Fahrtkostenerstattung Physiotherapie

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Isigirl
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Fahrtkostenerstattung Physiotherapie

Beitrag von Isigirl »

Hi,

im Februar habe ich einen Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten zur Nachkontrolle in die orthopädische Klinik München-Harlaching gestellt und die Kosten problemlos erstattet bekommen...

Jetzt stelle ich mir gerade die Frage, ob dies auf für die wöchentlich stattfindenden KG-Termine möglich wäre, wenn ich mir das - sagen wir mal - monatlich vom Physiotherapeuten bescheinigen lassen würde...

Wer hat diesbezüglich Erfahrung??

Und: Wie soll ich evtl. reagieren, wenn die KK anfragt, warum ich jetzt plötzlich die Fahrtkosten haben möchte und 22 Jahre vorher hab ich nie danach gefragt??
Liebe Grüße Kerstin :D
* 1985 spastische Tetraparese und Autistin
Rollifahrerin und von Beruf Justizfachwirtin
Trainerin von inklusiven Rollisportgruppen
selbständige Tier- und Reittherapeutin

h.dambruch
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Beitrag von h.dambruch »

Hallo Isigirl, ich reiche schon seit (25)Jahren alle Fahrtkosten ein, auch kleinere Wege, z.B. zum Zahnarzt im Nachbarort ect.,es wird ja nach Kilometern abgerechnet. Nach jedem Rezept wird, wenn es abgearbeitet ist, auf ein Formular das Datum eingetragen, die KG bestätigt es durch Praxenstempel und Unterschrift und dann schicke/bringe ich es auf die Geschäftsstelle, ich hatte noch nie ein Problem damit. Voraussetzung ist dass der Patient H im SBA hat. Wenn die KK fragt warum erst jetzt kannst du ja sagen, dass du es jetzt erst erfahren hast, eigentlich hätte man dich ja darüber aufklären müssen.LL Angelika &Frakie

anneb
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Beitrag von anneb »

ich habe "es" auch rückwirkend beantragt, da die kk tatsächlich aufklärungspflicht hat!
viel erfolg, lg, anne

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Isigirl
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Beitrag von Isigirl »

Hi,

danke für die Tipps...

Rückwirkend beantragen: Für wie viele Jahre?? Aber nur mit Nachweis, oder??

Muss ich grundsätzlich immer einen Nachweis (so was wie ne Anwesenheitsbescheinigung) haben?? Ich meine, es wird ja mit der Kasse abgerechnet und die wissen dann ja, wann ich wo war...

Dir werden auch die Wege zum Zahnarzt anerkannt?? Kann man dann alle Wege zu Ärzten geltend machen?? Oder nur die, die durch die Behinderung zusätzlich notwendig sind??
Liebe Grüße Kerstin :D
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ehemalige Userin

Beitrag von ehemalige Userin »

Oh, da muss ich mich gleich mal mit rein hängen...

Das hört sich ja interessant an! Also, ich kann mir von der KG bescheinigen lassen, wenn das Rezept alle ist, das wir da waren, und diese Bescheinigung gebe ich dann zur Kasse und die erstatten mir die Fahrtkosten! Richtig?
Ist ja irre! Wir haben schon einen guten Weg zur KG und ich fahre zwei mal die Woche hin, beide Kinder haben ein "H" im SBA.

Liebe Grüsse, Maria

anneb
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Beitrag von anneb »

alle wege, die "verordnet sind, dh krankengymnastik, ALLE arztbesuche, krankenhaus etc.
wir mussten zum glück nur ein halbes jahr rückwirkend nachfordern....ich habe der dame von der kk am telefeon SEHR deutlich gemacht, dass es aufgabe der kk gewesen wäre, mich über den fahrtkostenersatz aufzuklären. die hat sich auch entschuldigt (ja, tatsächlich) und ohne probleme mir über tausend euro überwiesen. ich hatte von der kg "nur einen nachweis, dass wir alle zwei wochen dort hinfahren. die ärzte müssten die termine in ihrer doku haben.
ansonsten würde ich, wenn es um jahre geht, mit der kk verahndeln- also eine art pauschale über die nicht gezahlten jahre... könnt ihr ja vielleicht hochrechnen....und....am telefon oder persönlich, sich immer den namen geben lassen, ggf vorgesetzte verlangen....alle briefe, nachweise mit einschreiben und rückschein :mrgreen: hilft ungemein!
lg, anne

anita f.
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Beitrag von anita f. »

Hallo,

das ist ja interessant.

müsst ihr denn keinen Eigenanteil für die Fahrtkosten bezahlen?

Wir müssen nämlich 2x die Woche ca. 38 km zur KG fahren(einfache Strecke).
Davon müssen wir aber 5,oo € zuzahlen, also hin und zurück 10,oo €.
Zum Kinderarzt und zur Logopädie muß ich 20 km fahren. Wenn ich das einreichen würde, würde nichts übrigbleiben.

Liebe Grüße
Anita

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Bianca B.
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Beitrag von Bianca B. »

Hallo,

das ist ja interessant. Ich gehe mit meinem Sohn auch 2 x wöchtenlich zur KG. Meine Krankenkasse (GEK) hat mir auf Anfrage erzählt, dass die Fahrten zur KG nicht erstattungspflichtig wären, nur die Fahrten zur Verlaufskontrolle in die 80 km entfernte Kinderklinik, wo wir alle 2 - 3 Monate hin müssen. Zur KG sind es zwar nur 14 km hin und zurück aber aufs Jahr gerechnet summiert sich das auch.

Aber was ist denn nun richtig? Kann da jede Krankenkasse entscheiden, wie sie will? Es muss doch in irgendeinem Gesetz festgelegt sein? Vielleicht kann auch mir jedemand weiterhelfen.

Danke und LG

Bianca
Milena (6/01, gesund)
Hannes (7/05, Tuberöse Sklerose, Epilepsie, Autismus, keine Sprache, schwere Verhaltensstörungen)
Nele Matilda (12/07, gesund)

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Sandra mit Hendrik
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Beitrag von Sandra mit Hendrik »

Hi,
wir haben dieses Jahr das erste Mal unseren Eigenanteil (1%, da Hendrik ja chronisch ist) im Voraus bezahlt und kriegen jetzt alles komplett wieder. Ist viel einfacher, als wenn man jedes Mal die 5 € zahlen muß.
Lieben Gruß von Sandra (39) mit Johanna (14) und Hendrik (12, Spina bifida, HC)

biancaz
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Beitrag von biancaz »

Hallo,

kann mir auch jemand erklären, wie die Aufklärung zu erfolgen hat? Die KK hat mir mal irgendwann einen Zettel zu Hilfsmittel, Fahrtkosten etc. zugeschickt, reicht das schon als Aufklärung? Den habe ich zwar überflogen, aber es nicht wirklich verstanden. Für Klinikaufenthalte habe ich immer Fahrtkosten erhalten, aber zur KG habe ich es nie aufgeschrieben, da habe ich nicht daran gedacht. Ich denke, die KK kann doch nur gezielt aufklären, wenn ich danach frage oder??? Sonst gäbe es bei uns wohl einen kompletten Aufklärungstag, was Noah alles zustehen würde, denn das wäre sicher eine lange Liste (haha). Eigentlich klärt die KK recht wenig auf, ich habe mir alles selbst zusammengesucht.

grüsse Bianca
N. * 01.06.2004 † 26.08.2013, Frühchen 25. W., PVL, Microcephalus, Epilepsie, Tetraspastik, blind, Skoliose, Hüftsubluxation

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