Gerd (Hundetherapie)

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carlaschall
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Beitragvon carlaschall » 08.04.2008, 22:49

hallo gerd,

mich interessiert dieses thema auch sehr!

ich habe aber unter anderem (...) noch nicht verstanden, ob die therapiehunde irgendwann in einer familie sind und dort auch bleiben oder ob man jemanden wie dich ab und an mal mit dem kind aufsucht (wie ein besuch bei jeglicher anderer therapie)?

und wenn es so ist, dass der hund zum familienmitglied werden soll - wird er dann vorher ausgebildet? gibt es je nach behinderung des kindes unterschiedliche ausbildungen? wird der hund dann also speziell für ein bestimmtes kind ausgebildet?

wieviel kostet so ein ausgebildeter vierbeiner ungefähr?

so viele fragen...!!

liebe grüsse,
carla
Carla mit Lelia (Mai 06) - schwerer hypoxischer Hirnschaden aufgrund eines Behandlungsfehlers bei der Geburt, 2 Reanimationen. Schwere Mehrfachbehinderung (Epilepsie, Blindheit, Tetraparese, Spastik...) und 2 gesunde Schwestern.
http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_per ... r_id=10750

Gerd Thiel
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Beitragvon Gerd Thiel » 08.04.2008, 22:55

liebe astrid, das ist eben genau dieses wundervolle wesen hund, ...du beschreibst meine luna, die ebenso mit angstklienten umgeht....es läuft fast wie von selbst...das ist aber nur eine seite....das andere ist die angst, sie ist eine sicherung des körpers oder des geistes...oder beider und ist nicht schlecht, sondern schützt deine tochter...wir müssten erkunden, was sie erlebt hat und das machen wir mit handpupen und verteilten rollen im rollenspiel...ich selbst bilde auch hunde aus und habe seit ein igen monaten auch meine arbeit europaweit durch ein patent schützen lassen, da es doch wirklich sehr viele menschen gibt, die nur eines gemeinsam haben...4 pfoten als helfer...frag doch einfach mal wo die leute ihre ausbildung gemacht haben und wenn du ganz sicher sein magst erkundige dich nach einem hygieneplan und einer besonderen versicherung für therapiehunde, bzw.. therapiebegleithunde...das haben meine leute alle als mindestvorraussetzung...sonst arbeiten wir nicht....so, ich freue mich auf weitere post und hoffe das es hier weiterhin sooo freundlich bleibt, denn grade bei diesem thema gibt es 10 leute mit 12 meinungen....wie so oft im leben...

für deine tochter sind es riesen schritte, wenn sie dem tier begegnet..lobe sie dafür...und bedenke...
wer einen samen pflanzt...kann nicht hoffen schon am tag danach im schatten des baumes zu ruhen...also, immer weiter machen nund immer darauf achten, dass es für deine tochter einen positiven abschluss der begegnung gibt...das ist super wichtig...alles liebe gerd
Sozialpädagoge- FamilienCoach- Therapie- begleit-und Anfalls-Vorwarnhundehunde Ausbilder und DogTher Therapeut

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nele73
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Beitragvon nele73 » 08.04.2008, 23:02

Hallo,
Auch von mir ein hezliches willkommen hier!!!
Wir haben auch einen Hund und dazu dasglück einen absolut liebes verlässliches und ausgeglichenes tier erwischt zu haben :D , insofern interessiert mich deine arbeit auch sehr!
Unsere hündin ist nun 1,5 jahre bei uns und unsere aenne die schwer merfachbehindert mit autistischen verhaltensweisen ist, hat es das erste jahr lang geschafft gesa zu ignorieren. Mitlerweile fasst sie sie an und schaut ihr hinterher und sucht sie mit dem blick wenn ich sage da kommt gesa.
Alles lässt sich gesa gerne gefallen :D
Für uns also auch ein bisschen therapie von selber :D .
lg
conn
Conny,Bj.73,Olaf,Bj.70 mit
Lea-Marie 10/95
Aenne Malin 11/01, Mutation c12orf57,Sehbehindert, Balkenhypoplasie, Epilepsie, geistige Behinderung
Henry Roland 04/06, Mutation c12orf57, Balkenagenesie, Nierenaplasie rechts, geistige Behinderung, Epilepsie, Sehbehinderung

Gerd Thiel
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Beitragvon Gerd Thiel » 08.04.2008, 23:04

hallo liebe carla, das mit den fragen ist doch ok...ich will ja auch das die Therapie mit den hunden weiter kommt...also ran an die fragen...
wir besuchen die familien in deren "sicherem" umfeld, so ist es für die betroffenen entlastend und die kinder haben ihren "raum" das machen wir in unterschiedlichen abständen mit einem oder mehrern tieren je nach wesen und anforderung der familie,,es geht ja auch um elternarbeit und die geschwisterkinder....meist in 14 tage abstand..egal wo in deutschland...oder lux oder nl... wers ich einen hudnanschaffen will, sollte es sich sehr gut überlegen, wird aber von uns beraten und begleitet, bis der hund das ersta jahr hinter sich hat...es werden fertige hunde angeboten, die jedoch fremdausgebildet sind und enen oftmals der zugang zu den klienten fehlt, da sie ihre prägephase fremd erlebt haben...das ist aber bei unserer arbeit total wichtig...
fertige hunde kosten von 10 bis 20 t euro und ich kann nur abraten...es sei denn es soll ein hund sein, der auch aufgaben löst und andere bestimmungen hat...wir bilden aber nur tiere mit aus, die als familienhund n mit besonderer anforderung gelten und gezielt für den jeweiligen klienten ausgesucht werden...da gibt es sooooviel zu beachten...du siehst also liebe carla, es ist vielfältig und doch ganz einfach...wer sich endlich dazu entschieden hat einen hudnzu seiner familie nehmen zu wollen, wird gut beraten sein und sich nicht später ärgern...zudem sind dann die kosten überschaubar und in manchen fällen auch durch den §35 abgesichert...lächel...das wissen nur wenige...ups...und noch wenigere schaffen es das zu beantragen...lächel...
alles gute dir gerd
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Jutta mit Jonas
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Beitragvon Jutta mit Jonas » 08.04.2008, 23:29

Hallo Gerd,

auch von uns ein herzliches Willkommen.

Ich habe auch schon seit meiner Kindheit Hunde, sind tolle Wesen. :P
Momentan haben wir einen 7-jährigen Tibi-Rüden, der wirklich fantastisch zu meinem epilepsiekranken, mehrfachbehinderten Sohn passt, die beiden sind ein Team, wenn es Jonas (mein Sohn :P ) schlecht geht, geht es Rico(das Hundi :P ) auch schlecht, selbst wenn wir in der Klinik sind und Rico zu Hause merkt er das und zeigt es durch Futterverweigerung an.
Rico spürt auch, wenn Jonas größere Anfälle bekommt und legt sich dann zu ihm und leckt ihm das Gesicht :P

Jetzt zu meiner Frage: ist es eigentlich noch möglich einen 7-jährigen Hund speziell auszubilden?

Liebe Grüße

Jutta
Jonas*23.11.04 :therapieresistente Epilepsie(epileptische Encephalopathie),Z.n. rezidivierendem Status epilepticus, ICP, Skoliose,pulmonale Hypertonie, sauerstoffpflichtig,Pankreasinsuffizienz , chronische Pankreatitis, Fundoblikatio, seit 13.06.2015 gibt es den Mausebärenstern, der schönste, hellste und lustigste, aber hier fehlt das Lachen.

Kristin
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Beitragvon Kristin » 09.04.2008, 00:09

GERD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :lol: :hand:

Hey, ich bin schon eine ganze zeitlang in diesem netten Forum aktiv und ich freue mich, dich HIER zu finden! Hab' schon mehrmals versucht dich zu erreichen.
Hab' evtl. einen "Sponsor" für 10 Therapieeinheiten bei dir gefunden und wollte mal mit dir darüber sprechen. :D

Wie es mir und Dominik so geht, kannst du ja an meinen Beiträgen nachlesen, wenn du magst. :oops: :wink:

Bis bald und ganz liebe Grüße!
Kristin

PS: Oh, fast vergessen: nun mußt du ja noch raten wer "Kristin" ist... :P Aber ich glaube, da kommst du ganz schnell drauf!  8)
Kristin mit Dominik ('05), Autismus-Spektrum-Störung (V.a. frükindl. Autismus), Mikrozephalie - und gesunde Tochter ('03)

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Beitragvon astrid ra » 25.05.2008, 23:34

Gerd!!!!!

Ich sehe Dich gerade auf VOX!!!

Jetzt weiß ich auch, woher ich Deinen Namen kenne :lol:

Lieben Gruß
Astrid
Die Zeit heilt nicht alle Wunden , man gewöhnt sich nur an den Schmerz....

Astrid mit Antonia & Henry - Kleinhirnathrophie, Nierenversagen, Fokale Segmentale Glomerulosklerose (FSGS), blind und noch viele Baustellen

.... wir haben Henry am 26.11.2008 Flügel geschenkt .....

ehemaliger User

Beitragvon ehemaliger User » 25.05.2008, 23:39

Hallo Gerd,

auch von mir herzlich Willkommen hier! Ich sehe dich auch gerade im TV. Hast du auch therapeutische Erfahrungen mit so großen wie mir? Würde mich wirklich mal interessieren.

Lieben Gruß
Sarah

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astrid ra
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Beitragvon astrid ra » 25.05.2008, 23:42

Hallo Gerd,

ich bin´s nochmal. Weißt Du rein zufällig die Homepage der Familie Binzen, kann leider auch nix ergoogeln....

Lieben Gruß
Astrid
Die Zeit heilt nicht alle Wunden , man gewöhnt sich nur an den Schmerz....

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Gerd Thiel
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Beitragvon Gerd Thiel » 26.05.2008, 07:11

Hallo Ihr Lieben,
ich habe die Internetseite von Alena und Katharina Binzen werde ich nachreichen.
Wir verlinken uns nicht, da es für die familien besser ist, sich alleine darzustellen.
Das Alter ist eigentlich egal. Wer zu uns kommen mag, oder zu wem wir fahren, der ist mittlerweile von 7 Monaten bis 101 jahren.
Zur Zeit habe ich eine Mutter Kindgruppe, die in einer Woche Schwimmen gehen und und die Krabbelstunde mit unseren Tieren machen.
Alles Liebe Gerd
Bei Fragen bitte eine Mail an gt@dogther.com
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