Ist Steven zu dünn?

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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yve
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Ist Steven zu dünn?

Beitragvon yve » 16.06.2005, 18:56

Hallo,

Ich wollte mal fragen was eure kinder so wiegen?
Meine bekannten sagen alle das steven viel zu dünn ist und im kindergarten sagten die auch schon das wir aufpassen müssten das er nicht noch mehr ab nimmt.
Steven hat in einem jahr nicht zu genommen eher ein kilo ab genommen.
Mein kleiner hat jetzt eine größe von ca. 102 cm und ist bei 15kg.
Steven sollte jetzt eine PEG bekommen weil er so wenig trinkt aber seit dem wir in der Türkei waren trinkt steven so ca. 3/4l vorher habe ich nur ca. 250 rein bekommen.
Deswegen möchte ich das mit der PEG noch ein bischen hinaus zögern es ging ja bis jetzt auch ohne.

viele lieben grüße yve

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Diana W.
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Beitragvon Diana W. » 16.06.2005, 19:19

Hallo Yve,

auf dem Foto ist das schwer zu erkennen.
Versuche deshalb mal zu vergleichen, Kai ist mit seinen 1,17m 15 cm größer und wiegt 18 kg. Aber insgesamt ist er damit eher grenzwertig, wo wir jetzt sagen, dass er jetzt nicht mehr zunehmend sollte und uns dies auch von allen Ärzten so bestätigt wurde. Als er seine heftige Infektphase endlich überwunden hatte, haben wir ihn auch gut gepäppelt, da er dabei jedesmal so heftig abgenommen hat, dass es schon gefährlich wurde. Aber seit gut einem Jahr haben wir seine Nahrungsmenge jetzt so reduziert, dass er sein Gewicht hält. (ist bei ihn aber auch einfacher, denn er hat eine PEG)
Was die Trinkmenge angeht, unser Kinderarzt empfiehlt für Kinder bis zum 6. Lebensjahr eine Trinkmenge von 1 bis 1,5 l am Tag. Wenn ich dann von dir höre dass ihr ca. auf 3/4l kommt, finde ich dass gar nicht so schlecht, wenn ich bedenke, was wir bei manchen Kindern für einen Aufwand betreiben müssen, um auf eine solche Menge zu kommen. Man kann dann ja immer noch schauen, dass man unter das Essen etwas Flüssigkeit bekommt, wie es hier ja auch schon vielen in diversen postings beschrieben wurde.

Liebe Grüße, Diana

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Beitragvon NadineStoerk » 16.06.2005, 19:19

Halo Yve,
also in Anbetracht das unser Joschua nur 795 Gramm bei der Geburt hatte, ist er heute auch immer noch ein extremes Leichtgewicht.

Er ist jetzt vier Jahre alt, 104cm groß und 13,5 Kilo schwer(leicht)
Unsere KiÄrztin sagt er sei ein Zarter aber nicht zu dünn!

Rafael dagegen, ist jetzt 18 Monate wurde mit 1105 Gramm geboren und wiegt heute bei einer Größe von 82 cm rund 12 Kilo, also er kommt seinem Bruder schon ziemlich nahe!

Ich würde nicht resignieren, tut was ihr für richtig haltet, so lange es dem Kleinen gut geht.

Lieben Gruß
Nadine mit Kids
Liebe Grüße Nadine mit Joschua 29 SSW & Rafael 28 SSW(BNS-Epilepsie)

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yve
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Beitragvon yve » 16.06.2005, 19:26

Hi,

Diana bist du in bethel am arbeiten?

Steven war schon immer eigentlich ein wonne proppen er hatte bei seiner geburt 3880 und war 52 lang sein kopfumpfang war 39.

Aber ich denke das das noch so ok ist wir fahren ja nächste woche nach bethel und mal sehen was die dort sagen zu steven.

einen schönen abend noch
yve

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Beitragvon Isolde » 16.06.2005, 19:28

Hallo Yve,

das sind Fakten:
habe das gelbe Untersuchungsheft zur Hand genommen, und da ist zu erkennen dass ein Kind bei 107 cm und 15 kg durchaus in einem normalen Bereich liegt. Es liegt auf der äußeren linken Kurve, aber nicht vor der Kurve.
Ein anderes Blatt, das mir der Kinderarzt mal gab ist klar zu erkennen, dass ein Kind in der Größe von 107 cm ca. 17,5 kg wiegen könnte, als Normal-/Idealgewicht.

Also - Ergo - bin zwar kein Kinderarzt, aber wenn Steven nicht mehr abnimmt, dann liegt er absolut in einem Normbereich.

Mach Dir deswegen keine Gedanken - und was das Gewicht betrifft, wissen es die anderen Leute immer irgendwie besser, egal ob nun ein Kind zu dünn oder zu dick ist. Wichtig ist, dass es keinen Mangel an Vitaminen und sonstigen Nährstoffen hat.

Also - schieb die Frage weg - und mach weiter so mit Steven.

Lieben Gruß - Isolde
„Ich habe den lieben Gott in manchen Kneipen besser kennengelernt als in manchem Bibelkreis.“ Rainer Maria Schießler, Pfarrer in München St. Maximilian

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Beitragvon yve » 16.06.2005, 19:32

Hallo Isolde,

Danke das sind nette worte!
Ich habe da nämlich so ne bekamte die weiß und kann alles besser.
Aber ich lasse mir ja nicht rein reden,aber manchmal denkt man halt doch nach.
Und besonders wenn man mal ein depri hat. :?

liebe grüße yve

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Beitragvon Sabine » 16.06.2005, 19:43

Hallo Yve,

Jan-Paul wiegt bei einer Größe von 1m auch nur 14 kg. Er hat auch recht dünne Arme und Beine. Er isst aber gut und reichlich und trinkt auch jeden Tag ca. 1l Flüssigkeit.
Er hatte zwar ein Geburtsgewicht von 4150g, hat dann aber nicht mehr so wahnsinnig viel zugenommen. Sein kleiner Bruder wiegt jetzt mit 3 Monaten so viel wie Jan-Paul mit einem halben Jahr. Ich denke, das hängt einfach mit der mangelnden Muskelmasse zusammen. Tim-Henrik (Geburtsgewicht 4330g) hatte von Anfang an "dicke Schinken" mit richtigen Speckröllchen. Ebenso dicke Ärmchen und einen dicken Bauch. Insgesamt sieht er aus wie eine freundliche, dicke Kugel :lol:.
Bei Jan-Paul hat dagegen von Anfang an der Babyspeck gefehlt. Ich glaube, das hängt einfach mit der muskulären Hypotonie zusammen und hat mit der Ernährung nichts bzw. nur wenig zu tun. Deshalb würde ich mich - wenn Steven gut und reichlich isst - auch nicht verunsichern lassen.

Lieben Gruß,
Sabine
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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Beitragvon yve » 16.06.2005, 19:48

Sabine da hast du aber dann zwei propper zur welt gebracht. Ich finde das süß wenn babys ein bischen wonniger sind.
Ich denke steven gehts gut werde ihn jetzt auch bestimmt nicht über füttern :)

liebe grüße yve

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Beitragvon Erica » 16.06.2005, 20:06

Hallo Yve,
unsere Lena ist jetzt genau viereinhalb Jahre und wiegt bei einer Größe von etwa 107 cm auch 15,5 kg...
Laut Kinderarzt und Perzentilen ist das völlig ok...und sie sieht auch nicht zu dünn aus, halt zierlich...
Sie hat aber auch nur mit 1700 g angefangen...
Das Gewicht von Steven finde ich daher auch nicht problematisch, höchstens die Tatsache, daß er nicht zunimmt; wenn das über einen langen Zeitraum so bleibt, könnte ich mir vorstellen, daß das ein Problem wäre...
Aber so wie Du es beschreibst, klingt es doch ganz gut!

Mit dem Trinken ist das bei Lena ähnlich...bis vor einem Jahr hat Lena höchstens 300 ml freiwillig am Tag getrunken, heute ist es etwas mehr, vielleicht 500-600 ml...aber wenn ich nicht aufpasse und ihr etwas zum Trinken in die Hand drücke, trinkt sie z.B. morgens eben nicht und merkt erst ab 14.00 Uhr, daß sie Durst hat...
Also so lange könnte ich das nicht aushalten...
Aber die Menge von 1-1,5 l ist für uns utopisch, aber solange Lena überhaupt trinkt und nicht austrocknet, reicht das völlig...sagt auch unser Kinderarzt...
Liebe Grüße
Erica

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RiaJ

Beitragvon RiaJ » 16.06.2005, 20:07

hallo yve,
steven liegt mit seinem gewicht im normbereich - etwas überhalb der 50% perzentile. viel wichtiger ist aber ein kontinuierliches gedeihen - selbst wenn er ausserhalb des normbereiches wäre,kann das okay sein,wenn er sich weiterentwickelt.
ich persönlich halte es immer für ratsam mit einer PEG sehr zurückhaltend zu sein....

lg ria


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