Frage zu Ventil-Operation

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Karin B.
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Frage zu Ventil-Operation

Beitragvon Karin B. » 17.02.2007, 23:20

Hallo!

Also wie vielleicht schon ein paar von euch mitbekommen haben, habe ich fast jeden Tag Kopfschmerzen! Weil mein Kopfweh im Liegen besser wird und ich einen Hydrocephalus habe, ist nun die Frage, ob ich eine Überdrainage habe! Ich habe in zwei Wochen einen Termin für ein MRT! Ich muss vorher 2 Stunden liegen! Bei meinem letzten MRT vor ca. 3 Wochen waren meine Ventrikel eng... Wären meine Ventrikel nach 2 Stunden liegen weiter, dann wäre es ja vermtulich eine Überdrainage und ich müsste ein neues Ventil bekommen....

Wie ist das,wenn man ein neues Ventil bekommt? Ist das eine schwierige OP,mit Risiken und wie lange dauert es,bis man sich wieder erholt hat? Ich gehe in die 10 Klasse Gymnasium und es wäre nicht gerade toll,wenn ich ewig fehlen würde deswegen... Aber naja,wenn es sein müsste,müsste es eben sein!

Ich will nur mal wissen, was für Erfahrungen ihr gemacht habt!

Mein Neurochirurg hat gemeint, dass nur ein neues Ventil (dieses mal ein verstellbares Ventil) an das alte Ventil ( nicht verstellbares Ventil) angestöplselt werden würde und dann müsste kein neuer Schlauch rein und auch kein neuer Zugang zu den Ventrikeln!
Er hat gemeint, dass er sein könnte, dass sich mein Ventil nicht mehr schließen würde und das Ventil praktisch stänig offen ist,also die ganze Zeit nur Liquor abfließt! Und das würde ja schon erklären, wovon mein Kopfweh kommt....


Viele liebe Grüße,Cosima
ich :D *04/91
Hydrocephalus occlusus aufgrund einer Aquäduktstenose
(ventrikulostomiert seit 10/08;
10/09: erneute Ventrikulostomie, wegen Verschluss des Stomas, RLS (Restless Legs Syndrom)

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Andrea T.
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Beitragvon Andrea T. » 18.02.2007, 21:04

Hallo,
Felix hat letztes Jahr ein neues Ventil bekommen, weil das alte nicht mehr richtig funktionierte und er deshalb Hirndruck hatte. Die OP für das neue Ventil war eigentlich unproblematisch, ich glaube, er war insgesamt 3 Tage im Krankenhaus und schnell wieder fit. Zum Abschluss wurde noch ein Kontroll-CT und ein EEG gemacht. Allerdings hatte er nach einiger Zeit eine Überdrainage. Das neue Ventil ist von außen magnetisch verstellbar und war wohl zu hoch eingestellt (bzw. zu wenig "gebremst"). Ist wohl alles Versuch und Irrtum.
Wegen der OP würde ich mir keine Sorgen machen. Lass Dir vorher gut erklären, welche Sorte Shunt eingebaut werden soll und warum. Ich würde die OP nicht unnötig hinausschieben, wenn sie denn nötig ist. Denn abgesehen von den Kopfschmerzen ist es natürlich gut, wenn die Überdrainage beseitigt wird, solange die Ventrikel elastisch sind und sich wieder gut erholen können.
Alles Gute!
Andrea mit Felix (4/01, ICP, entw.verz., Epi, sehgeschädigt), Anna 4/01,
Nick 4/99, NRW

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Beitragvon Steffi Z. » 18.02.2007, 21:06

Hallo Cosima,

ich kann Dir leider nichts genaues sagen, aber die Neurochirurgin meiner Tochter (hat einen Shunt ohne Ventil) sagte, falls ein Ventil eingebaut werden müsste, würde es auf ca. 4 Tage KH hinauslaufen. Wenn natürlich alles gut geht. Das Einbauen würde ca. 15 Min. dauern, das Aufmachen und Zunähen würde die meiste Zeit in Anspruch nehmen.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen helfen.

LG
Steffi

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Beitragvon Karin B. » 18.02.2007, 22:06

Das ist ja gar nicht so schlimm,wie ich dachte.... Ich dachte, da müsste man 3 Wochen im Krankenhaus bleiben,oder so....

Naja,ich werd sehe, wenn es keine Überdrainage ist,brauch ich auch kein neues Ventil :wink:

Lg,Cosima
ich :D *04/91

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Bettina&Janni
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Beitragvon Bettina&Janni » 19.02.2007, 12:43

Hallo Cosima!

Ich hab ja lange nichts mehr von Dir gelesen!

Wie geht es denn zur Zeit??

Etwas besser?

Hat sich was getan in Deinem Leben? Kriegst Du es sortiert?

Schreib mal...

LG, Bettina
Liebe Grüße, Bettina


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