Windpockenimpfung?

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Inga
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Beitragvon Inga » 04.09.2005, 22:46

Hallo!
Mein Doc hat das mit der Impfung so erklährt:
Windpocken zu bekommen ist meist kein Problem, das Problem ist, wenn man Windpocken hatte, kann man sich trotzdem nochmal anstecken und bekommt dann statt Windpocken Gürtelrose und die ist das Problem. Die Windpockenimpfung verhindert Windpocken und Gürtelrose und deshalb finden die Ärzte diese Impfung gut.
Die ganze Zeit gab es die Impfung nur für "Risikokinder" seit diesem Jahr ist sie für alle Kinder empfohlen.
Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich mache. 2 Kinder hatten schon Windpocken, einer wohl unerkannt (hat sich trotz vieler Möglichkeiten noch nicht erkennbar angesteckt) und so bleibt eh nur ein Kind übrig.

Liebe Grüße
Inga mit Danielo, Steven, Michelle Bele und Zoe Josephine

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Sandra mit Annabell
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Beitragvon Sandra mit Annabell » 05.09.2005, 08:56

Hallo!

Ja, man kann alle "Kinderkrankheiten" wohl mehrmals kriegen, lt. meiner Ärztin. Windpocken hatte ich selbst schon 2 mal. 1. als 3 jährige und 2. als 21 jährige Mama. Laura war da 3 Monate alt und hat sich nicht angesteckt. Sie hatte wohl noch "Nestschutz". Zu mir sagte meine Ärztin ich hätte Glück gehabt, das ich keine Gürtelrose bekommen hätte. Ist nämlich der gleiche Erreger. Meine Kinder hatte Windpocken vor 2 Jahren. Mit dem Impfen ist das aber auch nur sicher, wenn regelmäßige Auffrischungen stattfinden. Sonst ist das so: Als Kind geimpft und als Erwachsener, wenn der Impfschutz nachlässt bekommt man die Krankheit doch. Soll ja bei Erwachsenen immer schlimmer sein, als bei Kindern. Obwohl mir meine Erwachsenen-Windpocken nicht sehr schlimm vorkamen, eher lästig (Juckreiz).

Und immer schlägt so eine Impfung wohl auch nicht an, oder?
Gegen Röteln bin ich auch als Kind geimpft worden, hatte mich aber trotzdem später bei meinem Bruder angesteckt. :shock: Dafür ist mein Titer bei Röteln sehr hoch. :D Wurde ja erst vor kurzem getestet.

LG
Sandra
Sandra (32), Martin (34) mit Laura (12 J.) und Annabell (8 J.) submuköse Weichgaumenspalte, Muskelhypotonie, allgem. Entwicklungsverzögerung, Emma (2 J.)

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Beitragvon kachiya » 05.09.2005, 09:40

Guten Morgen,

Gürtelrose kann man mit und ohne Impfung bekommen! Es gab mal eine impfkritische Sendung im WDR, dort wurde der Vor- und Nachteil von Impfungen im Kindesalter sehr gut dargestellt.
In beiden Fällen wird der Körper den Viren ausgesetzt und er muss Antikörper bilden. Die Viren der Windpocken bleiben im Körper, irgendwo seitlich von der Wirbelsäule und kommen Jahre später zum Vorschein und lösen die Gürtelrose aus.

LG,

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Beitragvon Barbara A. » 04.04.2006, 19:18

Hallo zusammen,

es ist zwar schon ein älterer Thrad aber für uns im Moment aktuell.

Mußten heute wegen Grippe zum KiA, diese meinte, ich solle Tia gegen Windpocken impfen lassen, da diese bei uns wieder sehr grasieren.
Es gibt so viele Pro`s und Kontra`s das ich absolut nicht weiter weiß.
Sie meinte auch, gerade weil Tia behindert ist, würde es besser sein.

Die normale 6 fach Impfung haben wir machen lassen, es gab auch keinerlei Probleme damit.

Wenn man so hört das es auch komplikationen geben kann, bin ich verunsichert, kann mich einer darüber mal genau aufklären ??
Die meisten Ärzten wigeln ja immer ab, halb so schlimm etc.
Klar keiner kann bestimmt sagen was auftreten kann oder nicht, aber so richtig aufklären kann mich auch keiner.

Ich möchte auch nichts falsch machen, was ich vielleicht bereuen könnte.

LG Barbara
mit Tia-Marie Gendefekt Entwicklungsstörung mit besonderer Senke im Bereich der Sprachentwicklung,
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Beitragvon anita f. » 04.04.2006, 19:50

Hallo,

ich habe Raphael vor 5 Tagen gegen Windpocken impfen lassen.
Laut Aussage der KIÄ kann er innerhalb einer Woche noch Fieber bekommen, ansonsten sind aber mit keinen Nebenwirkungen zu rechnen.
Meine große Tochter die gesund ist habe ich und werde ich nicht impfen lassen.

Liebe Grüße
Anita

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Beitragvon 20maria01 » 04.04.2006, 21:26

Hallo!
Ich habe keins meiner Kinder gegen Windpocken impfen lassen! Ich denke ( und das sagt auch unser Arzt) man sollte nur in bestimmten Fällen impfen lassen ( so bei Infektanfälligkeit, Immunschwäche, Hauterkrankungen). Gegen den Juckreiz gibt es gute Mittel, trotzdem darf man sich wohl während der Krankheit nicht zu sehr anstrengen!
Mittlerweile hatte alle Kids die Windpocken!
Mit ein Grund uns gegen diese Impfung zu entscheiden waren, das wir mittlerweiel davon ausgehen müssen, das Fionas vorliegenden Symptome von einer Impfung herrühren!
Ein wirklich schwieriges Thema!

Liebe Grüß, Dagmar
3 Jungs 91,92,02 und ein Mädchen 01 -

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Beitragvon ElisaMari » 04.04.2006, 22:11

Hallo,

Charlotte bekam die Windpocken, als sie knapp drei war; ich rief den Notarzt, weil sie in so geringen Zeitabständen krampfte, und der entdeckte dann die ersten wenigen Pusteln (im Windelbereich) und diagnostizierte Windpocken; Charlotte mußte für eine Woche ins Krankenhaus und hatte zuerst weiterhin unglaublich viele Krämpfe (trotz Luminal intravenös), erst allmählich nahmen die Krämpfe ab;

später entschuldigte sich unser Kinderarzt bei mir, daß er mir nicht zur Impfung geraten hatte (war damals noch keine ständige Empfehlung), aber ich war ihm nicht böse - ich hätte sowieso nicht impfen lassen; der Juckreiz hielt sich wohl in Grenzen, was ich auch auf die parallel durchgeführte Gabe von dem zutreffenden (weiß den Namen gerade nicht) homöopathischen Mittel zurückführe;

wir haben dann mehrfach darüber diskutiert, ob Charlotte eine Masernimpfung bekommen solle, weil man annimmt, daß sie bei einer Masernerkrankung noch stärkere Anfälle als bei den Windpocken bekommen würde (selbst die Impfung würde wohl stationär durchgeführt werden) - allerdings habe ich mich auch zu dieser Impfung bisher nicht durchgerungen; aber ganz sicher, ob ich bei dieser Entscheidung bleibe, bin ich mir noch nicht;

viele Grüße von Elisabeth
Elisabeth mit Charlotte (*07/97) und Samuel (*04/94)

Seit Jan. 08 hat Charlotte die Diagnose Dravet-Syndrom (molekulargenetisch bestätigt, SCN1A Missense Mutation).

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Beitragvon therealanina » 14.04.2006, 18:52

Hallo,

ich habe Maarten auch gegen Windpocken impfen lassen. Gleiche Gründe wie Sabine. Er hat es gut vertragen, kein Fieber bekommen - und bis jetzt auch keine Windpocken :wink:
Die Entscheidung war für mich aber nicht ausschließlich zum Wohle des Kindes, sondern auch aus dem egoistischen Gründen, daß ich es zwei Wochen zuhause mit Kind in "Isolationshaft" kaum aushalten würde.
Viele Grüße, die Egomanin
Anina
Anina mit Maarten (5/2000, Pitt Hopkins Syndrom, Robben, Sitzen, Laufen, kommt aber nicht alleine zum Stehen, keine Sprache)

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Beitragvon Petra 13 » 14.04.2006, 20:01

Hallo,

wir mußten Diana auch gegen Windpocken impfen lassen, da sie durch ihre Lungen-Herzerkrankung zur Risikogruppe gehörte. Sie hatte die Impfung wie jede andere einwandfrei vertragen.
Meine anderen Kinder sind nicht geimpft und müssen die Blasen irgendwann mal ertragen.

liebe Grüße

Petra
Petra(´65) und Arno(´55) mit Mario(´89):ADS, 2 kleinen Sternenjungs (19. und 20.SSW) und unseren Vollzeitpflegekindern Sissi(´98): Sprachbehinderung, emotionale Störung mit Ängsten,Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung; Zwilling Diana(´98): Sternenkind seit Juli 05 und Stefan(´00): Epilepsie, Entwicklungsverz.,Wahrnehmungsstörung

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Beitragvon Mela1974 » 14.04.2006, 20:35

Hallöchen,

meine beiden Jungs hatten die Windpocken bereits. Bei beiden war es ein recht harmloser Verlauf. Gegen den Juckreiz haben wir eine Tinktur bekommen, die auch ganz gut gewirkt hat. Gefiebert hat keiner meiner beiden Süßen. Nach ca. acht Tagen war alles vorbei.


Da Yannik keine körperlichen Einschränkungen hat und auch nicht zu Krampanfällen oder Fieberkrämpfen neigt, habe ich ihn damals auch nicht impfen lassen. Ich denke, es kommt ganz auf das Kind an, ob man diesem noch zusätzlich eine Windpockenerkrankung zumuten möchte.


Liebe Grüße
Mela
Domenic, 11/99
Yannik, 09/01 frühkindlicher Autismus,


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