Zwei Alternativen

Hier könnt ihr Gedichte, Texte und kleine Geschichten zum Thema "besonderes Kind" einstellen und darüber dikutieren.

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Dé-sirée
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*Möge Dein Tag ein Shay-Tag sein*

Beitragvon Dé-sirée » 22.01.2009, 22:20

Hallo,
falls ihr es noch nicht gelesen habt, hier eine Mail, die ich gerade bekommen habe:

http://forum.mysnip.de/read.php?26542,150969

Ganz schön amerikanisch geschrieben, aber wenns stimmt, unglaubliche Größe von den Kindern.
Désirée

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olinka
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Beitragvon olinka » 22.01.2009, 22:24

Wunder,wunderschön...hab Tränen in den Augen
Liebe Grüße
Olinka

Mama (1971)
Manuel(2002) frühk.Autismus HF+ADHS
Amelie(2005)topfit

Tonja-Schätzchen
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Beitragvon Tonja-Schätzchen » 22.01.2009, 22:32

mir gehts genauso. das ist echt schön.
lisa
Tonja

Behüte dein Herz.

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Kerstin+Leon+Lara
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Beitragvon Kerstin+Leon+Lara » 23.01.2009, 10:12

Auch mir stehen die Tränen in den Augen, soooo schöööönnnnn

LG Kerstin
LG
Kerstin *21/05/76 (Diab. Typ I)
Frank *26/01/67 (der beste Stiefpapa der Welt)
Lara *25/07/00 (gesund und die beste grosse Schwester der Welt)
Leon *09/07/02 (HFA, ADHS, SBA 70%, Merkz. G, B, H; PS 2)
Stina Marie *31/05/11 (15 Minuten Turbogeburt bei SSW 36+2 nach Einleitung, wegen Diab. Typ 1 und Präklamsie, völlig gesund!!!!)

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Josipa
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Beitragvon Josipa » 23.01.2009, 13:19

Hallo,
Super schöne Geschichte...
Gänsehaut pur...
Erinnert mich an einen fernsehbeitrag aus den USA ist jetzt ein paar Jahre her glaub ich...da hat ein autistischer Junge der eigentlich Balljunge der hiesigen Basketballmannschaft der Highschool war die letzten minuten mitspielen dürfen und schaffte ein Rekord an Körben so das seine Mannschaft noch gewonnen hat.Damals hab ich vor dem Fernseher gesessen und hab geheult wie ein Schlosshund so sehr hat mich das berührt...
Das viel mir sofort ein als ich diese Geschichte las und natürlich auch ein paar Tränen verdrücken musste...
Liebe Grüsse Josipa

Josipa 01/76 Tea 07/00 frühkindliche Autistin,Epilepsie, Marija 07/03 ADHS
Ivan 03/12

Nillay
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Beitragvon Nillay » 23.01.2009, 13:19

Super, ich habs schon weitergeschickt:)
Anja (71) mit Judith (95) Dyskalkulie sonst gesund, und Leon (98) schwer Depressiv, Angststörung, LRS, ADS und Asperger Syndrom , Wahrnehmungsstörung und Entwicklungsverzögert

katja35
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Beitragvon katja35 » 23.01.2009, 14:24

wie schön wäre das denn?!
Hab sowas leider für meine Tochter nicht erlebt, hab aber fett Tränen in den Augen gehabt.....
LG Katja
unsere Tochter(15) ist geistig behindert,sprachbehindert, hat Wahrnemungsstörungen, Minderwuchs, erhöten Muskeltonus und ist in ihrer Entwicklung ein gutes Stück hinten dran.Aber sie ist ein wunderbarer, freundlicher, offener und mit dem Herzen sehender Mensch

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Urjoma
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Zwei Alternativen

Beitragvon Urjoma » 23.01.2009, 20:47

Zwei Alternativen

Was würden Sie tun? Sie treffen die Wahl. Suchen Sie nicht nach
der
Pointe -- es gibt keine. Lesen Sie trotzdem weiter. Meine Frage
lautet:
Hätten Sie sich genauso entschieden?

Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern mit
Lernschwierigkeiten
hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner
der Anwesen-
den vergessen wird.

Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt
hatte,
stellte er folgende Frage:

\\\"Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät
alles,
was die Natur anpackt, zur Perfektion.

Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder.

Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere
Kinder.

Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?\\\"

Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm.

Der Vater fuhr fort: \\\"Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie
Shay, das
geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die
Möglichkeit,
wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt nur
daran, wie die
Menschen dieses Kind behandeln.\\\"

Dann erzählte er die folgende Geschichte:

Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem
einige Jungen,
die Shay kannte, Baseball spielten.

Shay fragte: \\\"Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?\\\"

Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in
ihrer Mannschaft
haben wollten, aber als Vater war mir auch Folgendes klar: Wenn mein
Sohn mit-
spielen durfte, dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl
geben, nach dem er
sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner
Behinderung von anderen
akzeptiert zu werden.

Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte, ohne
allzu viel zu er-
warten, ob Shay mitspielen könne.

Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: \\\"Wir haben schon
sechs Runden
verloren und das Spiel ist gerade beim achten Innig.

Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn
dann beim
neunten Innig an den Schläger kommen zu lassen.\\\"

Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich
mit einem breiten
Grinsen ein Trikot des Teams an.

Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu.

Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen
durfte.

Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden
gewonnen, lag aber
immer noch um drei im Rückstand.

Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte
im rechten Feld mit.
Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch
begeistert, dass er mit
dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von
der Tribüne aus zuwinkte.

Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt.

In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller
Siegesrun, und Shay kam
als Nächster an die Reihe.

Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit
die Chance, das
Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?

Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein
Treffer so gut wie
unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger
richtig halten sollte,
geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte.

Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher,
dass die gegnerische
Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein
schien, und warf den
Ball so vorsichtig,= 2 0dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.

Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und
schlug vorbei.

Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den
Ball vorsichtig in Shays
Richtung.

Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief
nach unten gezogen zurück
zum Pitcher.

Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.

Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen
können.

Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen.

Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten
Basemans und außer Reich-
weite der anderen Spieler.

Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: \\\"Shay lauf los!

Lauf los!\\\"

Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er schaffte er bis
First Base.

Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die
Grundlinie entlang.

Allen schreien: \\\"Lauf weiter, lauf weiter!\\\"

Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter,
um ans Ziel zu gelangen.

Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte
Feldspieler den Ball ...
er war der kleinste Junge im Team, de r jetzt seine erste Chance
hatte, zum Held seines
Teams zu werden.

Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte
verstanden, was der
Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und
weit über den Kopf des
dritten Basemans.

Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die
Läufer vor ihm die Stationen
bis nach Hause umrundeten.

Alle schreien nun: \\\"Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter\\\"

Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm
zur Hilfe gelaufen kam und
ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen
hatte: \\\"Lauf zur dritten!\\\"

\\\"Shay, lauf zur dritten!\\\"

Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider
Teams und die Zuschauer auf
den Beinen und riefen: \\\"Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!\\\"

Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des
Tages gefeiert, der den Grand
Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.

\\\"An diesem Tag\\\", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers
Gesicht liefen, \\\"brachten die
Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und
Menschlichkeit in Shays Welt.\\\"

Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden
Winter und hatte nie vergessen,
wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben
und zu sehen, wie die Mutter
ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam!\\\"

NUN NOCH EINE KLEINE FUßNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:

Wir schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch die Gegend,
ohne darüber nachzudenken,
aber wenn es darum geht, Nachrichten in Bezug auf Lebensentwürfe zu
verschicken, dann zögern die
meisten.

Das Derbe, Vulgäre und manchmal auch Obszöne passiert den Cyberspace und was weiß ich noch wo überall
problemlos, aber die
öffentliche Diskussion über anständige Dinge wird in unseren Schulen
und an unseren Arbeitsplätzen
nur allzu oft unterdrückt.

Wenn du diese Nachricht vielleicht weiterleiten möchtest, dann kann
es gut sein, dass du dein Adress-
buch durchgehen und die Adressen von denjenigen herausfilterst, die
möglicherweise nicht die \\\"richtigen\\\"
Adressaten für diese Art von Nachricht sind.

Die Person, von der du diese Nachricht erhalten hast, ist der
Meinung, dass wir alle dazu beitragen können
, die Welt zu verändern.

Wir alle haben tagtäglich Tausende von Möglichkeiten, die
\\\"natürliche Ordnung der Dinge\\\" zu
verwirklichen.

Viele scheinbar triviale zwischenmenschliche Kontakte stellen uns
vor die Wahl:

Geben wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter oder
verpassen wir diese Chance und machen
die Welt dadurch ein bisschen kälter?

Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei danach zu
beurteilen, wie sie ihre am wenigsten
gesegneten Mitglieder behandele.

Du hast nun zwei Möglichkeiten:

Lösche diesen GB Eintrag oder

Sende diese Eintrag weiter!
Leben ist das was passiert...
während Du eifrig dabei bist, ander Pläne zu machen
(John Lennon)

Johannalauf.npage.de

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burkhard
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Shay

Beitragvon burkhard » 04.02.2009, 23:11

Hallo LEute!

Ich habe diese Geschichte heute auch in meinem Forum gefunden.

Und wirklich: ich habe mein E-mailadressbuch durchforstet und festgestellt, dass ich mir nur bei sechs oder sieben Adressen sicher bin, dass die Mail auch "ankommt"

Gruß, Burkhard
"Das Wichtigste im Leben kann man nicht kaufen, das gibt es nur geschenkt!

Burkhard mit Robin (NF1 Entwicklungsverzögerung/ Teilleistungsstörungen, ADHS und atypischer Autismus)

wir
kimiei

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Anke1403
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Beitragvon Anke1403 » 08.02.2009, 00:45

Klasse,mir sind die Tränen gekommen und ich habe festgestellt,das ich nur einen menschen kenne bei dem das ankäme und wo ich mit resonanz in diesem sinne rechenen könnte...........traurige bilanz........aber sind es nicht dijenigen die das leben ein bisschen lebenswerter machen und liebenswerter??ich finde schon
Wir sind alle besonders und einzigartig in unserem sein......

sternchen *09.05.1998 10 ssw Tamara*12/99
Tatjana *03/2002 V:A: ADS und Marius*06/2004 frühkindlicher Autismus/ Hyperfunction Autismus mit ausgeprägter ADHS toleranz Sprachentwicklungsverögerung Grob und Feinmotorik TiefgreifendeEntwicklugsstörung.....


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