Wohngeld

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Helena*
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Beitragvon Helena* » 21.12.2013, 12:13

Hallo Ainslie2009,

puh, was für eine Odyssee. Eine Entschuldigung hast du doch hoffentlich auch bekommen?
Kein Wunder das alles ewig lange dauert, wenn sie alle Anträge *so* bearbeiten.

Schön, dass sich noch alles vor Weihnachten geklärt hat.

LG, helena

Ainslie2009
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Beitragvon Ainslie2009 » 21.12.2013, 13:57

Ach was ich vergaß. der neue wohngeldbescheid ist fehlerhaft (zu deren Ungunsten). sie hat mein Arbeitslosengeld 30 eur zu niedrig angesetzt 931,40 statt 969,60. damit bekommen wir 10 eur mehr Wohngeld. aber den fehler werden sie wohl nie finden.

Eine Entschuldigung? Wo denkst du hin? Sie habe ja nur ihren Job gemacht, war die Erklärung.
Arlett 8/78 starke Störung der Grob- und Feinmotorik, Sehstörung (GdB 50) mit Marc Fabian 7/07 ADHS, GdB 50, PG 3 und Ainslie Lucy 5/09 Kombinierte Entwicklungsstörung, ADHS, Atypischer Autismus, AVWS, Sprachentwicklungsstörung, Epilespie, GdB 80 mit Mz. G, H und B, PG 3

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Beitragvon MichaelK » 21.12.2013, 21:22

Sie gab dann auch zu, dass sie sehr unter Druck (ich denke Leistungsdruck, holt euch soviel Geld wie möglich wieder) steht und dadurch Fehler entstehen.
Hallo,

das ist wohl so. Ich hatte aufgrund des Trubels wegen der Einstellung des Kinderzuschlages der Wohngeldstelle nicht gleich gemeldet, dass wir ALG II beantragen mussten..... Was folgte, war gleich eine Anhörung per gelbem Brief mit Androhung einer Geldbuße bis zu 2000 €. In meiner Ahnungslosigkeit hatte ich gemeint, zeit zu haben, bis ein Bescheid vom Jobcenter vorliegt, aber neee, im Kleingedruckten (Wohngeldbescheid) steht der böse Hinweis doch tatsächlich drin.
Hoffe, da kommt nix nach, da ich sehr ausführlich die Situation geschildert habe, die zu der verspäteten Meldung führte.
Geld ist da übrigens sowieso nicht geflossen, weil das Jobcenter logischerweise das Wohngeld als Einkommen rausgerechnet hat.

Vom Jobcenter kam übrigens jetzt frohe Kunde kurz vor Weihnacht. Alle bisherigen Bescheide sind für die Tonne. Nunmehr werden die Wohnkosten in Höhe der tatsächlichen Warmmiete berücksichtigt..... sogar ohne Aufforderung zur Kostensenkung.
Leider ging das mal wieder nur mit Anwaltshilfe und wird entsprechend teuer für den Steuerzahler..... aber mehr wie dreimal schriftlich und mündlich bitten kann ich auch nicht, inklusiv Auszug aus der entsprechenden Verwaltungsvorschrift des LK. Wer dann nicht reagiert, muss halt zahlen.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
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Beitragvon MichaelK » 11.04.2014, 22:05

Könnte gut sein, dass wir rückwirkend ab März in den "Genuss" von H4 kommen.
Hallo,

so ist es. Nach einem Jahr hat das JC die Bescheide für März bis August 2013 jetzt nachgeschoben. Immer noch falsch (Wohngeld in falscher Höhe eingerechnet), aber immerhin :)
Das wird noch. Unser Anwalt freut sich über solche Dinge.

LG Michael
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Beitragvon MichaelK » 21.05.2015, 10:34

Hallo,

Die Bundesregierung will das Wohngeld für rund 870.000 Haushalte erhöhen und es an die Entwicklung der Einkommen und Warmmieten seit der letzten Reform im Jahr 2009 anpassen.

Angesichts dieser Entwicklungen reiche das Leistungsniveau des Wohngeldes nicht mehr aus, um die wohnungspolitische und soziale Zielstellung des Wohnungsgeldes, nämlich die Unterstützung von einkommensschwachen Haushalten bei den Wohnkosten, zu erreichen

Von der Erhöhung des Wohngeldes sollen nach Angaben der Regierung rund 90.000 Haushalte profitieren, die bisher auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen waren. Während ein Zwei-Personen-Haushalt im Jahr 2012 durchschnittlich 112 Euro Wohngeld im Monat erhalten habe, sollen es nach der Reform im Durchschnitt 186 Euro monatlich sein.

Gesetzentwurf: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/048/1804897.pdf

LG Michael
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Beitragvon Helena* » 21.05.2015, 15:10

Lieber Michael,

vielen Dank für deinen Hinweis!

Liebe Grüße,
helena

Maria1986
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Beitragvon Maria1986 » 15.08.2015, 15:22

Hallo zusammen,

ich habe einen Antrag gestellt für den SBA.
Muss diesen Monat den Wohngeldantrag stellen da sich mein Verdienst erhöht hat und die Unterhaltszahlung.
Ich war bevor ich mich hier richtig umgeschaut habe so doof und habe dort wegen etwas angerufen und gesagt das ich einen SBA beantragt habe und würde das dann bei entsprechender Bewilligung einreichen, in Verbindung mit wenn er rückwirkend anerkannt wird der rückwirkenden Berechnung der Freibetrages. Das war ja mal ein Theater: Anscheinend wie hier oft beschrieben .... Das geht nicht erst ab Kenntnisnahme von ihnen. Nunja es gieng ein bisschen hin und her mit Paragraphen in dann beendeten wir das Gespräch. Schade echt die Dame war seit Februar immer sehr nett ect. Und jetzt sowas. Egal ich weiß ja jetzt das ich laut Paragrap 31 in Verbindung mit Paragraph 44 ( schaue nochmal genau) :twisted: das ändern kann wenn der SBS dementsprechend ausgestellt wird.

Meine Frage: Falls der SBA nicht da ist bis dahin... Auf dem Antrag steht nur ob man einen hat also ja oder nein.....
Muss ich durch dieses Telefonat jetzt gesondert irgendwo eintragen das ich ihn beantragt habe?
Genauso wie das Pflegegeld ? Hatte ich bei ihr nicht erwähnt da es noch nicht aktuell war....
Es ist auf dem Antrag ja kein Platz .... Also sehe ich das so das ich es nicht gesondert ( Begleitschreiben ) angeben muss/soll ?

Nicht das ich mir selber nen Strick drehe....
War halt doof von mir aber kann es nicht ändern.


Vllt hat jemand eine Erfahrung oder Tipp?

Gruß Maria

Ist echt toll was ihr hier alles so in Erfahrung bringt ect.

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Beitragvon MichaelK » 16.08.2015, 10:33

Hallo Maria,

ich hab schon länger kein Wohngeld mehr beantragt und die Anträge sind auch von Bundesland zu Bundesland verschieden. Würde dir aber raten, so wie du schon angedacht hast, ein gesondertes Anschreiben beizufügen, wo du auf den beantragten SBA und die Feststellung der Pflegebedürftigkeit hinweist. Was kann es schaden?
Nach § 24 Absatz 2 Wohngeldgesetz sind der Entscheidung die Verhältnisse, die zum Zeitpunkt der Antragstellung im Bewilligungszeitraum zu erwarten sind, zu Grunde zu legen. Damit weist du darauf hin, dass möglicherweise die maßgeblichen Verhältnisse anders zu berücksichtigen sind, wie aktuell nachweisbar und diese Nachweise von der Entscheidung anderer Behörden abhängig sind. Die Wohngeldbehörde kann dann später nicht behaupten, von eventuell abweichenden Verhältnissen keine Kenntnis besessen zu haben. Dies wird sicherlich eine rückwirkende Korrektur erleichtern.
Sinngemäß könnte m.E. auch § 43 SGB 1 zur Anwendung kommen und die Leistungen der Wohngeldstelle vorläufig bestimmt werden.

LG Michael
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Beitragvon Maria1986 » 17.08.2015, 10:54

Hallo Michael,

danke. Ja das stimmt schon und und das werde ich auch so machen.
Ok den Paragraphen schaue ich mir mal an ;)

Gruß Maria

Ainslie2009
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Beitragvon Ainslie2009 » 27.11.2015, 19:42

Also wenn ich das richtig gelesen habe, gibt es den zwar erhöhten Schwerbehindertenfreibetrag bei Wohngeld ab 1.1.16 nur noch unter folgenden Voraussetzungen:

100 % Schwerbehinderung oder
50 % und mehr UND mindestens PS 1.

Das H soll wohl dann egal sein.
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