kleiner Prinz, ich liebe dich

Hier könnt ihr Gedichte, Texte und kleine Geschichten zum Thema "besonderes Kind" einstellen und darüber dikutieren.

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Trixi
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kleiner Prinz, ich liebe dich

Beitragvon Trixi » 13.06.2007, 20:17

Du bist mein Leben
In einer wunderschönen Vollmondnacht
wurdest du mein kleiner Prinz zur Welt gebracht.
Als man dich mir legte in den Arm,
dein kleiner Körper so warm.
So zart, so klein.
Erst jetzt begriff ich du warst mein.
Mein kleiner Prinz für ein ganzes Leben.
Meine Liebe zu dir konnte mir keiner mehr nehmen.
Deine Augen strahlten wie Tausende Sterne.
Ich habe dich so unendlich gerne.
Ich kann es nicht beschreiben,
selber nicht begreifen.
Jetzt endlich warst du da,
mir so nah.
Bist ein Teil von mir
und ich von Dir.
Ich schwöre Dir, nie soll deine kleine Seele weinen,
können kleine Seelen doch so schlecht heilen.
Nein ein Glückskind sollst du werden,
hier auf Erden.
Nur Tage voller Sonnenschein,
so soll es sein.
Nur Herzen soll es für dich regnen,
Nur Lieben Menschen sollst du begegnen.
Und wenn du doch musst einmal weinen,
dann komm zu mir.
ich bringe dir zurück
das Glück.
Dafür werde ich leben
alles geben.
Denn bist du doch meine Liebe, mein kleiner Prinz, mein Leben, die Sonne, der Mond und die Sterne für mich.
Ich liebe Dich.


Der Mond wird unser Bote sein
Mein kleiner Prinz du kannst nicht bei mir sein
Du bist fort
An einem weit entfernt gelegenen Ort
Ich kann dich nicht sehen
Dich nicht in meine Arme nehmen
Wie grausam ist die zeit ohne dich wir beiden wollten das nicht
Aber so wie du und auch ich
Wir wussten es muß leider sein
Trotzdem könnt ich wein
Auch wenn du nicht bei mir bist
So sei dir gewiß
Ich werde immer an dich denken
Werd die Sterne und die Mondstrahlen
In dein Zimmer lenken
All meine Küsse, meine Botschaften die ich dir will sagen
Wird der Mond zu dir tragen
Sein Licht spendet dir Trost bei Nacht
Er dich bewacht
Auch wenn du nicht kannst bei mir sein
So sind wir beide durch den Mond nicht ganz allein
Der Mond wird unser Bote sein.

Ende
Juli 2005-08-15
BL

Vergessene Kinderseelen
Omi sagte mal zu mir:
„ Der liebe Gott ist immer bei dir!“

Du gabst dem Mond das Licht!
Warum rettest du aber Kinderseelen nicht?
Du gabst der Nacht die Sterne!
Kinderseelen schreien in der Ferne!
Du gabst der Sonne die Wärme!
Doch lässt zu, das niemand uns hat gerne!
Du gabst den Himmel sein blau!
Doch Kinderseelen können nur sehen, das grau!
Gabst den Regenbogen seine Farben!
Sag mir warum, lässt du kleine Kinderseelen in der Dunkelheit darben?
Warum siehst du nicht auf ihrer Seele all die Narben?
Warum siehst du nicht wie sie werden gequält und geschunden?
Lässt zu das sie erhalten immer wieder neue Wunden?
Wir sind doch noch so klein, kleine herzen ganz allein!
Warum willst du sie nicht von ihren Qualen befreien?
Wir sehen nicht deine schöne Pracht die du gemacht!
Schauen nur mit leerem Blick!
Gib uns doch bitte unsere Hoffnung zurück!

Warum lässt du es zu, dass Eltern uns schlagen und missbrauchen?
Gefesselt in Ketten wie ein Hund!
Geknebelt der Mund!
So können wir nichts mehr sagen.
Nicht zu hören ihr klagen!
Kinderseelen zerrissen!
Unsere Träume beraubt!
Kinderseele nun niemand mehr vertraut!
Müssen so vieles vermissen!

Niemand für sie da!
Keiner der steht ihn nah!
Warum, warum musst du ihnen alles nehmen?
Wollen doch nur in Frieden leben!
Warum will uns keiner lieben?
Was haben wir nur getan, das keiner unsere Schreie hört?

Warum hat Papa und Mama das kleine Herz zerstört?

Hilf den kleinen Kinderseelen, ich flehe dich an!
Kleine Seele sich doch nicht wehren kann!
Bitte so seh´ doch ihre leeren Augen an,
ich es nicht mehr länger ertragen kann!

Was nützt deine schöne Welt, die du in all ihren Farben gemacht?
Wenn sie für uns Kinderseelen sind nicht gedacht?

Vielleicht kannst du es ja nicht sehen
unseren Schmerz verstehen!
Weißt nicht wie das ist,
weil du selber ein Erwachsener bist!!!

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Beitragvon claudia christiane » 13.06.2007, 21:07

...........sehr schön!!!!
claudia
es grüßt herzlich
claudia

1,80 m großes, pupertierendes Goldstück: hörgeräte, hirnfehlbildung m. verlust d. marklageranteile u.d. thalamus ... . lernblockaden, aktivitäts-, aufmerksamkeitsstörung, lordose, platt-, senk- spitzfuß, hüftdysplasie, hemiparetische diplegie mit dynamic walk orthese und einlage, US-oschiene nachts, silikonhandschiene..

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Beitragvon Trixi » 13.06.2007, 21:29

danke dir! trixi

Trixi
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für dich für mich für uns :o)

Beitragvon Trixi » 13.06.2007, 21:51

Nur ein Traum?

Da sitzt sie nun, in diesem Zimmer und plötzlich steht der liebe Gott vor ihr und fragt sie ob sie wirklich sterben möchte. Sie bejahte diese Frage.
Da nahm der liebe Gott die Kämpferin mit zu sich in den Himmel.
In seinen Himmelspalast, ging er mit ihr zu einer Kugel und sagte, sie soll in diese Kugel schauen und ihn, wenn die Kugel erlischt ist, sagen ob sie immer noch sterben möchte. Wenn sie NEIN sagen würde, dann dürfte sie wieder gehen. Ansonsten bliebe sie hier oben.
Die Kugel erhellte sich und es wurde ganz still..........


Der kleine Prinz und sein Teddy (Die Erste)

Nachts hört man ihn weinen. Einsam, verlassen und ganz allein liegt er in seinem Bett. In den Armen seinen Teddy.
Er denkt an seine Mami. Sie wohnt jetzt oben bei dem Mond auf einen Stern. Sie ist jetzt der Mamistern, da wo auch die Oma ist.
“Mein kleiner Teddy, Du brauchst doch nicht zu weinen. Du weißt doch die Mami passt jetzt von da oben auf uns auf, und wenn wir zu den Sternen schauen und der hellste Stern blinkt, so sagt sie uns, dass sie uns lieb hat und an uns denkt. Nicht mehr weinen, mein kleiner Teddy. Du weißt doch, wenn wir tief und fest schlafen, dann kommt sie zu uns herunter, deckt uns zu und gibt uns ein Küsschen.”
Der kleine Prinz hält seinen Teddy ganz fest und weint in dessen weiches Fell.
Der Mond schaut in sein verweintes Gesicht.
Ganz leise steht der kleine Prinz auf. Da läuft er nun an das Fenster. Er schaut hinauf zu dem Mond und zu den Sternen und sucht den hellsten Stern.
“Schau Teddy, da ist die Mami, sie blinkt, sie winkt uns zu.”
Er kann kaum noch etwas sehen. Sein kleiner Körper bebt durch das weinen.
“Liebe Mami, komme wieder, ich habe dich doch lieb. Ich vermisse Dich doch so. hast du mich denn nicht mehr lieb?”
Einsam und verlassen mit Tränenverschleierten Augen, eng umschlungen den Teddy im Arm, steht er am Fenster und schaut verzweifelt zu den Mamistern.
Teddy nicht mehr weinen. Weißt du die Mami war sehr krank und deswegen ist sie jetzt da oben. da oben ist sie wieder gesund. Nur sie kann halt nie wieder bei uns sein. Mann nennt das Tod. Weine doch bitte nicht, das sieht doch die Mami und dann wird sie ganz traurig und weint auch. Wir wollen doch dass sie glücklich ist.
Wir haben doch uns. Nicht mehr traurig sein, kleiner Teddy. Heute Nacht kommt sie und gibt uns doch ein Küsschen und deckt uns zu. Komm wir gehen ins Bett und schlafen ganz schnell.”
Er schaut noch einmal hinauf und fragt mit einen hoffnungsvollen Blick den Mond:” kannst du mir meine Mami nicht wieder geben? Du hast doch schon so viele Sterne und ich habe meine Mami doch so lieb und vermisse sie so schrecklich.”
Aber er erhält keine Antwort. Er schaut noch ein letztes Mal mit Tränen in den Augen zu den Mamistern und fragt:” Kommst du wirklich nie wieder zu mir? Nur nachts, wenn ich schlafe darfst du kommen? Mami, bitte, bitte komme wieder!”
Plötzlich hört er ein Geräusch. Schnell geht er wieder in das Bettchen und tut so als wenn er schlafe würde. Aber der kleine Prinz schläft noch lange nicht, denn er denkt an seine Mami und weint.
Endlich ist er eingeschlafen. In den Armen hält er seinen Teddy und träumt von seiner Mami.
Jeder Nacht sieht man den kleinen Prinzen weinend mit seinen Teddy am Fenster stehen und den Mond fragen:” Kannst du mir meine Mami nicht wiedergeben? Du hast doch schon so viele Sterne und ich habe meine doch so lieb und vermisse sie so schrecklich.”
Aber er erhält nie eine Antwort.
Wochen vergehen und der kleine Prinz hat kaum noch Kraft um an das Fenster zu gehen. Aber jede Nacht geht er an das Fenster und redet mit dem Mond.
Mit jeder Nacht, wo er keine Antwort erhält, wird er trauriger, einsamer und hoffnungsloser.
Die kleine Seele zerbricht.

Man sieht den kleinen Prinzen mit seinen Teddy nicht mehr am Fenster stehen. Will man ihn sehen, so muss man nachts zu den Sternen schauen. da neben den hellsten Stern am Himmel leuchtet ein ganz kleiner Stern. Und wenn man ganz genau hinschaut, kann man auch seinen kleinen Teddy sehen.

Der liebe Gott schaute nachdem der kleine Film alle war die Kämpferin an. Sah Ihre Tränen! Und schaltete den zweiten Film ein:

Die kleine Prinzessin weint um ihren Prinzen


Der kleine Prinz hatte eine kleine Prinzessin. Die kleine Prinzessin war immer fröhlich, lustig und glücklich.
Nur nun vermisste sie ihren kleinen Prinzen und war nicht mehr das fröhliche, lustige kleine Prinzesschen. Sie dachte immer an ihren Prinzen. Sie konnte nicht mehr essen und wurde immer dünner. Nachts in ihren Bettchen weinte sie um ihn. Monate vergingen und sie wurde immer schwacher und kranker. Die Erwachsenen baten sie zu essen und sagten ihr, dass sie sterben würde, wenn sie nicht aß.
Nur die kleine Prinzessin dachte nur an die schönen und glücklichen Zeiten, als sie mit den Prinzen spielte und lachte.
Sie wurde immer schwächer, so dass sie nicht einmal mehr aufstehen konnte.
Eines Nachts, sie weinte wieder schrecklich, schaute der liebe Mond in ihr Fenster und sah wie sie weinte und wie krank sie war. Er wusste sie würde sterben müssen. Er musste helfen. So ging er zu den lieben Gott und sprach mit ihn:" Lieber Gott, siehst du die kleine Prinzessin wie sie trauert um den kleinen Prinzen. Sie isst nicht mehr. Ist sehr krank. Sie wird sterben. Lieber Gott ich möchte nicht dass sie auch noch stirbt. Kannst du ihr den kleinen Prinzen nicht wiedergeben?"
Der liebe Gott:" Wie stellst du dir das vor? Ja, ich sehe wie noch eine kleine Seele zerbricht aber was erwartest du von mir?"
Der liebe Mond:" Mache das der kleine Prinz wieder auf die Erde darf. Auch der kleine Prinz ist sehr traurig, wenn er seine kleine Prinzessin so weinen sieht, er wird bald verblassen vor lauter Tränen. Auch der Mamistern leidet."
Der liebe Gott:" Ja, aber der kleine Prinz ist doch hier oben, weil seine kleine Seele zerbrochen ist, vor Sehnsuchtsschmerz nach seiner Mami."
Der liebe Mond:" So lasse doch seine Mama auch wieder mit auf die Erde, Du brauchst keine Angst zu haben, denn sie hat gelernt. Sie würde ihren Prinzen nie wieder alleine lassen."
Der liebe Gott: “ Nein, das geht nicht."
Der liebe Mond:" Willst du wirklich die kleine Prinzessin auch zu uns holen? Was ist dann mit ihrer Mama? Auch ihre Seele würde zerbrechen und früher oder später ihrer Prinzessin folgen. Das kannst du nicht wollen. Du kannst doch wegen einen eingipsten Fehler nicht so viele Seelen brechen. Der Mamistern und das schwöre ich dir, hat gelernt. Bestrafe sie nicht alle für einen Fehler. Gib ihnen noch eine Chance."
Der liebe Gott denkt nach und sagt:" Schicke mir den Mamistern, ich will mit ihn reden."
Schnell eilt der liebe Mond davon und schickt den Mamistern zum lieben Gott. Ganz blass und traurig steht der Mamistern dem lieben Gott gegenüber. Mit Tränen in den Augen schaut sie den lieben Gott an.
Der liebe Gott:" Warum bist du so traurig. ich gab dir doch den kleinen Prinzen. ich dachte du würdest glücklicher werden. Eigentlich hätte ich dies gar nicht tun dürfen, denn du hast ihn allein gelassen. Nur ich wollte dass der kleine Prinz nicht mehr traurig ist. Warum weinst du nun?"
Der Mamistern:" Weißt du lieber Gott, wenn ich sehen muss wie unglücklich mein kleiner Prinz geworden ist. Er weint ständig nur, dabei war er früher so ein kleiner glücklicher und lustiger Prinz. ich wollte dass er mal ein schönes Leben hat. da habe ich schon versagt und habe ihn unglücklich gemacht, weil ich ihn alleine gelassen habe. Er musste so leiden, weil ich keine Kraft mehr hatte. Nun muss ich mit ansehen wie auch noch die kleine Prinzessin immer trauriger und kranker wird. Der kleine Prinz macht sich nun Vorwürfe, gibt sich die Schuld dass die kleine Seele der Prinzessin zerbricht und weint nur noch. Da soll ich nicht weinen? Und alles nur, weil ich keine Kraft mehr hatte. Könnte ich alles rückgängig machen. ich würde mein Leben in die Hand nehmen und kämpfen, kämpfen für meinen kleinen Prinzen." Sie schaut zu ihren kleinen Prinzen und sieht wie er weint und mit jeder Träne blasser wird.
Der liebe Gott schaut den Mamistern an, schaut zu den kleinen Prinzen und zu seiner Prinzessin und ihn wird es ganz schwer um das Herz.
Neben der kleinen Prinzessin sitzt ihre Mami und weint. Sie betet zum lieben Gott:"
Lieber Gott, Lass mir meine kleine Prinzessin nicht sterben, mach sie wieder gesund. Ich bitte dich."
Der liebe Gott, sieht das ganze Elend um sich herum und weiß, wenn er nichts tut, dann wird er alle nur noch trauriger machen und die zwei Sterne am Himmel werden erlöschen.
Der liebe Gott:" Hör zu, was würdest du machen, wenn ich dich und den kleinen zurückschicken würde auf die Erde?"
Der Mamistern:" Ich würde nicht mehr klagen, ich würde nicht mehr einen Traum hinterher jagen und meinen Sohn darüber vergessen. An erster Stelle würde der kleine Prinz stehen. ich würde ihm eine glückliche, unbeschwerte Kindheit schenken. Ich wäre immer für ihn da und würde ihn nie wieder mutwillig alleine lassen."
Der liebe Gott:" Ich gebe dir noch eine Chance. Nehme den kleinen Prinzen und gehe zurück. Nehme ihn an die Hand und bringe ihn zu seiner Prinzessin. Ihr habt nicht viel Zeit. Es liegt nun an euch ob die kleine Prinzessin zu uns hier nach oben kommt. Wenn sie zu mir kommt, dann kommt auch ihr wieder zu mir. Nun gehe. ich wünsche euch Glück."
Ein lächeln ist zu sehen und schnell geht sie zu ihren Sohn.

Um die kleine Prinzessin steht es nicht gut.
Die ersten Sonnenstrahlen scheinen durch ihr Fenster. Im Traum ruft sie den kleinen Prinzen. Sie friert. Plötzlich spürt sie eine mollige wärme um sich herum und sie hört ein Lied. Ein Lied was nur sie und ihr Prinz kennt. Sie macht die Äuglein auf und da sieht sie ihn, den kleinen Prinzen und seinen Teddy.
"Meine kleine Prinzessin, komm und werde ganz schnell gesund, damit wir miteinander spielen können. Du brauchst auch nie wieder weinen, denn ich gehe nicht mehr weg, denn ich bin ganz toll glücklich, denn ich habe meine Mami wieder. Nun wird alles noch viel schöner als früher. Die kleine Prinzessin lächelt und sagt:" Ich habe solch einen Hunger."

Wenn du spazieren gehst über eine Blumenwiese und ganz leise bist, kannst du die kleine Prinzessin und den kleinen Prinzen mit seinen Teddy lachen hören, und mit sehr viel Glück auch spielen sehen.


Der kleine Prinz und sein Teddy( Doch so ähnlich klingend und doch so ganz anders)



Nachts hört man ihn weinen. Einsam, verlassen und ganz allein liegt er in seinem Bett. In den Armen seinen Teddy.
Er denkt an seine Mami. Sie wohnt jetzt oben bei dem Mond auf einen Stern. Sie ist jetzt der Mamistern, da wo auch die Oma ist.
“Mein kleiner Teddy, Du brauchst doch nicht zu weinen. Du weißt doch die Mami passt jetzt von da oben auf uns auf, und wenn wir zu den Sternen schauen und der hellste Stern blinkt, so sagt sie uns, dass sie uns lieb hat und an uns denkt. Nicht mehr weinen, mein kleiner Teddy. Du weißt doch, wenn wir tief und fest schlafen, dann kommt sie zu uns herunter, deckt uns zu und gibt uns ein Küsschen.”
Der kleine Prinz hält seinen Teddy ganz fest und weint in dessen weiches Fell.
Der Mond schaut in sein verweintes Gesicht.
Ganz leise steht der kleine Prinz auf. Da läuft er nun an das Fenster. Er schaut hinauf zu dem Mond und zu den Sternen und sucht den hellsten Stern.
“Schau Teddy, da ist die Mami, sie blinkt, sie winkt uns zu.”
Er kann kaum noch etwas sehen. Sein kleiner Körper bebt durch das weinen.
“Liebe Mami, komme wieder, ich habe dich doch lieb. Ich vermisse Dich doch so. hast du mich denn nicht mehr lieb?”
Einsam und verlassen mit Tränenverschleierten Augen, eng umschlungen den Teddy im Arm, steht er am Fenster und schaut verzweifelt zu den Mamistern.
Teddy nicht mehr weinen. Weißt du die Mami war sehr krank und deswegen ist sie jetzt da oben. da oben ist sie wieder gesund. Nur sie kann halt nie wieder bei uns sein. Mann nennt das Tod. Sie ist jetzt bei Omi. Weine doch bitte nicht, das sieht doch die Mami und dann wird sie ganz traurig.
Weißt du, wen wir abends tief und fest schlafen, kommt sie zu uns runter und deckt uns zu und gibt uns ein Küsschen, aber nur wenn wir fein schlafen. Und wenn wir nicht mehr weinen, denn das sieht der Mond, dann bekommt sie ihre Flügel nicht und hat es nicht mehr so weit von da oben, dann ist sie schneller da. Nicht mehr weinen kleiner Teddy.
„Lieber Mond da oben, kannst du mir meine Mami nicht wiedergeben? Du hast doch schon sooo viele Sterne. Ich habe nur noch meine Mami!“
Schluchzend fragt er den Mond:“ darf ich sie wenigstens noch mal in die Arme nehmen und mit ihr reden? Nein?“
Weinend steht der kleine Prinz mit seinen Teddy am Fenster am Fenster und schaut flehend zu dem Mond und zu den Sternen.

Das sieht der liebe Mond und wird sehr traurig, auch bei ihn laufen jetzt die tränen über sein kugelrundes Gesicht. Der kleine Prinz fragt ihn. “Warum weinst du?“ der Mond kann nicht antworten, und plötzlich greift er zu den Sternen, den hellsten am Himmel holt er sich und schaut in dessen Gesicht und fragt unter Tränen.“ Siehst du den kleinen Prinzen? Siehst du wie er weint?“ Der Stern sah es, er sah es schon die ganze Zeit und ihn blutete sein herz und weinte still vor sich hin. Er war der traurigste Stern am Himmel.
Der Mond schaute den Stern an und sagte ihn:“ Schwöre mir, das du dein Leben nie wieder wegwirfst und für den kleinen Prinzen sorgen wirst und du ihn glücklich machst. Ich will den kleinen Prinzen nie wieder weinen sehen, höchstens er ist einmal krank.
Der Stern schaute ihn mit tränenverschleierten Blick an und sagte:“ Ja, ich schwöre s, wenn ich ihn nur trösten und ihn wieder in meinen Armen halten könnte.“

Der kleine Prinz schaute immer noch zu den Sternen und den Mond, und weinte das es einen das Herz brach. Er sagte zu seinen Teddy: “Nicht mehr weinen, wir haben doch uns, wir haben uns lieb, brauchst nicht weinen. Ich werde dich trösten und in den Schlaf wiegen. So wie die Mami es immer gemacht hat, wenn ich einmal traurig war. Ich werde immer für dich da sein. Vielleicht, wenn wir nicht mehr weinen, kommt Mami dann wieder.
„Lieber Mond, ich würde es mir so sehr wünschen, ich habe sie doch sooo lieb. Ich vermisse sie so sehr!
Weinend ging er in sein Bettchen, eng an sich gekuschelt den Teddy, und einen Bild der Mami. Unter Tränen gab er diesem Bild ein Küsschen, streichelte es und wünschte eine gute Nacht. Weinend schlief er ein.

Plötzlich wurde es in seinem Zimmer sehr, sehr hell und da schwebte er, der Stern – Langsam verblasste das Licht und vor seinem Bettchen stand seine Mami!
Sie deckte den kleinen Prinzen zu und gab ihn ein Küsschen auf die Wange.

Als die Sonne aufging, sprach der kleine Prinz noch ganz verschlafen zu seinen Teddy:“ ich hatte einen schönen Traum. Unser Zimmer war ganz hell erleuchtet und Mamistern schwebte im Zimmer und als das Licht ausging war Mami wieder da, und der Stern flog davon. Sie deckte uns zu und gab uns ein Küsschen.



Wieder weinte der kleine Prinz, und kuschelte sich in seine Decke und sagte:“ Aber es war leider nur ein Traum.“

Auf einmal sprach eine sanfte Stimme ganz deutlich und nahm den kleinen Prinzen dabei in Arm und sagte:“ Es war kein Traum. Ich werde nie wieder von dir gehen und immer bei dir bleiben.“ Und küsste seine Tränen weg.
Eng umschlungen lag er in den Arm seiner Mami und sagte:“ Mami, Mami jetzt bist du wieder da, der Mond hat mir doch den Wunsch erfüllt und dich mir wiedergegeben. Heute Abend werde ich mich ganz lieb bei dem Mond bedanken.

Am Abend gingen sie an das Fenster. Der kleine Prinz, an der einen Hand den Teddy und an der anderen Hand die Mami.
Fest umschlungen stehen sie am Fenster mit Tränen in den Augen. Auch der Mond weinte. Aber diesmal waren es Tränen des Glücks.

Seitdem stehen sie jeden Abend am Fenster und wünschen den Mond eine Gute Nacht.

22.01 2002
Ende BL

Enstanden die zwei geschichten nachdem Tot seiner Lieblingsoma. weil auch er jeden abend am Fenster stand und ihr eine Gute nacht wünschte. Und seinen Teddy im Arm hielt.
Nur wir standen zu zweit am fenster und ich hielt ihn im arm!

und als es mir mal richtig schlecht ging schrieb ich diese geschichten! Und ich wurde wieder stark zum weiterkämpfen!
Denn die geschichte durfte nie wahr werden. wird nie wahr werden!

bettinak.
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Beitragvon bettinak. » 13.06.2007, 22:28

Liebe Trixi
danke für diese Geschic hte
Wir haben auch Oma und Opa verloren. Ich persönlich hatte im wahren Leben grosse Probleme mit ihnen. Aber unser Raphael hatte einen grossen Bezug zu ihnen und das wurde mir erst bewussrt als es zu spät war.
Und zu allem übel war ich nie da für ihn als es passierte.Heul Heul Heul.
beim Opa hatte ich gerade einen Selbstmordversuch hinter mir und wünschte ihn in die Hölle. Ich war zur Kur mit meinem Ältesten als es passierte,Raphael war gerade mal zwei. Verdammt und ich habe ihn allein gelassen und ebenfalls meinen Mann.
Die Oma lernte ich ebenfalls erst zu spät zu lieben .Sie hatte ein schweres Leben und starb an Herzenskummer und ich kamm ins Krankenhaus um unseren Johannes drei ein halb Wochen zu früh das Licht der Welt zu erblicken lassen . Wieder lies ich meine Familie allein und eigentlich wollte ich ihnen in solchen Situationen immer bei stehen
Ich weis nicht ob ich dies je wieder gut machen kann. Aber jetzt werde ich sie nie mehr im Stich lassen. Ich würde mein Leben für sie geben damit sie nie mehr Leid erfahren müssen aber Der Lauf der Welt will es wohl so das wir alle solch einnen schweren Weg gehen.
Und mit jedem neuen Leid wachsen wir.
Vielen Dank noch mal für diese trostreiche Geschichte bettinak.
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Beitragvon Trixi » 13.06.2007, 23:05

hallo liebe bettinak!
darf ich dich einfach mal in den arm nehmen???

ja diese geschichte hilft mir immer, wenn es mir dreckig geht und ich am liebsten aufgeben will! sie ist ein halt um weiterzukämpfen! vielleicht hilft sie dir ja auch ein wenig!

ich bin froh das mir damals diese idee mit dem stern kam, ich glaube sonst wäre es noch schlimmer geworden die trauer von meinen prinzen!

unsere psycho erzählt dieses beispiel jetzt anderen die das durchmachen. und wenn sie das zu ihren kindern dann sagen, wäre es wohl nicht so schlimm! :D trotzdem :( , weil es einfach traurig ist.

salut sagt ganz lieb bea

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Beitragvon bettinak. » 14.06.2007, 15:51

Hallo Trixi!
Hast du dir schon mal überlegt dies in ein Buch zu fassen. Besonders die Traumgeschichte wäre es wert. Sie könnte vielen ein liebenswerter Begleiter sein für Leute die einen geliebten Menschen verloren haben.
Ich finde es jedenfalls spitze.
Gruß Bettina
PS mach weiter so
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Beitragvon Trixi » 14.06.2007, 16:15

na du!

hm, auf die Idee kam ich auch schon, aber das kostet. Und das geld habe ich nicht!
Es sind ja auch nicht alles! Hab noch sooo viel mehr!
aber die wären dann glaube ich zu traurig! :( nicht passend für dieses Forum! aber ne weihnachtsgeschichte habe ich noch! :D aber es ist ja noch nicht weihnachten! :lol:
es grüsst dich lieb bea


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