Rehabuggy

Hier könnt ihr die Hilfsmittel eurer Kinder vorstellen, z. B. Reha-Buggy, Pflegebett, Stehtrainer, Therapieliege usw. - gerne auch mit Foto.
Ihr könnt hier übrigens auch Fragen bezüglich Technik und Anwendung verschiedener Hilfsmittel stellen.

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mine
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Rehabuggy

Beitragvon mine » 17.06.2005, 20:38

Hallo Zusammen,

wir waren heute im Sanitätshaus um einen für Yasmin geeigneten Rehabuggy auszusuchen. Hatte vorher eure Tipps gelesen und im Internet nachgelesen. Und mich für den Kima Spring von Otto Bock entschieden. Nach dem ich hier gelesen habe die meisten 3 Rädrigen werden nicht übernommen hatte ich zuerst vom Kimba Spring TriStyle Abschied genommen. Aber anscheindend können wir auch diesen Beantragen ... :lol: Juhu

Wollt´s nur mal erzählen.
Alexandra 11.03.1973 mit Yasmin 27.01.2004 verstorben am 05.08.2013 nd Lena Henriette 14.06.2010

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Vanessa S.
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Beitragvon Vanessa S. » 17.06.2005, 20:57

Hallo alex,ich bin Vanessa.Hab mich gestern erst angemeldet.steig hier irgendwie noch nicht ganz durch,wie wir uns vorstellen können usw.hoffe bekomm das bald hin. aber jetzt erst mal zu deinem Beitrag.Was für ein Vorteil hat so ein Rehabuggy?vielleicht eine blöde Frage aber wir haben hier noch nix davon gehört.mein Sohn MArvin ist vor ca 2 Wochen 3 geworden.Hatte Neugeborenenkrämpfe.Er ist stark in der Motorik gestört.Er kann auch noch nicht laufen.Er ist sehr groß und passt bald nicht mehr in seinen Buggy,deshalb interessiert es mich,was es damit auf sich hat.Ich habe unseren Arzt auch schon gefragt aber so richtig was sagen tut er nicht.
liebe Grüße Marvin und Vanessa

benni
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Beitragvon benni » 17.06.2005, 22:04

Hallo zusammen,

@ mine : Beantragen könnt Ihr den doch wenn er Euch am meisten zusagt . Wenn er abgelehnt werden sollte, könnt Ihr immer noch einen anderen aussuchen.

@ Vanessa : Erstmal herzlich Willkommen hier !
Dein Beitrag hat mich jetzt doch sehr erstaunt. Unser Sohn bekam mit ca. 2,5 Jahren seinen Reha - Buggy ( Kimba Country ) , kann bis heute nicht laufen. Er hatte darin einen viel besseren Halt als in einem normalen Buggy aus dem Handel, mehr Platz und konnte später viel stabiler drin sitzen. Am Anfang haben wir die Lehne häufig noch zum Liegen verstellt, war auch beim Schlafen viel bequemer. Sicher sitzen konnte er mit 2,5 - 3 Jahren. Wir hatten eine Sitzhose, es gibt auch Sitzwesten und dieses Zubehör hat kein normaler Buggy außer dem Gurtsystem. Insgesamt sind Reha- Buggys viel stabiler gemacht als normale Buggys und halten auch wesentlich mehr Gewicht aus, sind mitwachsend. Unser Kimba ging bis ca. 40 Kg und unser Sohn saß bis reichlich 7 Jahren darin, inzwischen haben wir den 1. Kinder - Rolli.
Wenn Dein Arzt Dir bei der Hilfsmittelversorgung nicht helfen kann und sich scheinbar nicht auskennt, kannst Du Dich selbst an eine Reha - Firma oder Sanitätshaus in der Region wenden , oder auch ein SPZ falls Ihr dort in Behandlung seit , söllte Euch bei der Hilfsmittelversorgung helfen können. Viele Reha- Firmen haben Mitarbeiter die für die Versorgung von Kindern zuständig sind , meist auch Ausstellungsstücke die man für eine Zeit testen kann sowie viele Prospekte und Kataloge von Herstellern z. B. Otto Bock.

Unsere ersten Hilfsmittel bekamen wir in der Frühförderung und im SPZ empfohlen.

Falls Dein Kinderarzt Euch überhaupt nicht helfen kann und evtl. noch Probleme bei der Verordnung macht ( haben wir schon erlebt ) , werdet Ihr vielleicht wechseln müssen.

Gruß Anja
Anja mit Benjamin 03/97- schwere Mehrfachbehinderung wahrscheinlich durch 6- fach-Impfung, Muskelhypotonie,Wahrnehmungsstörungen/aut. Züge, Grand-mal-Epilepsie, Skoliose, Gastrotube, Tracheostoma, Sondennahrung
Benjamin hat 1 grossen und 3 kleine Brüder

SISA
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Beitragvon SISA » 18.06.2005, 02:47

Hallo Anja,

weisst Du, wann wir den Rehabuggy für Sarah bekamen? Da wurde sie fünf!
Den bekamen wir auch nicht vom SPZ empfohlen, sondern mein Orthopäde hat ihn für Sarah aufgeschrieben, da ich wegen Rückenschmerzen bei ihm in Behandlung war!

Also nicht wundern, hier in Deutschland ist alles möglich!

Lieben Gruss
Silke

@ Mine und Vanessa: Die Rückenschmerzen waren es auch, die mir später beim Heben des Rehabuggys zu schaffen machten - also achtet bitte auf das Gewicht!
Ausserdem probiert bitte aus, ob ihr ihn so klappen könnt, dass er in Euer Auto passt und dann noch Platz für den kleinen Einkauf bleibt.
LG Silke

mine
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Beitragvon mine » 18.06.2005, 21:36

@ Vanessa; Mine ist fast 17 Monate und beantragen einen Rehabuggy, zu den Vorteilen hat benni ja genaustens die Gründe geschildert. Im "normalen Buggy" liegt Mine wie ein Schluckwasser und dies schadet dem Rücken auf dauer.

@ SISA ja darauf werde ich achten, noch habe ich ein Kombi aber auch nur noch dieses Jahr, demnach muss er kompakt sein.
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Beitragvon benni » 19.06.2005, 23:29

Hallo,

@ Sisa : Traurig aber wohl wahr , wenn das in manchen Regionen noch so abläuft und nichtmal ein SPZ Eltern bei der Hilfsmittelversorgung beraten kann. Da hatten wir wohl Glück , dass wir früher darauf aufmerksam gemacht wurden.

Wegen dem Gewicht gibt es bei Reha- Buggys schon Unterschiede , aber einen leichten Falt- Buggy würde ich deshalb trotzdem nicht empfehlen. Wir haben momentan übergangsweise im Kiga einen Falt- Buggy von Thomas - Hilfen bis der Rolli geliefert wird. Er läßt sich zwar wunderbar klein ( schmal ) zusammen legen und geht auch bis 40 KG, ist aber kein Vergleich zum Kimba. Die kleinen Räder lassen sich schwerer fahren, das Gurt - System ist nicht ideal und auch die Sitzhaltung ist schlechter für das Kind . Das mag zwar für kurze Wege schon gehen, aber nicht auf Dauer bei einem Kind das nicht laufen kann. Unser Sohn hat vorher im Kimba viel besser und stabiler gesessen und auch der Kiga kann es kaum erwarten bis der neue Rolli kommt. Im Kofferraum braucht ein stabiler Reha- Buggy sicher mehr Platz und paßt in kleine Autos z.B. Opel Corsa gar nicht. ( haben wir mal probiert ) Deshalb mußten wir auch vor einigen Jahren das Auto wechseln, da paßte dann der Kimba im Ganzen rein.

Gruß Anja
Anja mit Benjamin 03/97- schwere Mehrfachbehinderung wahrscheinlich durch 6- fach-Impfung, Muskelhypotonie,Wahrnehmungsstörungen/aut. Züge, Grand-mal-Epilepsie, Skoliose, Gastrotube, Tracheostoma, Sondennahrung
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Beitragvon Vanessa S. » 12.07.2005, 21:47

hat etwas länger mit meiner antwort gedauert.hab mich jetzt erkundigt.aber erst mal danke :P für eure hilfe.wir fahren im august in ein kinderneurologisches zentrum(bonn),wo wir das thema mal ansprechen.ich glaub bei uns in der region kennt man sich in diesen dingen nicht so aus.
Marvin*Mai 2002;Spastische Zerebralparese,Mikrozephalie,globale Entwicklungsverzögerung,Doppelniere,Reflux vesikoureteral GradII

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Beitragvon mine » 27.07.2005, 20:35

die Krankenkasse hat den KA angeschrieben und nach gefragt warum Yasmin einen Rehabuggy braucht ( ich dachte es sei nur logisch wenn wir schon die Pflegestufe II haben) KA hat es dann der KK erleutert. Er fragte mich dann was ich glaube was der Buggy kosten mag, :wink: da ich bereits weiss was allein der Fußsack kostet schätzte ich 3.000 Euro ... nun er kostet knapp 3.700 Euro

krass dafür bekomme ich ein gutes gebrauchten Kleinwagen ....
Alexandra 11.03.1973 mit Yasmin 27.01.2004 verstorben am 05.08.2013 nd Lena Henriette 14.06.2010


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