Niemand nimmt unser Kind?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Steffi_1983
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Beitragvon Steffi_1983 » 04.08.2005, 22:37

@ Sabine
Ich finde es echt toll wie eure Schwiegermutti Euch unterstuetzt,da kann sich meine noch einiges abschauen
 8)
Meine Eltern versuchen uns so oft wie moeglich zu besuchen und meine Mutti ist auch der Typ die vor nichts Angst hat.Aber leider sehen wir uns viel zu selten :(

@Anete die Idee mit der Anzeige"Ersatzomi" klingt gut,das werde ich noch mit meinen Mann besprechen.

@shoneAuch dir danke ich fuer die Antwort und wuensche dir viel Glueck,denn alleinerziehend und niemanden zu haben stelle ich mir sehr schwierig vor.

Liebe Gruesse,
Steffi

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Chelly

Beitragvon Chelly » 03.12.2005, 17:45

Hallo,
ich habe Glück, daß mein Sohn mittlerweile 14 Jahre alt ist. Er ist auch nicht pflegebedürftig. Somit kann ich ihn auch schon mal alleine lassen. Wenn alle Stricke reißen, passt auch meine Mutter mal auf Kevin auf. Abends ausgehen, kann ich mir allerdings nicht oft leiseten, da ich alleinerziehend bin und momentan auch auf Hartz 4 angewiesen bin.

Gruß von
Chelly :D

Aspiemama
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Beitragvon Aspiemama » 03.12.2005, 18:27

Hallo,

mein kind nimmt auch niemand, nicht mal die oma. Eine zeitlang habe ich immer andere kinder zu mir genommen, über das Wochenende oder auch mal länger, bis ich mal ins Krankenhaus musste und niemand bereit war Sebastian zu nehmen. tja, ein bisschen weh tat das schon. Auf jeden Fall nehme ich jetzt auch keine anderen Kinder mehr. Denn: Nur weil die kein handycap haben, sind die bei weitem nicht einfacher als mein Sohn, dem Struktur über alles geht.
Nächstes jahr fährt er übrigens mit dem Kindergarten 6 Tage in Freizeit. Bin mal gespannt wie das für mich wird.

Liebe Grüsse,
Aspiemama

Julide
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Beitragvon Julide » 03.12.2005, 19:47

Hallo,
kenne das auch.Natürlich gibt es Verhinderungspflege.Schöner wärs doch in der Familie oder von Freunden. Bei uns ist das auch so ein Problem mit der Betreuung in der Familie. Meine Mutter kümmert sich lieber um ihre gesunde Enkelkinder ist ja auch viel lustiger für sie, wie mit unserem, der um sich schlägt und nicht spricht. Sie erzählt mir auch unverblümt, daß sie bei meinem Bruder war um auf die Kleine aufzupassen, wobei sie weiß, wie dringend ich auch Hilfe bräuchte. Ich frage sie schon gar nicht mehr,ob sie kommen kann.Sie findet sowieso immer eine Ausrede. Um fremde Hilfe zu bitten ist nicht so ganz meine Sache aber vielleicht sollte ich es probieren?Du auch?


:wink:

Grüsse Zülfiya
ehemaliges Frühchen, 23.SSW,Cerebralparese,höchstgradig sehbehindert, spricht und läuft nicht. Lächelt aber mit dem schönsten Lächeln,daß ich kenne!

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Yvonne
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Beitragvon Yvonne » 23.12.2005, 17:31

Hallo ihr,


schaut mal hier:

http://www.nestwaerme.de/index.php?id=44

Bewerben kann man sich ja. Ein versuch ist es ja Wert.

Viele Grüße

Yvonne

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 23.12.2005, 19:35

Hallo Steffi,
ich kann das so gut verstehen, als unser Christian noch klein war und viel krampfte ging uns das auch nicht anders. Keiner traute sich zu Christian zu Betreuen, also saß ich oft allein mit meinem Kind in einem Ort in Hessen und wartete,dass mein Mann von der Arbeit kam. Aber wir haben das überstanden und heute passen alle Familienmitglieder auf unsere Kinder. Meine Mutter sagt immer mehr wie den Notarzt rufen könnt ihr im Ernstfall auch nicht. Lieben Gruss Yvi 74

DoroNiklas
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Beitragvon DoroNiklas » 28.12.2005, 21:42

Hallo Steffie,
auch ich kenne leider das Problem das neiemand mein süßen haben will,als Mutter schmerz das manchmal sehr,immer heißt es ich komm mit ihm nicht klar weil er nicht spricht oder er is zu strssig oder zu aktiv usw...,da ich nur meine Mutter und Schwester habe die mein kleinen Mann nehmen könnten machen es leider nicht,nur wenn ich zu therapie muß,das wars,ja und mein ex wenn er ihn mal abholt dann samstags mittags und is auch wieder froh ihn schnell wieder froh das er ihn nach hause bringt,
ich bin auch alleinerziehend,ich hoffe das mein kleiner nächstes Jahr ein KiTa platz bekommt da die Plätze hier rar sind,hätte ich nicht gedacht,aber dann kann ich mich um etwas arbeit kümmern
LG Niklas&Doro

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begga
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Beitragvon begga » 28.12.2005, 22:30

Hallo.
Wer mal länger also mal ein paar Tage "erholung" bzw. pause braucht, kann sich ja mal mit der Kleinen Oase in Datteln in Verbindung setzten.
Das ist ein Kurzzeitpflegeheim für behinderte Kinder wo Kinderkrankenschwestern und Heilerziehungspfleger und Pädagogen arbeiten, und die Kinder den ganzen Tag und Nacht betreuen.Das ganze wird bezahlt vom Landschaftsverband usw.
Ich selber arbeite z.Z. halt da und bin begeistert von den Möglichkeiten, die den Kindern da geboten werden, ganz egal wie hibbelig oder ruhig sie sind, ob sie Krampfen (machen die meisten) oder ob sie das nicht machen.Im übrigen werden alle Kinder genommen, egal was für eine Behinderung sie haben.
Die Medizinische Versorgung ist im Falle des falles natürlich gesichert.
Wenn also etwas ist dann kommt unsere Kinderärztin aus der Klinik oder wenn wirklich mal ein notfall ist geht das Kind (falls von den Eltern gewünscht) in die Klinik.Die Klinik (Meine hier die Kinderklinik Datteln) liegt zu Fuß ca 5min entfernt.
Wenn gewünscht kann ich ja mal eine Telefonnr. schreiben.

Liebe Grüße Rebecca


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