein Vergleich nicht zwingend der Anfang von Unzufriedenheit , denn wenn ich z.B. mein Schicksal mit der Situation vieler Menschen in Japan vergleiche, dann kann ich nur dankbar sein , wie gut es mir geht :wink: !

Darum kommt es wohl an, was man miteinander vergleicht :P .

Aber ich will den Spruch hier nicht zerpflücken, denn natürlich ist sehr viel wahres dran, aber es gibt eben auch andere Seite.

Viele Grüße Petra


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