KIGA - Platz

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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marianne
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Beitragvon marianne » 02.06.2005, 17:27

P.S.: Allerdings denke ich auch, dass eine Eingewöhnungszeit von ca 3 Monaten erstmal bestimmt gebraucht wird, damit die Kinder sich an den Kigaalltag anpassen und in ihren Gewohnheiten umstellen. War ja bei uns auch so. Aber dass ein Ganztagsbetrieb falsch wäre für Janosch, wurde von Anfang an von allen angenommen. Und die jetzigen Probleme kamen ja erst nach 9 Monaten. Sie kann man allerdings jetzt auch nicht ignorieren. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass heilpädagogische Einrichtungen für ALLE besonderen Kinder einer Gruppe das Richtige bis zur gleichen Uhrzeit finden ohne Individuallösungen. Wäre ja traumhaft. Hofffentlich finden wir mal solch eine Einrichtung für Janosch. Lieber Gruß Marianne

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Beitragvon marianne » 02.06.2005, 17:33

Oh je, das neue Kindergartengesetz.....gut, dass Janosch dann seine Kiga-Zeit hinter sich haben wird.....ja bitte, liebe Isolde, geh´ doch wieder in die Politik (und zwar anstelle von Frau Merkel :D :D :D, das fände ich toll !) Lieber Gruß Marianne

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Beitragvon Isolde » 02.06.2005, 17:40

Danke - liebe Marianne,
ich könnte in München für die Familienpartei Karriere beginnen.
Ich kenne den Bundesvorsitzenden persönlich - der ist Kinderarzt in St. Ingbert gewesen - waaaauuu....., der würde sich die Hände reiben, wenn ich das machen täte.
Aber die Karrierechancen sind in München schlecht - da regiert eine andere Farbe mächtig.

Aber das neue Kindergartengesetz ist ja Landessache - somit also wiederum eine andere Farbe.
Kennst Du das Gesetz näher - kennst Du Dich damit aus?
Könnte man ein neues Posting mit eröffnen .....

Lieben Gruß - Isolde
„Ich habe den lieben Gott in manchen Kneipen besser kennengelernt als in manchem Bibelkreis.“ Rainer Maria Schießler, Pfarrer in München St. Maximilian

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Beitragvon marianne » 02.06.2005, 18:09

Hallo Isolde, ein neues posting möchte ich mit meinen lückenhaften Erinnerungen an eine alte Fassung des geplanten Gesetzes nicht eröffnen und wir schlagen uns gedanklich z.Zt. eher mit schulischen und schulvorbereitenden Einrichtungen rum. Darum hier nur kurz, weil es ja vom Thema hier wegführt:

Ich habe mir aber mal vor einigen Monaten die damalige Fassung (bin aber nicht mehr sicher, ob es eine ausschnitthafte war) des neuen Kigagesetzes im Internet durchgelesen. Behalten habe ich noch, dass z.B. die kleineren I-Gruppen mit dem besonderen Personalschlüssel wegfallen sollen mit dem Argument, heute seien so viele Kinder förderbedürftig und in Therapien, dass dies schon Normalität sei. Wenn das nicht zynisch ist, ein schnell reizüberlastetes Kind wie Janosch wäre chancenlos.....Somit dann in Zukunft alle Kinder in 25er Gruppen mit nur 2 Erzieherinnen, wobei ja jetzt schon aus Personalmangelgründen oft gar nicht alle 3 in den Gruppen sind...

Dann soll kindbezogen finanziert werden und d.h.: nach Alter der kids, Länge der Öffnungszeiten und besonderem Förderbedarf, was bedeutet: Je mehr Kinder unter 3 Jahren, mit besonderem Förderbedarf und je längere Öffnungszeiten, desto mehr Geld. Man stelle sich also vor: Bei dem heutigen Personalmangel Kleinkinder, besondere Kinder und normalentwickelte Kiga-Kinder in 25er-Gruppen ganztags und das mit dem neuen ja schon gültigen bayrischen Kiga-Bildungsplan, der viel mehr Vorschulerziehung in den Kigaalltag bringt, was für Kleinkinder und besondere Kinder ja z.T. gar nicht passt.

Also, wie ich mir das vorstellen soll........Lieber Gruß Marianne


Sorry, zurück zum Thema!!!! :roll:

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Beitragvon Erica » 02.06.2005, 22:32

Hallo!
Lena (4,6 Jahre) kommt zum August in einen Regelkindergarten (Montessori) und bekommt dort einen Einzelintegrationsplatz.
Ich bin mir nicht mehr hundertprozentig sicher, aber ich meine, daß die Heilpädagogin mir am Telefon sagte, daß Lena mindestens vier Stunden am Tag da sein muß, wobei es kein Ganztagskiga ist...die Kernzeit ist von 8.00 -13.00 Uhr, Frühdienst ab 7.30 Uhr und Spätdienst bis 14.00 Uhr...
Außerdem bekam ich noch ein Merkblatt mit den "erlaubten" Fehltagen, da es sich um eine I-Maßnahme handelt:
28 Fehltage für Urlaub im Jahr plus 21 Tage für Krankheit, Kur, Therapieaufenthalte...kommt man über diese Fehlzeiten, muß man bei der Behörde einen Antrag auf Platzfreihaltungskosten stellen...
Liebe Grüße
Erica
Mama von Lena (18 Jahre), Frühchen, occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, Herzrhythmusstörungen, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, Gesichtsfelddefekte, etc


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