Speichelreduzierende Medikamente

So manches Kind muss aufgrund seiner Behinderung besonders intensiv betreut werden - z. B. mit Hilfe eines Pflegedienstes. Viele Kinder werden von einer Krankenschwester in Kindergarten oder Schule begleitet, um optimal versorgt werden zu können. Das gilt beispielsweise für viele tracheotomierte Kinder. In dieser Rubrik können sich Eltern von so genannten Intensivkindern über die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder austauschen.

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vinjan
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Beitragvon vinjan » 05.04.2010, 21:18

Hallo Daniela,

wir haben Tinctura Belladonnae bekommen. Celina bekommt es ca. ein halbes Jahr. Ist echt super und ich kann es nach Bedarf dosieren.

LG vinjan

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MarenW
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Beitragvon MarenW » 26.03.2013, 11:07

Hallo

ich trau mich nicht so richtig, dass Scopoderm Pflaster aus zu probieren. Hat hier jemand gute Erfahrungen gemacht, auch bei Dauerbenutzung?

Lg Maren
Annika (08/96), V.a. Mitochondriopathie,
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Luca
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Beitragvon Luca » 26.03.2013, 12:21

Hallo,

wir haben auch eine zeitlang das Pflaster benutzt.

Ich kann mich da nur Jutta anschließen. Anfangs hat es ganz gut gewirkt, irgendwann ließ die Wirkung dann doch nach und auch Luca hat eine allergische Hautreaktion gezeigt.

Wir hatten allerdings keinerlei Nebenwirkungen und konnten das Pflaster auch sofort ganz weglassen.

Was neues/anderes haben wir noch nicht ausprobiert.

LG
Sabine
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Beitragvon Meggy » 26.03.2013, 12:27

Hallo,

Ich kenne Atropin Tropfen oder auch Atosil Tropfen zur Schleimreduzierung.
Tinctura Belladonna geht auch.

Natürlich haben solche Mittel alle Nebenwirkungen und da muss man gut schauen, ob die Indikation stark genug ist.

LG,
Meggy

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Beitragvon joeysmommy » 26.03.2013, 13:19

Hallo Maren,

seid Ihr an eine Klinik angebunden? Die Kinderärzte sind damit meist hoffnungslos überfordert, lehnen erstmal alles ab, wenn sie sich die NW durchlesen, haben aber auch im normaleltag keine Erfahrung damit. Darum sind die größeren Kliniken, an die schwerkranke Kinder meist angebunden sind, da eine bessere Adresse, um schnell eine Lösung zu finden. Und irgendeine Lösung muss ja her, der derzeitige Zustand ist ja auch nicht haltbar, oder?

Wünsche Euch viel Erfolg...
Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, psychomot. Ret.

Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege

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Beitragvon Lara-1707 » 26.03.2013, 13:44

Hi!

Lara bekommt Robinul sondiert. Reduziert den Speichelfluss und macht ihn ein wenig dickflüssiger. Lara ist davor regelrecht "übergelaufen" .

Liebe Grüße

Sandra
Lara *17.07.11 schwere HIE, Zerstörung d.Großhirns,kein Schluckreflex,PEJ,Krampfanfälle, Lungenentzündungen d.Aspiration,starker Reflux, kein sitzen, krabbeln, greifen oder ähnliches und noch viele zusätzliche Baustellen..aber unser Größtes Glück auf Erden! Und seit 12/13 große Schwester von Tobias - gesund und munter

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Beitragvon Anne&Hannah » 26.03.2013, 16:18

Hallo Daniela,
Habt ihr zum Schutz der Atemwege schon über eine ( wenigstens zeitweise ) geblockte Kanüle nachgedacht? Ich bin eigentlich kein Freund davon wegen möglicher
Komplikationen ( z.B. Druckstellen, Wucherungen ), aber es wäre ja vielleicht eine vorübergehende
Option, bis ihr medikamentös das Passende gefunden habt...
Herzliche. Grüße
Anne
Anne&Thomas mit D. ,J. & HANNAH (12) - Mitochondriale Enzephalomyopathie/Morbus Leigh. dadurch Hirnschädigung mit Mehrfachbehinderung, Rolli, Button. z.N. Stammhirnschädigung und nächtlicher Beatmung. Tracheostoma zu seit 4/14. Chronisch fröhlich!

MarenW
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Beitragvon MarenW » 26.03.2013, 19:53

Hallo
Danke für die Rückmeldungen.
Ich habe die Pflaster schon hier liegen. Der Palliativ-Doc hat sie verordnet und denkt, dass sie meiner Tochter sehr helfen können.
Am meisten habe ich vor den möglichen Halluzinationen Sorge.
Ich denke, ich werde es wagen.
Aber es ist gut zu wissen, dass es noch Alternativen gibt.

Gruß Maren
Annika (08/96), V.a. Mitochondriopathie,

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MarenW
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Beitragvon MarenW » 26.03.2013, 19:54

Hallo
Danke für die Rückmeldungen.
Ich habe die Pflaster schon hier liegen. Der Palliativ-Doc hat sie verordnet und denkt, dass sie meiner Tochter sehr helfen können.
Am meisten habe ich vor den möglichen Halluzinationen Sorge.
Ich denke, ich werde es wagen.
Aber es ist gut zu wissen, dass es noch Alternativen gibt.

Gruß Maren
Annika (08/96), V.a. Mitochondriopathie,

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Lolita11
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Beitragvon Lolita11 » 25.06.2013, 23:47

Hallo Maren,

ich wollte mal fragen, ob Ihr die Pflaster nun angewandt habt und wie Eure Erfahrungen sind. Mir graust es schon ein wenig davor... Doch wenn es sein muss, bin ich die Letzte, die alles blockiert.

Unsere Logo hat uns die Pflaster empfohlen, der Kinderarzt kennt diese nicht...
Beim SPZ waren wir deshalb noch nicht vorstellig.

Danke für´s berichten :-)

Viele Grüße
Kind (geb. 2011) FG SSW 27, verschiedene Baustellen:
P27.1, K20, F50.9, R62.0, muskuläre Hypotonie, PVL, frühkindlicher Autismus, V.a. Fütterstörung, PS II, SBA 100 GdB G,B,H,aG


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