Trileptal (Oxcarbazepin) - Erfahrungen?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Lesslo
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Beitragvon Lesslo » 23.08.2016, 09:10

Wenn sie sich durch das LEV so positiv entwickelt hat, hatte sie bestimmt viele subklinische Anfälle?

Ich hoffe dass sich das nicht wieder verschlechtert....

Lg Lesslo
Tochter * 09.07 mit Epilepsie, Pinealiszyste, ADS, F83, LRS...
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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 23.08.2016, 16:41

Wir hatten gerade einen Anfall - den ersten tagsüber! :(
Lt. Doc wohl ein Entzugsanfall...

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Beitragvon Lesslo » 23.08.2016, 18:16

Ach Alex, so ein Mist....

Wartet ihr jetzt erst einmal ab?
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Beitragvon Alexandra2014 » 23.08.2016, 18:27

Ja! Wir sollen weiterhin morgens die Hälfte geben und gucken, ob noch ein weiterer Anfall kommt. Falls ja, erhöhen wir morgens wieder, schleichen Oxcarbazepin langsam ein und Briviact gaaanz laaaangsaaam wieder aus. :wink:
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Beitragvon Lesslo » 23.08.2016, 18:46

Hoffentlich bleibt es bei dem Einen.

Was für einen Anfall hatte sie?
Tochter * 09.07 mit Epilepsie, Pinealiszyste, ADS, F83, LRS...

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Beitragvon Alexandra2014 » 23.08.2016, 21:33

War ganz komisch! Wir waren draußen am spielen. Auf einmal lief sie im Kreis, erzählte immer das gleiche und stolperte über alles.
Ich hab sie dann ins Haus geleitet und erstmal hingesetzt. Und dann gings los, dass sie den Kopf und die Augen zur rechten Seite verdrehte. Dann wurden noch die Lippen blau und ich gab ihr Buccolam. War dann schnell vorbei. Nach 30 Minuten schlafen, hatte sie schlimme Kopfweh! :?

Wir haben jetzt beschlossen, ihr Morgen wieder die ursprüngliche Dosis zu geben. Die Hitze wird ihr genug zusetzen. Wir probieren das später nochmal und reduzieren dann langsamer (gibt ja auch 10 mg Tabletten).
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 11.01.2019, 22:58

Hallo, auch mal das Thema hochhol:
Der Kleine hat seit heute extreme Wutanfälle, heulen ohne Grund und Ende bis zur Erschöpfung, ist dabei extrem aggressiv (kneift extrem oder zieht gezielt an den Haaren) dazu noch Unsicherheiten beim Gehen und Müdigkeit...
Wir sind gerade beim Einschleichen, Tag 3 mit der Anfangsdosis.
Mich beunruhigen die Wutanfälle, da kommt er gar nicht mehr heraus. Besteht die Chance, dass das wieder vergeht? Ich hatte nämlich den Eindruck, dass ein Problem bereits sichtbar besser wird. Ausserdem hatte ich den Eindruck, dass seine Absencen ( in den letzten Wochen häufiger) auch teilweise geblockt wurden, unter dem Medikament kam nur noch eine etwas längere deutlich durch.
Am Anfang sind mir nur Müdigkeit und Unsicherheiten beim Gehen aufgefallen und seit heute Mittag artet es ins Negative aus...
Ausserdem lutscht und kaut er auf seinen Fingern...

Wie sind eure Erfahrungen mit den Nebenwirkungen, sind das zuviele auf einmal?

LG LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 12.01.2019, 18:28

Puha, das extreme Ausrasten ist heute besser.
Geblieben sind Unruhe (Sachen durch die Gegend schmeißen, laut sein...) Aggressivität (Kratzen, Beissen, Kneifen und Spucken) Müdigkeit, Laufen wie Betrunken, auf den Fingern kauen (gut dass wir noch einen Beissring hatten) und die Fressraupe hat keinen Hunger mehr...
Dafür freue ich mich, dass ein in letzter Zeit aufgetretenes motorisches Problem wohl wirklich im Zusammenhang mit Anfällen stand und unter dem Medikament geringer wird.
Lg
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Beitragvon Alexandra2014 » 12.01.2019, 21:23

Hallo Stefanie!

Leider ist das relativ häufig. Diese Müdigkeit macht die Kinder fertig. Überlege mal, wie es dir geht, wenn du nächtelang schlecht geschlafen hast. Bei mir reichen dann auch Kleinigkeiten um „hochzugehen“. :?

Wie schnell dosiert ihr hoch? Was wiegt er und wieviel bekommt er aktuell, wie ist die Zieldosis? Vielleicht geht es ihm einfach zu schnell?
Wir müssen immer ganz langsam hoch...

Hast Du den Eindruck, dass es über den Tag gleichermaßen verteilt ist oder ist es morgens 2 Stunden nach der Einnahme schlimmer. Dann würde evtl. ein Retardpräparat Abhilfe schaffen.

Gruß
Alex
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 12.01.2019, 21:33

Hallo Alex,
es wird wochenweise hochdosiert- mit der in etwa empfohlenen Dosis pro kg Körpergewicht. Es stimmt, 2 bis 3 Stunden nach der Einnahme merkt man die Müdigkeit besonders, dann kommt der Umschwung zur Unruhe.
Ich bin gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt...
Lg
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