Private Krankenversicherung und Hilfsmittelkatalog

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Christoph
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Private Krankenversicherung und Hilfsmittelkatalog

Beitragvon Christoph » 01.04.2005, 14:52

Hallo alle zusammen,

nachdem ich mich derzeit über meine private KK ärgere, anbei einige Fundstücke zum Thema Hilfsmittelkatalog:

Im Hilfsmittelkatalog führt die private Krankenversicherung die erstattungsfähigen Hilfsmittel auf. Je nach Gesellschaft bietet die private Krankenversicherung einen „offenen“ Hilfsmittelkatalog oder keinen „offenen“.

Nur sehr wenige Krankenversicherungen bieten den vorteilhaften „offenen“ Hilfsmittelkatalog an. Die meisten Krankenversicherer sagen in ihren Bedingungen in einer Aufzählung klar aus, welche Hilfsmittel erstattet werden und in welchem Umfang.

Ein offener Hilfsmittelkatalog bedeutet, daß die Hilfsmittel zwar generell definiert, jedoch nicht auf bestimmte Hilfsmittel begrenzt sind. So könnte hier auch ein Anspruch auf (in späteren Jahren) neu entwickelte Hilfsmittel bestehen. Da ein Hilfsmittel durchaus mehrere tausend Euro kosten kann, sollten Sie genau überlegen, ob Sie auf einen „offenen“ Hilfsmittelkatalog verzichten können. Ein unabhängiger Berater sagt Ihnen, welche Krankenversicherungen einen offenen Hilfsmittelkatalog beinhalten.

Als Hilfsmittel gelten technische Mittel, die körperliche Erkrankungen oder Behinderungen mildern oder ausgleichen sollen. Das sind beispielsweise Sehhilfen (Brillengläser, Brillengestelle, Kontaktlinsen), Schuh-Einlagen zur Fußkorrektur, Gummistrümpfe. Große Hilfsmittel sind zum Beispiel Krankenfahrstühle und Körperersatzstücke (Armprothesen, Beinprothesen).


Und aus einem Forum zu den privaten PKVs:

offener Hilfsmittelkatalog:
" Deutscher Ring, Continentale, Alte Oldenburger, Hallesche (lt. Versichererauskunft - nicht gem. Bedingungen), Zürich, DEVK und die Victoria (die drei zuletzt genannten jedoch mit erheblichen Einschränkungen und Bedenken)

sehr gute Hilfsmittelkataloge z.B. Universa ,die DKV und die SDK

Das ganze kann natürlich bei einem Versicherer in Bezug auf die Tarife noch völlig unterschiedlich ausfallen. teilweise ist es in Teil II der MB/KK, teilweise aber in Teil III geregelt."

Im gleichen Forum äußerte sich ein Makler dahingehend, dass die GKVs "einigen" PKVs im Bereich Hilfsmittel überlegen sei. Ich neige dazu, zu behaupten, fast allen, denn aus einer anderen Übersicht zu den Kompakttarifen ( hier werden nicht verschiedene Tarifbausteine individuell zusammengestellt, sondern ein Versicherer hat die Tarife bereits zu einem Paket geschnürt) also das, was derzeit meist am Markt verkauft wird, geht klar hervor, dass kein offener Hilfsmittelkatalog im Angebot ist. Eine Ausnahme, die ich aber kaum Ernst zu nehmen wage: offener Hilfsmittelkatalog: ja, Erstattungsfähig sind in einfacher Ausführung technische Mittel oder Körperersatzstücke, die Behinderungen, Krankheits- oder Unfallfolgen mildern."
Nicht wirklich überzeugend.

Liebe Grüße

Christoph

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Susekie
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Beitragvon Susekie » 02.04.2005, 20:03

Hallo Christoph!

Hmm...wir sind ja im Dauerstreß mit der privaten unseres Sohnes.... :-(

An den Reaktionen, die wir teilweise erhalten, merken wir, daß unsere Versicherung demnach über einen "geschlossenen" Hilfsmittelkatalog verfügt, wobei "Krankenfahrstühle" jedweder Art überhaupt NICHT enthalten sind!

Bei Deiner Aufzählung der offenen Hilfsmittelkataloge fehlt unsere Versicherung auch, so daß sich mein Verdacht erhärtet - aber WO genau steht dann, daß eine Aufzählung "abschließend" ist oder nicht??? Wir haben nämlich ein solches oder ähnliches Wort noch nirgends gelesen, weder dort, wo die Hilfsmittel aufgezählt werden noch andernorts...*grübel*

In jedem "maßgeblichen" Schreiben, in dem es um Hilfsmittel geht, wird folgender Passus aufgeführt: "Brillengläser, Brillenfassungen bis zu einem Rechnungsbetrag von ..., Kontaktlinsen, Prothesen (ausgenommen Perücken und Haarteile), Hör-, Geh- und Stützapparate (orthopädisches Schuhwerk bis zu einem Betrag von ... je Versicherungsjahr) sowie aus medizinischen Fachgeschäften bezogene Gummistrümpfe, Leibbinden, Bruchbänder, Fußeinlagen soweit sie vom Heilbehandler verordnet sind"

Diese Aufzählung wird IMMER so aufgeführt, als sei sie abschließend! Von Rollis steht da genauso wenig wie von Beatmungsgeräten, Überwachungsgeräten etc. - also alles KEINE versicherte Leistung und allenfalls im Kulanzwege erstattungsfähig.

Wobei ich hinterherschicken muß, daß es durchaus KEIN "abgespeckter" Tarif ist, sondern quasi die "Luxusversion" - klasse, mit Miniatur-Hilfsmittelverzeichnis...

Vom "ausgleichen von Behinderungen" usw. ist nirgends die Rede! Kurzum: Tobi hat Pech gehabt... :-(

Lieben Gruß,
Suse
Suse mit Tobias (*1997; Zentronukleäre Myopathie, dauerbeatmetes Sondenkind, E-Rollifahrer - hübscher Schelm mit ziemlichem Dickkopf) und Marlene (*2000; süße Zicke)-> Mehr über uns!

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Beitragvon Thomas » 02.04.2005, 22:46

Hallo Suse, Hallo Christoph,

tja, uns geht es genau so.
Ich habe seinerzeit einen Vertrag bei einer Privaten KV (PKV) abgeschlossen in dem (Irr-)glauben, damit in allen Belangen besser da zu stehen, als in der gesetzlichen KK.
Ich habe mich damals in Berlin an ein Versicherungsmaklerbüro gewand, die einen umfassenden Vergleich PKV angeboten haben. Mir wurde damals zwar gesagt, dass es bei der Hilfsmittelversorgung erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen PKV gibt, dass ich mich mit einer PKV aber u.U. sehr viele schlechter stelle was Hilfmittel angeht, im Vergleich zur gesetzlichen KK, dass wurde mir nie gesagt!

Ich habe mich u.A. aufgrund der Empfehlung des Maklers für die ARAG entschieden, da die - laut Maklervergleich - bei den Hilfsmitteln quasi alles ohne Einschränkungen mit drin haben. Leider wurden bei dem Vergleich nur von solch einfachen Hilfsmittel wie Brillen, Kontaktlinsen, Stützapparate, Hörgeräte usw. ausgegangen. Rollies, Beatmungsgeräte o.ä. wurden bei dem Vergleich überhaupt nicht berücksichtigt. :(
Wie gesagt, als ich mich für eine Private Versicherung entschieden habe, habe ich in dem Glauben gehandelt, damit auf alle Fälle besser da zu stehen, als in der gesetzlichen KK! Auf die Idee, dass das nicht so ist, bin ich niemals gekommen...
Ich habe hier auch noch einen Prospekt der ARAG, darin steht "Krankenfahrstühle: Kostenbeteiligung bis zu 100% im Einzelfall". Also alles abgesichert, könnte man meinen. Das dies im "normaldeutsch" bedeutet: "in der Regel nicht, aber möglicherweise auf Kulanz. Vielleicht. Wenn wir wollen. Oder auch nicht. Mal sehen...", dass habe ich damals leider nicht begriffen. :evil:

Hinzu kommt, dass ich damals gutverdienender Single war und im Traum nicht daran dachte zu heiraten oder gar ein Kind zu haben, selbstverständlich erst recht kein behindertes... :roll:


Susekie hat geschrieben:aber WO genau steht dann, daß eine Aufzählung "abschließend" ist oder nicht?

Das steht in den Versicherungsbedingungen. Bzw. eben meist nicht.
Bei uns steht z.B.:
Brillengläser, Brillenfassungen bis zu einem Rechnungsbetrag von 105 Euro, Kontaktlinsen, orthopädische Schuheinlagen, Bandagen, Gummistrümpfe, Leibbinden, Bruchbänder, Hörgeräte, Stützapparate und Prothesen.
Ende der Liste. :evil:

Den Rehabuggy hat die ARAG nach einigem Hin- und Her voll übernommen. Beim Reha-Autositz waren sie, nach viel Getöse - mit Rechtsanwalt und einigen heftigen Telefonaten, bereit 50% der Kosten zu übernehmen.
Ich mag gar nicht daran denken, was los ist, wenn es darum geht einen Rollstuhl für Jan-Paul zu bekommen. Und das dann alle paar Jahre, denn er wächst ja schnell...


Schönen Gruß
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Beitragvon Christoph » 04.04.2005, 08:47

Hallo alle Betroffenen,

wenn nicht ausdrücklich in den Vers.bedingungen drinne steht, dass der Katalog offen ist, so ist es ein geschlossener. Und bei geschlossenen Hilfsmittelkatalogen ist ganz klar: der Versicherte erhält nur die Hilfsmittel ohne Probleme, die wirklich aufgezälht sind. Der Rest ist reine Kulanz. Momentan mache ich mit der Versicherung rum wg. Therapiestuhl und Pflegebett, Pflegebett, nun gut, hier haben wir einen Schreiner beauftragt und hoffen sowieso nur auf eine Zuzahlung im Kulanzwege, aber den Therapiestuhl sollten sie bezahlen müssen. Da er aber nicht ausdrücklich im Katalog steht und auch keine Formulierung wie Stützapparat, gehe ich von größeren Schwierigkeiten aus. Mir ging es beim Abschluss der Privaten wie Thomas. Ich habe nur auf die kleinen Hilfsmittel geschaut, Brille etc. nicht aber auf die großen. Wer denkt beim Abschluss eine PKV schon an ein behindertes Kind.....
Von einer besseren Absicherung kann daher keine Rede sein. Ich überlege momentan, ob ich als Selbständiger nicht wieder den Weg zurück in die Gesetzliche gehen soll, zumindest bei den Hilfsmitteln stelle ich mich sicherlich besser. Dafür werden wir wahrscheinlich beim Pflegegeld mehr Schwierigkeiten bekommen. Alles in allem eine bescheidene Situation. Zudem, unsere KG empfiehlt für Jonas den NF-Walker, Kosten: rund 6.000 €. Ein solches Teil taucht in einem Hilfsmittelkatalog keiner PKV auf!! Auf so was sind die doch gar nicht eingestellt, denn wer sich das tEil schon mal angeschaut hat, eigentlich ist es ein "Lerngerät", aber kein Ersatz bspw. für einen Rollstuhl.
Also: Mist auf ganzer Linie.

liebe Grüße

Christoph
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Beitragvon Thomas » 04.04.2005, 09:21

Hallo Christoph,

Das Pflegebett hat bei uns die Pflegeversicherung übernommen (bzw. leihweise zur Verfügung gestellt). Da es zur Verbesserung bzw. Sicherstellung der Pflege notwendig ist. Damit sollte es auch bei euch, sofern ihr eine Pflegestufe habt, kein Problem geben.

Ich überlege momentan, ob ich als Selbständiger nicht wieder den Weg zurück in die Gesetzliche gehen soll

Wie willst du das denn machen? Einmal PKV, immer PKV. Oder nicht? :?

Wenn ich an die Kosten denke wird mir auch ganz schlecht.
Wir werden behindertengerecht bauen müssen, um JP auch weiterhin zu Hause behalten zu können.
Vermutlich wird er nie laufen lernen. Das heisst wir brauchen alle paar Jahre einen neuen Rollstuhl für ein paar tausend Euro.
Seine Ergotherapeutin sagt, dass er einen Stehtrainer braucht. Kostenpunkt 4.100,- Euro.
Usw. usw.

Was mich fertig macht ist die Ungewissheit ob wir das auch in Zukunft bezahlen können. Bzw. wer für Jan-Paul bei der PKV um Kulanz bittet, wenn wir nicht mehr für ihn kämpfen können.
Was ist, wenn er in ein Heim muss? Dort werden sicherlich andere Ansprüche an die Hilfmittelversorgung gestellt, als wir dies tun. Wir sind ja zu vielen Kompromissen bereit um die Kosten niedrig zu halten. In einem Heim ist das sicher nicht so.
Was passiert dann? Wird er dann nicht mehr in den Alltag im Heim integriert, wenn er keinen Stehtrainer, Lagerungskeil(e) und hydraulisch höhenverstellbaren Therapiestuhl hat???


Schönen Gruß
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Beitragvon Christoph » 04.04.2005, 09:36

Hallo Thomas,

besser nicht an die fernere Zukunft denken!!!

Ich bin selbständig, folglich habe ich die Möglichkeit, mich freiwillig in der Gesetzlichen zu versichern. Einmal PKV immer PKV gilt in dieser Form eh nicht. Karin war eine zeitlang in der PKV als Arbeitnehmerin, sie wurde zwangsweise wieder gesetzlich versichert, als sie dank ihrer Teilzeitarbeit einkommenstechnisch wieder unter die Einkommensgrenze PKV rutschte.
Ich weiß derzeit nur nicht, ob mich die Gesetzliche ohne Fragen zum Gesundheitszustand nimmt, denn theoretisch könnten sie mich wg. Jonas auch ablehnen. Sie haben bei der Aufnahme eines freiwillig Versicherten die gleichen Rechte, wie die Privaten, können also bestimmte Risiken ablehnen. Tun sie zwar derzeit nicht, weil sie jeden Beitragszahler haben wollen, aber ist ein zu beachtendes Risiko.

liebe Grüße

Christoph

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Beitragvon Thomas » 04.04.2005, 09:40

Hallo Christoph,

wenn Karin gesetzlich versichert ist, dann kann Jonas bei ihr mitversichert werden.
Dazu gab es gerade ein Urteil. Ich muss mal suchen ob ich dazu details finde...


Schönen Gruß
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Beitragvon Thomas » 04.04.2005, 09:56

Hallo,

ich finde es auf die Schnelle jetzt nicht. (War ja klar :? )
Es ging darum, dass ein privat versichertes behindertes Kind nachträglich in die gesetzliche KK wechseln kann, wenn ein Elternteil seit min. drei Jahren gesetzlich versichert ist.

Vielleicht weiss ja jemand hier was darüber?!


Schönen Gruß
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Beitragvon Diana W. » 04.04.2005, 10:56

Hallo Thomas,

kann dich ein wenig beruhigen, auch wir im Heim haben kaum noch Chancen, auf eine versorgung zu bauen, wie wir sie uns wünschen und schaffen es trotzdem, die Kinder in den Alltag zu integrieren. Wir müssen uns genauso auf Kompromisse einlassen wie die Eltern auch. Vielfach bekommen die Eltern zu Hause mehr bewilligt, da die Bedingungen vor Ort etwas anders sind. Wir bekommen z.B. für unsere Kinder grundsätzlich keine angepassten Autositze mehr, da wir ja 2 Fahrzeuge haben, in denen die Kinder im Rolli sitzend transportiert werden können. Dabei interessiert keinen , dass das eine Fahrzeug grundsätzlich von 8-15 Uhr für irgendwelche fahrdienste der Hausmeister reseviert ist und man bei 72 Bewohnern im Haus nur sehr bedingt auf ein Fahrzeug zurückgreifen kann...
Unser einziger Vorteil ist wahrscheinlich, dass viele Krankenkassen Hilfsmittel wenn sie zu klein geworden sind, der Bewohner verstorben ist etc. nicht wieder abholen. So haben wir einen großen Dachboden voll mit alten Hilfsmitteln. Da kann man sich dann für den einen oder anderen Bewohner mit Hilfe der KGs oder anderen Therapeuten und einem geschickten Hausmeister was entsprechendes zusammenbasteln.
Ich glaube in der heutigen Zeit bleibt uns allen, ob Eltern oder Mitarbeitern im Heimbereich nur die Möglichkeit sehr kreativ zu sein. Das zeigen ja auch die vielen Tips und Anregungen hier im Forum immer wieder sehr deutlich.

Liebe Grüße, Diana

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Beitragvon Erica » 04.04.2005, 11:47

Hallo Thomas, hallo Christoph,
bei uns ist es auch so, daß mein Mann und Lena privat und ich freiwilig (als Studentin) gesetzlich versichert sind.
Wir haben auch am Anfang gedacht, daß Lena -gerade weil sie ein Frühchen ist-, in der PKV besser aufgehoben wäre als bei mir in der GKV, aber das war einer unserer größten Fehler.
Uns hat die Kasse aber gesagt, daß Lena erst in die GKV zurückwechseln kann, wenn sie selber in der Ausbildung sei, sich also selber versichern müßte. Solange könnte und dürfte die GKV sie nicht nehmen???
Was ist denn das für ein Urteil, nach dem behinderte Kinder doch wechseln dürfen? Und wie definiert sich denn da das "behinderte" Kind?
Das würde mich schon interessieren; wir brauchen zwar keine Hilfsmittel, aber alleine die teilweise Kostenübernahme der Ergotherapie und die Tatsache, daß Lena keine Versicherung für eine Kur hat und diese auch abgelehnt wird, weil sie ja ein Frühchen ist, nervt schon...und ich habe schon das Gefühl, daß Lena in der GKV besser untergebracht wäre...
Und die Diskussionen mit der PKV nerven schon ziemlich...
Liebe Grüße
Erica


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