Ich überlege meine Kasse zu wechseln

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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irmira
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Ich überlege meine Kasse zu wechseln

Beitragvon irmira » 18.05.2009, 11:01

Hallo zusammen,

wir haben momentan Probleme mit meiner Kasse und ich überlege gerade ob ich und meine Kids nicht in die Kasse meines Mannes wechseln sollen (BKK). Nur hab ich ein bißchen Angst mir selber ein Ei zu legen.
Einmal mache ich mir Gedanken wegen der Pflegekasse. Milena hat seit Februar 2007 die PS 1, ich habe für dieses Jahr aber bisher noch kein Bescheid bekommen ob die PV weiterhin besteht oder ob noch Mal jemand vom MDK kommt. Pflegegeld bekomme ich ganz normal und die Zusage für das Verhinderungspflegegeld für dieses Jahr hab ich auch.
Wenn ich nun die Kasse wechsel wie läuft das? Möchte die neue Kasse dann noch mal eine Prüfung durch den MDK?
Und hab ich dann viel Schreibkram oder übernimmt das die neue Kasse?

Vielleicht kann mir hier jemand von seinen Erfahrungen berichten!
Danke und eine schöne Woche noch

Irene
I. mit M. (15 J., Epi, geistige Behinderung) und drei weiteren Kids

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AndreaNM
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Beitragvon AndreaNM » 18.05.2009, 11:15

Ich habe vor ca. einem Jahr die Kasse gewechselt. Der Übergang war ganz problemlos. Die TK hat der KKH die Hilfsmittel von Nick abgekauft und bei der Pflegestufe gab es auch keine Probleme.
Habe gleich zu Anfang auch nen neuen Rolli beantragt und Mu-Ki-Kur und alles sofort genehmigt bekommen. Ich bin so foh jetzt in der Techniker zu sein. Bisher kann ich diese KK uneingeschränkt empfehlen!!!

LG
Andrea
mit Nick Magnus (17) Tetraspastik,EPI,blind und Rollifahrer und Nova Melina (14)AdHS und völlig chaotisch und Neno Melvin(12) ADHS und autistische Spektrumsstörung

Karin D.
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Beitragvon Karin D. » 18.05.2009, 11:56

Ich schließe mich an und habe die selben Erfahrungen gemacht wie AndreaNM. Wechsel reibungslos und bedauere, nicht früher von der KKH zur TK gewechselt zu haben.

Liebe Grüße

Karin
Karin (06/67) mit Zwillingen (12/96)
Frühgeborene (SSW 25), 1 Zwilling ohne Behinderung, 1 Zwilling mit Epilepsie, CP (Rollikind), Kyphose, Skoliose, Hydrocephalus

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sabine und Wolfgang
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Beitragvon sabine und Wolfgang » 18.05.2009, 20:48

Hallo

wir haben jetzt erst im März von einer BKK in die TKK gewechselt, und ich kann auch nur sagen, es lief alles Problemlos.

ALLE Hilfsmittel wurden anstandslos übernommen, auch Einzelfalentscheidungen durch die BKK, die aber vom MDK vorher abgeklärt sein haben müssen.

Die PS wurde auch so übernommen.

Wir haben auch jetzt erst eine Sitzschale beantragt bei der TKK, die ohne Probleme genehmigt wurde.

Die TKK schickt überall wirklich tolle Infoblätter mit, egal bei was du brauchst, und man kann sich so wirklich immer gut einlesen.

Wir sind bisher sehr zufrieden, hatten immer ein offenes Ohr für alle Fragen wegen dem Wechsel und wurden immer sehr nett am Telefon weitergeleitet zu den Stellen, die sich alle wirklich sehr bemühen.

Wir können die TKK auch sehr empfehlen.

LG SABINE
Jonas mit Phelan Mcdermid Syndrom geb. 03/06
stark hypoton, kein krabbeln, laufen ,keine Sprache.... kann seit 02.04. 2011 frei sitzen

WARTE NICHT AUF GROSSE WUNDER -
SONST VERPASST DU VIELE KLEINE

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Andrea1972
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Beitragvon Andrea1972 » 18.05.2009, 21:26

Hallo,

wir haben auch gewechselt von der AOK zur TKK und es war die beste entscheidung.

Ich würde es jederzeit wieder tun.

LG Andrea
Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,02,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta

Bin freundlich..merkt nur keiner...

BernhardM
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Beitragvon BernhardM » 18.05.2009, 21:48

Hallo zusammen,

ein paar Gedanken von mir!
Man könnte das Thema, nach vier Antworten, auch umbenennen. "Lobgesang auf die TKK" :wink: :!:
Auch ich bin bei den "Technikern" und kann mich bis heute nicht beklagen. Zum Glück habe ich aber auch noch nicht viel gebraucht. Vergleichen lohnt sich aber immer! Hier sollte man aber nicht nur auf den niedrigsten Mitgliedsbeitrag achten, sondern auch auf die Leistungen und doch mal Personen fragen die dort schon längere Zeit versichert sind. Viele "kleine" regional festgelegte Kassen sind durch ihre niedrigen Mitgliedsbeiträge bekannt geworden. Die Folge war ein überfallartiger Ansturm von Neuanmeldungen. Dieser konnte mit dem kleinen Verwaltungsapparat nicht bewältigt werden. Schlussendlich kam es zu Bearbeitungszeiten von sechs Monaten (wo andere Fall-Pauschalen haben). Bei den BKK ist zur Zeit viel im Umbruch. Man schließt sich zusammen (fusioniert). Die wollen einfach wettbewerbsfähig bleiben. Auch hier kann es zu Wartezeiten kommen. Viele "kleine" BKK haben keine Verträge mit Hilfsmittel-Lieferanten. Hier werden dann so genannte Berater-Teams (z.B. TBK-Beraterteam) zwischengeschaltet. Die verhandeln dann mit unterschiedlichen Lieferanten in der Region des Versicherten.
Ich könnte noch stundenlang darüber referieren. Die Mitarbeiter der Sani-Häuser können "ein Lied davon singen". Ob das ein lustiges, fröhliches ist :shock: :? :?:

Grüße

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Beitragvon benni » 18.05.2009, 22:06

Hallo,

@ Bernhard: Wir sind seit fast 5 Jahren bei der TKK, sind ebenfalls von der AOK dahin gewechselt.

Die niedrigeren Beiträge spielen mittlerweile keine Rolle mehr, aber der Service überzeugt einfach.

Wir haben in den letzten 5 Jahren wachstumsbedingt allerhand Hilfsmittel neu beantragen müssen und es kamen höhere Summen zusammen, trotzdem wurde sehr kulant, problemlos und schnell entschieden.

Von daher muss ich mich dem Lobgesang auf die TKK anschließen.

LG

Anja
Anja mit Benjamin 03/97- schwere Mehrfachbehinderung wahrscheinlich durch 6- fach-Impfung, Muskelhypotonie,Wahrnehmungsstörungen/aut. Züge, Grand-mal-Epilepsie, Skoliose, Gastrotube, Tracheostoma, Sondennahrung
Benjamin hat 1 grossen und 3 kleine Brüder

BernhardM
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Beitragvon BernhardM » 18.05.2009, 22:45

Hallo Anja,

benni hat geschrieben: ... @ Bernhard: Wir sind seit fast 5 Jahren bei der TKK, sind ebenfalls von der AOK dahin gewechselt.

Dann sind wir schon sechs "Sänger" :D
benni hat geschrieben:Die niedrigeren Beiträge spielen mittlerweile keine Rolle mehr, aber der Service überzeugt einfach.

Meine Rede. Discount ist nicht immer gut und billig!
benni hat geschrieben: ... Von daher muss ich mich dem Lobgesang auf die TKK anschließen. ...

Ich habe vor über dreißig Jahren im Chor Alt (tiefere Frauen Gesangs-Stimme) gesungen. Ob ich das heute noch schaffe :D :wink: :?: Ok, also du fängst an!

Grüße

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Beitragvon Herr Blümel » 18.05.2009, 23:09

Guten Abend,

über Hilfsmittel wurde hier ja nun schon berichtet.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und auf etwas aufmerksam machen, das mitunter vergessen wird.

Es gibt noch immer Krankenkassen die ein sogenanntes Genehmigungsverfahren für Heilmittel haben.

Gerade Eltern mit Kindern die regelmäßige Therapie benötigen sollten abprüfen, ob die neue "Wunschkasse" ein Genehmigungsverfahren hat oder nicht. Sonst kann es ggf. ein böses Erwachen geben, wenn man nach einer gewissen Zeit Heilmitteltherapien außerhalb des Regelfalls beantragen möchte bzw. dann sogar muss.

Selbstredend benötigen die Meisten der Betroffenen diese Therapien. Diese Tatsache ändert aber nichts daran, dass die Kassen inzwischen auch Wege beschreiten, die moralisch fragwürdig sind und die einen dann unter Umständen so weit führen, dass man für Heilmitteltherapien kämpfen muss.
Herr Blümel

"Wollen ist nicht genug; wir müssen es tun. Wissen ist nicht genug; wir müssen es anwenden." (Bruce Lee)

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benni
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Beitragvon benni » 18.05.2009, 23:40

Hallo,

@ Herr Blümel: Dieses Genehmigungsverfahren bei Verordnungen ist mir von der AOK bekannt, von der TKK nicht.

Unser KG der wöchentlich ins Haus kommt, sagte schon mehrmals, dass Heilmittelverordnungen von der AOK erst genehmigt werden müssen, bei der TKK nicht.

LG

Anja
Anja mit Benjamin 03/97- schwere Mehrfachbehinderung wahrscheinlich durch 6- fach-Impfung, Muskelhypotonie,Wahrnehmungsstörungen/aut. Züge, Grand-mal-Epilepsie, Skoliose, Gastrotube, Tracheostoma, Sondennahrung
Benjamin hat 1 grossen und 3 kleine Brüder


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