Probleme mit Stuhlgangentleerung bei normaler Konsistenz

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yve
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Beitragvon yve » 18.06.2006, 19:23

huhu,

bei steven war oder is es manchmal auch noch...
ich muss ihm auch immer zeigen wo es raus soll..grins

aber jetzt seid dem er movicol junior bekommt klappt es auch mal ganz alleine und ich freue mich riesig.

ich denke das steven angst hat locker zu lassen weil er ja immer harten stuhl hatte und es ja auch weh tut steven hat immer heftig geschriehen beim abführen und er tat mir immer so leid.

aber wie gesagt klappt es jetzt mit dem muvicol bestens.

lg yve

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angelika m.
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Beitragvon angelika m. » 04.04.2007, 21:52

Hallo Nellie,

die Sache mit den Lecicarbon-Zäpfchen interessiert mich brennend. Victoria hat schon so lange Probleme mit dem Stuhlgang. An der Konsistenz liegt es nicht. Trotzemd ist es ihr unangenehm und sie hält es ein. Seit Victoria das Internat besucht, hat sie einen Toilettenstuhl. Diese neue Position begünstigt eigentlich das Entleeren. Funktioniert zuhause auch ganz gut. Die Erzieher im Internat greifen aber sehr schnell zum Mikroklist, wenn sie meinen,das Victoria mal müßte. Mir ist das nicht recht, kann aber auch die Erzieher verstehen, die lieber etwas vorsichtiger sind. Diese Zäpfchen sind, wenn ich Dich richtig verstanden habe, nicht belastend und wären doch eigentlich eine gute Alternative. Kann man unbedenklich von Mikroklist auf Lecicarbon-Z. umsteigen?

Viele Grüße
Angelika
Sabrina (gesund), Darius (gesund) und Victoria (Hydrocephalus shuntversorgt, ICP, Tetraparese, Verd.auf Lennox-Gastaut-Syndrom) Drillinge 6/99

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Beitragvon Laila » 05.04.2007, 12:40

Hallo angelika m.,

Das Umsteigen kannst Du einfach so machen. Microklist ist ja kein Medikament, dass ausgeschlichen werden muss oder so.

Probiers doch einfach mal aus. Bei einigen unserer Kinder wirkt es hervorragend. Sie bekommen teilweise täglich oder alle 2 Tage eins.

Viel Erfolg :wink:

LG Laila

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Nellie
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Beitragvon Nellie » 05.04.2007, 17:12

Hallo Angelika,

ich seh da auch gar keine Probleme. Aber da Dir das Medikament eh verschrieben werden müsste, sollte das bei ihr speziell der Arzt eh nochmal überdenken. Aber Lecicarbonzäpfchen sind eigentlich fast ohne Wirkstoff, weil sie sich einfach beim Auflösen in Gas und "Schmiere" verwandeln :)

LG
Nellie
Linn *2004, schwerste Mehrfachbehinderung durch pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet
A. *2009
Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. (Richard von Weizsäcker)
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Mareike
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Beitragvon Mareike » 07.04.2007, 15:05

@Nellie und alle anderen:

Tausend Dank für den Lecicarbon-Tip!!! Ihr gleubt gar nicht, wie sehr uns der geholfen hat!
Immer wenn Greta ihre Cortison-Pulse bekommt, steht ihre Verdauung vollkommen still (wohl eher die Anspannung als eine direkte Nebenwirkung). Dann wird der Stuhl immer härter, und sie bekommt immer mehr Angst davor, daß er rauskommt, sie hält ihn immer mehr vor, und schließlich geht beinahe bis zum nächsten Puls gar nicht mehr, was sehr auf ihr ganzes Allgemeinbefinden (und vor allem auf ihren Schlaf :roll: ) schlägt. Milchzucker, Movicol etc., nicht einmal Mikro-Klistiere haben richtig was gebracht. ABER: wir haben dieses Mal Lecicarbon ausprobiert, und es wirkt absolut zuverlässig und schnell!
Damit sind wir eine Sorge los!
Vielen Dank :P !

LG
Mareike


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