Schullandheimfahrt mit mehrfachbehind. Schüler?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Sabine
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Schullandheimfahrt mit mehrfachbehind. Schüler?

Beitragvon Sabine » 02.09.2009, 10:42

Hallo zusammen,

wir hatten vorgestern Klassenpflegschaftssitzung und es wurden neben der Wahl auch noch andere Punkte angesprochen - z. B. möchte die Klasse im nächsten Jahr eine Klassenfahrt unternehmen. Es soll auch fürs erste nicht so weit weg sein - die Herberge ist ca. 70-80 km entfernt und soll auch behindertengerecht sein.
Wie überall gibt es aber auch hier natürlich keine Pflegebetten! Vielleicht besteht aber die Möglichkeit, so war mein Vorschlag dann, dass man ein Pflegebett über ein Sanihaus vor Ort organisiert. In anderen Regionen ist das durchaus möglich.
Leider ist es nicht gestattet, über die Schule eine Krankenschwester oder JPs Kinderpflegerin aus der Schule mitzunehmen. Ist das nun eine schulinterne Sache oder wird das überall so gehandhabt? Wir könnten selbst für eine Betreuung sorgen, die dann aber über die Verhinderungspflege bezahlt werden müsste - also ich komme da bei fünf Tagen auf etwa 1200-1500 EUR bei einem Stundenlohn von 10-11 EUR. :shock: Das Schullandheim selbst kann ja nicht als Einrichtung der Kurzzeitpflege abrechnen.
Pflegen müssen/werden also vor Ort die Lehrer, die ihn in der Schule weder wickeln und auch nur selten füttern, also im Schulalltag gar nicht mit pflegerischen Arbeiten vertraut sind... :roll: Von den Nächten mal ganz zu schweigen. :? Ich weiß nicht...
Dann wissen wir auch gar nicht, wer für diese fünf Tage das Pflegegeld bekommt - der pflegende Lehrer? :icon_scratch: Das Geld muss ja irgendwer bekommen, denn JP wird ja im Schullandheim auch gepflegt...
Leider betreffen diese ganzen Fragen nur 2, max. 3 Schüler aus der Klasse. :( Die Mutter des einen Schülers winkt bereits ab, da ihr Sohn ohne Krankenschwester gar nicht fahren kann. Ihre Krankenkasse verweist aber an die Schule und meint, die müssten Pflegepersonal stellen... Niemand kennt sich aus, keiner weiß Bescheid... :roll:
Die Parallelklasse fährt nächste Woche an die Ostsee. Auf Nachfrage von mir wussten weder unsere Lehrer, noch ein Vater, dessen Sohn die Parallelklasse besucht, noch eine Mutter, die zudem 1. Vorsitzende in der Parallellklasse ist, ob die mehrfach behinderten Kinder denn auch mit an die Ostsee fahren - sie glaubten, eher nicht. :? Daraus habe ich dann entnommen, dass es die Eltern der leichter oder kaum behinderten Kinder gar nicht interessiert, ob die Mehrfachbehinderten nun mitfahren können oder nicht. Auch bei uns wurde dann eher darüber diskutiert, ob die Kinder denn Heimweh bekommen könnten oder nicht. Die Probleme unserer Kinder interessierten die anderen Eltern nicht, weil es ihre Kinder ja nicht betraf. :roll: Kann ich sogar verstehen... Allerdings frage ich mich dann, wo da der Integrationsgedanke bleibt und ob es dann nicht doch mehr Sinn macht, alle mehrfach behinderten Kinder in eine Schule zu tun, weil dann ALLE für eine Klassenfahrt ein Pflegebett und ALLE eine Bezugsperson zur Betreuung brauchen oder eben eine Krankenschwester. Oder - wenn das nicht geht - können eben alle nicht fahren! So wie jetzt sieht es eher danach aus, dass die mehrfach behinderten Schüler nicht mitfahren, weil für sie alles zu schwierig zu organisieren und mit hohen Kosten verbunden ist. Es kann ja nicht sein, dass die Klassenfahrt für die anderen Schüler 200 EUR kostet und wir brauchen dafür mit einem Schlag die ganze Verhinderungspflege auf. :shock:
Wer stand auch schon mal mit seinem mehrfach behinderten Kind vor so einem Problem?

LG
Sabine
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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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AndreaNM
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Beitragvon AndreaNM » 02.09.2009, 11:01

Hallo Sabine,

Nick hatte letztes Jahr zum ersten Mal eine Klassenfahrt von 3 Tagen.
Die Klasse (überwiegend Fußgänger) war auch in einer nicht gerade behindertengerechten Unterkunft. Sie haben aber für Nick ein Schutzgitter vor`s Bett gebaut und seine Integrationshelferin hat mit ihm in einem Zimmer geschlafen und ihn dort im Bett auch gewickelt.
Wir haben, glaube ich, genausoviel bezahlt, wie die anderen auch.
Die I-Helferin hat die zusätzliche Zeit als Überstunden abfeiern können!
Ich glaube, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nur manche Schulen machen es sich einfach leicht!

LG
Andrea
mit Nick Magnus (17) Tetraspastik,EPI,blind und Rollifahrer und Nova Melina (14)AdHS und völlig chaotisch und Neno Melvin(12) ADHS und autistische Spektrumsstörung

Anna_B
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Beitragvon Anna_B » 02.09.2009, 11:31

Ich bin mit meiner fsj Klasse auch auf Klassenfahrt gewesen,alle Schüler außer einem Schüler der kurz vorher operiert wurde waren mit,auch die mehrfachbehinderten SchülerInnen.Für diese haben wir (da ja keine Pflegebetten) die Matratzen auf den Boden gelegt,dass ging dann bei allen,da ja nicht wirklich was passieren konnte.Ein Schüler wurde zusätzlich mit einem Segufix System fixiert,da er nachts aufsteht und dies bereits von seiner Kurzzeitpflegeeinrichtung so gehandhabt wurde. Zusätzlich wurde in jedem Zimmer ein Babyphone aufgestellt für Abends und wir sind regelmäßig gucken gegangen. In jedem Zimmer (es gab insgesamt 5) hat ein Betreuer geschlafen. Bei uns ist es so gewesen,dass jeder seine festen Bezugsschüler auf der Fahrt hatte,mit denen hat er in einem Zimmer geschlafen und um die hat er sich gekümmert (natürlich nicht ganz alleine).
Auch von anderen Klassen kenne ich es,dass ALLE Schüler mitfahren, auch die Mehrfachbehinderten und zusätzlich zu den Lehrern Fsjler oder Zivis,bei Bedarf eine Krankenschwester/pfleger die Klasse begleiten.
Bei Schülern mit Integrationskraft oder Krankenschwester dabei wurden eben diese auch mitgenommen. Dadurch entstehen ja etwas Überstunden bei den Pflegern etc. Diese wurden meines Wissens im Nachhinein in ABsprache mit der Klasse abgefeiert, da bin ich mir aber nich sicher.

Auf jeden Fall wurde bzw. wird es an der Schule jedem Schüler, soweit der Gesundheitszustand es zu lässt die Teilnahme ermöglicht und zwar über die Schüler.
Ehemalige Fsjler und Zivis freuen sich wenn sie gefragt werden,ob sie Lust hätten ihre ehemalige Klasse oder eine andere zu begleiten.

Zu den Betten kann ich noch sagen,dass andere Klassen teilweise die Betten auch einfach verschoben haben,sodass niemand herausfallen konnte.
Im Bad,wenn es nicht behindertengerecht war, wurde sich eben mal so beholfen,das war auch alles kein Problem, Turnmatte/Isomatte und HAndtusch auf den Boden und dann wurde eben dort gepflegt, für ein paar Tage mal machbar.

Ich würde da mal näher nachfragen,denn auch Klassenfahrten sind Schulveranstaltungen und dürfen meines Wissens nicht ohne weiteres versäumt werden.

Ich drück euch die Daumen,dass ihr eine Lösung findet,denn auch auch die mehrfachbehinderten Schüler hatten bei uns auf der Klassenfahrt viel Freude :)
Heilerziehungspflegerin; Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen (Begleitung/ Betreuung/ Pflege von Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen; Einrichtungen mit Schwerpunkt Psychiatrischer Erkrankungen, geistiger Behinderungen oder auch der Pflege)

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Marianne56
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Schullandheimfahrt mit mehrfachbeh. Schüler

Beitragvon Marianne56 » 02.09.2009, 11:40

Hallo Sabine!

solang unser Florian seine Behindertenschule ( Privat Schule zur individuellen Lebensbewältigung, Träger: Kath. Jugendfürsorge der Erzdiozöse München Freising)besucht hat (12 Jahre), wurde er immer ins Landschulheim mitgenommen.

Betreut wurde er von den gewohnten Betreuern und Schulpflegekräften aus der Klasse. Eine seperate Bezahlung war nicht erforderlich, nur das Taschengeld, Eintrittsgelder etc.

Wir mußten alle erforderliche Ausrüstung selber an die Schule bringen und wieder selber abholen. Das war alles.

Die Klasse ist fast jedes Jahr ins Landschulheim gefahren, meistens in die nähere Umgebung.

Florian hat diese Aufenthalte immer sehr genossen, wir bekamen jedesmal ein ausführliches Tagebuch mit Fotos.

Ein Pflegebett oder gar eine Krankenschwester war nicht erforderlich. Allerdings hat Florian keine PEG-Sonde oder sonstige Erschwernisse.
Damit er nicht aus dem Bett fallen konnte, hatte er immer sein U-förmiges Lagerungskissen mit.

Viele Grüsse

Marianne
Marianne, 59, Alois,64, mit Florian, 32, schwere perinatale Asphyxie, weitreichender Hirnschaden, Tetraspastik, Anfallsleiden, geistige Behinderung,seit Dezember 2003 stationär in Wohpflege, Wolfgang, 30, gesund und munter

Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben.

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Beitragvon coro » 02.09.2009, 12:35

Hallo,
also mein Sohn fährt auch immer mit. Bei der Auswahl des Aufenthaltortes wurde darauf geachtet, dass man zumindest vernünftig mit dem Rolli fahren kann. Ein spezielles Pflegebett wurde nicht mitgenommen und auch die Badsituation improvisiert. Mein Sohn hat eine Tetraspastik kann aber normal alles Essen (muss halt gefüttert und gewickelt werden). Das machen dann die Erzieherinnen, wie normal auch.Jede Gruppe der Einrichtung fährt einmal im Jahr für 14 Tage auf Freizeit. Gut die versorgen das Kind sonst auch. Die Schule war sehr traurig, dass er wegen der Hüft-OP nicht an der Klassenfahrt teilnehmen konnte. Ich habe nichts von Schwierigkeiten gehört, die ansonsten gegen eine Teilnahme gesprochen hätte . Auch nichts von zusätzlichen Kosten.

Meine Tochter hat ihren I-Helfer mit auf die Klassenfahrt (Regelschule)genommen. Dafür haben wir auch nichts zusätzlich beszahlt. Da trägt aber wohl auch die Stadt (Frankfurt am Main) ganz gut Kosten.

Wir hatten übrigens mal ein umgekehrtes Problem. Da wollte der Klassenlehrer (Blindenschule, Gruppe mit 6 schwerstmehrfachbehinderten Kindern) gerne auf Klassenfahrt gehen. Aber die Eltern waren mehrheitlich dagegen. Ich war damals sehr enttäuscht. Wir kamen frisch aus dem I-Kindergarten, der mit seinen kommenden Schulkindern (alle) immer eine Abschlussfahrt macht. Und in der Schule haben dann die Eltern gesagt, sie sähen keinen Sinn darin, die Kinder würde das eh nicht bemerken usw. Da war ich wirklich traurig - und sehr froh das die Einrichtung regelmäßig Freizeiten gestaltet :D

Liebe Grüße
Coro
Aber wie bei allen Fragen ist das sooooooooo unterschiedlich geregelt.

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Beitragvon Ela74 » 02.09.2009, 12:38

Hallo Sabine,

Marvin war bis jetzt auch jedes Jahr auf Klassenfahrt (immerhin schon 5 Jahre). Drei mal war sein Einzelintegrationshelfer dabei, zwei mal mußte es ohne gehen, dann waren aber ansonsten genug Praktikanten, FSJler oder Zivis dabei. Es hat immer ein Erwachsener (Lehrer, Praktikant) mit ihm allein in einem Zimmer geschlafen. Pflegebetten gab es nirgends, auch für die anderen Schüler nicht, es hat aber wohl bei allen auch für die paar Nächte gut so funktioniert. Wie macht ihr das denn im Urlaub? Da habt ihr doch auch nicht unbedingt ein Pflegebett, oder?
Verhinderungspflege mußte dafür nicht genutzt werden. Die zusätzlichen Stunden des Integrationshelfers wurden über die Eingliederungshilfe genehmigt. Es wurde also auch kein Pflegegeld für die Zeit einbehalten.
Sonstige Hilfsmittel die benötigt wurden, sind von zu Hause mitgeschickt worden. Hier sind bislang immer alle mitgefahren, solang nicht grad der akute Gesundheitszustand dagegen sprach.

LG Ela
Ela (Bj.74) mit Marvin (09/97, CP, geistige Behinderung, fehlende Sprache, Epilepsie, Neurodermitis) und Felix (10/01 ADS?, Neurodermitis) und Gordian Andrin 10/09 und Aurelian 8/11

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Beitragvon Sabine » 02.09.2009, 13:32

Hallo zusammen,

danke schon mal für eure Rückmeldungen.
Wir haben leider keinen I-Helfer. Als wir letztes Schuljahr danach fragten, sagte man uns, Jan-Paul bräuchte keinen. In seiner Klasse hat den nur ein autistisches Mädchen. Daraus schlossen wir, dass nur diese Kinder einen bräuchten und für die mehrfach behinderten Kinder ausreichend Pflegepersonal vorhanden ist. Mit der Kinderpflegerin an der Seite sah und sehe ich da auch keine Notwendigkeit. Ist halt nur ziemlich blöd, dass sie nicht mitfährt und dann andere die Pflege machen, die unser Kind entweder gar nicht kennen oder mit der Pflege nicht vertraut sind.
Jan-Paul hat als feste Bezugsperson eine Kinderpflegerin, die ihn seit einem Jahr füttert, wickelt - eben pflegt. Die Lehrer machen das nur sporadisch oder gar nicht. Eben diese Kinderpflegerin darf aber nicht mitgenommen werden. :(
Im Urlaub haben wir eine Bettumrandung mit, die wir extra haben anfertigen lassen. Die können aber nur wir mitnehmen und aufbauen - das sind mehrere Einzelteile, die nach einem bestimmten Muster zusammengesetzt werden müssen. Das können nur Thomas und ich bzw. Thomas alleine. Jan-Paul auf einer Matratze zu legen, haben wir noch nicht ausprobiert. Er ist ja immer hin dann schon fast neun Jahre alt und sehr groß... Ich weiß nicht, ob man so ein Kind über mehrere Tage auf dem Boden wickeln, waschen und anziehen kann. Stelle ich mir jedenfalls weder für das Kind noch für den Pfleger besonders klasse vor... :roll:

LG
Sabine
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Jaqueline
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Beitragvon Jaqueline » 02.09.2009, 13:41

Hallo Sabine,

ich kann euch bei dem Problemen zwar nicht helfen, aber mich wundert, dass an eurer Schule die Lehrer (fast) gar nicht pflegen. An meiner früheren KB-Schule gab es zwar auch Lehrer, die mehr gepflegt haben als andere, aber es haben genauso die Lehrer, die bei den fitten Mathe und Deutsch gemacht haben, auch gewickelt und gefüttert oder beim Schwimmen duschen geholfen. Ich verstehe gar nicht warum man bei euch da extra Kinderpfleger einstellen muss. Sind die Lehrer bei euch keine Sonderpädagogen? Es kann schon sein, dass bei uns auch Personal aus anderen Berufsfeldern angestellt war, aber wie gesagt, die Lehrer haben da ganz selbstverständlich die Schwerstmehrfachbehinderten gepflegt, so dass da kein Kind eine 1:1 Betreuung hatte und das klappte gut.
LG Jaqueline
Spastische Tetraparese, Kyphose
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Beitragvon IngeH » 02.09.2009, 13:54

Hallo,
unser Sohn war auf Klassenfahrt und es waren neben den Lehrern auch die Krankengymnastik aus der Schule mit und auch die Schulschwester. Ohne diese Personen hätte die Klassenfahrt nicht stattfinden können, da einige der Kinder eben Katheter benötigen oder extrem krampfen können usw.

Die Anmeldung an die Krankenschwester muß inmmer schon rechtzeitig raus, aber die fährt wohl bei den meisten Klassen mit.

Liebe Grüße
Liebe Grüße von Inge
mein besonderes Kind wurde 05.97 geboren und hat eine beinbetonte Tetraspastik ist ein Läufer aber hat keine Lautsprache, er hat noch 3 ebenso wunderbare jüngere Geschwister, die beiden Jüngsten mit AVWS

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Beitragvon ehemalige Userin » 02.09.2009, 13:56

Hallo zusamen,
bei uns ist es genauso, wie Jaqueline sagt. Ich wüsste eigentlich nicht, dass schwerstbehinderte Kinder bei Ausflügen oder Schullandheim eine Sonderposition beziehen müssen. Wie es aussieht, wenn ein Kind stark Infekt anfällig ist oder Anfälle bekommt, das kann ich nicht sagen, aber ich denke es wird so gehandhabt, dass ein Kind den Ausflug auf jeden Fall mitmacht und im Notfall abgeholt wird. Meine Tochter erzählt mir gerade, es wurde ein Notfallkoffer mitgenommen. Eine Krankenschwester war nicht dabei. Ein Kind musste abgeholt werden.


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