Info-Nachmittag im Kindergarten

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Sabine
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Info-Nachmittag im Kindergarten

Beitragvon Sabine » 17.06.2004, 19:32

Hallo!

Wir hatten heute eine Info-Veranstaltung in Jan-Pauls zukünftigem Kindergarten. Schließlich mussten ja noch diverse organisatorische Dinge besprochen werden, ehe die Kids ihren ersten Kindergartentag haben. Außerdem hatten wir Gelegenheit, uns die Gruppenräume anzuschauen und mit den Erziehern zu sprechen. Anfang Juli werde ich mir dann noch einmal die Gruppe, in die Jan-Paul wahrscheinlich kommen wird, anschauen.
Ich freue mich sehr für Jan-Paul, dass er bald diesen Kindergarten besuchen kann. Sicher wird ihn der Umgang mit anderen Kindern, die engagierten Erzieher und die Therapiemöglichkeiten weiter vorwärts bringen. Im Oktober geht´s los!

Lieben Gruß,
Sabine
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Benja

Beitragvon Benja » 18.06.2004, 06:17

Hallo Sabine!
Ich kann dir nur zustimmen! :D
Für Jan-Paul wird es eine ganz tolle Sache werden, auch weil er ja nun auf dem Weg des "groß Werdens" ist.
Ich kann mich noch gut erinnern wie Jendrik im Oktober 2002 in die Integrationsgruppe unseres Kindergartens gekommen ist und welche Fortschritte er in dieser Zeit gemacht hat. :)
Schreib doch mal ein wenig über euren Kindergarten und was dort so gemacht wird!
LG Andrea

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Sabine
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Beitragvon Sabine » 18.06.2004, 10:44

Hallo Andrea,

Jan-Paul wird zunächst in eine Gruppe mit neun Kindern und drei Betreuern kommen.
Den Gruppenraum konnte ich mir bereits ansehen - der Boden ist z. B. mit Matten und Teppichen ausgelegt, sodass Kinder, die noch nicht laufen, dort getrost "herumkrauchen" oder liegen können. Ich habe eine Hängematte gesehen, einen Knautschsack, - eben alles Dinge, die ich auch aus der Therapie kenne. Aus dem Gruppenraum heraus können die Kinder direkt hinaus auf das Kiga-Gelände; einen Sandkasten habe ich in Sichtweite des Gruppenraumes gesehen.
Dem Gruppenraum sind ein Wickelraum und ein Essbereich angeschlossen. Es gibt genügend Betten und sogar ein kleines Gitterbettchen, sodass die Kinder auch ihrem Schlafbedürfnis nachkommen können.
Bei der Zusammenstellung der Gruppen wird sehr auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des einzelnen Kindes geachtet. Für die Kinder besteht übrigens auch die Möglichkeit, die Gruppe mal zu wechseln. Z. B. dann, wenn ein behindertes Kind während des ersten oder zweiten Jahres seiner Kindergartenzeit enorme Entwicklungsfortschritte macht. In einem solchen Fall kann es in eine Gruppe mit Kindern wechseln, die weniger Beeinträchtigungen haben und wo dementsprechend eben auch anders mit den Kindern gearbeitet werden kann.
Es gibt auch aber Gelegenheiten, wo alle Kinder aus allen Gruppen zusammenkommen, z. B. bei gemeinsamen Spielen im Freien, gemeinsamen Essen oder Ausflügen oder anderen Gelegenheiten.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das Achten auf feste Zeiten. In vielen Regelkindergärten wird das ja leider nicht mehr gemacht. Dort gibt es ein Frühstücksbuffet, an dem sich alle Kinder jederzeit bedienen können. Die festen Gruppen wurden aufgelöst und die Kinder spielen ohne zugewiesene Erzieherin "frei" in großen unübersichtlichen Räumen. Wie sollen die Kinder unter diesen Umständen richtig essen - z. B. mit Besteck - und spielen lernen? Ich glaube, dass Kinder - gerade wenn sie erst drei oder vier Jahre alt sind - einen festen Tagesrhythmus brauchen, der ihnen Sicherheit und Orientierung gibt. In Jan-Pauls Kindergarten gibt es einen festen Zeitplan für Frühstück und Mittagessen sowie regelmäßige Wickelzeiten. Sollte ein Kind natürlich mitten beim Spielen die Windel voll haben, wird die natürlich auch gewechselt :wink:.
Jan-Paul wird 2 x pro Woche im Kiga Bobath-KG bekommen und 1 x pro Woche Schwimmtherapie (der Kiga hat ein eigenes Schwimmbad). Es gibt für die Kinder bei Bedarf auch die Möglichkeit, Ergotherapie zu bekommen. Außerhalb des Kindergartens werde ich mit Jan-Paul also nur noch 1 x in der Woche zur Hippotherapie ins Nachbardorf fahren müssen.
Ich hatte den Eindruck, dass die Erzieher sehr engagiert sind und es eben einfach auch gewöhnt sind, mit besonderen Kindern umzugehen. Während wir Eltern mit der Leiterin die organisatorischen Dinge besprochen haben, wurden unsere Kinder in den Gruppenräumen betreut. Jan-Paul hat das auch gut mitgemacht - hat sich artig mit Banane füttern lassen und sich in der fremden Umgebung ganz gut zurechtgefunden.
Es war auch eine Mutter dabei, deren Kind eine autistische Störung hat. Sicher wird das Eingewöhnen für dieses Kind schwieriger sein, aber ich denke, dass die Erzieher auch auf solche Kinder gut vorbereitet sind. Das ist eben der Vorteil eines Sonderkindergartens.
Wenn Kinder Medikamente bekommen, ist das auch kein Problem. Die werden dann eben von den Erziehern im Kiga verabreicht, wenn es notwendig ist. Auf einer Liste wird das dann notiert. Das alles passiert natürlich in Absprache mit dem Kinderarzt. Ein entsprechendes Formular müssen wir dann auch vorlegen und vom Kinderarzt ausfüllen lassen, da Jan-Paul ja Epilepsie hat und 3 x am Tag Ospolot bekommt.

Gestern Abend war Jan-Paul übrigens ziemlich aufgedreht und konnte erst nicht einschlafen, wachte bis 23 Uhr immer wieder auf und musste viel auf den Arm genommen werden. Er hatte gestern aber auch einen anstrengenden Tag: Vormittags Bobath-Therapie und anschließend osteopathische Behandlung und am Nachmittag der Kindergarten-Besuch. Da darf er dann auch ruhig aufgeregt sein.
Während der ersten Zeit im Kiga wird er sicher einige Zeit brauchen, um sich an den neuen Tagesablauf zu gewöhnen, aber ich denke, dass er insgesamt sehr von dieser Zeit profitieren wird. Ich freue mich jedenfalls sehr für ihn, dass er bald dorthin gehen kann.

Lieben Gruß,
Sabine
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Beitragvon Evi » 18.06.2004, 11:10

Hallo Sabine,

ich denke auch, daß es Jan-Paul sehr gut im Kiga gehen wird, denn was Du da beschreibst, hört es sich richtig gut an!
Katharina hatte damals vor fast zwei Jahren nach dem Start in den Kiga enorme Fortschritte in Sachen Selbständigkeit und Selbstbewußtsein gemacht. Sie war damals ein sehr anhängliches, ängstliches Kind, das am liebsten den ganzen Tag bei Mama war. Heute ist sie eine "rotzfreche Rübe" und zeigt auch anderen Kindern wo ihre Grenzen sind. Das Engagement der Erzieherinnen bei Euch scheint ja wirklich sehr groß zu sein, was du so beschreibst, denn das ist das Allerwichtigste überhaupt! Egal, ob die Räume super-schön sind, der Kiga "steht" und "fällt" mit dem Engagement der Erzieher - was bei uns momentan leider sehr zu wünschen übrig lässt...
Noch ein kleiner Tip von mir, da ja Jan-Paul auch nicht spricht: ich habe von Anfang an ein kleines Heftchen in den Kiga mitgegeben, wo "Besonderheiten des Tages" notiert werden konnten (sowohl von mir als auch vom Kiga-Personal). Mittlerweile hat sich dieses System zu einem Erzählbuch mit vielen Fotos (dank Digitalkamera) ausgeweitet - leider meist nur von meiner Seite aus. Aber vielleicht ist das ja ein kleiner Denkanstoss für Euren Kiga.
Ich wünsche Jan-Paul auf jeden Fall heute schon viel Spaß und einen guten Start in den Kiga!
:lol:
Evi mit Katharina, *01/99, globale Entwicklungsverzögerung/geistige Behinderung; eingeschränkte aktive Sprache jedoch relativ gutes Sprachverständnis und immer eine strahlende junge Dame

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Beitragvon Sabine » 18.06.2004, 12:46

Hallo Evi,

vielen Dank für deine guten Wünsche! Ich glaube, diese Heftchen werden in Jan-Pauls Kiga auch geführt. Z. B. kann mit Hilfe von Symbolen den Eltern mitgeteilt werden, ob das Kind gut (lachendes Gesicht) oder schlecht (trauriges Gesicht) gegessen hat. Ich brauche beispielsweise jeden Tag die Info, ob JP Stuhlgang hatte oder nicht. Er hat da ja große Probleme mit :roll: und deshalb muss ich halt wissen, ob ich dann gegebenenfalls am Abend "nachhelfen" muss (Lactose, Milchzucker, Babylax etc.) oder das nicht mehr zu machen brauche.
Man kann aber auch bei Fragen oder Unklarheiten jederzeit im Kiga anrufen. Das passiert wohl besonders in der ersten Zeit öfter, weil manche Eltern ja doch recht besorgt sind, ob sich das Kind wohl fühlt, ob´s Probleme gibt etc. Dafür haben aber auch alle Verständnis.

Lieben Gruß,
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Benja

Beitragvon Benja » 19.06.2004, 04:36

Hallo Sabine!
Deine Schilderung von Jan-Pauls Kindergarten hört sich ja wirklich gut an! :D
Mit der Arbeit in einem Sonderkindergarten kenne ich mich leider gar nicht aus und bin immer froh mal "Berichte" zu lesen.
Bei uns gibt es, glaube ich zumindestens, gar keine solche Einrichtung. Irgendwie scheint bei uns der Schwerpunkt mehr auf "Integration" zu liegen.
In "unserem" Kindergarten ist der Alltag aber ähnlich gestalltet. In den beiden I-Gruppen gibt es jeweils eine Erzieherin, eine Heilpädagogin sowie eine dritte Kraft. Bis dieses Jahr war es immer ein Zivildienstleistender und momentan kommen viele Praktikanten. In den Gruppen sind 15 Kinder, davon ca. 5 I-Kinder pro Gruppe. Bei uns gibt es auch die festen Essenzeiten was ich persönlich auch sehr gut finde. Ich mag solche Sachen wie offenes Frühstück auch nicht gerne und bin froh das die Kinder auf diese festen Zusammenkünfte bestehen. :wink:
Ich finde es schon toll, wie engagiert die Betreuer sind. Bei uns lassen sie sich wirklich immer was neues einfallen und "geht nicht" gib´s nicht. :D 2x im Jahr wird eine Waldwoche gemacht und nächste Woche wird die gesammte Gruppe sogar im Wald übernachten. Gerade für die Förderkinder ist das immer eine besonders tolle Sache. :wink:
Das die Kinder vom Kindergarten aus zum Schwimmen fahren geht leider nicht, aber Krankengymnastik und Sprachtherapie wird auch direkt im Ki-Ga angeboten. KG leider nur nach Bobath. Jendrik bekommt aber Vojta und so fahren wir 1x wöchentlich zu unserer eigenen Krankengymnastin in die Praxis.
Wie lange wird Jan-Paul denn täglich im Ki-Ga sein?
LG Andrea

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Beitragvon Sabine » 19.06.2004, 09:15

Hallo Andrea,

mir sind in unserer Nähe (Märkischer Kreis - MK-, Hochsauerlandkreis - HSK - und Unna - UN -) drei Sonderkindergärten bekannt, es mag aber auch noch mehr geben. Natürlich haben wir auch integrative Kindergärten, aber diese I-Kindergärten sind ja doch eher etwas für Kinder, die nur leichte motorische Einschränkungen haben und keine Probleme haben, sich in einer größeren Gruppe mit 20 Kindern und zwei Erziehern zurecht zu finden. Wenn behinderte Kinder eine gute Nachahmungsbereitschaft haben (das ist oft bei Kindern mit Down-Syndrom der Fall) finde ich so eine integrative Gruppe auch fast noch besser. Diese Kinder können viel von ihren normal entwickelten Altersgenossen abgucken und lernen. Es gibt aber auch behinderte Kinder, die erst spät eine Nachahmungsbereitschaft entwickeln bzw. diese gar nicht entwickeln können. Für sie ist eine intensive Förderung in einer kleinen Gruppe ja meistens viel besser. Diese Arbeit könnte in einer großen Gruppe ja gar nicht geleistet werden. Viele Kinder leiden ja auch unter Wahrnehmungsstörungen und sind recht geräuschempfindlich. In einer überschaubaren und ruhigen Gruppe sind diese Kinder dann auch einfach besser aufgehoben. Ich finde es jedenfalls wirklich gut, dass es in NRW diese Sondergruppen und Sonderkindergärten gibt.
JP wird auch nach Bobath beturnt, was aber o.k. ist, denn Vojta machen wir schon seit fast zwei Jahren nicht mehr. Im Kindergarten wird er dann auch 2x wöchentlich Bobath bekommen.
Du hast noch nach den Zeiten gefragt: Jan-Paul wird gegen 7:30 Uhr abgeholt und gegen 15 Uhr wieder nach Hause gebracht. Der Anfahrtsweg wird wohl so eine gute halbe Stunde betragen. Vielleicht auch etwas mehr. Je nachdem, wie viele Kinder dann noch mitfahren werden.

Lieben Gruß,
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Beitragvon Benja » 20.06.2004, 05:00

Hallo Sabine!
Das Sonderkindergärten eine prima Einrichtungen sind, kann ich dir nur bestätigen und man muß halt immer das Kind genau kennen um einzuschätzen wo es besser aufgehoben ist. :wink:
Jendrik hat ja auch massive Wahrnehmungsprobleme und ich bin froh das unser Kindergarten gerade mal 70 Kinder hat. Das ist eine überschaubare Größe und da sich die Kinder auch viel im Außengelände aufhalten ist der Geräuschpegel auch zum aushalten. :D
Trotzdem ist Jendrik nach den 6 Stunden im Kindergarten immer völlig alle und braucht seine "Auszeit"! Am Wochenende z.B. macht er deswegen auch immer eine ausgiebige Mittagsstunde. :?
Das war auch einer der Gründe weswegen ich ihn unbedingt in die Hafenschule hier im Ort haben wollte.
Dort sind etwas über 240 Schüler, während in unserer zuständigen Grundschule weit über 400 Kinder unterrichtet werden.
Das wäre für meinen Sohn viel zu "wuselig" gewesen. :shock:
Wie läuft es eigendlich mit der Förderung von Jan-Paul im Kindergarten?
Bei uns ist es so, daß die Förderkinder die gesammten 6 Stunden immer wieder "Fördereinheiten" bekommen und nur in speziellen Fällen aus der Gruppe genommen werden. Bei Jendrik jetzt z.B. wenn es um bestimmte Techniken geht oder jetzt eben auch bei der Vorschularbeit.
Bei der Sprachtherapie ist es ja klar das die Therapeutin ihn mitnimmt. In der ersten Zeit habe ich von der "Förderung" durch die Heilpädagogin überhaupt nix mitbekommen, weil sie eben diese Ansätze in den Kindergartenalltag mit einfließen lässt.
Was Bobath betrifft kann ich überhaupt nicht mitreden. Jendrik bekommt seit er 2 Jahre alt war Vojta. Psychomotorisches Turnen wird bei uns extra im Kindergarten und dann für alle Kinder angeboten und soweit ich weiß gibt es da nicht so gravierende Unterschiede. :roll:
Das wichtigeste jedoch ist, daß ihr euch alle in dem Kindergarten wohlfühlt.
LG Andrea

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Beitragvon Sabine » 20.06.2004, 10:19

Hi Andrea,

Jan-Paul bekommt im Kiga 2 x pro Woche Bobath und 1 x pro Woche Schwimmtherapie. Nach Bedarf wird auch Ergo angeboten. Wer sein Kind logopädisch behandeln lassen will bzw. möchte, dass es Sprechunterricht bekommt, muss sich allerdings privat darum kümmern. Der Kiga hat sich zwar bemüht, eine Logopädin zu bekommen, aber diese Leute sind total gefragt und der Markt wie leergefegt. Ich werde mal sehen, ob und wann JP logopädisch behandelt werden kann - er muss sich dabei ja auch auf den oder die Sprechende konzentrieren können und eine Nachahmungsbereitschaft haben. Da hapert´s im Moment noch mit :wink: .
Sehr schön finde ich, dass der Kiga ein eigenes Schwimmbad hat und Schwimmen mit anbieten kann. Für die motorische Entwicklung ist das ja optimal.

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Benja

Beitragvon Benja » 20.06.2004, 14:16

Hallo Sabine!
Ja, ihr habt für Jan-Paul schon einen super Kindergarten gefunden! :D
Ich finde es immer supergut wenn den Eltern der Nachmittag ein wenig freigehalten werden kann und Therapien im Ki-Ga möglich sind.
Das ihr über ein eigenes Schwimmbad verfügt ist natürlich der Hit. Bei uns artet ein Nachmittag im Schwimmbad immer aus und wir sehen aus als ob wir auswandern wollen. :lol:
Sonst würden wir mit unseren Kindern auch viel öfter schwimmen gehen.
Bei uns wird es mit der Logopädie so gehalten das eigendlich erst mit 4 jähigen Kindern richtig gearbeitet wird. Die Plätze sind auch bei uns schwer zu bekommen und ich bin froh das Jendrik die Sprachtherapie z.Zt. noch im Ki-Ga bekommt. Wir hatten letztes Jahr auch einen Platz in einer Praxis den ich aber abgesagt hatte. Diesen Platz können wir aber nach den Sommerferien wieder bekommen, weil Jendrik den Ki-Ga ja verlässt. :D
Viel mehr Sorgen macht mir momentan die Ergotherapie, denn dort bekommen wir keinen Nachmittagsplatz und müssen dann schauen wie es weitergeht. Morgen habe ich dort ein Elterngespräch. Mal schaun!!
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und grüsse deine Familie schön.
LG Andrea


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