Integrationskindergarten in Vrlbg.

Zum Teil unterscheiden sich die rechtlichen und organisatorischen Strukturen zwischen Deutschland und den verschiedenen Nachbarländern erheblich. Hier in dieser Rubrik sammeln wir alle landesspezifischen Infos.

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Mariposa
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Integrationskindergarten in Vrlbg.

Beitragvon Mariposa » 23.09.2006, 12:58

Hallo liebe VorarlbergerInnen,
ich möchte euch heute mal unsere Erfahrungen mit der Integration in den Kindi berichten:

Louisa begann letztes Jahr im September, war allerdings im Frühling noch als gesundes Kind angemeldet worden. Sobald wir die Ausmasse der Erkrankung absehen konnten, benachrichtigten wir die Gemeinde und den Kindi, dass Louisa im Herbst (2005) einen I-Platz brauchen würde. Als wir im Sept. anfingen gab es nur eine I-Gruppe mit schon 2 I-Kindern. D.h. Louisa durfte nur am Nachmittag kommen (wo keins der I-Kinder kam), denn ein Drittes I-Kind war nicht erlaubt. Und für das Einrichten einer zweiten I-Gruppe war es zu spät.(?)- SO ging Louisa eben ein Jahr lang nur 3x 2 Std. am Nachmittag. In der I-Gruppe gab es anfangs KEINE Spielsachen die Louisas Stand entsprachen; im Garten konnte Louisa mit keiner Schaukel schaukeln und auf keiner Rutsche rutschen. Wir wiesen darauf hin und boten an selber Geräte anzuschaffen; dies wurde mit einem Hinweis auf den TÜV abgetan. Nach und nach wurden versch. Sachen angeschafft für die I-Kinder: Hängestuhl, einfache Steckspiele und Puzzles etc. , ein Minibällebad.
Jetzt ein Jahr später darf Louisa fast
Vollzeit gehen und eine sichere Schaukel ist bestellt. Die Rutsche wird gerade umgebaut (ich habe die Gemeinde und die Leiterin vom Kindi gebeten endlich was zu tun)- es gibt nun 2 I-Gruppen: Louisas Gruppe ist 16 Kinder stark, die andere 19 Kinder. Louisa soll lt. BM erst 3x/Woche 8-10h30 gehen wenn es ihr zu viel ist oder es den anderen Kindern zu viel ist oder den Betreuerinnen (jeweils 2) - am 10.Okt. findet wieder ein Gespräch statt auf der Gemeinde.
Ein Gespräch mit Frau Thoma vom Land ergab nur unbefriedigende Antworten: ",wir haben nicht an die bestehenden Kiga-Gärten gedacht,- die Kindergärten sind halt sehr voll" ja, kein Wunder, wenn sie auch schon 3-jährige aufnehmen um den Kindi voll zu machen. Aber mein förderbedürftiges Kind soll weniger gehen deswegen???????
Die alte Leiterin des KIga fing schnell an auf ein drittes Kiga-Jahr für LOuisa zu zielen.....die neue Leiterin hat sich noch nicht geäussert.
Fazit:
Wir haben so ein bisschen das Gefühl, dass die Gemeinde sich halt so durchwurschteln will und mit möglichst wenig Aufwand die I-Kinder "durchzukriegen" - -----nur, so wie es ausschaut geht es mit der Schule dann grad so weiter! Von wegen Intergration :(
Was habt ihr denn für Erfahrungen hier gesammelt?????
LG
Martina mit LOuisa, die sooo gerne in den Kindi geht, mit 15 KIndern aber echt ein Problem hat.
Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. Defekte; fokale Anfälle/Sturzanfälle/Serien, Hemi li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07, VNS 12/2012-seither stabilere Epi-Situation, Verbesserung!

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Irma
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Beitragvon Irma » 23.09.2006, 15:22

Hallo Mariposa,
ich war ab Anfang gegen i-Platz im regelkiga, dort sind Kinder nicht genug gefördert. Mein Sohn besucht Heilpädagogische Kiga und ich bin sehr zufrieden, er hat sich prächtig entwickelt :lol:
Im Kiga hat er Logopäde und Egotherapie. Im regelkiga gibt diese Möglichkeiten nicht.
ich wünsche dir und deine Tochter alles gute.

LG Irma

marianne
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Re: Integrationskindergarten in Vrlbg.

Beitragvon marianne » 23.09.2006, 16:15

Mariposa hat geschrieben:... sich halt so durchwurschteln will und mit möglichst wenig Aufwand die I-Kinder "durchzukriegen" - -----


Hallo Martina, so ähnlich habe ich das in unserer I-Gruppe in einem Regelkiga auch gesehen, aber nicht, weil die Erzieherinnen etwa bequem oder uninteressiert gewesen wären, sondern weil dort niemand wirklich Ahnung hatte von heilpädagischen Bedürfnissen, Bedingungen und Förderinhalten. Sie lernten eigentlich MIT den I-Kindern, was ging und was nicht, was sie anbieten konnten und was nicht. Unter ihren Bedingungen waren sie nur für sehr leicht entwicklungsverzögerte Kinder wirklich gut geeignet. Die i-Kinder liefen im Regelalltag mit, nur eben mit 3 statt 2 Erzieherinnen und mit 15 statt 25 Kindern. Das waren auch für Janosch viel zu viele Reize und sie konnten ihm keinen Rückzug alleine und keine 1:1-Förderung anbieten. Janosch war auch mehr daheim als dort und ist nach dem Wechsel in eine HPT regelrecht aufgeblüht. Viele I-Kigas sind in keinster Weise auf die Kinder eingerichtet, die sie aufnehmen, scheint mir.

Janosch war am Anfang in seiner Ganztags-I-Gruppe 5 Stunden und am Ende nur noch maximal 3 Stunden und viel krank und daheim. Er und auch die Erzieherinnen waren massiv überfordert, obwohl sie liebevoll und interessiert und engagiert waren. Z.B. gab es in dem Kiga trotz 2 I-Gruppen auch keinerlei barrierefreien Zugänge oder einen Lift.

Vielleicht ist für Louisa und dich auch ein Wechsel in eine HPT besser?

Lieber Gruß!

Marianne

ehemaliger User

Beitragvon ehemaliger User » 23.09.2006, 16:45

Hallo Martina,

in unseren Kiga ist eigentlich seit vielen Jahren eine Hpi Gruppe. Das heißt, 15 Kinder und 5 "behinderte". Sie werden von einer Pädagogin und einer Sonderkindergärtnerin und einer Helferin betreut.
Mag schon sein das es vorher dort "keine" Probleme mit den I Kinder gab, aber mit meinen Andreas waren sie heillos überfordert (sie hatten vorher noch nie ein so schwer behindertes Kind)

Spielzeug und Interesse waren vorhanden, aber da Andreas im ersten Jahr ein ziemlich unruhiges Kind war und zu dem noch sehr kränklich (erstes halbes Jahr war er ein Monat im Kiga :( ) war es noch schwieriger für sie, da sie das Kind eigentlich nie kennen lernten. Naja zudem waren die Pädagogin und die die Sonderkindergärtnerin noch frisch von der Schulbank, und naja :roll: . Das es nicht immer nach Lehrbüchern geht werden sie hoffentlich im Laufe der nächsten Jahre rausfinden.

Die einzige zu der ich wirklich ein Vertrauen hatte, war die Helferin. Die Frau macht ihren Job schon etliche Jahre, und hat ihr Herz am rechten Fleck. Ich denk das ist oft wichtiger als wenn man den Beruf auch gelernt hat.

Ich will natürlich niemanden etwas unterstellen, aber ich kam mir mit meinem Kind oft sehr fehl am Platz vor :( .

Integration hört sich zwar sehr gut an, aber hier in unserem Dorf, auch nach vielen Jahren hatte ich oft das Gefühl das sie eigentlich nicht wirklich vorhanden war. Ich finde es gehören einfach viele Dinge noch ausgereift, bevor man es Integration nennen kann :wink: .

Ich hoffe, es wendet sich zum Besseren für Euch, Lg Heidi mit Andreas

Ps: Es ist schade das es kaum reine Heilpädagogische Kigas gibt, da wären unsere Kinder einfach besser aufgehoben. So was gibt es halt nur in den Großstädten, und sind natürlich demententsprechen teurer, aber viel besser....

ulli12
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Beitragvon ulli12 » 23.09.2006, 17:05

liebe martina,

als vorarlbergerin, ausgebildete sonderkindergartenpädagogin und lehrerin zukünftiger kindergartenpädagoginnen habe ich einigen einblick in unsere "kindergarten-szene".

ich kann deinen unmut über die situation verstehen!
ich persönlich finde ja, dass in jede i-gruppe auch eine soki (=sonderkindergartenpädagogin) gehört. allerdings bietet unser (gerade mal 4 jahre altes kindergartengesetz) den erhaltern der kindergärten einige schlupflöcher.

was den einsatz einer soki angeht, heißt es zum beispiel:
(3) Solange geeignete Sonderkindergärtnerinnen (Sonderkindergärtner), die
nach Abs. 2 fachlich befähigt sind, nicht zur Verfügung stehen, können zur
Betreuung von Kindern, deren Förder- und Betreuungsbedarf wegen einer Behinderung erhöht ist, auch nach Abs. 1 befähigte Kindergärtnerinnen (Kindergärtner) verwendet werden.

im klartext heißt das also: gibts 'ne soki ist es gut und recht, ist keine verfügbar, auch kein problem!

auch was die eingeschränkten öffnungszeiten anbelangt, befindet sich der bürgermeister im recht:
(5) Der Rechtsträger ist im Rahmen des Zumutbaren verpflichtet, Kindern,
welche die Gruppenfähigkeit noch nicht erreicht haben, durch geeignete Maßnahmen die Aufnahme in den Kindergarten zu ermöglichen und dafür zu sorgen, dass solche Kinder entsprechend ihren Bedürfnissen erzogen, beaufsichtigt und betreut werden können. Wenn trotzdem erheblich nachteilige Auswirkungen auf die anderen Kinder zu erwarten sind, ist die Aufnahme abzulehnen. Es können jedoch auch die Zeiten, in denen ein solches Kind im Kindergarten betreut wird, entsprechend beschränkt werden, wenn dadurch die Aufnahme ermöglicht werden kann und wenn die Eltern (Erziehungsberechtigten) zustimmen.

tja, was soll ich noch sagen?

wenn du möchtest, dass sich etwas verändert, dann wird das ein harter kampf, den du eigentlich nur in der zeit vor der wahl und mit haufenweise unterstützung anderer wähler oder vieler guter beziehungen an die richtigen politischen stellen gewinnen kannst.
die gemeinde ist ziemlich sicher darauf aus, möglichst wenig geld ausgeben zu müssen....

vorarlberg ist einfach in vielen belangen noch nicht so weit, wie die anderen bundesländer oder unsere nachbarländer, sei es nun die integration, die betreuung der dreijährigen und jüngeren kinder oder die täglichen öffnungs- und die ferienzeiten.

achja, was das dritte kg-jahr anbelangt: da wirst du kaum eine chance haben. das schulunterrichtsgesetz sieht seit einigen jahren vor, dass alle schulpflichtigen kinder auch (in die für sie passende schule/klasse) gehen müssen und ein drittes kg-jahr nahezu unmöglich ist. vorallem, wenn die kg-gruppen eh schon voll sind, wirst du damit kaum durch kommen.

für die mitleser aus deutschland:
bei uns in österreich ist vieles anders als bei euch, manches einfacher und manches komplizierter.
vorarlberg ist in vielerlei hinsicht noch ein entwicklungsland: sowas wie sonderkindergärten gibt es bei uns kaum (einen für hörbehinderte kinder, einen für verhaltensauffällige und einen für sprachbehinderte kinder, der allerdings privat ist), heilpädagogische tagesstätten sind nahezu ein fremdwort (es gibt nur eine für körper- und schwerstmehrfachbehinderte kinder und wiederum eine für hörbehinderte, eine für verhaltensauffällige und eine private für sprachbehinderte kinder).

kinder mit erhöhtem förderbedarf besuchen bei uns überwiegend in integrationsgruppen in regelkindergärten und danach sogenannte allgemeine sonderschulen oder sonderpädagogische förderzentren.
manche besuchen auch sonderschulen oder heilpädagogische zentren im grenznahen bereich (zb. schweiz) oder in tirol, was dann aber wiederum teilweise eine internatsunterbringung erfordert.

so, nun bin ich aber abgeschweift....

martina, einen tipp kann ich dir noch geben: l
ouisa bekommt doch sicher therapien, frühförderung o.ä.
bitte doch den/die therapeutIn oder die frühförderin sich mit dem kg in verbindung zu setzen, um mit ihnen zusammen zu arbeiten.
wenn die kindergartenpädagoginnen und die therapeuten/frühförderinnen dazu bereit sind, kann dabei nur das beste für louisa's weitere kidnergartenzeit und ihre entwicklung herausschauen.

vielleicht gibt es auch die möglichkeit, dass über die gemeinde oder den aks eine mobile sonderkindergartenpädagogin wenigstens einmal in der woche in den kg kommt und das team unterstützt und gezielt mit louisa arbeitet.

nun ist's aber echt zeit, auzuhören!

liebe grüße aus feldkirch

ulli :D

ps. falls du irgendwas brauchst, kannst du dich jederzeit per pn melden. ebenso, falls du mal lust auf einen kaffee hast....
fürchte dich nicht davor, langsam zu gehen, fürchte dich nur, stehen zu bleiben!

geli
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Beitragvon geli » 23.09.2006, 20:09

Hallo Martina

.......... was soll ich dazu sagen? kommt mir irgendwie bekannt vor. Bei uns hier meinte man es sei kein problem dass Martina in den kindi geht. allerdings nur ein paar stunden die woche und ich muss sie eben immer nach 2 stunden wieder abholen weil kathedern kann ja niemand.

und somit glaub ich dass wir uns den kindi schenken oder sie überlegen sich noch was richtiges...........


Na ja was soll ich sagen wir leben eindeutig in einem ziemlichen entwicklungsland in dem es nicht viele möglichkeiten für unsere mädels gibt.

lg geli
Geli mit Martina 06/2003 MMC HC ACM II und Daniela 03/05

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Beitragvon Mariposa » 23.09.2006, 20:24

Hallo Ulli,
danke für deinen ausführliche Antwort; diese Auszüge aus dem "Gesetzbuch" waren recht interessant. Wir haben am 10.10. einen neuen Termin auf der Gemeinde, da will ich gut informiert sein. :)

Die Therapeuthen vom AKS sind sehr engagiert und waren schon mit im Kindi und es sollte auch im Herbst wieder ein Treffen stattfinden um Förderziele für Louisa zu bestimmen. Auch habe wir das GROSSE Glück dass Louisa eine Sonderheilpädagogin zur Betreuung hat. Die mobile HP Kathrina Knünz kennst du wahrscheinlich auch, die hat Louisa am Ende des letzten Schuljahres zum Schnuppern i.d. Vormittagsgruppe begleitet. Sie hat allerdings sehr sehr wenig Zeit!!! Sie war bei uns auch geplant am Schuljahresbeginn, ich habe sie dann aber nicht zu Gesicht bekommen.

Ich finde es aber nicht ok, was da abgeht. Leider sind schon bald die Wahlen, dann kann man davon nicht mehr profitieren. Ich sprach nämlich neulich mit einer Kandidatin einer Alternativpartei über die Kindergartenrutsche- und siehe da, jetzt ist sie auch schon umgebaut.

Wir sind eigentlich nicht der Ansicht, dass Louisas Anwesenheit den anderen KIndern schadet. Letztes Jahr war das wohl ein Argumement, aber jetzt zieht das nicht mehr. Louisa ist auf 1:1 Betreuung oder Kleinstgruppenbetreuung begutachtet! Damit kann doch nicht gemeint sein dass sie bei mir zu Hause ist, oder???????????

Ich wünsche mir vom BM dass noch eine Halbtagskraft/Kindergärtnerin eingestellt wird am besten mit Sonderpäd. Ausbildung evtl Praktikantin???
Schaden kann es ja nichts. Die gesunge Kiga-Grppe ist 32 Kinder stark, das ist auch zuviel!
Ich melde mich schon mal zum Kaffee an! Bin mit Louisa eh oft in FK! :?
LG
Martina
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Beitragvon Mariposa » 23.09.2006, 20:30

Hallo Geli,
nein, wir kämpfen um Louisas Kindi-Platz. Sie hat auch das gleiche Recht wie andere Kinder!!!
Sie einfach zu Hause lassen ? Nee.....das machen wir nicht mehr. Warum bleibt denn nicht das eine oder andere gesunde Kind daheim,damit die Betreuerinnen mehr Zeit für unsere Kinder haben???

Gibt es denn keine Gesetzesgrundlage, dass alle Menschen gleich zu behandeln sind????? :shock:
Hast du Kontakt zu Katherina Knünz, die könnte euch doch auch stundenweise begleiten .....ich kann die die Nummer geben auf PN wenn du magst.
LG
Martina
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Beitragvon Mariposa » 23.09.2006, 21:03

Hallo nochmal an Ulli,
wie lautete denn das alte Kiga-Gesetz???? Und wo kann ich das neue einsehen???
Weisst du das?
Danke DIr.
LG
Martina
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Beitragvon ulli12 » 23.09.2006, 22:07

hallo martina,

das alte gesetz gibts glaub ich nicht online. möglicherweise hab ich noch irgendwo ne fassung herumliegen. wenn ich mich richtig erinnere war dort aber die soki gar nicht erwähnt :( .
das neue gesetz findest du unter
http://voris.vorarlberg.at/VorisDownload/3/3100.pdf

vielleicht noch interessant: das gesetz wird duch den bildungs- und erziehungsplan ergänzt, der den inhalten und zielen der pädagogischen arbeit einen rahmen vorgibt:
http://voris.vorarlberg.at/voris/voris/3/3100-1.doc

ich kenne katharina knünz nicht, habe aber schon viel gutes über sie gehört.
eine zusätzliche kraft wäre sicher optimal für louisa, vor allem eine mit sonderpädagogischer ausbildung.
mit praktikantinnen schauts da wohl eher schlecht aus, da die soki-ausbildung berufsbegleitend läuft und pro semester (von denen gibts 5) 3 wochen praxis vorgesehen sind.

und ja, du hast 100%ig recht: louisa hat das recht auf einen kg-platz und sie hat das recht, dass er ihren bedürfnissen angepasst wird.

@ geli:
was das kathedern betrifft, so ist das wirklich ein großes problem, da das - soviel ich weiß - nur pflegekräfte dürfen. da reicht auch die für kindergartenpädagoginnen mittlerweile verpflichtende fortbildung im bereich der pflegerischen tätigkeiten nicht aus.
im prinzip müsste also eine krankenpflegerin angestellt werden, die das übernimmt... (im schulheim mäder gibt es darum eben auch krankenpflegerinnen im schulpersonal)

nochmal @ martina:
ich freu mich auf den kaffee...

liebe grüße und schönes wochenende

ulli  8)
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