Kinderphysiotherapeut (Tobias)

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Beitragvon Tina Ma. » 10.10.2006, 15:32

Hallo Tobias,

ich bin ja noch ein Neuling auf dieser Seite und ich befürchte auch noch ein Neuling was Wahrnehmungsstörungen angeht.

Wir haben eine neue Ergotherapeutin, der Befund von letzter Woche ist da und ich soll mir für diese Woche Gedanken machen, was ich mir für mein Kind wünsche bzw. was für Ziele.

Aber irgendwie bin ich total überfragt.

letztes Jahr hat sie ein Test zur visuellen Wahrnehmung gemacht und sehr schlecht abgeschnitten.

Sie ist jetzt 7 auffällig sind die vestibuläre Wahrnehmung /Verarbeitung, sie läuft oft auf Zehenspitzen, sie hat eine Konzentrationsschwäche, bzw. diese ist nicht altersentsprechend, Probleme vor allem in den Feinmotorik und auch in der Grobmotorik, eine zu schlaffe Körperhaltung und auch Probleme in der Sensomotorik. Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen.

Sie war die ersten 6 Monate komplett im KH aufgrund einer angeborenen Fehlbildung mit entsprechenden Gedeih- und Entwicklungsstörungen. Die Gedeihstörungen sind erst seit 3 Jahren behoben.

Leider bin ich total überfragt von dem was sie erwartet?
Klar für mein kind wünsche ich mir gerne, dass es all das nicht hat, ist ja logisch.

Aber was wären denn Ziele?
Verstehst du was ich meine?
Ich hoffe.

LG Tina

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Tobias
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Beitragvon Tobias » 13.10.2006, 22:04

Hallo Tina,

das kann ich Dir auch nicht sagen!

Du musst in Dich gehen und Dir überlegen, womit Dein Kind im Alltag konfrontiert wird und wie Du als Mutter darauf reagierst....

Du solltest Dir dann überlegen, welche dieser Dinge Dir sehr unangenehm auffallen (auch die angenehmen natürlich!) und dann aber einen Rückschluss ziehen auf das was man therapeutisch bearbeiten sollte, um in der jeweiligen Situation eine Verbesserung zu erzielen....

Das sind schwere Fragen, die ich meinen Müttern auch immer stelle, aber ich weiß, dass die Mütter sich dann wirklich mit Ihrem Kind auseinandersetzen!

Viel Erfolg beim Nachdenken,
Tobias Bergerhoff / Kinderphysiotherapeut

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Beitragvon Andrea.B » 05.11.2006, 00:39

Lieber Tobias
Ich habe deine ganzen Seiten gelesenund war überzeugt das ich dir mal schreiben kann
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll
Meine Tochter ist 6 Jahre alt und ihre Entwicklung ist nicht so wie eines anderen 6 Jährigen...
Angefangen hat alles mit Erkältungen,vereiterten Ohren,fast jeden Monat Antibiotiker dann haben sie städig rumgedocktert an der kleinen wir waren ständig im Krankenhaus alles ab kurz nach der Geburt.
Es war die Hölle ich habe jetzt noch ein Klotz im Magen.
Später ungefähr mit 8 Monaten kam noch eine Biobzie dazu weil sie Gedeih-störungen hatte ständig gebrochen hatte und abgenommen hat.
Dann kam eine OP wegen Paukenerguß und es ging immer so weiter..
Bis vor zwei Jahren bis ihre Blasenprobleme loß gingen 10 mal am Tag einnässen war gar nichts,ich war ständig mit Lea beim Kinderarzt,ja bis schließlich eine Urudynamische Untersuchung gemacht wurde.Dann kamen viele Infekte hinzu,immernoch Untergewicht u.s.w.Wieder ging es ins Krankenhaus wegen Urudynamische Untersuchung und bei der zweiten Untersuchung haben sie einen Reflux entdeckt,also mußte Lea Langzeitantibiotiker nehmen und noch Tabletten für die Blase auch wieder Abnahme,brechen wegen der Tabletten u.s.w.
Beim nächsten halben Jahr wurde noch mals Urologisch untersucht und ab da an hab ich dann gesagt es reicht jetzt .Lea hat natürlich viel gelitten wie du dir das vorstellen kannst und danach wurden auch in U-Untersuchungen immer Entwicklungsverzögerungen festgestellt.Aber erst im Nov.letzten Jahres hat dann unsere Kinderärztin für Lea die Ergotherapie verordnet.Im Kindergarten ist auch einiges Schief gelaufen auf einmal wollte Lea nicht mehr so gerne in die Kita sie weinte morgens Abends aber konnte mir nie den Grund sagen naja wie auch das Sprachverständnis war gleich null.Ich mußte mir Vorwürfe anhören von der Kindergärtnerin das ich eine Zeremonie veranstallte mit Lea morgens-wie sollte ich mich den davon machen wenn sie immer so erbärmlich geweint hat???Die Leiterin auch Lea´s Erzieherin meinte nur das Kind macht doch ne Show u.s.w.
Bis ich den Schnabel voll hatte und der Sache auf den Grund gegangen bin.Ich habe dann rausgekrigt das Lea auf der übelsten Weise gedemütigt wurde!!!Sie wurde von den Kindern gehänselt als ssie immer eingenässt hat und von den >Erzieherin geschümpft sie sagten Leawürde in die Baby-Gruppe kommen wenn das nicht aufhört dann wurde sie schon von der Erzieherin geschubst so Lea....
Die Leiterin stritt natürlich alles ab aber ich habe da meinem Kind vertraut..was sich hinterher auch bestätigt hat.Nun habe ich Lea aus dieser Tagesstätte rausgenommen und hätte es vielleicht viel früher tun müssen wenn die gute Dame mich nicht so beeinflußt hätte.Ja inzwischen wurden mit Lea viele Tests gemacht und festgestellt das sie Wahrnehmungsstörungen hat und in der Entwicklung 1 Jahr zurück ist Fein und Grobmotorik die Sprache ist sehr undeutlich aber in manchen Dingen schon besser und ich habe jetzt alleine erkämpft das sie schon seit einer Woche in eine Intigrative Einrichtung geht.Das vertrauen von Lea ist jetzt gleich nullaber wir waren in der zwischen zeit in einer Mutter-Kind-Kur wo sie sehr positive Erfahrungen machen konnte.Also alles ineinem ich weiß es war viel zu lang aber ich wußte nicht wie ich dir das schreiben soll..
Die Kinderärztin will Lea keine Sprachtherapie aufschreiben weil sie ja jetzt in eine Intigrat.Kita geht dabei habe ich das alleine veranlaßt und mich durchgekämpft wo sie keinen Rat mehr wußte und in der Kur haben sie mir wärmstens empfohlen das Lea eine Psychotherapie machen soll weil das einnässen auch von irgendwo kommz.In der Kur hat sie 3 Wochen nicht mehr eingenässt.Jedenfalls habe ich das der kind.Ärztin gesagt und sie meinte das,daß nicht nötig wäre.Aber ich fühle mich von alen so jetzt verlassen wenn wieder etwas falsch entschieden wird dann könnte das für Lea doch nicht gut sein oder???Ich weis nicht mehr weiter.Als wir bei der Amtsärztlichen Untersuchung neulich waren haben die Tests auch ergeben das Lea ungefähr ein Jahr in der Entwickl.zurück ist und sie hat mir empfohlen Lea das Leben mit der Schule nicht so schwer zu machen und sie Testen zu lassen vielleicht für eine GB-Schule oder so...Ich weis nicht mehr was richtig oder falsch ist an wenn kann ich mich wenden was habe ich bloß falsch gemacht...

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Beitragvon Tobias » 05.11.2006, 15:29

Hallo,

dieses Thema ist viel zu intensiv, als dass ich aus der Entfernung einen guten Tipp oder Rat geben könnte! Ich habe vieles gelesen in deinem Text, der mich aufschrecken lässt und wo ich sage, da muss jemandmit Sachverstand und genauer Kenntnis über das Kind an die Sache herangehen!

Ich bin ja auch kein Psychotherapeut sondern Physiotherapeut! Und da kann ich Dir nur den Tipp gegen:
entweder Du suchst Dir Rat in einem SPZ und lässt das Kind dort gründlich untersuchen mit anschliessender Beurteilung durch den psychologischen Dienst (was die eine Problematik angeht) und mit Beurteilung durch die vor Ort arbeitenden Physiotherapeuten (was die Entwicklungsverzögerung angeht)!

Wenn es denn kein SPZ sein soll, dann solltest Du Dir auf jeden Fall eine Zweitmeinung durch einen anderen Kinderarzt oder einen Kinderpsychologen einholen.

Alles was ich schreibe ist aber mit einem Fragezeichen, da ich das Kind nicht kenne!

in der Hoffnung wenigstens ein wenig geholfen zu haben,

Tobias
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Beitragvon Katrin244 » 06.11.2006, 11:22

Hallo Tobias,
sag mal, meine Tochter, 4,5 Jahr jung, soll mit Pyramideneinlagen nach Pomerino versorgt werden, weil sieZehnspitzenläuferin ist. Nun habe ich schon so viel konträre Meinungen gehört und bin sehr verunsichert ob sie diese Form der Einlagen bekommen soll. Das Sanitätshaus hier am Ort meint es gäbe so viele andere Möglichkeiten und finden diese Art der Einlagen nicht prickelnd.
Die Kurze ist in KG Behandlung nach Bobath und unsere Therapeutin äussert sich recht neutral über die Versorgung und würde uns in der Eingewöhnungsphase natürlich helfen.
Welche Möglichkeiten hat man denn ausser den Pyramideneinlagen aus Physiotherapeutischer Sicht?

Danke.

LG
Katrin
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Beitragvon Tobias » 07.11.2006, 20:49

Hallo,

ich habe zwar schon von diesen Einlagen gehört, aber selbst noch kein Kind gesehen, dass derartige Einlagen hatte....sprich: ich kenne keines!

Mit der Aussage:
unsere Therapeutin äussert sich recht neutral über die Versorgung

...kann ich ehrlich gesagt nicht soviel anfangen. Entweder sie ist dafpr oder dagegen....oder sie hat eine Idee und gibt sie an Euch weiter oder sie hat keine Idee....?

Außer Pyramidenbahneinlagen könnte man propriozeptive Einlagen versuchen....allerdingsist hier auch eine entsprechende Diagnostik vorauszusetzen, die sollte dann ein Orthopäde machen!

Gruß, Tobias
Tobias Bergerhoff / Kinderphysiotherapeut



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Beitragvon Sabine Z » 23.11.2006, 17:40

Hallo Tobias ,

ich habe auch mal eine Frage an Dich und hoffe , Du kannst mir ein wenig weiterhelfen .

Unsere Lea ist 6 Monate alt und hat leider Achondroplasie , was an sich schon schlimm genug wäre . Jetzt kam durch Zufall auch noch ein fürchterliches MRT zu Tage ´, das am oberen Spinalkanal bereits eine Schädigung des Rückenmarks zeigte , woraufhin sie auch sofort operiert wurde . Die operierende Neurochirurgin (leider momentan im Urlaub) meinet wörtlich "Ein Erwachsener mit diesem Befund wäre querschnittgelähmt" . :shock:
Das war natürlich ein Hammer für uns . Nun hat es mich nicht mehr gewundert , dass Arm-und Beinbewegung trotz monatelangen Vojta-Trainings eher schlechtzer als besser geworden sind .
(Mir wurde leider immer nur Ungeduld vorgeworfen)
Die Beinbewegung war gleich nach der OP schon deutlich besser und von Tag zu Tag kommen die Beine höher und werden länger oben gehalten -ohne besondere Übung .
Nun ist die OP schon über 2 Wochen her und mit den Armen hat sich -trotz Üben- nichts verbessert . :roll:
Sie kann nur das , was sie schon seit Monaten macht . Sie sieht sich ihre Hand an , dreht und wendet sie , öffnet und schließt sie , fühlt auch , wenn man ihr etwas auf die Hand gibt , aber richtig greifen tut sie nicht , sie kommt mit den Armen nicht hoch (nur zum Mund) . Irgendwie "klebt" sie auf der Matte . Sie strampelt zwar mit den Beinen , aber wedelt nicht mit den Armen .

Meinst Du , dass es sich hierbei schon um eine irreversible Lähmung haneln könnte ? Oder gibt es noch Chancen ? An der Muskelkraft dürfte es trotz Hypotonie eigentlich nicht liegen , denn da bringt sie bei der Vojta-Übung in Bauchlage recht viel Zug rein .
Was kann man denn speziell dafür tun , damit die Arme mal hochkommen ?

LG , Sabine

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Beitragvon Katrin244 » 28.11.2006, 18:28

Hallo Tobias,
hatte Dir in diesem Thread schon einmal bezüglich Pyramideneinlagen geschrieben. Unsere KG, wir und ein Techniker haben uns also nochmals zusammen gesetzt und geschaut wo die Probleme genau liegen und warum die Probleme da sind. Wir waren allesamt der Meinung mit den Pyramideneinlagen gar nichts zu erreichen, klar sie geht dann nicht mehr im Spitzfuss im günstigsten Fall, aber die Ursache ist nicht behoben und ein Rezidiv vorprogrammiert ggf wenn die Einlagen rauskommen.

Nun beantragt der Techniker (Verordnung wurde vom Arzt geändert) Propriozeptive Einlagen und wir hoffen wir erzielen damit Erfolge. 2,5 Wochen KG Pause hat ihren Spitzfussgang doch wieder arg verschlechtert. :?

Denke wir sind auf dem richtigen Weg.

LG
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Beitragvon Tina2309 » 11.12.2006, 10:19

Hallo tobias,

auch ich hätte gerne mal einen rat von dir. meine tochter isabell hat icp, dadurch ist das linke bein stark von einer spastik betroffen. die läuft frei seit januar diesen jahres(sie ist 3j), aber das gangbild ist wirkich schlecht. sie rudert mit den armen, manchmal gehts auch ohne. der linke fuß ist oft im spitzfuß und nach innen, der rechte geht besser. sie hat nancy hilton einlagen die ihr gut helfen.sie macht 2 mal wöchentlich vojta im kiga und ich massiere ihr täglich füße und waden und mache dann zu hause ein paar übungen mit ihr.festgestellt habe ich das es auch etwas tageform abhängig ist wie sie läuft. vom boden aufstehn geht gar nicht.sie muss vom stuhl aus in den stand kommen oder sich irgendwo anlehnen.
hättest du noch eine idee wie man das verbessern könnte?
ich wäre dir sehr dankbar,weil ich auch angst habe das durch die schlechte gangart vielleicht die hüfte geschädigt wird.

Liebe Grüsse Tina
Tina 1968 alleinerziehend, mit Zwillingen geb. 09.2003.Sophie gesund und Isabell,
ICP links beinbetont,Epilepsie mit sekundärer Generalisierung,strabismus convergens altenans
beide ziemlich pfiffig und aufgeweckt ;-)

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Beitragvon Tobias » 13.12.2006, 22:01

Hallo Sabine,

sorry, das ich jetzt erst antworte....

also ich denke, es bedarf nicht unbedingt spezieller Armübungen, wenn Du nach Vojta turnst, da hiermit schon sehr viel abgedeckt ist. Zwecks Kontrakturenprophylaxe und um Alltagsbewegungen zu schulen ist eine Kombination mit Bobath sicherlich nicht verkehrt!

Gruß, Tobias
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