Assistenzhunde - Behindertenbegleithunde Vita e.V.

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Sinale
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Beitragvon Sinale » 13.12.2009, 22:10

Hallo,

nachdem ich bei 3Sat nachgesehen habe, habe ich festgestellt, daß die Sendung hier derzeit online gesehen werden kann:

http://www.3sat.de/vivo/vivo_titel.html

Gruß
Sinale
Viele Grüße
Sinale

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ABosch
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Beitragvon ABosch » 15.12.2009, 10:16

Hallo Zusammen,

hier ein Radio Interview mit Ariane Volpert der Vita Assistenzhunde:
http://www.hr-online.de/website/radio/h ... 139#titel5

Vita braucht ein neues Ausbildungszentrum, vielleicht mag jemand unterstützen?

www.vita-assistenzhunde.de

Liebe Grüße
Andrea
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Isigirl
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Beitragvon Isigirl » 15.12.2009, 20:35

Hi Sinale,

danke dir. Ich werde es auf jeden Fall noch angucken.
Leider habe ich keinen Videorecorder, DVD-Player o. ä.
Liebe Grüße Kerstin :D
* 1985 spastische Tetraparese und Autistin
Rollifahrerin und von Beruf Justizfachwirtin
Trainerin von inklusiven Rollisportgruppen
selbständige Tier- und Reittherapeutin

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Vita-Assistenzhunde!

Beitragvon ehemaliger User » 14.01.2010, 01:50

Liebe Forumsteilnehmer;

auch wenn ich mir, für diesen Beitrag hier wahrscheinlich sehr viele Gegenreaktionen, Kritik und den Vorwurf der Eigenwerbung anhören muss, ... so möchte ich doch hier mal etwas zu diesem Thema schreiben!

Ich selbst, bin auch seit mehreren Jahren in der Hundeausbildung tätig und beschäftige mich auch mit dem Thema: "Assistenzhunde und Behindertenbegleithunde für behinderte Menschen auszubilden!"

Mehr dazu auf meiner Homepage: ww.Vistadogs.de

Anscheinend gibt es hier Fan`s, die immer wieder die Arbeit von "www.Vita-Assistenzhunde.de" und von Frau Tatjana Kreidler loben und in den Vordergrund stellen müssen über Video`s, Votes u.sw.!

Ich finde; dass die Hunde von Vita-Assistenzhunde e.V. total überteuert angeboten, vermittelt und über Spendenaktionen finanziert werden!

Eine solche Ausbildung eines Hundes; ist sehr viel günstiger zu realisieren!

Somit; .... könnte auch sehr viel mehr behinderten Menschen, ein Assistenzhund oder ein Behindertenbegleithund an die Seite gestellt werden!

Ich möchte hiermit, nur mal die Frage in den Raum stellen; ... dass die einzige Ausbilderin, auch noch ganz zufällig die erste Vorsitzende des Vereins ist! Mich würde mal interessieren; wie die 25 - 30.000.- € für die Ausbildung eines Hundes dann letztendlich verteilt werden! Ein lukratives Geschäft!

Ich bin mir sehr bewusst; dass ich mir mit diesem Beitrag auch sehr viele Feinde hier mache!

Wenn ich dann noch; ... in einer offiziellen Fernsehsendung, die Berichterstattung sehe, zur angeblich offiziellen Prüfung zum Assistenzhund, für die es übrigens in Deutschland keinerlei Bestimmungen gibt, und der Vorstand von Vita-Assistenzhunde e.V. komplett selbst auch noch als Prüfer fungiert, kann ich leider nicht mehr an dieses System glauben und muss daran zweifeln!

Muss man mit dem Leid, von behinderten Menschen noch Geld verdienen?

Ich habe einen solchen Hund nämlich "Rico", vor Weihnachten sogar kostenlos an ein behindertes Mädchen verschenkt!

Es geht auch anders!

Dies, ist meine persönliche Meinung; ohne jemanden verurteilen oder schlecht machen zu wollen!

LG;

M. Plotzki
ww.vistadogs.de

Ursula M.
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Beitragvon Ursula M. » 14.01.2010, 06:29

Hallo,

ich habe mich auch schon oft gewundert, warum ein Begleithund dermaßen teuer sein soll. Und warum soll man nicht sagen bzw. schreiben dürfen, dass es auch bedeutend günstiger geht, einen Behindertenbegleithund auszubilden.

Sollte es so sein, dass mit Hilfe eines gemeinnützigen Vereins viel Geld verdient, wäre es gut, wenn es öffentlich gemacht wird. Ich kann mir darüber kein Urteil erlauben, finde es aber sehr interessant, dass Kauf eines Hundes und die Ausbildung zum Begleithund doch scheinbar wesentlich günstiger zu haben sind. Zur Zeit ist es sehr in Mode, einen Behindertenbegleithund zu besitzen.

Dass man nicht automatisch glauben darf, ein eingetragener Verein mit dem Status der Gemeinnützigkeit arbeitet nur zum Wohle der Menschheit, habe ich "dank" Dolphin Aid gelernt. Bei diesem Verein erfährt auch niemand, wohin die vielen Millionen an Spenden in den letzten Jahren geflossen sind. Es gibt dort nur ganz wenige ausgewählte Mitglieder, die an der Jahreshauptversammlung teilnehmen dürfen, und außer diesen erfährt wohl niemand etwas über den Kassenbericht.

VG Ursula

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Beitragvon ehemaliger User » 14.01.2010, 12:23

Ursula M. hat geschrieben:Hallo,

ich habe mich auch schon oft gewundert, warum ein Begleithund dermaßen teuer sein soll. Und warum soll man nicht sagen bzw. schreiben dürfen, dass es auch bedeutend günstiger geht, einen Behindertenbegleithund auszubilden.

Sollte es so sein, dass mit Hilfe eines gemeinnützigen Vereins viel Geld verdient, wäre es gut, wenn es öffentlich gemacht wird. Ich kann mir darüber kein Urteil erlauben, finde es aber sehr interessant, dass Kauf eines Hundes und die Ausbildung zum Begleithund doch scheinbar wesentlich günstiger zu haben sind. Zur Zeit ist es sehr in Mode, einen Behindertenbegleithund zu besitzen.

Dass man nicht automatisch glauben darf, ein eingetragener Verein mit dem Status der Gemeinnützigkeit arbeitet nur zum Wohle der Menschheit, habe ich "dank" Dolphin Aid gelernt. Bei diesem Verein erfährt auch niemand, wohin die vielen Millionen an Spenden in den letzten Jahren geflossen sind. Es gibt dort nur ganz wenige ausgewählte Mitglieder, die an der Jahreshauptversammlung teilnehmen dürfen, und außer diesen erfährt wohl niemand etwas über den Kassenbericht.

VG Ursula


Hallo Ursula,

vielen Dank für Deine Meinung;

ich habe mir mehrfach überlegt ob ich den Beitrag überhaupt einstelle.

Schön, dies zu lesen.

LG

Michel

Sinale
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Beitragvon Sinale » 14.01.2010, 15:23

Hallo Michel,

es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Assistenzhunde auszubilden und es gibt verschiedene Ausbilder in dieser Richtung. Insofern hätte ich mich gefreut, wenn du ein neues Thema eröffnet hättest, in dem du deine Methode der Ausbildung, z. B. auch hinsichtlich der Kosten usw. beschrieben hättest. Die Leser in diesem Forum können dann eigenständig entscheiden, wen sie individuell wählen wollen.

Die Themeneröffnerin hat dieses Thema in dieser Rubrik eröffnet, um darzustellen, daß sie gute Erfahrungen gemacht hat.

LG
Sinale
Viele Grüße

Sinale



Diagnose: Tetraspastik

Rollstuhlnutzerin

ehemaliger User

Beitragvon ehemaliger User » 15.01.2010, 01:42

Sinale hat geschrieben:Hallo Michel,

es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Assistenzhunde auszubilden und es gibt verschiedene Ausbilder in dieser Richtung. Insofern hätte ich mich gefreut, wenn du ein neues Thema eröffnet hättest, in dem du deine Methode der Ausbildung, z. B. auch hinsichtlich der Kosten usw. beschrieben hättest. Die Leser in diesem Forum können dann eigenständig entscheiden, wen sie individuell wählen wollen.

Die Themeneröffnerin hat dieses Thema in dieser Rubrik eröffnet, um darzustellen, daß sie gute Erfahrungen gemacht hat.

LG
Sinale


Hallo Sinale;

Deinem Wunsch bin ich direkt nachgekommen und habe ein neues Thema dazu hier im Forum veröffentlicht!

Mir geht es, wie bereits gesagt, nicht darum; ... die Themeneröffnerin oder irgendwelche Vereine anzugreifen, sondern ich wollte einfach nur mal, auf das "leider" sehr suspekte System hinweisen und dieses damit auch mal in Frage stellen!

Manchmal, sollte manaber auch mal hinter die Kulissen schauen!

Ursula M. hat ja auch ihre Bedenken angemeldet!

LG;

Michel

ehemaliger User

Beitragvon ehemaliger User » 15.01.2010, 02:03

Aschmid hat geschrieben:Hallo Zusammen,

hier ein Radio Interview mit Ariane Volpert der Vita Assistenzhunde:
http://www.hr-online.de/website/radio/h ... 139#titel5

Vita braucht ein neues Ausbildungszentrum, vielleicht mag jemand unterstützen?

www.vita-assistenzhunde.de

Liebe Grüße
Andrea


Fr. Volpert; ist komischerweise, die zweite Vorsitzende von Vita-Assistenzhunde e.V. und generiert alle tierärztlichen Untersuchungen über ihre Praxis!

Wenn Vita-Assistenzhunde e.V., die Hunde doch schon so überteuert verkauft; müsste doch genügend Geld in der Vereinskasse sein!

Warum sollten dann nochmal Spendengelder fliessen?

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tommitom
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interessant

Beitragvon tommitom » 19.04.2010, 16:08

nun habe ich mich hier doch auch angemeldet.
bin durch stöbern bei goggle hierhergebracht worden und laß seit einiger zeit einige beiträge mit interesse.

so kam ich auch auf das thema von vita- assistenzhunde.

muß gleich sagen, dass wir keinen rehahund von ihnen haben.
und ich auch kein erklärter anhänger von ihnen sein kann.

was aber bewegt mich jetzt hier zu schreiben???

eigentlich geht es mir hier um den michel, der erklärter gegner des vita vereins zu sein scheint.
seine ständigen angriffe gegen den vorstand, die praxis des vereins , der preisgestaltung ect. haben mich dazu gebracht mich hier anzumelden und meine meinung dazu zu äußern.
und ganz nebenbei mich auch auf seiner seite umzusehen. aber dazu später.

um es noch einmal im vorfeld zu sagen, ich habe nicht mit dem verein vita-assistenzhunde zu tun.

aber ich bin vater eines behinderten kindes, welches gerade selbst einen rehahund bekommt.
aber nicht vom verein vita , sondern vom verein
rehahunde-deutschland e.v. auch nazusehen unter http://www.rehahunde.de

da beide vereine sicher hier nicht kooperieren, sei sichergstellt, dass ich hier nicht voreingenommen bin.

nun möchte ich die leser aber gerne auch auf das problem mit michel bringen, der ja angeblich alles sehr viel besser transparenter und offner macht als die vita.

nur sei die frage gestattet, warum überteuert??
auch wenn er schon lange rehahunde ausbildet, so muß er wissen das dies eine intensive zeit in anspruch nimmt.
ich weiß wovon ich rede, denn interessen halber bin ich mehrmals wöchentlich bei der ausbildung des vereins rehahunde-deutschland dabei.
und ich durfte bisher miterleben wieviel arbeit liebe und leidenschaft dazu gehört.
und wenn ich ehrlich bin, dann würde ich als handwerker schon komisch gucken, wenn ich mitbekomme wie sich die preise zusammensetzen.
und in der tat hören sich 20000 euro sehr viel an. doch bei genauerem hinsehen ist das bist ins leztte gerechtfertigt.
und ich glaub auch nicht , dass die vita soo volle vereinskassen hat.

und ob fan von ihnen oder nicht, so muß man bei aller ehrlichkeit sagen, dass wir ja auch etwas besonderes...einen besonderen rehahund für unsere kinder wollen.

nun lachen mußte ich allerdings darüber, dass der liebe michel, die höhe der spenden , des aufwandes anzweifelt. auch den vorstand im verein.

sich selber aber als mutter theresa dastellt und sogar rehahunde verschenkt.

naj nun laß ich seine seite und siehe da... er macht ja garnicht das geschäft mit den reha hunden.

ich glaube seine idee ist die , viele menschen zu hundetrainern auszubilden, denn angeblich hat er ja so viele berwerber dafür.
nebenbei be,erkt , habe ich jetzt erfahren das es keine staatlich geprüften hundetainer gibt. also auch keinen ausbildungsrichtlinien ect. ähnlich wie es sie auch nicht bei rehahunden gibt.
trotzem ist es sicher sinnvoll die teams zu prüfen. nur gibt es eben keine offizielle staatlich anerkannte.

nun aber zu unserem lieben michel.
er wiederum meint das er dies durch das land hessen bald hat. zu lesen auf seiner seite.
für den betrag von 5000 euro, kann man ihm hundetrainer werden und wenn man will wohl auch seinem netzwerk beitreten für den "klinen" betrag von monatlich ca .250 euro.
würde bei 20 trainer die darauf reinfallen, den betrag von ca. 5000 euro ausmachen. nun meine frage ist das nicht eine gute geschäftsidee??

ich denke das ist sie.
doch sollte man wenn man sowas will nicht gegen andere herziehen oder aber sie in mißkredit bringen.

und zum schluß noch einmal. ich bin kein fan der vita.

nur jemand der ihre arbeit und die der anderen vereine hoch einschätzt.


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