Trileptal (Oxcarbazepin) - Erfahrungen?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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ericsmama
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Trileptal (Oxcarbazepin) - Erfahrungen?

Beitragvon ericsmama » 28.08.2007, 13:42

Hallo,

am Donnerstag haben wir einen Termin in der Neuropädiatrie, und Eric soll dann Trileptal bekommen.

Was habt ihr für Erfahrungen damit? Hattet ihr Erfolg damit?

Was für Nebenwirkungen haben eure Kinder gezeigt?


LG

Verena

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Beitragvon AnjaD » 28.08.2007, 13:49

Hallo, Verena!

Bei Louisa hat Trileptal leider nur kurzfristig mal geholfen. Nebenwirkungen waren dann doch ziemlich heftig. Verstopfung, Müdigkeit (sie ist teilweise tagsüber einfach auf der Couch eingeschlafen), unsicherer Gang, wenn der Spiegel zu hoch ging dann Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, doppelt sehen und vermehrte Anfälle...

Wir sind leider ein schlechtes Beispiel für Trileptal :? .... Aber Du weisst doch sicherlich: Bei jedem Kind wirkt es anders! :wink:

Ich hoffe für Euch, dass es Eric gut hilft!

GLG Anja :D
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel

Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS

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Beitragvon Jutta mit Jonas » 28.08.2007, 13:57

Hallo Verena,

also Jonas hat schonmal Timox bekommen, das hat ja auch den Wirkstoff Oxcarbazepin.
Zunächst hat es ganz gut gewirkt.
Dann hatte Jonas Temparaturschwankungen bis über 40.
Außerdem war er in dieser Zeit recht schläfrig in Abwechslung mit Unruhe.
Aber ingesamt war es eines der Medikamente, die zu dieser Zeit überhaupt Wirkung zeigten.
Jonas hat es 2 Monate lang bekommen, dann wurde es abgesetzt, Jonas war zu dem Zeitpunkt ca. 6 Monate alt.
Am Schluß hatte er noch häufiger Probleme mit erbrechen

Denke aber, da Eric ja wesentlich älter ist als Jonas zu dem zeitpunkt war, wird er es wahrscheinlich besser vertragen.

Viel Erfolg und liebe Grüße

Jutta
Jonas*23.11.04 :therapieresistente Epilepsie(epileptische Encephalopathie),Z.n. rezidivierendem Status epilepticus, ICP, Skoliose,pulmonale Hypertonie, sauerstoffpflichtig,Pankreasinsuffizienz , chronische Pankreatitis, Fundoblikatio, seit 13.06.2015 gibt es den Mausebärenstern, der schönste, hellste und lustigste, aber hier fehlt das Lachen.

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Beitragvon Tina2309 » 28.08.2007, 14:19

hallo,
das war auch unser erstes epi medi.bei uns vermehrten sich dadurch die anfälle.wir haben es dann relativ schnell stationär wieder rausgenommen und mit orifril angefangen,damit sind wir super zufrieden und dabei ist es bis heute geblieben.
bei uns sind es fokale generalisierende anfälle,wobei das jetzt auch vorbei ist.
sie sind nur noch wenn dann fokal.
lg tina
Tina 1968 alleinerziehend, mit Zwillingen geb. 09.2003.Sophie gesund und Isabell,
ICP links beinbetont,Epilepsie mit sekundärer Generalisierung,strabismus convergens altenans
beide ziemlich pfiffig und aufgeweckt ;-)

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Beitragvon Jaqueline » 28.08.2007, 14:41

Hallo Renii,

mein Freund (26) nimmt Trileptal aber es geht ihm darunter nicht gut und er möchte es wieder absetzen, sobald die Neurologin aus dem Urlaub da ist.
Er nimmt es noch nicht so arg lange, ich glaube 1-2 Monate. Die Anfallssituation hat sich verschlimmert, ihm ist stark schwindelig, etwas Übelkeit und Benommenheit.
LG Jaqueline
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Für immer im Herzen.

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Beitragvon Ela74 » 28.08.2007, 14:49

Hallo,

hm, die Erfahrungen die die anderen schon geschrieben haben, lesen sich ja nicht sehr gut. Da wird es doch mal Zeit für einen positiv Beitrag :)

Marvin bekommt Trileptal seit dem er 2,5 Jahre alt ist. zuerst bekam er die Kombination Orfiril und Trileptal und nach 5 Jahren Anfallsfreiheit nur Trileptal in etwas erhöhter Dosis. Damit ist er auch so gut wie anfallsfrei. Eigentlich kommt es nur noch bei Infekten zu Anfällen. Vertragen hat er es immer gut...okay, zu schwindel, übelkeit und anderen Sachen die nciht so offensichtlich sind, wenn das Kind nichts sagen kann, kann ich auch nicht viel sagen. In der Anfangsphase war er deutlcih müder, aber das ging vorbei.

LG Ela
Ela (Bj.74) mit Marvin (09/97, CP, geistige Behinderung, fehlende Sprache, Epilepsie, Neurodermitis) und Felix (10/01 ADS?, Neurodermitis) und Gordian Andrin 10/09 und Aurelian 8/11

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Beitragvon ericsmama » 28.08.2007, 17:13

danke euch....na da kann ich mich ja auf was gefaßt machen. ;)

ich frag ja deshalb, weil mein kleiner ja bisher bei jedem medikament ein ebensolches negativbeispiel war. er hat ja immer nebenwirkungen und sucht sich die fiesesten aus.

ja, sprechen und sich äußern kann er natürlich nicht, aber ich denke, vermehrte anfälle sind ein sicheres zeichen, daß es nicht hilft.

bisher hat er von fast allen medis stärkere und mehr anfälle gehabt als ganz ohne medis.

ich gebe trileptal aber eine chance und hoffe, daß es dann wirken wird. :roll:


wirkstoffspiegel im blut muß bei trileptal nicht kontolliert werden, oder?


lg

verena

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Beitragvon ericsmama » 28.08.2007, 17:18

Jaqueline hat geschrieben:Er nimmt es noch nicht so arg lange, ich glaube 1-2 Monate. Die Anfallssituation hat sich verschlimmert, ihm ist stark schwindelig, etwas Übelkeit und Benommenheit.


oh jacqueline...wenn es nicht hilft und alles sich so verschlechtert, dann sind 1 bis 2 monate für mich eine schon lange zeit..zu lange. ich bin da immer etwas ungeduldig.
wenn ich nach ein paar wochen nur verschlechterung und keine einzige besserung feststelle, dann kommt das medi weg. ich denke, sooo lange brauchen die medis auch nicht, um ihre wirkung zu entfalten.
sobald nebenwirkungen da sind, sollte eine erwünschte wirkung ja auch schon erahnbar sein. zumindest, wenn man schon eine ganze wele (mehrere wochen) auf der vollen dosis fährt und nicht gerade am eindosieren ist. (oder sehe ich das falsch).

wenn der allgemeinzustand ok ist, dann warte ich auch länger.

aber anfälle sollen ja verschwinden und nicht mehr werden.

ich hoffe, daß dein freund da bald erlöst wird von seiner neuro.

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Beitragvon AnjaD » 28.08.2007, 17:21

Hallo, Verena!

Wir haben immer den Spiegel kontrolliert. Ob er allerdings kontrolliert werden MUSS , weiß ich nicht.... Der Natriumspiegel muss bei Trileptal auch immer mal wieder kontrolliert werden.

http://www.epikurier.de/Trileptal-R-eine.289.98.html

GLG Anja
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Beitragvon anja and comp. » 28.08.2007, 20:15

Hallo,
Jessica bekommt seit 3,5 Jahren Lamictal und Trileptal für/gegen ihre Epilepsie.
Wir haben es ohne Nebenwirkungen eingeschlichen und dabei blieb es auch,
außer dass sie seit 3 Jahren (fast, zwei bei Grippe) anfallsfrei ist.
Die Müdigkeit als Nebenwirkung hätten wir dankbar angenommen, aber nix wars ...
Die Blutspiegel werden alle halbe Jahr kontrolliert, wir sind an der jeweiligen untersten Grenze,
aber da anfallsfrei sehen die Docs keinen Grund, die Dosen zu erhöhen.
anja
jessie, geb.1995 angelman-syndrom
und der kleine, große bruder geb.2000


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