Gerd (Hundetherapie)

Hier stellen sich verschieden Fachleute vor, die im REHAkids Forum aktiv sind.

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Gerd Thiel
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Gerd (Hundetherapie)

Beitragvon Gerd Thiel » 08.04.2008, 18:37

Liebe Leser, ich freue mich, hier eine schöne und nette Platform gefunden zu haben, wo sich Menschen austauschen. Bei meiner Durchsicht der Seiten habe ich viele Themenbereiche über Tiergestützte Therapien gefunden. Speziell mit Therapiehunden/ bzw. Therapiebegleithunden oder sogar Wasserrettungshunden. Ich selbst arbeite mit meinen Tieren schon viele Jahre in ganz Deutschland und freu mich, auch Berichte von ehemaligen Klienten hier zu finden. Grüße Euch....
Wer also ab und an mal ne Frage hat, der darf sich gerne melden. Für freundliche sund ehrliches Miteinander bin ich gern zu haben und stehe mit meinem Team gern Rede und Antwort. Natürlich auch, wenn es darum geht, Therapiebegleithunde zu finden....schließlich arbeiten wir ja mit solchen und freuen uns wenn möglichst viele beeinträchtigte Kinder mit uns in Kontakt treten...
Unser Motto, Natur heilt Wunden...nicht nur körperliche...
Alles Gute
Gerd Thiel

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Sabrina1987
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Beitragvon Sabrina1987 » 08.04.2008, 19:52

hallo gerd
herzlich willkommen hier im forum.
lg sabrina
geb. 28.07.1987
Neurodermitis, Epiphyseolisis capitis femoris

Kinderpflegerin & Familienpflegerin

arbeite aber als Familienpflegerin

Gerd Thiel
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Beitragvon Gerd Thiel » 08.04.2008, 19:53

hi liebe sabrina, herzlichen dank für deine nette begrüßung
hoffe, es wird eine gute zeit hier werden
gerd
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Antje 4
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Beitragvon Antje 4 » 08.04.2008, 20:20

Hallo Gerd,

auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem tollen Forum.
Ja, Tiere bewirken so viel bei Kindern. Es ist manchmal unglaublich.
Bei welchen Behinderungen oder Erkrankungen empfiehlt sich den ein Therapiehund ( abgesehen vom Blindenführhund ) ?

LG Antje :wink:

Gerd Thiel
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Beitragvon Gerd Thiel » 08.04.2008, 20:37

Hallo Antje 4, grundsätzlich sind die kinder, mit denen wir arbeiten gut bis bestens medizinisch und fachlich versorgt...was oft fehlt ist aber der soziale und emotionale faktor...wir setzen die Tiere im Zusammenwirken oder einzeln mit allen erdenklichen Therapieformen ein..sogar bei Reiten werden die Hunde mit integriert...
ein eigener Therapiebegleithund ist erst dann sinnvoll, wenn die familie erfahrungen mit geführten hunden gemacht hat...viele meiner klienten wünschen sich tier, doch ich kann nur davon abraten sich einen teuren hudnanzuschaffen der dann evtl. überausgebildet ist...
...also um das nochmal auf deine frage zu bringen...bei jeder form der medizinischen oder emotionalen, bzw. sozialen beeinträchtigung kann ein therapiebegleithund unterstützen und fördern, bzw. den klienten fordern... ich erlebe unsere arbeit nur zu oft als letzten rettungsversuch der betroffenen familien...dennoch ist für den einen ein lächeln, für den anderen eine gezielte bewegung...oder nur ein selbst herbei geführter kontakt wie weihnachten und ostern zusammen...hoffe, das beantwortet deine frage...wenn nicht....schreib mir und ich werd mich mal so richtig auslassen...lächel...
Sozialpädagoge- FamilienCoach- Therapie- begleit-und Anfalls-Vorwarnhundehunde Ausbilder und DogTher Therapeut

Antje 4
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Beitragvon Antje 4 » 08.04.2008, 21:37

Hallo Gerd,

das war nur so eine Frage. Wollte halt mal wissen was es da speziell gibt.
Ich persönlich oder für uns würde ein normal erzogener Hund reichen....Marlon muss weder geführt werden noch braucht er einen Meldehund...und was es sonst so gibt....
Ich hatte selbst schon 2 Hunde.
Natürlich ist es der schöne " Nebeneffekt " das Kind durch Tiere zu fördern. Nicht falsch verstehen. Ich mag Hunde sehr.....will auch ohne Hund nicht mein komplettes Leben sein, aber Momentan fehlt die Zeit so sehr dafür...Zeit die ein Tier auch braucht. Krankenhausaufenthalte, Therapien, Reha.....dann bleibt das Tier auf der Strecke und leider kann man Hunde nicht überall mit hinnehmen.
Deswegen wollte ich es mal wissen. Blinde dürfen ihren Hund ja überall mithinnehmen, oder?

LG Antje

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Beitragvon astrid ra » 08.04.2008, 21:42

Hallo Gerd,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum! Ich finde es toll, dass Du hierher gefunden hast!

Ich hatte kürzlich meine 1. Begegnung mit einem Therapiehund und bin noch ganz begeistert. Die heilpädagogische Einrichtung in der Henry zur Zeit ist, hat 2 Therapiehunde. Meine Große (gesunde Tochte) hat panische Angst vor Hunden und wird jedesmal ganz hysterisch wenn ein Hund in ihre Richtung kommt (als kleines Kind war das total anders, da wurden die Hunde immer panisch....). Der Hund hat das gespürt und die "Annährung" von seiten des Hundes dauerte knapp eine halbe Stunde. Das Ende war dann, das beide auf dem Boden saßen und Antonia ihn gestreichelt hat...... Ich bin jedesmal ganz fasziniert, wenn ich sehe, wie die anderen Kinder auf die Hunde reagieren. Die Hunde haben ein regelrechtes Gespür für die besonderen Kinder.

Übrigens, meine Tochter hat 2 "Therapie-Meerschweinchen", die bei ihr auch schon kleine Wunder bewirkt haben.

Als wir erfahren haben, dass Henry blind ist, war seltsamer Weise mein erster Gedanke, WO wir einen Blindenhund herbekommen.... Ist ja dann leider aufgrund der vielen Behinderungen von Henry hinfällig geworden....

Ich würde mich freuen, wenn Du mehr von Deiner Arbeit erzählen könntest.

Lieben Gruß
Astrid
Die Zeit heilt nicht alle Wunden , man gewöhnt sich nur an den Schmerz....

Astrid mit Antonia & Henry - Kleinhirnathrophie, Nierenversagen, Fokale Segmentale Glomerulosklerose (FSGS), blind und noch viele Baustellen

.... wir haben Henry am 26.11.2008 Flügel geschenkt .....

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Beitragvon astrid ra » 08.04.2008, 21:48

Hallo Antje,

als ich mich damals bzgl. Blindenhund erkundigt hatte, wurde mir gesagt, dass ein Blindenhund als "Begleitperson" gilt. Das heißt, er darf (theoretisch) überall hin. Kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, mit dem Hund in den ALDI etc. zu gehen, ohne ellenlange Diskussionen....

Lieben Gruß
Astrid
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Beitragvon Gerd Thiel » 08.04.2008, 21:49

liebe astrid...das ist ja toll...wenn du magst, stell mir gezielte fragen und ich erzähle gerne von meiner arbeit...ansonsten bin ich nämlich kaum zu bremsen und werde ausschweifend...das du eine tochter hast die angst hat ist schade, ich selbst hatte als kind bis zu meinem 14 lebensjahr auch angst wie verrückt und echte panik...wenn du magst, können wir mal sehen, was wir für deine tochter machen können, denn ich fände es super wichtig, wenn sie mit deinem sohn die therapie macht...das ist bei uns nämlich immer so...da werden die geschwisterkinder mit einbezogen, denn das ist für die emotionale ebend der familie super wichtig...also keine scheu...du kanst auch gerne mal anklingeln lassen unter gt@dogther.com kannst du mich erreichen und ich nehme mir bissl zeit zum tel...gern jetzt noch gerd
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Beitragvon astrid ra » 08.04.2008, 22:24

Hallo Gerd,

Danke für Deine schnelle Antwort. Da werde ich Dir bestimmt noch Löcher in den Bauch fragen.....

Was genau die Hundeangst bei Antonia ausgelöst hat, ist mir noch ein Rätsel. Sie ist mit 3 Jahren zielstrebig zu einer Dogge gegangen, die so groß war wie ein kleines Pony..... Die Hundefreundlichkeit hörte dann bei ihr schlagartig auf.

So wie ich das verstanden habe, bilden 2 Therapeuten im Kinderhaus die Hunde selber aus - bin mir jetzt aber nicht sicher. Henry ist ja erst seit 1. April 2008 im Kinderhaus - da ist das noch Neuland für mich. Ich war nur so überrascht, als der Hund gemerkt hat, dass Antonia Angst vor ihm hat und er hat sich dann gleich von sich aus zurückgezogen. Er ist dann immer ein Stück zu ihr hin und hat sich dann auf den Boden gelegt, wenn Antonia ihm ausgewichen ist - bis dann wie gesagt beide auf dem Boden saßen.

Ich werde mich gerne bei Dir wieder melden.

Lieben Gruß
Astrid
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