Vitamin B 6 bei Hirnverletzten Kindern und Epilepsie

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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waltraudm
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Vitamin B 6 bei Hirnverletzten Kindern und Epilepsie

Beitragvon waltraudm » 29.04.2005, 23:56

Hallo zusammen,
von einer Bekannten habe ich gehört, ihr KInd (6 Jahre) bekommt 1 x im Monat 1000 mg Vit. B6 über den Tag verteilt. Dies soll für das Gehirn und die Nerven gut sein.
Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Vit. B 6 gemacht, gerade in Bezug auf die Dosierung ( 1000 mg sind ganz schön viel)?
Danke für eure Antworten!
Viele Grüße Waltraudm mit Felix, dem Vit B 6 vieleicht auch was bringen könnte

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shone
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Beitragvon shone » 30.04.2005, 06:24

hallo Waltraud,
es gibt in der Literatur Vitaminthreapie (u.a. B6) Erfolge bei autistischen Kindern von Prof. Rimland, aber diese sind nicht gesichert.
Am besten Du fragst Euren Kinder arzt.
LG Inci
(http://www.inci-auth.de - Mama von Dennis, geboren 28.01.1999;
komplexer Herzfehler (Shone-Komplex) mit Lungenhochdruck, Autismus mit Zwangsstörung, Thorakal-lumbal-Skoliose, Epilepsie mit fokalen Anfällen; unser "kleiner" Sonnenschein)

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 30.04.2005, 10:28

Hallo Waltraud,
Vit. B6 wird in hohen Dosen bei Epilepsie eingesetzt. Aus der amerikanischen BNS-Liste schwören einige Eltern darauf. Ich kenne in Deutschland aber einige, die das gar nciht toll fanden. Unsere Neurologin hat das für Malte noch nciht ausprobiert, weil die Nebenwirkung oft Übelkeit ist und die Ernährung bei uns fast noch schwieriger ist als die Epilepsie.
Viele Grüße
Vera

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Beitragvon fienchen » 30.04.2005, 12:40

Hallo Waltraud,

wie Vera schon sagt, wird Vit. B6 hochdosiert oft als erster Versuch bei BNS eingesetzt. Bei unserer Tochter wurde es ebenfalls probiert, es hatte auf die Anfälle aber keinerlei Wirkung, machte aber erhebliche Probleme mit Übelkeit und Bauchschmerzen.

Lieben Gruß
Manuela
Manuela mit Nele (CDKL5)

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Beitragvon Sandra76 » 01.05.2005, 08:32

Hallo,

auch wir bekamen hochdosiertes Vit.B6 am Anfang der Therapie, nur war Finn (oder IST) eines von bis dato 2 Kindern in Deutschland, denen das Hochdosierte Zeugs ÜBERHAUPT nicht gut bekam. Da damit aber keiner gerechnet hatte, und es wohl auch nicht so wirklich bekannt war, das es so ein Kind schon gibt, hat man es fleißig weitergegeben, und die Nebenwirkungen (es ging ihm wirklich sehr schlecht) fein auf anderes geschoben (Rota-Viren, etc.). Keine schöne Erinnerung, Gott sei Dank ist es noch mal gutgegangen, und die Zeit lässt solche Erinnerungen verblassen!!!

Liebe Grüße
Sandra
Finn, *11/2002, Rollstuhlkind, Epilepsie

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Beitragvon Andrea Knop » 28.05.2005, 11:38

Hallo Waltraut,
auch Bei Hannes wurde zuerst mit der Behandlung von Vitamin B 6 begonnen, er bekam sie Zwei Wochen lang. Danach wurde vitamin B6 sofort wieder abgesetzt, da sich sein Zustand uunter dieser Behandlung sehr trastisch verschlechterte.

Liebe Grüße
Andrea

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Beitragvon Brigitte&Manuel » 22.07.2005, 19:36

über vitamin b kann ich leider nichts sagen, aber manuel bekommt seit feber 2005 eine doch hohe dosis calcium im zusammenhang mit vitamin d und ich muß sagen, die anfälle sind leichter geworden und von dem muskeltonus ist er auch total super geworden! meine ärztin praktiziert das und es gibt auch ein buch darüber das sich "vermeindbare spastik - vermeindbare kinderkrankheiten" nennt und da wird auch viel über epilepsie und sauerstoffmangel beschrieben!
Leah KS 05.07.2007
Manuel 15.02.2003
Wir können die Kinder
nach unserem Sinne nicht formen.
So wie Gott sie uns gab,
so muss man sie haben und lieben...

In einem Meer von Schmerz, ertrinken die einen, die Anderen lernen darin schwimmen.
(Kyrilla Spiecker)


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Beitragvon martins-mum » 22.07.2005, 19:51

Martin hat nach dem ersten Krampf (da war er 16 Std. alt) B6 bekommen. Hatte aber keine Auswirkungen auf die Anfälle. Dann nochmal mit 5 Monaten. Aber es hat ihm nichts gebracht. Weder im positiven, noch im negativen Sinne.
Aber solange es (fast) keine Nebenwirkungen hat, würde ich fast alles versuchen was meinem Sohn helfen könnte.
Viele Grüße

Moni mit Martin (1999, nicht progrediente Enzephalopathie und Epi)


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