Andrea mit Tochter (leichte Intelligenzminderung)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Andrea2008
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Andrea mit Tochter (leichte Intelligenzminderung)

Beitragvon Andrea2008 » 07.09.2008, 11:08

Hallo!

Ich heiße Andrea und bin 35 Jahre alt. Vor knapp einem Jahr wurde bei meiner 7 jährigen Tochter eine leichte Intelligenzminderung festgestellt. Mit allem habe ich gerechnet aber nicht damit. Ich dachte, sie hätte vielleicht ADS, da sie sich nicht so wirklich konzentrieren kann. Daraufhin haben wir uns im SPZ mehreren Tests unterzogen. Die Diagnose bekam ich dann so hingeschmettert. Im Sinne einer "geistigen Behinderung". Das hat mich total überfordert. Hatte mich bis zum Auto noch unter Kontrolle und habe dort erstmal nur noch geheult. :cry: Für mich ist mein Kind ein wenig speziell, sie hat auch Auffälligkeiten, doch "geistig behindert"? Sie kann lesen, rechnen, schreiben. Es will mir nicht in den Kopf. Nun haben wir nach einem Jahr erneut einen K-ABC Test machen lassen, diesmal von einem anderen SPZ. Das Abschlußgespräch haben wir morgen. Doch schon im Vorfeld hat mir die Psychologin bereits gesagt, dass der Test so ähnlich ausgefallen ist, wie der erste. :(

Ich bin noch neu hier, deswegen bitte nicht böse sein, wenn ich mich mit dem Ausdruck: "geistige Behinderung" nicht anfreunden kann. Bevor ich selber damit betroffen war, waren für mich geistige Behinderte Menschen, die nichts von der Umwelt mitbekamen und sabbernd und im Rollstuhl sitzen. Ich weiß, dass sind Vorurteile, die ich mittlerweile revidiert habe. Also, wie gesagt, bitte nicht böse sein! Ich habe mich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und mir war nicht klar, dass auch Down-Kinder unter geistige Behinderte fallen. Es ist irgendwie ein Thema, dass von allen totgeschwiegen wird. Und auch mir fällt es immer noch immens schwer, mich mit der Thematik auseinanderzusetzen, weil ich nicht weiß, was noch alles auf uns zukommt. :think:

Können zwei Tests von unabhängigen SPZ's falsch sein? Ich weiß es nicht. Will es immer noch nicht akzeptieren. Auch wenn ich mir dann und wann widerspreche... Ist mir aufgefallen, als ich mit dem Arzt und der Psychologin gesprochen habe. Einerseits will ich es nicht hinnehmen, andereseits sind doch viele Auffälligkeiten vorhanden, die ich immer als "Entwicklungsverzögerung" benannt habe.

Ich war dieses Jahr mit meinen beiden Töchern in Kur und habe dort versucht, mich damit auseinanderzusetzen. Die Kur tat uns sehr gut, wir haben sehr nette Leute kennengelernt, an der Problematik hat sich für mich aber leider nichts geändert. Die Heilpädagogin riet mir, auf jeden Fall einen neuen Test zu machen. Was wir ja auch nun in Angriff genommen haben. Erziehungsberatungsstelle haben wir auch hinter uns.

Ich finde es Schade, dass man mit so einer Diagnose so alleine da steht. Auf diese Seite bin ich nur durch Zufall gestossen, nachdem ich ja bereits seit sehr langer Zeit auf der Suche nach Leuten bin, mit denen ich mich austauschen kann. :pc5:

Man hat mir vor einem Jahr gesagt, ich solle meine Tochter auf eine Schule für geistig Behinderte schicken. Für mich in dem Moment ein totaler Schock. Wie gesagt, meine Tochter kann lesen und schreiben, mit rechnen tut sie sich etwas schwerer, sie begreift es nicht sofort, doch dann klappt auch das. Vielleicht tue ich mich mit dem Akzeptieren auch einfach nur schwerer als andere, ich weiß es nicht. Wie sieht denn die Erfahrung bei Euch aus? Können die Kinder auf diesen Schulen trotzdem ausreichend gefördert werden? Können die Kinder dort weiterhin lesen und schreiben und rechnen lernen? Welche Schulformen sind sonst noch möglich? :icon_study:

So, nun habe ich mir so einiges von der Seele geschrieben. Ich hoffe, daß ich bald ein paar nette Nachrichten bekomme!

Ganz liebe Grüße und toll dass es diese Seite gibt!!!

Andrea!!! :icon_albino:

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Alexandra30
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Beitragvon Alexandra30 » 07.09.2008, 11:17

Huhu Andrea,

herzlich willkommen hier!!!!Du wirst hier viele finden,denen es genau so geht wie dir!Der Austausch hier ist so wichtig und soo super!!!!!

Hab direkt eine Frage:du schreibst immer von einer LEICHTEN Intelligenzminderung.Das fällt doch eher in den lernbehinderten Bereich als gb????Geistig behindert ist ja schon eine schwerere Intelligenzminderung,oder????
Haben sie dir einen IQ Wert gesagt?????????
Oft stimmen die Prognosen nicht,also mach dich nicht zu verrückt!!!
Unsere Kinder gehen trotzdem ihren weg!!!!!

Liebe Grüße,
Alex
Alexandra mit 2 Jungs (13 und 10 Jahre) und Pflegekind (8 Jahre), FAS Syndrom,geistig behindert,Schlafstörung,Zöliakie,Essstörung.Und ab und zu ein kleiner wirbelwind in Bereitschaftspflege

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Beitragvon Lina Mare 67 » 07.09.2008, 11:49

Hallo Alexandra ,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum !!!

eine leichte Intelligenzminderung würde einen IQ von 69-50 bedeuten , wobei beachtet werden muss , dass Testergebnisse eine Toleranz von +/- 10 % haben . Das ist gerade dann von Bedeutung , wenn die Ergebnisse sehr grenzwertig ausfallen ( IQ Bereich 68-72 ) , denn dann ist eine Entwicklung sowohl in die eine , als auch andere Richtung möglich :? .

Außerdem sind manchmal auch die SPZ Berichte , nicht in Ordnung . Mein Sohn hatte bei den Tests immer einen IQ um die 70 ( leichte Tendenz nach oben ) . Er besucht auch eine Schule Lb und hat dort sehr gute Leistungen ( Grundschulniveau ) , trotzdem bekam ich nach einem SPZ Termin ein erneutes Gutachten , indem seine positve Entwicklung erwähnt wird , als Eingangsdiagnose steht aber :shock: mittelgradige Intelligenzminderung ( IQ 35-50 ) :twisted: .
Ziemlich sauer :evil: habe ich das SPZ auf diesen Fehler hingewiesen , der wurde im nächsten Bericht auch ausdrücklich korrigiert , trotzdem waren sie dort etwas überrascht , dass ich mich nicht sehr zufrieden mit dem SPZ gezeigt habe .
Mein Sohn kann auch gut lesen und schreiben , auch rechnen klappt dank ausgezeichneter Förderung an der Schule inzwischen sehr gut .
Du schreibst , deine Tochter kann schon lesen , schreiben und rechnen . Sie ist ja auch schon 7 Jahre , besucht sie denn schon eine Schule , was sagen denn da die Lehrer ? Oder hat sie sich das selber beigebracht bzw. du ihr ?
Leider weiß ich nicht wo du her bist , aber hier bei uns in Bayern habe ich mit den DF-Klassen in der Förderschule Lb sehr gute Erfahrungen gemacht . Die Kinder werden dort sehr individuell gefördert und haben auch die Möglichkeit an die Regelschule zurück zu wechseln .
Alles Gute für die nächste Zeit Petra :D

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Beitragvon Jaqueline » 07.09.2008, 12:11

Hallo Andrea,

auch Menschen mit geistiger Behinderung können lesen und schreiben, wenn diese nicht so stark ist. Aber so wie du deine Tochter beschreibst, würde ich wie Alexandra eher auf eine Lernbeeinträchtigung tippen (zumindest soweit man das aus der Ferne sagen kann). Dann wäre eher eine "Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen" das richtige und keine Schule für Geistig- behinderte (mittlerweile "Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung" genannt). Ich schließe mich der Frage nach dem getesteten IQ an. Habt ihr da irgendeinen Wert bekommen?

Förderschulen unterrichten individuell wie es das Kind braucht und machen auch Wechsel möglich. Ich selbst war auch auf einer Förderschule (Lernen) und die Lehrer haben irgendwann von sich aus gesagt, dass ich zu gut wäre und ich konnte woanders hin. Einige Förderschulen für Lernbeeinträchtigungen bieten auch einen Hauptschulabschluss an, nur meist nicht nach der 9. Klasse sondern etwas später, wenn die Kinder etwas langsamer lernen.
LG Jaqueline
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Tochter: * 01/2015

Für immer im Herzen.

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Beitragvon BettinaLouis » 07.09.2008, 12:30

Herzlich willkommen und einen guten Austausch
Liebe Grüße Bettina
Bettina(37J.)und Louis(12J.)frühkindl.Autismus,leicht geistige Behinderung,Dyspraxie

Andrea2008
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Beitragvon Andrea2008 » 07.09.2008, 14:52

Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für die schnellen Nachrichten!

Also, meine Tochter hat einen Wert von 67 von der letzten Testung, morgen bekomme ich ja das Ergebnis des neuen Tests, das aber gleich ausgefallen sein soll (zumindest ähnlich). Sie ist mittlerweile 8 und besucht die 2. Klasse einer Förderschule für Sprache Es ist bereits das dritte Jahr, da dort das 1. Schuljahr in zwei Jahren gemacht wird. Dort ist sie im sprachlichen auf dem Stand der Klasse. Die Rechenschwäche wurde bei der Erziehungsberatungsstelle diagnostiziert, wird aber nicht gefördert, aufrund der Diagnose leichte Intelligenzminderung. Und diese fällt bereits unter : geistige Behinderung. Leider. Wenn der Wert ein wenig nach oben korrigiert worden wäre, würde sie ja unter Lernbehinderung fallen und demnach auch Förderung für ihre Dyskalkulie bekommen. Aber so... Wir haben eine Schule mit Schwerpunkt lernen direkt bei uns um die Ecke, jedoch halte ich von der Schule nicht wirklich viel. Hier kommen (lt. Aussage einer Lehrerin dieser Schule, die meine Tochter schon im Kindergarten geprüft hat) Kinder aus sozial schwachen Familien. Auffällige Kinder, deren Eltern Alkoholiker sind, etc. Also nichts mit einer wirklichen Lernbehinderung. Die Kinder schauen auch ziemlich verwahrlost aus, genau wie die Schule. Ob ich da meine Tochter sehe? :roll: Ganz klar nein... Wir kommen aus dem Aachener Raum. Irgendwie sieht es dort mit der Föderung für besondere Kinder nicht wirklich gut aus. In anderen Bundesländern wird mehr getan. Traurig. :cry:

Sie ist gemäß ihrem Zeugnis probehalber ins 2. Schuljahr versetzt worden. Ab diesem Schuljahr gibt es jetzt Noten bei uns. Auch neu, früher war es immer erst ab dem 3. Schuljahr. Ich weiß nicht, was noch werden wird. Und vor allem, was für einen Mist ich mir morgen wieder anhören darf... :oops:

Freue mich auf noch mehr Post!!!

Ganz liebe Grüße

Andrea!!!
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Beitragvon Andrea5 » 07.09.2008, 15:07

Hallo Andrea,

erst einmal herzliches Willkommen in diesem tollen Forum.

Ehrlich gesagt, wenn die Diagnose von Erziehungsstelle Rechenschwäche
gefallen und wegen der leichten Intelligenzminderung nicht gefördert
wird, wäre ich schon mal auf die Barrikaden gegangen. Für mich ist das
ein Unding :evil: :evil: . Was denken die sich eigentlich, geistige Be-
hinderungsschublade, Kind dareinstecken und Schublade zu und fertig :evil: ?

http://www.lernfoerderung-aachen.com/15.html

Laß dich bitte nicht unterbuttern. Es geht um deine Tochter, damit sie
richtig gefördert wird.

LG
Andrea
Andrea Bj.1965/ Jan 11/98 KISS(KIDD), Legasthenie mit kormobide AVWS
/Ben 01/04 KISS(KIDD)2 Jahre blockadefrei , frühkindl. Autismus, Wahrnehmungsprobleme, expressive Sprachstörung , Hyperakusis
"WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT" (von Peter Thorwarth)

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Beitragvon Alexandra30 » 07.09.2008, 15:15

Huhu Andrea,

sie hat also einen Wert von 67,das kann genauso gut lb Bereich sein!!!!!!
Die Tochter meiner Freundin hat einen IQ von 66 und ist auf der lb-Schule und kommt dort prima zurecht!!!!!
Das würde ich erstmal in Ruhe klären.
Warum sie keine Förderung in Mathe bekommt,versteh ich ja auch ÜBERHAUPT nicht,das ist ja eine frechheit!!!!!!!!!
Setz dich durch,es gibt Möglichkeiten!!!!!!

lg
Alex
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Beitragvon Lina Mare 67 » 07.09.2008, 15:16

Hallo Andrea ,

die DF-Klassen an der Förderschule Lb bei uns, scheinen genauso zu "funktionieren" wie bei euch die Sprachheilschule .

Vielleicht habe ich einen Tipp fürs Rechnen für dich . Mein Sohn hatte damit zu Beginn der Schule die größten Schwierigkeiten . Er hatte einfach große Probleme mit der Mengenvorstellung . Seine Lehrerin hat die Kinder nach einer ganz speziellen Fingerrechenmethode unterrichtet :shock: , mit super Erfolg . Ich habe im Internet was dazu gefunden : www.kybernetische-methode.de/kalcher.pdf
Ich bin von dieser Methode absolut begeistert , so hat mein Sohn gelernt Zahlen zu "spüren".Inzwischen ist er ein super Kopfrechner , weil er die Zahlen einfach weiß , es fühlt sich dann richtig an :D .
Naja , ich hoffe du kannst was anfangen damit .
Alles Gute Petra :D

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C.E.M.Alma
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Beitragvon C.E.M.Alma » 07.09.2008, 16:08

Hallo Andrea,

:D herzlich willkommen in diesem tollen Forum..!!!! :D

Der Grund, weshalb ihr eure Tochter habt testen lassen, waren die Konzentrationsstörungen, oder??? :?: :?: Wurden Ursachen, die zu der Konzentrationsstörung führen festgestellt? Auf was wurde dein Kind alles getestet, bzw. wurde ADS und z.B. Asperger Syndrom ausgeschlossen? Ich frage so blöd, weil unsere Tochter viele diversen Auffälligkeiten hat(te) und doch auch so "normal" wirkt(e); vor einigen Jahren wurde von Seiten der Schule ein Test (AIP oder so ähnlich) gemacht wurde; das Ergebnis war damals auch niederschmetternd und passte nicht mit den (rein) kognitiven Fähigkeiten unserer Tochter zusammen.
Erst bei der (recht aufwändigen) Diagnostik vor knapp 3 Jahren wurde die Diagnose Asperger Autismus gestellt; im Rahmen dieser Testungen wurden in den sog. Intelligenztests erhebliche, fast nicht "messbare" Diskrepanzen festgestellt, bedingt u.a. durch das schlechte Ausfallen in den Bereichen Arbeitsgedächtnis und Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Also lass dir alle Testverfahren genau erklären und lass dein Kind ggf. differentialdiagnostisch abklären.
Ich kenne einige Kinder, die eine Lernbehinderung u/o. Rechen-/Schreibschwäche haben oder hatten....es gibt immer Möglichkeiten...!
Aachen ist übrigens eine wunderschöne Stadt!!
Mit lieben Grüßen aus dem Süden
Michaela :icon_cheers:
Nr.1: ASS, 26+, xx, Studentin
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Nr.3: NT, "big brother", xy, kein Student mehr ;), arbeitet :)

Die Menschen beurteilen die Dinge nach dem Erfolg. Jeder sieht, wie du zu sein scheinst, wenige fühlen heraus, wie du bist.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527) Quelle: »Das Buch vom Fürsten«


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