Wegen Fahrdienst soll Geschwisterkind Gruppe wechseln!

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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else
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Wegen Fahrdienst soll Geschwisterkind Gruppe wechseln!

Beitragvon else » 26.06.2005, 22:18

Hallo,
ich hab demnächst einen Termin bei der Eingliederungshilfe wegen Übernahme der Fahrtkosten zum Heilpädagogischen KiGa. Zuerst hiess es, es genügt, wenn wir alles schriftlich einreichen und jetzt muss ich doch selbst vorsprechen und hab natürlich angst, dass der Fahrdienst abgelehnt wird. Meine KG meint, wenn sie unseren Sohn sehen bekomme ich ihn sofort genehmigt, weil er so schwer betroffen ist, aber ich glaube die Stadt hat einfach kein Geld mehr und versucht alles um nicht zu zahlen. Ich arbeite ab Sept. 15 Std.Wo und habe noch einen gesunden Sohn in einem anderen KiGa. Da ich es zeitlich nicht schaffe, erst den einen, dann den anderen abzuholen wurde verlangt, dass mein gesundes Kind in die Ganztagsgruppe wechselt. Ich möchte ihn aber nicht ein Jahr vor der Schule aus seinem Freundeskreis reissen und ganztags schicken, sondern selbst noch Zeit mit meinen Kindern haben. Die Dame von der Eingliederungshilfe meinte, das wäre nicht so schlimm und die anderen müssten es ja auch schaffen. Wenn unser Kleiner aber gesund wäre, hätte ich überhaupt keine Probleme. Er wäre mit dem großen in der gleichen Gruppe und ich hätte nicht mal den Erziehungsurlaub verlängern müssen.. Zum Glück hat der KiGa momentan gar keinen Ganztagsplatz frei wofür ich auch eine Bestätigung habe. Abgesehen davon wird es mir auf Dauer einfach zu stressig, nachdem das Frühstücken schon so langwierig und die Pflege so aufwendig ist, wenn ich auch noch zum Heilpädagogischen KiGa ca. 1/2 Stunde einfach länger kurven muss bis ich endlich in der Arbeit ankomme.
Habt Ihr vielleicht irgendwelche Tipps? Ich glaube die Eingliederungshilfe will vermutlich darauf hinaus, dass ich nur eine Strecke bezahlt bekomme, aber das wäre mir trotzdem zuviel. Ich hab schon überlegt zu kündigen, aber ich bin froh wenn ich mal rauskomme. Wenn ich den Fahrdienst selbst zahle, ist es mehr als ich verdiene.
Ich habe mal gehört, es reicht, wenn man entweder berufstätig ist oder ein zweites Kind hat. Ich habe beides und trotzdem solche Schwierigkeiten mit der Genehmigung.
Gruß Else

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Beitragvon Ela74 » 27.06.2005, 09:44

Hallo Else,

hm, weiß nicht wie das rechtlich aussieht, aber ich hatte damals noch kein zweites Kind und gearbeitet hab ich auch nicht, da ich nachts arbeite und somit die ganze Schwangerschaft dank Mutterschutz zu hause war. Hab bis eben angenommen Fahrdienst zu Schule oder Kindergarten für behinderte Kinder sei eine Selbstverständlichkeit :?: :? Das wir da damals einen Antrag abgeben mußten weiß ich noch, aber wissen wollten die garnichts.
Liebe Grüße
Ela
Ela (Bj.74) mit Marvin (09/97, CP, geistige Behinderung, fehlende Sprache, Epilepsie, Neurodermitis) und Felix (10/01 ADS?, Neurodermitis) und Gordian Andrin 10/09 und Aurelian 8/11

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Beitragvon else » 29.06.2005, 20:03

Hallo Ela,
ja alle, die schon größere Kinder haben, haben früher den Fahrdienst wohl standartmäßig bekommen. Aber jetzt muss überall gespart werden.
Meine Schwägerin hat vor fünf Jahren mit einem ADS-Kind auch den Fahrdienst zum Förderkindergarten ohne weiteres bekommen, obwohl sie nur eins hatte und nicht berufstätig war.
Gruß Else


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