Mütter und Kinder (Töchter) - die besondere Beziehung?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

Moderator: Moderatorengruppe

Jane H.

Beitragvon Jane H. » 19.10.2005, 20:08

Hallo Annamirl...

ich denke von dem was du mir über deine mam erzählt hast lässt sich viel ablöeiten .Vielleicht probierte sie mit dieser Pflege einerseiots die schuldgefühle zu überdecken die sie seit dem Tod ihrer eltern treffen anderseits war sie aber frustrioert über ihr leben .ich denke deine Mutter hätte wirjklich Hilfe gebraucht um die Kindheit zu überwinden. Wie war sie zu deiner vScvhwester??
ichnweiss nicht ich wurde mir über meine behinderung nie klar ,ioch sehe mih nicht als behindert ich bin bissle speziell ,ich lebe mein Leben habe meinensohn .meine mutter hat uns immer gesagt wirseien anormal ,die war einfach boshaft ,die wurde im gegensatz zu deinn eltern ja sehr verwöhnt und verhätscheltund hat so nie gelernt mit dingen zu leben die sie nicht so geplant hat .mein dad war da anders ,seine ersten älteren geschwistr kamen mit 4 jahren resp. 7 Monaten in die Gaskammer .meine tante und mein dad wurden nacvh dem krieg geboren und mit viel Lieber erzogen mein dad ist heute ein sehr guter <vater mit gesundem Menschenverstand ,meine Tante die totale Neurotiker die ich keine sekunde aus halte. mein e Mutter ist uns gegenüber sehr gefühlskaltgewesen ,da gabs dann konflikte deswegen mit der schwiegermuttr. ,die nicht damit einverstanden warund sagte meine mutter wisse ja nicht was ein kind wert sei und sie hätte alles gegeben wenn ihre ersten knder leben würden .da hat sie ja Recht .Zu meiner mutter habe ich seit meine ellis gechieden sind freiwillig keinen kontakt mehr ,sie lebt in Irael ,im gegensatz zu meinen anderen Geschwistern fragt sie nienach meinem bruderund mir,ich denke heute einfach diese frau hat kein hertz .

mfG Jane und klein-David

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Sandra ...
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Beitragvon Sandra ... » 19.10.2005, 20:14

Hallo annamirl!

So kann ich nur schwer sagen, ch bin traurig oder wütend über meine Behinderung. Denn es gibt ja eine völlig logische und rationale Erklärung dafür und die habe ich zu akzeptieren.

Sicher hast Du ein recht darauf,wütend,enttäuscht,sauer,....zu sein!Ich denke wir kennen alle das Gefühl,sowohl Eltern als auch Kinder!Wieso ausgerechnet....

Wie geht ihr damit um, wenn euer Kind mal traurig, frustriert oder wütend über seine Behinderung ist? Wie könnt ihr trösten oder stärken? Macht euch das auch mal hilflos?
Passiert es, dass sich euer Kind mal gegen eine Therapie/Behandlung (z.B. KG, Arztbesuch, etc) wehrt? Was macht Ihr dann?

Auch das passiert hier sicherl.vielen.Manchmal klappt das trösten,manchmal weint und leidet man mit!
Die Therapien werden trotzdem durchgezogen.zu ihrem besten.Das wird sie spätestens verstehen,wenn sie groß ist.Falls sie es nicht versteht,muß sie es selber entscheiden,man hat zumindest versucht den besten Weg aufzuzeigen,auch wenn es nicht immer der einfachste ist :!:

Sandra

annamirl

Beitragvon annamirl » 19.10.2005, 20:32

Kurz auf dem Sprung nach Hause....

"Falls sie es nicht versteht,muß sie es selber entscheiden,.."
-> ist schmunzelnd gemeint:
Seit 10 Jahren, also seit ich 18 bin, hab ich mich geweigert KG zu machen....und jetzt war ich zweimal wieder und merke, wie gut es mir tut.
Soviel zu den Entscheidungen, die Kinder dann treffen..... :wink:

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Brigitte 1953
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Beitragvon Brigitte 1953 » 20.10.2005, 14:42

Guten Tag Annamirl,

irgendwie habe ich erst heute diese Rubrik gefunden und Deine Seite gelesen.

In mir hat alles die Luft angehalten und ich hatte nur das Gefühl, Dich einfach in den Arm zu nehmen um Dich zu trösten.

Eltern machen viele Fehler, auch ich hatte keinen Himmel auf Erden. Aber ich als Mutter habe auch viele Fehler gemacht, nicht weil die Liebe gefehlt hat, sondern weil ich es einfach nicht besser wusste oder konnte, oder weil die äußeren Umstände nichts besseres zuließen.

Das Dumme an der Sache ist, dass die ehemaligen Kinder, also auch ich, sich alleine durch alles durchkämpfen müssen.

Mein erwachsender Sohn konnte irgendwann mit mir über alles reden und mich kritisieren. Da war ganz viel, was mir gar nicht bewusst war, aber ihn verletzt hatte. Heute denke ich, haben wir zumindest einen Großteil seiner Probleme mit mir durchgeackert.

Ich habe Fehler gemacht, obwohl ich ihn über alles geliebt habe, aber ich wollte ihm nie weh tun oder schaden.

Die Probleme mit meinen Eltern konnten nie bearbeitet werden. Meine Mutter verstarb sehr früh, mein Vater wollte nicht mit mir über meine Gefühle reden, und als ich anfangen wollte, um Gespräche zu kämpfen vor drei Jahren, verstarb er.

Auch bei meinen beiden Kindern, die noch ein Jahr zu Hause leben werden, ist nicht immer alles okay gewesen, aber ich habe kontinuierlich dazu gelernt.

Die Kinder los zu lassen, das fällt mir nicht so ganz schwer, da steht die Angst um sie, dass sie nicht gut behandelt werden und nicht richtig auf sie auf gepasst wird im Vordergrund. Ich gönne ihnen von ganzem Herzen ein glückliches, erfülltes Leben ohne mich.

Auch merke ich, wie meine Kraft nach lässt und ich sie schon aufgrundessen gehen lassen muss.

Zu Deiner Mutter denke ich, sie hat vielleicht versucht, Gefühle und Ängst zu überspielen und dachte vielleicht, nur durch ihre stete Kontrolle kannst Du gut leben. Aber es kann auch krankhaft gewesen sein. Auf alle Fälle ist es sehr hart.

Möglicherweise kannst Du Dir helfen, indem Du lernst , Ihr zu verzeihen- sie los zu lassen. Ich weiß, dass das schwer ist, aber genau das ist es, was auch ich lernen muss um mit meinem Vater wieder meinen Freiden zu finden.

Sei ganz lieb umarmt von einer Mutter und Tochter

Brigitte
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Sandra ...
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Beitragvon Sandra ... » 20.10.2005, 20:43

Hallo annamirl!

Na,Du machst mir ja Mut(schmunzel)!!!Ich denke mal mit ca.23J.aufw.leben unsere Kinder ihr eigenes Leben.Da kann ich sie mit 25J.doch nicht mehr an die Hand nehmen und zur KG schleifen :!: Und auch Du bist dahinter gekommen,daß die KG Dir gut tut,auch wenn Du 10J.dafür gebraucht hast.Was soll bzw.kann man sonst tuen,als ihr den Weg und die Notwendigkeit jetzt aufzuzeigen?!

Sandra

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Beitragvon beatriz » 21.10.2005, 10:08

halo annamirl ..
ich lese auch erst heute und bin genau wie alle anderen geschockt ,,ich habe ehrlich gesagt nicht alle Antworten gelesen denn ich möchte einfach nur auf Deine Frage eingehen.
Das was dir passiert ist mit deiner Mum ist schon heftig doch sehe ich parallelen zu der Geschichte meiner Bekannten (Ehemalig Freundin)Sie ist 30 und lebt bei ihrer Mum .sie hatte auch ein Tumor und noch andere Dinge im Kopf auf die ich ja nicht näher eingehen möchte .
Sie lebt bei Ihrer Mum und ist kein bisschen Selbsständig .
Ich bekam Chris und mit 8 Monaten bekam ich die Diagnose...
Die Mutter meiner Freundin versuchte sich zu sehr einzumischen ,passe hier auf ,achte darauf ,,etc .
Aus dem Grund habe ich mich distanziert denn ich wollte das mein Sohn soweit wie möglich ein eigenständiges Leben führen kann ,und das er mal lernt auf eigenen Füßen zu stehen ...Auch wenn er meine Hilfe braucht und evtl in ein betreutes Wohnen gehen würde ,aber ich kann doch nicht bis in den Tod hinaus an seiner Seite stehen und irgendwann muß man auch los lassen.
Ich gebe zu das es im Alltag auch schwer ist für mich loszulassen.Ich wache wie ein unsichtbarer Schatten über ihn .
(Bin aber dabei mich zu ändern also ihm gewisse Freiräume zu lassen ,ihn mal alleine zu lassen ,das ist eben meine größte Angst ,das was passiert wenn ich nicht in der Nähe bin. )
Viele Dinge macht er alleine auch wenn es nicht so funktioniert wie es vielleicht bei anderen wäre aber jeder Erfolg zählt und da stecke ich mich dann auch nicht rein ,nur wenn er fragt kannst du mir helfen?Dann gerne ...

Ich finde es echt traurig das manche Eltern nicht los lassen können ,aber wenn sie versuchen die Kinder von sich abhängig zu machen, die es eh schon schwer haben werden im Leben alleine zurecht zu kommen ,dann kann ich es einfach nicht verstehen .Statt ihnen zu helfen und sie auf das Leben vorzubereiten und zu sehen wie sie sich über die kleinsten Fortschritte freuen ..

Ich wünsche dir alles Liebe und viele Antworten auf Deine Fragen Beatriz &Kids
Beatriz alleinerziehend mit SohnChris Andre 17 Jahre Sturge Weber Syndrom.//Diskrete Aortenklappeninsufizienz bei biscupiden klappen .
Und Sohn Niklas 14 jahre alt.Auditive Wahrnehmungsstörung mit Verarbeitungsstörung./ADHS/Enthesitis-assoziierte juvenile idiopatische arthritis

annamirl

Beitragvon annamirl » 21.10.2005, 19:11

Hallo,

auch wenn ich nicht aqntworte - ich lese! Danke! Leider voll im Bezitz der Arbeit...schönes Wochenende, annamirl


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