Autositz für Fahrdienst zum Kiga

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Britta
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Autositz für Fahrdienst zum Kiga

Beitragvon Britta » 27.08.2004, 13:14

Hallo,

Sina geht seit gestern in den Kindergarten. Eigentlich wird sie durch den
Fahrdienst abgeholt und gebracht, aber es ist ein großes Durcheinander weil dieser Fahrdienst noch nie Kiga-Kinder gefahren hat. Weiß jemand von euch, ob der Fahrdienst den Autositz stellen muß (Sina kann in einem handelsüblichen Sitz transportiert werden) oder muß ich meinen privaten immer mitgeben?

Gruß

Britta

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Beitragvon Sabine » 27.08.2004, 13:46

Hallo Britta,

also bei uns ist es so, dass wir den Kindersitz selbst stellen müssen und der verbleibt dann beim Taxi-Unternehmen. Einen separaten Autositz haben wir dann noch in unserem eigenen Auto.
Diese Zweitversorgung stellt uns im Moment wieder vor einige Probleme, denn es ist fraglich, ob unsere KV einen Kindersitz fürs Taxi genehmigen wird, denn die speziellen Reka-Autokindersitze kosten eine Stange Geld (s. Thomas Beitrag unter Hilfsmittel). Bislang transportieren wir JP noch in einem normalen Kindersitz. Die Kindersitze für ältere Kinder kommen für unseren Sohn aber nicht mehr in Frage, weil er aus denen zu leicht rauspurzeln würde. Die haben nämlich nur noch einen Gurt, der - genau wie bei den Erwachsenen - senkrecht über Brust und Bauch eingerastet wird. Das reicht für JP nicht, er braucht da schon noch eine bessere Fixierung. Mal sehen, wie wir das Problem lösen können.

Lieben Gruß,
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Beitragvon Katharina 23 » 27.08.2004, 14:57

Hallo Britta !

Wenn Sina in einem handelsüblichen Kindersitz gut sitzt und transportiert werden kann muß das Taxi einen Autokindersitz mitbringen für die Kinder. Mein Sohn Tobias (4Jahre) ist gerade mit dem Taxi wiedergebracht worden er kann nicht in einem normalen Sitz sitzen so muß ich seinen Autositz immer mit zum Kindergarten mitgeben. Das nervt nach längere Zeit! Bei den anderen Kindern die aber im normalen Sitz sitzen können bestätigte mir die Taxifaherin müssen sie Autositze dabei haben. Meine Tochter Carolin wird mit dem Taxi zur Vorschule gebracht und die haben auch immer Sitze dabei! Fährt bei dir ein Taxiunternehmen?
Sonst erkundige dich doch mal beim Landkreis!
Viele Grüße Kathrin
Kathrin(*74)Epilepsie Konrad(*73)Gesund
Carolin(*17.2.98)x-chromsonale subkortikale Bandheterotopie(Nachweis der Punktmutation R192W im Heterozygotenzustand),Epilepsie
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Beitragvon Sabine » 27.08.2004, 17:47

Hallo Kathrin,

diese Umbauerei ist ja wirklich nervig! Habt ihr mal bei eurer Krankenkasse versucht, eine Zweitversorgung in Sachen Autokindersitz zu bekommen?

Lieben Gruß,
Sabine
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Beitragvon Katharina 23 » 27.08.2004, 20:40

Hallo Sabine!

Da Tobias seit Anfang August erst im Kindergarten ist geht es noch. Wir müssen sogar die Sitzschale vom Fütterungsstuhl hin und her transportieren weil die zweite noch nicht genehmigt ist. Wir bekommen eine zweite Sitzschale für den Rollstuhl Dino3 ! Das Gestell ist schon genehmigt aber die Sitzschale hatten sie vergessen wie so einiges mehr größere Badeliege, Bigmack, zweiten Rollstuhl zum hoch und tiefer stellen mit kleinen Rollen. Dieses wurde uns schon alles in der Kur verschrieben aber es dauert und dauert bis alles durch ist aber das kennt ihr ja!
Uns wurde gesagt das es in den nächsten zwei Wochen durch sei .Wir haben keine Zweitversorgung versucht da Tobias erst so transportiert werden kann. Später wird er dann im Rollstuhl abgeholt wo die Sitzschale zum füttern ja drin vorhanden ist. Habt ihr schon einen zweiten Kindersitz bekommen? Was muss er denn für Vorrichtungen haben bei euch?
Gruß Kathrin
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Beitragvon Sabine » 27.08.2004, 21:11

Hallo Kathrin,

wir sind noch in der Planung - allerdings wird´s bei uns auch schon eng, da JPs erster Kiga-Tag am 5.10 ist. Bei Jan-Paul würde auch noch ein normaler Kindersitz ausreichen, aber eben nicht mehr so ewig lange, deshalb überlegen wir, ob wir nicht doch einen Reha-Autokindersitz beantragen sollen.
Eine zweite Sitzschale brauchen wir auch. Unser Reha-Berater hat uns den "Timo" von Otto Bock empfohlen. Kostet schlappe 1500 Euro. Da wir privat versichert sind, wird die KV das wahrscheinlich nicht bezahlen.
Am Montag kommt jetzt erst mal unser Reha-Berater zum Gespräch. Mal sehen, was der uns so vorschlagen wird. Zur Not gibt´s ja auch was Gebrauchtes, was wir auch selbst bezahlen können.

Lieben Gruß,
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Beitragvon *Martina* » 28.08.2004, 09:23

Hallo, schönen guten Morgen an alle,
Bitte: WAS IST EIN REHA-BERATER????? :roll:
Jakob hat bislang keine Hilfsmittel, sprich Autositz, Hochstuhl oder Kinderwagen haben wir selbst gekauft. Unsere FF meinte, ich solle mal die KG fragen, was sie im nächsten Jahr von einer Sitzschale hält. Die sah mich an und fragte: "Ja, was für eine denn????" JA, WOHER SOLL ICH DAS WISSEN?? Würde mir da ein Reha-Berater helfen??? Und wie komme ich an einen solchen??
Schöne Grüße,
Martina

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Beitragvon Thomas » 28.08.2004, 10:16

Hallo Martina,

hihi, das hatten wir schon mal... ist wirklich etwas mißverständlich, aber mit "Reha-Berater" ist eigentlich "nur" ein Mitarbeiter eines Rehatechnik-Händlers, welcher dich hinsichtlich der verschiedenen Hilfmittel berät, gemeint. Also quasi der Verkäufer. :roll:


Schönen Gruß
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Beitragvon Sabine » 28.08.2004, 10:27

Hallo Martina,

ergänzend möchte ich noch hizufügen, dass ich Herrn T. nicht nur als Verkäufer, sondern auch als Berater sehe, denn wir haben mit ihm schon sehr informative Gespräche geführt.
Kann Jakob denn eingermaßen frei sitzen? Dann geht ein Hochstuhl ja noch. Jan-Paul konnten wir nie in einen reinsetzen, da er einfach zu hypoton war bzw. zu wenig Eigenstabilität hatte. Entweder rutschte er untendurch oder überstreckte sich beim Anlehnen nach hinten, weil die Lehne nicht hoch genug war.
Im Kinderwagen hat Jan-Paul bis zu seinem 2. Geburtstag gesessen - vermutlich wäre es auch noch etwas länger gegangen, aber da JP für sein Alter recht groß und schwer ist, hätte in absehbarer Zeit sowieso ein Reha-Buggy hergemusst. Der Kinderwagen ist dann an meine Schwester gegangen, die um JPs 2. Geburtstag herum ihr zweites Kind bekommen hat. Seit einem Jahr sitzt JP also in seinem Reha-Buggy.
Für Jakob werden in absehbarer Zeit sicherlich auch so einige Hilfsmittel anstehen. Am Besten setzt du dich mal mit einem Reha-Fachgeschäft in eurer Nähe in Verbindung.

Lieben Gruß,
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Beitragvon Claudi-BaWü » 28.08.2004, 10:30

Hallo,

also Sominik geht seit Februar auch in den Kiga. Bei uns ist das so geregelt, daß Handelsübliche Autokindersitze vom Busunternehmen gestellt werden. Nur wenn man einen besonderen braucht muss man für den selbst sorgen.

Bei Dominik war das so, mit den Autositzen im Bus war ich nicht einverstanden. Der Sitzstoff war zerissen, die Gurten ausgeleihert. Sodaß Dominik jeden Mittag wenn er nach Hause kam weinte, da die 45 Min Fahrt vom Kiga nach Hause sehr ungemütlich waren in dem Sitz.
Nach Rücksprache mit dem Kiga und dem Busunternehmen haben wir nun einen eigenen Autositz, den ich noch von meiner Nichte hatte, an den Busunternehmer quasi ausgeliehen. Wir haben also einen Leihvertrag geschlossen, sodaß wenn ´Dominik nicht mehr in den Sitz passt oder nicht mehr in den Kiga geht der Sitz wieder an mich zurück gegeben werden muss. Für Bedienungsfehler die dem Autositz schaden muss der Busunternehmer aufkommen.

Seit dieser Massnahme freut sich Dominik jeden Tag auf die Fahrt und muss auch nicht mehr ungemütlich im Sitz sitzen.

Gruss
Claudi
lg claudi
D. 12/2000 Tetraspastik, ICP, keine Sprache, Autistische Züge, Entwicklungsverzögert, Rollstuhlfahrer, seit 24.05.2005 Pohlig US-Orthesen, 10/2011 Hüft OP li. und 04/2017 und 06/2017 beide Knie/Füsse OP in Aschau.

Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)


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