Integrationskindergarten - Fahrdienst?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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solveig goldbeck
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Integrationskindergarten - Fahrdienst?

Beitragvon solveig goldbeck » 03.05.2005, 17:08

Hallo!

Ich wollte euch mal was zwecks Fahrdienst fragen. Erik kommt im August in den Kiga . Wir wissen aber jetzt schon, dass wir keinen Fahrdienst kriegen. Die Begründung war, dass mein Mann und ich keine Arbeit hätten oder mindestens noch ein Kind versorgen müssen. Ist das gerechtfertigt oder kann ich dagegen Widerspruch einlegen.

Gruß, Solveig
Erik 11/02, ICP und Luis 06/09 kerngesund

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Doreen & Kids

Beitragvon Doreen & Kids » 03.05.2005, 22:16

Hallo Solveig, das wird bei uns genauso gehandhabt. man kriegt den fahrdienst nur, wenn man noch ein Kind zu Hause hat oder man zur Arbeit muß. Allerdings kriegen wir den Fahrdienst nicht, weil Naima in einem I-Kindergarten ist. Hätten wir sie in eine teilstationäre Einrichtung gegeben, hätten wir den Fahrdienst bekommen.
Ist der Kindergarten für Eric denn weit weg von eurem Wohnort?

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solveig goldbeck
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Beitragvon solveig goldbeck » 05.05.2005, 14:29

Hallo Doreen!!

Danke für deine Antwort. Der Fahrweg mit dem Auto beträgt gerade mal 5 Minuten. Also nicht sehr viel. Aber ich kann erst wieder arbeiten gehen, wenn erik im Kiga ist. Was ich bei euch nun nicht verstehe, ihr habt doch gleich 4 Kinder, wenn ich das richtig sehe. Warum klappts da nicht? Das wars erstmal.

Gruß, Solveig
Erik 11/02, ICP und Luis 06/09 kerngesund

Petra B
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Beitragvon Petra B » 05.05.2005, 15:36

Hallo solveig goldbeck,

auch bei gesunden Kindern ist der Fahrweg oft mehr als 5 Minuten und die wenigsten Kinder gehen zu Anfang allein.

Von daher sehe ich das schon als gerechtfertigt an.

Viele Grüße
Petra B

Doreen & Kids

Beitragvon Doreen & Kids » 05.05.2005, 21:05

hallo Solveig, vielleicht hatten wir einfach noch nicht den Schneid uns da durchzusetzen, hatten im letzten jahr mit den OPs vom Kleinen einfach genug zu tun. Die Begründung für die Ablehnung ist aber wirklich die Einzelintegration. Die teilstationäre Einrichtung arbeitet zwar auch integrativ, hat mir aber nicht zugesagt, weil Naima dann immer 8 Stunden hätte da sein müssen, mit 30 tagen Urlaub und auch nur wenigen Krankentagen. Das war mir einfach zu fett. Bei einem gesunden Kind kommt keiner auf die Idee, dass es 8 Stunden im Kiga bleiben muß, die kommen und gehen wie die Eltern es für richtig halten. Naja, lange Rede kurzer Sinn, wir haben uns gegen diese Einrichtug entschieden und müssen nun immer selber fahrenn. Mal sehen, ob wir mal die Nerven haben das ganze wieder neu zu beantragen und dann auch durchzukämpfen.

Du schreibst, du kannst erst wieder arbeiten, wenn Erik im Kiga ist. Dann beantrage den Fahrdienst doch nochmal, wenn Du wieder arbeiten gehst. Vielleicht klappt es dann ja.

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Cerstin
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Beitragvon Cerstin » 06.05.2005, 10:04

Hallo Solveig,

mascha ist im HP Kiga und im selben Haus ist ein I Kiga. Die HP Kinder werden von zuhause abgeholt, die I Kinder nicht.
Vielleicht liegt es ja daran, daß I Kinder keinen Anspruch haben????

Liebe Grüße Cerstin
Mascha 5/99 leichte geistige Behinderung, Rolando Focus, Entwicklungsverzögert ca. 2 Jahre. KISS Syndrom. und Hannah 5/01 ADS-Träumer
Cerstin66 nach Depr./Angstat.nun ADS Gemischter Typ
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Beitragvon Evi » 06.05.2005, 12:06

Hallo zusammen,

auch unsere Katharina geht nun das 3. Jahr in einen I-Kindergarten, der 13 km von uns entfernt ist (Landstraße). Wir haben auch keinen Fahrtdienst. Die Begründung seinerzeit (gilt wohl für Bayern allgemein): wenn Eltern die Integration wollen, dann müssen sie auch mit den anderen Eltern/Kindern gleichgestellt werden, die ja auch selbst die Kinder in den Kiga fahren/bringen müssen.
Im ersten Jahr konnte ich noch einen kleinen Fahrtkostenzuschuß vom Landratsamt "erstreiten", der uns aber nach diesem ersten Jahr ersatzlos gestrichen wurde, mit der Begründung: ... war damals falsch genehmigt worden - siehe oben, Gleichstellung mit Nichtbehinderten.
Alle Eltern der I-Kinder müssen die Kinder selbst fahren, wobei wir schon am weitesten weg wohnen. Aber wir waren damals schon froh, überhaupt einen geeigneten Kiga für Katharina zu finden, da nimmt man auch sowas in Kauf.

Mittlerweile finde ich es aber eine große zeitliche Belastung, jeden Tag insgesamt gut 50 km nur für den Kiga zu fahren, von den Spritkosten gar nicht zu sprechen. Aber es sind nur noch ein paar Monate, dann kommt unsere Maus in die Schule und da gibt's dann einen Fahrdienst.

Liebe Grüße
Evi mit Katharina, *01/99, globale Entwicklungsverzögerung/geistige Behinderung; eingeschränkte aktive Sprache jedoch relativ gutes Sprachverständnis und immer eine strahlende junge Dame


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