Was sind Schlitzventrikel?

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Karin B.
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Was sind Schlitzventrikel?

Beitragvon Karin B. » 02.02.2007, 13:59

Hallo!!!

Da ich hier auch schän öfters etwas von Schlitzventrikeln gehört habe, wollte ich nun fragen, was genau Schlitzventrikel sind, ob die auf einem MRT/CT genau erkennbar sind und was für Beschwerden man hat,wenn man Schlitzventrikel hat?
Ich denke,viele von euch haben das mit meinen ständigen Kopfschmerzen mitbekommen und da ich nichts versäumen möchte, will ich nun alle Möglichkeiten, die es gibt, weshalb ich Kopfweh haben könnte, herausfinden.... Da ja meine Ärzte erst auf alles bringen muss,bevor sie etwas unternehmen.... Ohne mein ständiges drängeln, hätten die nicht einmal ein MRT gemacht, obwohl ich nun ungeklärter Weise seit über einem Jahr fast jeden Tag Kopfweh habe!

Liebe Grüße,Cosima

PS:Bei meinem letzten MRT hatte ich eher zu enge Ventrikel
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Beitragvon Doreen mit Friederike » 02.02.2007, 14:03

Hallo,

Schlitzventrikel sind sehr enge Ventrikel, die mit Hilfe eines MRTs darstellbar wären. Es kann die gleichen Symptome wie Hirndruck hervorrufen. ( Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen ...)

Du solltest deinen Arzt darauf ansprechen. Die Ventrkel könnten "zusammen kleben " und laut unserem Neurochirurgen würde das ab dem Pubertätsalter oben genannte Symptome hervorrufen. Kläre das auf jeden Fall noch einmal schnellstmöglich ab.

Wann wurde denn das letzte MRT gemacht?

LG
Doreen
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Karin B.
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Beitragvon Karin B. » 02.02.2007, 14:07

Am Montag.also am 29 Januar wurde das letzte MRT gemacht!
Am Montag waren die Ventrikel eng....
Mein Neurochirurg ruft in den nächsten Tagen an, um einen Termin auszumachen, um weiteres zu besprechen.....

Eine Ärztin meinte am Montag, dass vermutlich nochmal ein MRT gemacht werden sollte und ich vorher eine Stunde liegen soll!

Wenn die Ventrikel dann weiter werden, dass ist es eine Überdrainage....
Aber wir sollen das mit meinem Neurologen, bzw. Neurochirurgen besprechen, die waren nur am Montag um 20 uhr nicht mehr da!

Lg,Cosima
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Beitragvon connie » 05.02.2007, 21:25

Hallo,
dem von Doreen kann ich nichts hinzufügen. Schlitzventrikel muss man allerdings behandeln, auf Dauer ist das nicht gut, weil sie eben zusammenkleben können und ähnliches, der "Sog" ist einfach zu stark. (Klingt jetzt ein bisschen zu drastisch, sorry) Ist natürlich auch für das Gehirn insgesamt nicht so gut.

Was für ein Ventil hast du denn? Das müsste in deinem Shuntausweis stehen, und auch wie hoch er eingestellt ist. Bei Arne ist es z.B. auf 120 mm eingestellt, wenn er eine Überdrainage hätte, würde man das Ventil dann auf 130 mm oder höher einstellen (geht bis 200).

Je nachdem muss man einfach nur den Druck erhöhen (d.h. es fließt weniger Liquor ab, klingt jetzt wiedersprüchlich ist aber so). Ist bei einem programmierbaren Ventil keine OP, braucht man auch keine Narkose.

Aber ich denke dass die Neurochirurgen dir das dann schon erklären. Immer einfach fragen. die beantworten das meistens gern. Du weißt ja, es gibt keine dummen Fragen ;)
Und mach ihnen nochmal deutlich wie lange du schon unter den Kopfschmerzen leidest!

Ganz liebe Grüße,
connie

PS: Schön dass das mit dem MRT endlich geklappt hat. War bestimmt gut so!
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Beitragvon Karin B. » 08.02.2007, 09:52

Also das mit dem Ventil verstellen geht bei mir nicht, denn ich habe noch ein Ventil, dass man nicht verstellen kann... Und was genau für ein Modell ich habe, weiß ich nicht, denn ich besitze keinen Shuntausweis.... Auch wenn man soetwas haben sollte eigentlich :?

Naja.... Ich habe am 14 Februar einen Termin bei meinem Neurochirurg... Sollte es eine Überdrainage sein, was ich vermute, da mein Kopfweh im Liegen meistens sofort besser wird, werde ich wohl ein neues Ventil bekommen müssen....

Liebe Grüße,Cosima
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Beitragvon Sandra mit Hendrik » 08.02.2007, 10:33

Hi,
Hendrik hat auch Schlitzventrikel bzw. sehr enge Ventrikel, aber kein Schlitzventrikelsyndrom! Ihm geht es super gut, spuckt nie, hat keine Kopfschmerzen...
Als ich letztens den Neurochirugen darauf angesprochen habe, meinte er, dass er keine MRT Bilder operiert, sondern Kindern, denen es schlecht geht. Und als er Hendrik gesehen hat, meinte er, dass er ihn JETZT überhaupt nicht operieren würde, so wie der drauf ist.
Lieben Gruß von Sandra (39) mit Johanna (14) und Hendrik (12, Spina bifida, HC)

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Beitragvon Karin B. » 08.02.2007, 11:00

Naja, bei mir ist das eben etwas anders... Ich spucke zwar nicht,habe aber die ganze zeit starke Kopfschmerzen.....

Ich werd sehen, was am Mittwoch herauskommt.....

Lg,Cosima
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Beitragvon Doreen mit Friederike » 08.02.2007, 12:14

Hallo Cosima, berichte uns dann bitte was raus gekommen ist, ja?

Fest diich drückende Grüße
Doreen
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Beitragvon connie » 08.02.2007, 13:18

Hallo Cosima,

naja, wenn du wirklich ein neues Ventil brauchst, bekommst du dann wenigstens einen Ausweis ;)
- schwacher Trost, ich weiß. Ich weiß gar nicht ob das mit dem verstellbaren Ventil eine Frage von "modern" oder "nichtmodern" ist. Es gibt z.B. auch Ventile, die sich entsprechend der Körperlage verändern, d.h. der Gravität: je aufrechter man sich bewegt/ befindet, umso weniger wird abgepumpt. Diese sind auch relativ "neu", aber man kann bei ihnen auch nicht den Druck insgesamt verstellen.
Lass dich einfach gut beim Neurochirurgen informieren, was du für ein Ventil hast und mit welcher Einstellung (z.B. eben 120 mm o.ä.) und was er gedenkt dir im Falle eines Falles neu einzusetzen. Ich würde mich auch mal nach der Schlauchlänge und der noch vorhandenen Reserve erkundigen - wenn schon mal jemand richtig danach guckt, dann kann er sich ja auch darum kümmern...

Es klingt ja schon so als ob deine Beschwerden am Ventil liegen. Allerdings bin ich kein Neurochirurg ;)
Und er hat ja auch die MRT-Bilder. Frag ruhig genau nach, was man da sieht und was nicht. Ich finde das immer ganz interessant, und man kriegt so einfach mehr mit. Schließlich ist es ja der eigene Kopf, wo die da reingucken!


Und natürlich ist es - wenn man denn überhaupt schon operiert werden muss - viiiel besser, wenn das nicht akut und husch, husch passiert. So muss dir der Arzt auch wirklich VORHER erklären, was er tut, wielange du dann im KH sein musst etc pp

Ein Tipp noch: Wir lassen uns inzwischen immer die Berichte von Krankenhäusern und Chirurgen etc. kopieren und sammeln die auch bei uns zuhause. Du glaubst nicht, was die eigenen Ärzte sonst manchmal überlesen und vergessen. So lernt man auch endlich mal die ganzen FAchbegriffe ;)
Und man hat was in der Hand beim nächsten Arzt- bzw. Krankenhausbesuch. Man weiß ja, was so alles in den Tiefen der Akten verloren geht.

Also, ich wünsche Dir alles Gute und dass endlich eine Lösung für deine Schmerzen gefunden wird,

Ganz liebe Grüße und melde dich doch danach.

connie

PS. Sorry, jetzt hab ich etwas lang geplappert :(
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Beitragvon Karin B. » 08.02.2007, 16:56

Ich sage euch allen natürlich Bescheid, wie es beim neurochirurg gelaufen ist!

Viele liebe Grüße,Cosima
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