Schwierigkeiten mit der AOK wegen Hilfsmittel

Hier könnt ihr die Hilfsmittel eurer Kinder vorstellen, z. B. Reha-Buggy, Pflegebett, Stehtrainer, Therapieliege usw. - gerne auch mit Foto.
Ihr könnt hier übrigens auch Fragen bezüglich Technik und Anwendung verschiedener Hilfsmittel stellen.

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Nadine Rohling
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Schwierigkeiten mit der AOK wegen Hilfsmittel

Beitragvon Nadine Rohling » 06.05.2005, 17:22

Hallo

Vielleicht könnt Ihr mir helfen. Jonas hat im September einen Rehabuggy verordnet bekommen. Anfang Februar haben wir auch endlich einen bekommen, allerdings einen anderen aus dem Bestand. Wir haben keinerlei Schriftverkehr mit der AOK gehabt. Uns wurde weder mitgeteilt, daß er einen anderen aus dem Bestand bekommt, noch daß wir keine Zuzahlung leisten müssen und daß es nur eine Leihgabe der KK ist. Auch auf dem Lieferschein des Sanitätshauses war nichts dergleichen vermerkt. Ist das normal?
Jetzt hat Jonas ein Therapierad verordnet bekommen. Ich hoffe auf eine schriftliche Benachrichtigung, mal abwarten.
Falls wir eine Neuversorgung bekommen müssen wir ja eine Zuzahlung leisten. Wird diese Zuzahlung angerechnet wie bei Medikamenten, damit wir bei Ereichen der Belastungsgrenze Befreiung bekommen?
Wäre dankbar für Erfahrungen.
LG
Nadine
Nadine mit Jonas, zwei Jahre, infantile cerebralparese nach Neugeborenensepsis mit meningealer Beteiligung, Form: spastische Diparese ( gott sei Dank nur leicht ausgeprägt!)

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jessie
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Beitragvon jessie » 06.05.2005, 18:38

hallo

der weg ist so. es kann sein, das die kk einen gebrauchten buggy in ihrem pool hat, der für deinen sohn geeignet ist. dann kann dieser auch verwendet werden, einen anspruch auf ein nichtgebrauchtes hilfsmittel gibt es nicht.

allerdings darf für ein wiedereinsatz keine zuzahlung verlangt werden. das das hilfsmittel eigentum der kk bleibt, und lediglich eine "leihgabe" ist, ist auch so richtig. normalerweise händigt das sanitätshaus, das das hilfsmittel liefert, einen wisch aus, den man auch unterschreiben muß, da steht das dann drauf.

dann scheint die aok wohl eher schreibfaul zu sein, wir bekommen auch nicht überschäumend viel schriftliche nachrichten, oftmals auch erst nach mehrfacher aufforderung. ich dachte shcon, das sei nur bei uns so.

soweit ich weiß, werden zuzahlungen zu solchen hilfsmitteln nicht mit bei der belastungsgrenze angerechnet, bin mir da aber nicht ganz sicher. windelzuzahlungen werden auf jeden fall nicht anerkannt.

gruß jessie
"wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)

manuela25

Beitragvon manuela25 » 09.05.2005, 21:27

hallo nadine,
die aok versucht auf diese weise ganz häufig ihre dinge durchzusetzen. immer auf schriftliche mitteilung bestehen. ggf. kann man dann auch mal widerspruch einreichen. weil ohne schriftliche mitteilung gibt es häufig keine fristen. und vielleicht ist das hilfsmittel aus dem bestand nicht gleichwertig.
in der regel werden die wichtigen punkte dann vom sanitätshaus schriftlich mitgeteilt, aber auch das muss man nicht akzeptieren. der gesetzgeber hat vorgesehen das das mitglied einen vertrag mit dem versicherten hat und bei vertragspartnern ist es üblich die wichtigen dinge schriftlich zu regeln. lassen sie sich nicht abwimmeln. bitten sie ausdrücklich um schriftliche mitteilung. die aok handhabt häufig ihre verträge mit den sanitätshäusern schwergewichtiger und dabei wird das einzelne versicherungsmitglied trotz beitragszahlung als unwichtiger behandelt und immerhin geht es um ihr kind und das ist wichtiger.

gruß manuela25


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